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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht

BGH - LG Görlitz - AG Weißwasser
5.5.2011
III ZR 91/10

Zur Erforderlichkeit der Nachmeldung neuer, zwischen der ersten Meldung und der sachverständigen Schadensbegutachtung auftretender Wildschäden bei landwirtschaftlich genutzten Flächen (im Anschluss an BGH, Urteil vom 15. April 2010 - III ZR 216/09, VersR 2010, 1318 – auch www.RechtsCentrum.de).

BJagdG § 34 Satz 1

Aktenzeichen: IIIZR91/10 Paragraphen: BJagdG§34 Datum: 2011-05-05
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht

OVG Sachsen-Anhalt - VG Magdeburg
14.4.2011
2 L 118/09

Einsicht in Unterlagen der Jagdgenossenschaft

1. Das Mitglied einer Jagdgenossenschaft hat einen Anspruch auf Einsicht in Unterlagen der Jagdgenossenschaft, der er angehört, soweit dies erforderlich ist, um die ihm als Jagdgenossen gegenüber der Jagdgenossenschaft zustehenden Rechte bzw. Ansprüche sachgerecht geltend machen zu können.

2. Aus diesem Recht folgt aber grundsätzlich kein Anspruch des Jagdgenossen darauf, dass die Jagdgenossenschaft ihm diese Unterlagen in Kopie zur Verfügung stellt. Ein solcher Anspruch kommt nur dann in Betracht, wenn die Jagdgenossenschaft die Ausübung des Einsichtsrechts in unzumutbarer Weise erschwert.

3. Für den (eingetragenen) Verein gilt, dass einem Vereinsmitglied kraft seines Mitgliedschaftsrechts (§ 38 BGB) ein Recht auf Einsicht in die Bücher und Urkunden des Vereins zusteht, wenn und soweit es ein berechtigtes Interesse darlegen kann, dem kein überwiegendes Geheimhaltungsinteresse des Vereins oder berechtigte Belange der Vereinsmitglieder entgegenstehen (vgl. BGH, Beschluss v. 21.06.2010 - II ZR 219/09 -, ZIP 2010, 2397 – auch www.RechtsCentrum.de). Diese Grundsätze lassen sich auf das Recht der Jagdgenossenschaften übertragen.

BGB § 38, § 716 Abs 1, § 242
BJagdG § 9 Abs 1
VwVfG § 29

Aktenzeichen: 2L118/09 Paragraphen: BGB§38 BGB§716 BGB§242 BJagdG§9 VwVfG§29 Datum: 2011-04-14
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht

BGH - LG Rottweil - AG Oberndorf
4.11.2010
III ZR 45/10

a) Zur Bemessung des Wildschadens an Baumpflanzungen einer Forstwirtschaft.

b) Die Frage, ob das Berufungsgericht die sachlichen Voraussetzungen für die Beauftragung eines anderen Sachverständigen nach § 412 Abs. 1 ZPO zu Recht als gegeben angesehen hat, unterliegt nicht der Nachprüfung durch das Revisionsgericht.

c) Das Recht der Prozessparteien, die Ladung des gerichtlichen Sachverständigen zur mündlichen Erläuterung seines Gutachtens zu verlangen, bezieht sich nicht auf einen früheren - gleichsam "abgelösten" - Sachverständigen, dessen Gutachten der Tatrichter für ungenügend erachtet und deshalb zum Anlass genommen hat, gemäß § 412 Abs. 1 ZPO einen anderen Sachverständigen zu beauftragen.

