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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Waffenrecht Jagdrecht

OVG NRW - VG Gelsenkirchen
05.04.2005 20 A 348/04
Ein Bedürfnis des Inhabers eines Jagdscheins für den Erwerb einer dritten Kurzwaffe ist dann nicht gemäß § 13 Abs. 1 Nr. 1 WaffG anzuerkennen, wenn es dem Jagdscheininhaber zuzumuten ist, sich von einer der zwei Kurzwaffen zu trennen, die er auf der Grundlage des § 13 Abs. 2 WaffG ohne gesonderten Nachweis einer Bedarfslage in Besitz hat, weil diese wegen entsprechender Einsatzmöglichkeit der anderen Kurzwaffe tatsächlich zur Jagdausübung nicht benötigt wird.
WaffG § 13 Abs. 1 Nr. 1
WaffG § 13 Abs. 2

Aktenzeichen: 20A348/04 Paragraphen: WaffG§13 Datum: 2005-04-05
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht

BGH - LG Verden - AG Walsrode
27.7.2004 III ZR 359/03
a) Eine Pflanze kann ihre Eigenschaft als Gartengewächs dadurch verlieren, daß in einem größeren Gebiet ihr feldmäßiger Anbau derart im Vordergrund steht, daß der gartenmäßige Anbau dort kaum noch eine Rolle spielt (Fortführung von BGH, Urteil vom 8. Mai 1957 - V ZR 150/55 - LM ZPO § 546 Nr. 25 = RdL 1957, 191). Dies gilt auch für Spargel.

b) Spargel ist kein hochwertiges Handelsgewächs im Sinne von § 32 Abs. 2 Satz 1 BJagdG.
BJagdG § 32 Abs. 2 Satz 1

Aktenzeichen: IIIZR359/03 Paragraphen: BJagdG§32 Datum: 2004-07-27
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht

OVG Rheinland-Pfalz - VG Trier
13. Juli 2004 8 A 10216/04
Jagd; Jagdrecht; Jagdausübungsrecht; Jagdgenossenschaft; Jagdbezirk; Eigenjagdbezirk; gemeinschaftlicher Jagdbezirk; Jagdgenosse; Eigentum; Grundeigentum; Europäische Menschenrechtskonvention; EMRK; EGMR; Vereinigungsfreiheit; Zwangskörperschaft; Eigentumsgrundrecht; Grundrecht; Völkervertragsrecht; Regel des Völkerrechts; konkrete Normenkontrolle; Gewissen; Gewissensfreiheit; Verhältnismäßigkeit; Verfassung; Verfassungsrecht; Tierschutz; ethischer Tierschutz; Handlungsfreiheit; allgemeine Handlungsfreiheit; Diskriminierung; Ungleichbehandlung; Gleichheitssatz; Grundrechtsverstärkung

Die mit dem Verlust des Jagdausübungsrechts verbundene Zwangsmitgliedschaft kleinerer Grundeigentümer in der Jagdgenossenschaft begegnet auch unter Berücksichtigung der verfassungsrechtlichen Verankerung des ethischen Tierschutzes in Art. 20a GG und der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zur Konventionswidrigkeit der Zwangsmitgliedschaft in französischen kommunalen Jagdverbänden (s. Urteil vom 29. April 1999, NJW 1999, 3695) keinen verfassungsrechtlichen Bedenken.
BJagdG §§ 1, 7, 8, 9, 10, 10a, 21
GG Art 2, Art 4, Art 9, Art 14, Art 20, Art 100
LJG §§ 5, 7, 14, 23, 27a, 41, 43

Aktenzeichen: 8A10216/04 Paragraphen: BJagdG§1 BJagdG§7 BJagdG§8 BJagdG§9 BJagdG§10 BJagdG§10a BJagdG§21^GGArt.2 GGArt.4 GGArt.9 GGArt.14 GGArt.20 GGArt.100 LJG§5 Datum: 2004-07-13
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht Waffenrecht

