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PDF-DokumentKommunalrecht - Friedhofsrecht

VG Oldenburg
23.2.2011
5 A 1001/10

Grabgestaltung; Abdeckung; Vollabdeckung; Ruhezeit; Verwesungsdauer; Bodenverhältnisse; Wachsleichen; Friedhofszweck, allgemeiner

Wirksamkeit von Grabmalgestaltungsvorschriften; Verbot der vollflächigen Abdeckung einer Grabstätte

Zur Frage der Gewährleistung einer vollständigen Leichenverwesung innerhalb der nach der Friedhofssatzung maßgeblichen Ruhezeit.

GG Art. 2 I

Aktenzeichen: 5A1001/10 Paragraphen: GGArt.2 Datum: 2011-02-23
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PDF-DokumentKommunalrecht - Friedhofsrecht

BVerwG - OVG Hamburg
14.10.2010
7 B 56/10

Heranziehung zu Bestattungskosten

Die im Bestattungsgesetz der Freien und Hansestadt Hamburg enthaltene Verpflichtung der Angehörigen zur Tragung der Kosten für die Bestattung eines Angehörigen kollidiert nicht mit der durch Bundesrecht geregelten zivilrechtlichen Pflicht über die Tragung der Beerdigungskosten. Diese bürgerlich-rechtliche Kostentragungspflicht ist nicht identisch mit der öffentlich-rechtlichen Pflicht, für die Beerdigung eines Verstorbenen zu sorgen; insbesondere enthalten die zivilrechtlichen Vorschriften keine rechtliche Vorgabe für den Kreis der öffentlich-rechtlichen Bestattungspflichtigen.

BestattG HA § 10 Abs 1 S 3, § 10 Abs 1 S 7<
BGB § 1968, § 1360a Abs 3, § 1615 Abs 2

Aktenzeichen: 7B56/10 Paragraphen: BGB§1986 BGB§1360a BGB§1615 Datum: 2010-10-14
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PDF-DokumentKommunalrecht - Friedhofsrecht

OVG Lüneburg - VG Oldenburg
9.6.2010
8 ME 125/10

Abdeckung; Friedhofsrecht; Friedhofssatzung; Grabgestaltung; Grabmal; Grabmalgestaltung; Grabplatte; Grabstätte; Leichenverwesung; Monopolfriedhof

Zur Wirksamkeit von Grabmalgestaltungsvorschriften in einer kommunalen Friedhofssatzung (Verbot der vollflächigen Abdeckung einer Grabstätte)

GG Art. 2

Aktenzeichen: 8ME125/10 Paragraphen: GGArt.2 Datum: 2010-06-09
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PDF-DokumentKommunalrecht - Friedhofsrecht

OVG Hamburg - VG Hamburg
26.5.2010
5 Bf 34/10

Es ist nicht zu beanstanden, dass der Gesetzgeber den Angehörigen eines Verstorbenen die Bestattungspflicht und - für den Fall, dass die zuständige Behörde anstelle der Angehörigen die Bestattung veranlasst - die Kostentragungspflicht auch in Fällen eines zerrütteten Verhältnisses zum Verstorbenen auferlegt. Hält ein bestattungspflichtiger Angehöriger es für unzumutbar, die Kosten der Bestattung zu tragen, besteht die Möglichkeit, die Kostenübernahme durch den Sozialhilfeträger gemäß § 74 SGB XII zu beantragen. In diesem Rahmen können nicht nur die Einkommens- und Vermögenssituation des Angehörigen, sondern auch zerrüttete Verwandtschaftsverhältnisse berücksichtigt werden. Es besteht daher schon kein Anlass, die nach dem Bestattungsgesetz uneingeschränkte Kostentragungspflicht wegen des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit verfassungskonform einschränkend auszulegen.

BestattG HA § 10 Abs 1 S 3, § 10 Abs 1 S 7, § 22 Abs 4
SGB XII § 1968, § 74

Aktenzeichen: 5Bf34/10 Paragraphen: BestattGHA§10 SGBXII§1986 Datum: 2010-05-26
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PDF-DokumentKommunalrecht - Friedhofsrecht

OVG NRW - VG Köln
24.9.2009
14 A 1666/07

Die Regelungen über die Bestattungspflicht präjudizieren nicht die in anderen Vorschriften enthaltenen Regelungen über die Pflicht zur Tragung der Begräbniskosten.

