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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Personalrat Wahlen

BVerwG - OVG NRW - VG Gelsenkirchen
18.1.2013
6 PB 17.12

Beschäftigte der Bundesagentur für Arbeit; Zuweisung von Tätigkeiten beim Jobcenter; Wahlberechtigung zum Personalrat der Agentur für Arbeit.

Beschäftigte der Bundesagentur für Arbeit, denen gemäß § 44g Abs. 1 Satz 1 SGB II am 1. Januar 2011 Tätigkeiten beim Jobcenter zugewiesen wurden, haben spätestens nach Maßgabe der Fristenregelung in § 13 Abs. 2 Satz 1, 3 und 4 BPersVG das Wahlrecht zu einer Personalvertretung der Bundesagentur verloren.

BPersVG § 13
SGB II §§ 44b, 44d, 44g, 44h

Aktenzeichen: 6PB17.12 Paragraphen: BPersVG§13 SGBII§44b SGBII§44d SGBII§44g Datum: 2013-01-18
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht

VG Frankfurt
10.12.2012
23 K 2122/12.F.PV

Urlaubsplan, Mitbestimmung, Unterlassungsanspruch, grober Verstoß

PersVG HE § 74 Abs 1 Nr 11, § 69 Abs 1 S 1, § 69 Abs 2 S 1, § 111 Abs 1 Nr 3
ArbGG § 85 Abs 1

Aktenzeichen: 23K2122/12 Paragraphen: ArbGG§85 Datum: 2012-12-10
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht

BVerwG - OVG Berlin-Brandenburg - VG Berlin
20.11.2012
6 PB 14.12

Teilnahme an der Personalversammlung; Dienststellenzugehörigkeit; Beschäftigte der Bundesagentur; Zuweisung von Tätigkeiten beim Job-Center.

1. Für das Recht auf Teilnahme an der Personalversammlung ist neben der Beschäftigteneigenschaft nach § 4 BPersVG die Dienststellenzugehörigkeit erforderlich.

2. Beschäftigte der Bundesagentur, denen Tätigkeiten beim Job-Center zugewiesen werden, verlieren ihr Recht auf Teilnahme an der Personalversammlung ihrer bisherigen Dienststelle spätestens nach Maßgabe der Fristenregelung in § 13 Abs. 2 Satz 1, 3 und 4 BPersVG.

BPersVG § 48
SGB II §§ 44b, 44d, 44g, 44h

Aktenzeichen: 6PB14.12 Paragraphen: BPersVG§48 SGBII§44b SGBII§44d SGBII§44g SGBII§44h Datum: 2012-11-20
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Personalrat Jungendwertreter

BVerwG - OVG Lüneburg - VG Braunschweig
12.11.2012
6 P 1.12

Auflösungsantrag des öffentlichen Arbeitgebers; Rechtsanwaltskosten des Jugendvertreters in den Rechtsmittelinstanzen

Wird der Auflösungsantrag des öffentlichen Arbeitgebers gemäß § 9 Abs. 4 BPersVG rechtskräftig abgelehnt, so hat die Dienststelle dem Jugendvertreter die Rechtsanwaltskosten zu erstatten, die in den höheren Instanzen entstanden sind.

BPersVG §§ 9, 107
NdsPersVG §§ 37, 41, 53

Aktenzeichen: 6P1.12 Paragraphen: Datum: 2012-11-12
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

VGH Hessen - VG Frankfurt
6.11.2012
22 A 1403/11.PV

Zur Mitbestimmung des Personalrats bei der Einstellung einer persönlichen Referentin des Ärztlichen Direktors und Vorstandsvorsitzenden eines Universitätsklinikums

BPersVG § 77 Abs 1 S 2
PersVG HE § 77 Abs 1 Nr 2a, § 79 Nr 1c, § 79 Nr 1d, § 79 Nr 1e

Aktenzeichen: 22A1403/11 Paragraphen: Datum: 2012-11-06
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Personalrat

OVG Lüneburg - VG Göttingen
1.11.2012
5 ME 233/12

Zuweisung einer Tätigkeit gemäß § 4 PostPersRG: Fernmeldehauptsekretärin A8 - Sachbearbeiterin Backoffice VCS GmbH T4

Die Wahrnehmung eines Restmandats im Sinne von § 21 b BetrVG im bisherigen Einsatzbetrieb steht der dauerhaften Zuweisung einer Beamtin (FHS A8) zu einem Tochter- oder Enkelunternehmen der Telekom AG (VCS GmbH) nicht entgegen.