VG Oldenburg
02.04.2004 12 B 829/04
Einziehung und Ungültigkeitserklärung eines Jagdscheines
Die Regelung über die Einziehung und Ungültigkeitserklärung eines Jagdscheines nach § 18 BJagdG in Verbindung mit § 17 Abs. 1 S. 2 BJagdG in der seit dem 1. April 2003 in Kraft getretenen Fassung ist auch auf zuvor erteilte Jagdscheine anwendbar, sofern die die Einziehung des Jagdscheines rechtfertigende Tatsache (hier: waffenrechtliche Unzuverlässigkeit infolge strafrechtlicher Verurteilung) nach Inkrafttreten der Neufassung eingetreten ist.
BJagdG § 18 1;
BJagdG § 17 I 2;
WaffG § 5 I Nr 1 b;
WaffG § 58

Aktenzeichen: 12B829/04 Paragraphen: BJagdG§18 BJagdG§17 WaffG§5 WaffG§58 Datum: 2004-04-02
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht

OLG Düsseldorf - LG Düsseldorf
28.01.2004 I - 15 U 66/01
a) Nach § 34 Satz 1 Bundesjagdgesetz erlischt der Anspruch auf Ersatz von Wild- oder Jagdschaden, wenn der Berechtigte den Schadensfall nicht binnen einer Woche bei der für das beschädigte Grundstück zuständigen Behörde meldet. Die Frist beginnt ab dem Zeitpunkt, zu dem der Berechtigte von dem Schaden Kenntnis erhalten hat oder bei Beobachtung gehöriger Sorgfalt erhalten hätte.

b) Ein Jagdschaden ist bei der Gemeinde anzuzeigen, in deren Gebiet das Grundstück liegt, § 33 Bundesjagdgesetz. Die Anzeigepflicht betrifft nur diejenigen Schäden, die infolge einer missbräuchlichen Jagdausübung (§ 33 Bundesjagdgesetz) an dem Grundstück des Eigentümers oder Nutzungsberechtigten entstehen.

c)Die Tiergefahr hat bei einer Haftungsabwägung nach § 254 BGB einzufließen. Tiergefahr ist die durch die Unberechenbarkeit tierischen Verhaltens hervorgerufene Gefährdung von Leben, Gesundheit und Eigentum Dritter, zum Beispiel durch Scheuen, Durchgehen und ähnliches. (Leitsatz der Redaktion)
BJagdG §§ 34, 33
BGB § 254

Aktenzeichen: I-15U66/01 Paragraphen: BjagdG§34 BJagdG§33 BGB§254 Datum: 2004-01-28
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht

Hessischer VGH
25. März 2003 11 UE 4139/99
allgemeines Wohl, Brieftaube, Brieftaubenzüchter, Habicht , Jagdausübungsberechtigter, subjektives Recht, Wildbestand, Wildschaden

Ein Brieftaubenzüchter hat kein subjektiv-öffentliches Recht auf Erlass einer Anordnung an den Jagdausübungsberechtigten zum Fang eines Habichts, der seine Brieftauben schlägt.
BJagdG § 27 Abs 1

Aktenzeichen: 11UE4139/99 Paragraphen: BJagdG§27 Datum: 2003-03-25
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht

OVG Koblenz
11. Dezember 2002 8 A 11041/02
Jagdrecht; Jagdbezirk; Vertrag; Abrundungsvertrag; Abrundung; Jagdbezirksinhaber; Jagdbehörde; Feststellungsklage; Feststellungsinteresse; Drittrechtsverhältnis; Jagdpächter; Jagdgrenze; Unmöglichkeit; objektive Unmöglichkeit; anfängliche Unmöglichkeit; Jagdausübungsrecht; öffentlichrechtlicher Vertrag; öffentlich-rechtlicher Vertrag; zivilrechtlicher Vertrag

Für die Abrundung von Jagdbezirken ist nach rheinland-pfälzischem Landesrecht ausschließlich die Jagdbehörde zuständig.

Abrundungsverträge, die ohne Beteiligung der Jagdbehörde zwischen benachbarten Jagdbezirksinhabern abgeschlossen worden sind, sind nichtig (§ 306 BGB in der bis zum 31. Dezember 2001 geltenden Fassung).