KAG § 4
KAG § 6
BSHG § 15
SGB XII § 74
BGB § 1968
Bestattungsgesetz NRW § 8
Ordnungsbehördliche VO über das Leichenwesen § 2

Aktenzeichen: 14A1666/07 Paragraphen: KAG§4 KAG§6 BSHG§15 SGBXII§74 BGB§1968 Datum: 2009-09-24
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PDF-DokumentKommunalrecht - Friedhofsrecht

OVG NRW - VG Münster
30.07.2009
19 A 957/09

Der Wille verstorbener Ehegatten, die letzte Ruhe in einer gemeinsamen Grabstätte zu finden, führt nur dann auf einen die Umbettung rechtfertigenden wichtigen Grund, wenn er auch darauf gerichtet war, diese Form der letzten Ruhe durch eine Umbettung herbeizuführen.

VwGO § 42 Abs. 1
FS § 11 Abs. 2
BestG NRW § 3

Aktenzeichen: 19A957/09 Paragraphen: VwGO§42 FS§11 BestGNRW§3 Datum: 2009-07-30
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PDF-DokumentKommunalrecht - Friedhofsrecht

VG Oldenburg
01.07.2009
5 A 639/09

Bestattung, Bestattungspflicht, Bestattungskosten, Ersatzvornahme

Heranziehung zu Bestattungskosten nach verfrühter Durchführung einer Bestattung gemäß § 8 Abs. 4 Satz 1 BestattG

1. Sind bestattungspflichtige Angehörige einer verstorbenen Person vorhanden und der Behörde bekannt (hier: vier Enkelinnen), so sind diese jeweils persönlich von der Behörde aufzufordern, ihrer Bestattungspflicht nachzukommen. Eine von der Behörde nicht nachgeprüfte Information durch Dritte, dass die Bestattungspflichtigen nicht für die Bestattung sorgen werden, genügt nicht und lässt die Verpflichtung zur direkten Kontaktaufnahme mit den betreffenden Angehörigen nicht entfallen. Erst wenn die Bestattungspflichtigen trotz Aufforderung durch die Behörde eine Bestattung nicht fristgerecht veranlassen, ist die Durchführung der Bestattung nach § 8 Abs. 4 Satz 1 BestattG geboten.

2. Wird die Bestattung gemäß § 8 Abs. 4 Satz 1 BestattG durchgeführt, ohne dem Bestattungspflichtigen mangels Aufforderung zur Bestattung die Möglichkeit zu geben, eine kostengünstige Bestattung zu veranlassen, können durch Leistungsbescheid nur die Kosten festgesetzt werden, die bei der von dem Bestattungspflichtigen gewählten Bestattungsart angefallen wären.

BestattG § 8

Aktenzeichen: 5A639/09 Paragraphen: BestattG§8 Datum: 2009-07-01
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PDF-DokumentKommunalrecht Gebühren- und Abgabenrecht - Friedhofsgebühren Friedhofsrecht

OVG Lüneburg - VG Braunschweig
26.06.2009
8 PA 87/09

Bestattung, Bestattungskosten, Bestattungspflicht, Heranziehung, Leistungsbescheid, Nachrang, Vermögensverzeichnis, Vollstreckung

Heranziehung zu Bestattungskosten nach § 8 Abs. 4 Satz 4 BestattG

Zu den Voraussetzungen, unter denen von einem vorrangig Bestattungspflichtigen die Kosten nicht zu erlangen sind

BestattG § 8
NVwVG § 22
SGB XII § 74
ZPO § 807

Aktenzeichen: 8PA87/09 Paragraphen: BetsttG§8 NVwVG§22 SGBXII§74 ZPO§807 Datum: 2009-06-26
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PDF-DokumentKommunalrecht - Friedhofsrecht

OVG NRW - VG Düsseldorf
25.06.2009
14 A 2636/07

In der Regel kann nur derjenige, der Leistungen eines öffentlichen Friedhofs zurechenbar in Anspruch genommen hat, zur Zahlung der dafür zu entrichtenden Benutzungsgebühren herangezogen werden.

KAG NRW §§ 2, 4. 5, 6
GebG NRW § 13
GebG NRW § 28
BestG NRW § 8
BSHG § 15

Aktenzeichen: 14A2636/07 Paragraphen: KAGNRW§2 KAGNRW§4 KAGNRW§5 KAGNRW§6 Datum: 2009-06-25
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PDF-DokumentKommunalrecht - Friedhofsrecht

VG Stade
18.06.2009
1 A 666/08

Bestattungspflicht, Härtefall, Sorgerechtsentzug, Verhältnismäßigkeit, teleologische Reduktion

Bestattungsrecht (Kostenbescheid)

Auch nach Inkrafttreten des § 8 Nds. BestattG, welcher selbst keine Ausnahmen von der Bestattungspflicht vorsieht, sind Ausnahmen nach allgemeinen verfassungsrechtlichen Grundsätzen, insbesondere dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, einzuräumen.

BestattG § 8

Aktenzeichen: 1A666/08 Paragraphen: BestattG§8 Datum: 2009-06-18
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