PostPersRG § 4 Abs 4 S 2
VwGO § 80 Abs 3 S 1

Aktenzeichen: 5ME233/12 Paragraphen: PostPersRG§4 Datum: 2012-11-01
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

VG Frankfurt
1.10.2012
22 K 1921/12.F.PV

Mitbestimmung bei IT-Verfahren im Jobcenter

Die Einführung der Telefoniemethode "Voice over IP" aufgrund eines diese Methode enthaltenden Standardpakets der Bundesagentur für Arbeit zur Bereitstellung von Verfahren der Informationstechnik entsprechend § 50 Abs. 3 S. 1 SGB II unterliegt nicht der Mitbestimmung des bei einer gemeinsamen Einrichtung i. S. d. § 44b SGB II gebildeten Personalrats.

BPersG § 75 Abs 3 Nr 17, § 69 Abs 1, 2, § 82 Abs 1
SGB II § 50 Abs 3 S 1

Aktenzeichen: 22K1921/12 Paragraphen: BPersVG§75 BPersVG§69 BPersVG§82 SGBII§50 Datum: 2012-10-01
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Personalrat

BVerwG
19.9.2012
6 P 3.11

Personalrat der Zentrale des Bundesnachrichtendienstes; Mitwirkung bei Maßnahmen des Bundeskanzleramtes; Anerkenntnis im personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahren; Mutwilligkeit der Rechtsverfolgung

1. Trifft der Chef des Bundeskanzleramtes beteiligungspflichtige Maßnahmen gegenüber den Beschäftigen des Bundesnachrichtendienstes, hat er den Personalrat der Zentrale zu beteiligen.

2. Ein Anerkenntnisbeschluss in personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahren ist zulässig, wenn die Prozess- und Rechtsmittelvoraussetzungen erfüllt sind und die Beteiligten über den streitigen Gegenstand verfügen können.

3. Die Rechtsverfolgung durch den Personalrat ist mutwillig, wenn die Anrufung des Gerichts unnötig ist, weil die Dienststelle ihm das geltend gemachte Recht nicht bestreitet.

BPersVG §§ 44, 72, 86
ZPO §§ 93, 307

Aktenzeichen: 6P3.11 Paragraphen: BPersVG§44 BPersVG§72 BPersVG§86 ZPO§93 ZPO§307 Datum: 2012-09-19
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

BVerwG - OVG NRW - VG Köln
13.9.2012
6 PB 10.12

Mitbestimmung beim Gesundheitsschutz und bei Hebung der Arbeitsleistung; Finalitätserfordernis

1. Ob es sich um eine Maßnahme „zur“ Verhütung von Dienst- oder Arbeitsunfällen oder sonstigen Gesundheitsschädigungen im Sinne des Mitbestimmungstatbestandes nach § 75 Abs. 3 Nr. 11 BPersVG handelt, beurteilt sich anhand einer objektiv-finalen Betrachtungsweise.

2. Die Grundsätze zur Finalität im Rahmen der Mitbestimmung bei Hebung der Arbeitsleistung nach § 76 Abs. 2 Satz 1 Nr. 5 BPersVG sind nicht auf die Mitbestimmung beim Gesundheitsschutz zu übertragen.

BPersVG § 75 Abs. 3 Nr. 11, § 76 Abs. 2 Satz 1 Nr. 5

Aktenzeichen: 6PB10.12 Paragraphen: BPersVG§75 BPersVG§76 Datum: 2012-09-13
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PDF-DokumentDienstrecht - Arbeitszeit Mitbestimmung Personalvertretungsrecht

BVerwG - Hessischer VGH - VG Gießen
4.9.2012
6 P 10.11

Personalvertretungsrecht; Mitbestimmungspflichtigkeit von Festlegungen zu Beginn und Ende der Arbeitszeit; Anordnung von Rufbereitschaft

Die Anordnung von Rufbereitschaft ist eine Festlegung zu Beginn und Ende der Arbeitszeit im Sinne von § 74 Abs. 1 Nr. 9 HePersVG und unterliegt daher der Mitbestimmung der Personalvertretung.

HePersVG § 74 Abs. 1 Nr. 9

Aktenzeichen: 6P10.11 Paragraphen: HePersVG§74 Datum: 2012-09-04
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Personalrat

BVerwG - OVG NRW - VG Köln
6 P 5.11
4.9.2012

Betriebliches Eingliederungsmanagement; Informationsanspruch des Personalrats; Namensliste der arbeitsunfähig erkrankten Beschäftigten; Hinweisschreiben des Dienststellenleiters

Die Dienststelle ist verpflichtet, einem Mitglied des Personalrats regelmäßig die Namen derjenigen Beschäftigten mitzuteilen, denen ein betriebliches Eingliederungsmanagement anzubieten ist, und Einsicht in das Hinweisschreiben an die betroffenen Beschäftigten zu gewähren.