BGB §§ 249 ff Hd
BJagdG § 29 Abs. 1, § 31 Abs. 2
ZPO § 286 Abs. 1 B, E, § 287 Abs. 1, § 412 Abs. 1

Aktenzeichen: IIIZR45/10 Paragraphen: BGB§249 BJagdG§29 BJagdG§31 ZPO§286 Datum: 2010-11-04
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht

BGH - LG Stade - AG Bremervörde
4.3.2010
III ZR 233/09

a) § 29 BJagdG gewährt keinen Ersatzanspruch für Wildschäden, die auf solchen Grundflächen entstehen, die in einem so genannten befriedeten Bezirk (hier gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 2 und 6 NdsJagdG) liegen und auf denen gemäß § 6 BJagdG die Jagd ruht.

b) Dies gilt auch dann, wenn das einschlägige Landesjagdgesetz, wie in Niedersachsen - im Unterschied zu den meisten anderen Bundesländern -, keine ausdrückliche Regelung enthält, dass Wildschäden auf solchen Grundstücken nicht zu erstatten sind.

BJagdG §§ 6, 29 Abs. 1
Niedersächsisches Landesjagdgesetz (NdsJagdG) § 9 Abs. 1 Nr. 2 und 6

Aktenzeichen: IIIZR233/09 Paragraphen: BJagdG§6 BJagdG§29 NdsJagdG§9 Datum: 2010-03-04
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht

OVG Berlin-Brandenburg - VG Potsdam
22.10.2009
10 M 55.08

Staatsvertrag über Errichtung eines GJPA Art. 4 Abs. 3

Prüfungsrecht; PKH; Maßstab für hinreichende Erfolgsaussicht; Umfang der Entscheidung; (keine) Klärung schwieriger Fragen; erste juristische Staatsprüfung; Übergangsrecht in Brandenburg; Zulassung zur mündlichen Prüfung; unterschiedliche Bestehensregelung in Berlin und Brandenburg; Gleichbehandlung mit Prüflingen aus Berlin; Gebot der Chancengleichheit; Einheitlichkeit der Prüfungsanforderungen; (keine) Bewertungsfehler

BbgJAG 2003 § 25
BbgJAO 1995 § 30 Abs. 2
DRiG § 5d
VwGO § 166
ZPO § 114
GG Art. 3 Abs. 1

Aktenzeichen: 10M55.08 Paragraphen: BbgJAG§25 BbgJAG§30 Datum: 2009-10-22
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht

OVG Lüneburg - VG Hannover
16.12.2008
11 LB 31/08

Jagdschein: Zuverlässigkeit, waffenrechtliche (Gutachten), Regelvermutung: Zuverlässigkeitsgutachten (Waffenrecht), Zuverlässigkeit, waffenrechtliche: Gutachten (Regelvermutung)

Versagung eines Jagdscheins wegen waffenrechtlicher Unzuverlässigkeit Die Regelvermutung des § 5 Abs. 2 Nr. 1 a WaffG kann grundsätzlich nicht durch ein medizinisch-psychologisches Gutachten zur Persönlichkeit des Betroffenen widerlegt werden.

BJagdG § 17 I 2
WaffG § 5 II Nr 1 a

Aktenzeichen: 11LB31/08 Paragraphen: BJagdG§17 WaffG§5 Datum: 2008-12-16
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht

Thüringer OVG - VG Gera
27.10.2008
3 KO 452/06

Rechtsmittel; (ordnungsgemäße) Einlegung; Jagdgenossenschaft; Jagdvorsteher; Vertretung; Beschränkung; Heilung; Jagdgenossenversammlung; Auffangzuständigkeit; Jagdvorstand; Zulassungsentscheidung; Bindungswirkung; Zulässigkeit; (gemeinschaftlicher) Jagdbezirk; Teilung

Zur Vertretungsbefugnis des im Namen der Jagdgenossenschaft handelnden Jagdvorstehers im gerichtlichen Verfahren.