Der Jagdpächter hat ein berechtigtes Interesse an einer Feststellung betreffend die Wirksamkeit des Abrundungsvertrages, wenn der Vertragspartner seines Verpächters mit der Behauptung der Nichtigkeit des Abrundungsvertrages das Jagdausübungsrecht auf Teilen seines Jagdreviers in Anspruch nimmt.
BJG § 5 LJG § 3 BGB § 306 a. F EGBGB Art 229 VwGO § 43 VwVfG § 59

Aktenzeichen: 8A11041/02 Paragraphen: BJG§5 LJG§3 BGB§306 EGBGBArt.229 VwGO§43 VwVfG§59 Datum: 2002-12-11
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PDF-DokumentProzeßrecht Ordnungsrecht - Widerspruchsverfahren Jagdrecht

OVG Greifswald
20. September 2002 2 L 110/02
1. Zur Aufhebung (auch) des Erstbescheides bei Verfahrensfehler im Widerspruchsverfahren.

2. Einwendungen im Sinne von § 25 JAPO M-V sind solche Beanstandungen der Bewertung einer Prüfungsleistung, die eine Überprüfung der Richtigkeit der Bewertung ermöglichen. Der Prüfling muß sich mit der Bewertung sachlich auseinandersetzen und die Gründe darlegen, weshalb er sie für unrichtig halt.
VwGO, § 79 JAPO M-V, § 25

Aktenzeichen: 2L110/02 Paragraphen: VwGO§79 JAPOM-V§25 Datum: 2002-09-20
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht

OVG Rheinland-Pfalz
06. März 2002 8 A 11516/01.OVG
Jagd, Jagdrecht, Eigenjagdbezirk, Jagdbezirk, gemeinschaftlicher Jagdbezirk, Verzicht, Selbständigkeit, Abrundung, Abrundungsverfügung, Angliederung, angliedern, altrechtliche Verfügung, Jagdgenossenschaft, Beteiligtenfähigkeit, Jagdvorstand, Angliederungsgenossenschaft, Bestandsschutz, Bestandskraft, existieren, Existenz

Weisen die nicht zu einem Eigenjagdbezirk gehörenden Flächen einer Gemeinde nicht die gesetzliche Mindestgröße für einen gemeinschaftlichen Jagdbezirk auf, so führt auch ein formgerechter Verzicht des Eigenjagdinhabers auf die Selbständigkeit seines Jagdbezirks nicht zur Entstehung eines gemeinschaftlichen Jagdbezirkes auf dem Gebiet dieser Gemeinde.

Eine sogen. „altrechtliche“ Abrundungsverfügung, mit der einem gemeinschaftlichen Jagdbezirk gemarkungsfremde Flächen angegliedert worden sind, erledigt sich wegen Wegfall des Regelungsobjekts bei Inkrafttreten geänderter gesetzlicher Vorschriften über die Mindestgrößen gemeinschaftlicher Jagdbezirke jedenfalls dann, wenn der Jagdbezirk die neue Mindestgröße nicht erreicht und das Gesetz keinen Bestandsschutz für seinen Anforderungen nicht genügende Jagdbezirke anordnet.
BJG §§ 7, 8, 9 LJG §§ 5, 6 VwGO § 61

Aktenzeichen: 8A11516/01 Paragraphen: BJG§7 BJG§8 BJG§9 LJG§5 LJG§6 VwGO§61 Datum: 2002-03-06
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht

OVG Greifswald
11. Januar 2002 2 M 110/01
Ein subjektives Recht des Grundstückseigentümers eines befriedeten Bezirks die zuständige Jagdbehörde zum Ergreifen von Wildschutzmaßnahmen zu verpflichten, sieht das Landesjagdgesetz M-V nicht vor.
LJagdG M-V, §§ 5 Abs. 6, 24

Aktenzeichen: 2M110/01 Paragraphen: LJagdGM-V§5 LJagdGM-V§24 Datum: 2002-01-11
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