VwGO § 124
VwGO § 124a
VwGO § 125 Abs 2 S 1
BJagdG § 8 Abs 1
BJagdG § 8 Abs 3
BJagdG § 9
BJagdG § 10
ThürJagdG § 10
ThürJagdG § 11

Aktenzeichen: 3KO452/06 Paragraphen: VwGO§124 VwGO§124a VwGO§125 BJagdG§8 BJagdG§9 BJagdG§10 ThürJagdG§10 ThürJagdG§11 Datum: 2008-10-27
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht

OVG Rheinland-Pfalz - VG Neustadt/Weinstraße
13.08.2008
8 A 11351/07.OVG

Befugnis, hoheitliche; Besatzungsrecht; Besatzungszone, französische; Bundesrepublik Deutschland; Eigentum; Fütterungsautomat; Forstrecht; Frankreich; Gebietshoheit; Hoheitsgewalt; Hoheitsrecht; Jagdausübung; Jagdbezirk; Jagdpacht; Jagdpachtverhältnis; Jagdpachtvertrag; Kirrstelle; Kirrung; Mundatwald; Mundatwaldgebiet; Notenwechsel; Nutzungsbefugnis; Nutzungsrecht; Obermundat; Regelungsbefugnis; Rheinland-Pfalz; Schalenwild; Sechs-Mächte-Kommunique; Souveränität, territoriale; Staatsgebiet; Verbalnote; Verwaltungszession; Vertrag, völkerrechtlicher; Völkerrecht; Wasserrecht; Wildfütterung

1. Der Französischen Republik sind im Mundatwald keine hoheitlich-administrativen Befugnisse auf dem Gebiet des Jagdrechts übertragen oder vorbehalten worden.

2. Nach Aufhebung der besatzungsrechtlichen Bestimmungen, mit denen das Mundatwaldgebiet unter vorläufige französische Gebietshoheit gestellt worden war, durch Bundesgesetz mit Wirkung zum 1. Mai 1986 findet das deutsche Recht im Mundatwald wieder uneingeschränkte Anwendung.

3. Es bedurfte keines besonderen legislativen Erstreckungsaktes zur Inkraftsetzung des Grundgesetzes im Mundatwald.

GG F: 1949 Art. 23 S. 1
GG F: 1949 Art. 23 S. 2
GG Art. 59 Abs. 2
LJagdG § 12
LJagdG § 28 Abs. 2
LJagdG § 34
SchalWVRP § 4

Aktenzeichen: 8A11351/07 Paragraphen: GGArt.23 GGArt.59 LJagdG§12 LJagdG§28 LJagdG§34 SchalWVRP§4 Datum: 2008-08-13
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht

OVG Sachsen-Anhalt
06.08.2008
1 M 93/08

Zur Anordnung der sofortigen Vollziehung einer Teilungsverfügung eines Jagdbezirkes

Wird ein gemeinschaftlicher Jagdbezirk durch eine Allgemeinverfügung der Jagdbehörde geteilt, besteht in der Regel kein besonderes Interesse an deren sofortigen Vollziehung. Dem Gemeindevorstand stehen als Notvorstand alle Kompetenzen eines gewählten Jagdvorstandes zu, so dass eine Gefährdung der ordnungsgemäßen Jagdausübung nicht zu erwarten ist.

BjagdG § 9 Abs 2 S 3
JagdG SA § 12
VwGO § 80 Abs 2 Nr 4

Aktenzeichen: 1M93/08 Paragraphen: BJagdG§9 JagdGSA§12 VwGO§80 Datum: 2008-08-06
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht

BVerwG - OVG NRW - VG Arnsberg
21.07.2008
3 B 12.08

Jagdschein; waffenrechtliche Unzuverlässigkeit; Regelvermutung; Neuregelung des Waffenrechts

Die von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze, unter welchen Voraussetzungen die Regelvermutung der waffenrechtlichen Unzuverlässigkeit gemäß § 5 Abs. 2 WaffG widerlegt werden kann (Urteil vom 13. Dezember 1994 BVerwG 1 C 31.92 BVerwGE 97, 245 <249>), sind nach der Neufassung der Vorschrift durch das Gesetz zur Neuregelung des Waffenrechts vom 11. Oktober 2002 (BGBl I S. 3970) weiterhin anwendbar.

BJagdG § 17 Abs. 1 Satz 2
BJagdG § 18
WaffG § 5 Abs. 2

Aktenzeichen: 3B12.08 Paragraphen: BJagdG§17 BJagdG§18 WaffG§5 Datum: 2008-07-21
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