NWPersVG § 65
SGB IX § 84 Abs. 2

Aktenzeichen: 6P5.11 Paragraphen: NWPersVG§65 SGBIX§ 84 Datum: 2012-09-04
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Personalrat

Hessischer VGH - VG Gießen
28.8.2012
22 A 161/11.PV

1. Wenn ein Universitätsklinikum in privater Rechtsform organisiert ist und ihm von der Universität wissenschaftliches und nichtwissenschaftliches Personal im Landesdienst gestellt oder zugewiesen ist, ist der eigenständige Personalrat bei der Universität für dieses Personal nur dann zuständig, wenn die Zuständigkeit des im Klinikum eingerichteten Betriebsrats nach den betriebsverfassungsrechtlichen Vorschriften nicht gegeben ist.

2. Der Betriebsrat eines privatrechtlich organisierten Universitätsklinikums ist in Bezug auf Arbeitszeitregelungen auch für wissenschaftlich tätige Beamtinnen und Beamte sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes zuständig, so dass insoweit eine Zuständigkeit des eigenständigen Personalrats ausscheidet.

3. § 5 Abs. 1 S. 3 BetrVG n. F. - auch in Verbindung mit § 87 Abs. 1 Nr. 2 BetrVG - ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden.

GG Art 5 Abs 3 S 1
HPVG § 74 Abs 1 Nr 9, § 111 Abs 3, § 98 Abs 3 S 1, § 98 Abs 4 S 1

Aktenzeichen: 22A161/11 Paragraphen: GGArt.5 HPVG§74 Datum: 2012-08-28
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Personalrat

Hessischer VGH - VG Frankfurt/Main
28.8.2012
22 A 1073/11.PV

Zur Einrichtung zusätzlicher Sprechstunden des Personalrats an einem weiteren Ort

PersVG HE § 41, § 42 Abs 2
ZPO § 256 Abs 1

Aktenzeichen: 22A1073/11 Paragraphen: PersVGHE§41 ZPO§256 Datum: 2012-08-28
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

BVerwG - OVG Rheinland-Pfalz - VG Mainz
14.8.2012
6 PB 9.12

Personalvertretungsrecht; antragsabhängige Mitbestimmung in personellen Angelegenheiten von wissenschaftlichen Mitarbeitern; Maßgeblichkeit des hochschulrechtlichen Status

Bei Anwendung von § 81 Satz 1 LPersVG, wonach die Mitbestimmung des Personalrats in personellen Angelegenheiten von Bediensteten mit überwiegend wissenschaftlicher Tätigkeit nur auf deren Antrag hin greift, ist aufgrund von § 99 Abs. 2 LPersVG auf den hochschulrechtlichen Status des Betroffenen als wissenschaftlicher Mitarbeiter und nicht auf die materiellen Merkmale seiner Tätigkeit abzustellen.

LPersVG § 81 Satz 1, § 99 Abs. 2

Aktenzeichen: 6PB9.12 Paragraphen: Datum: 2012-08-14
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Personalrat

BVerwG - OVG Berlin-Brandenburg - VG Berlin
8.8.2012
6 PB 8.12

Personalvertretungsrecht; Fragebogenaktion des Personalrats; Ermittlung der Erforderlichkeit von Maßnahmen zur Verbesserung des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz; Gefährdungsanalyse der Dienststelle gemäß § 5 Abs. 1 ArbSchG; Gebot der vertrauensvollen Zusammenarbeit

Aufgrund des Gebots der vertrauensvollen Zusammenarbeit gemäß § 2 Abs. 1 BlnPersVG ist dem Personalrat eine Fragebogenaktion, mit der die Erforderlichkeit von Maßnahmen zur Verbesserung des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz ermittelt werden soll, verwehrt, wenn die Dienststelle ihrerseits eine Gefährdungsanalyse gemäß § 5 Abs. 1 ArbSchG vorbereitet.

BlnPersVG § 2 Abs. 1, § 77 Abs. 2
BPersVG § 107
ArbSchG § 5 Abs. 1

Aktenzeichen: 6PB8.12 Paragraphen: Datum: 2012-08-08
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht

BVerwG - OVG Hamburg - VG Hamburg
16.5.2012
6 PB 2.12

Personalvertretungsrecht; Einsichtnahme des Personalrats in Lohn- und Gehaltslisten; Vereinbarkeit mit verfassungsrechtlichen Bestimmtheitsanforderungen; keine Beschränkung der Einsichtnahme auf Vorstandsmitglieder

1. § 78 Abs. 2 Satz 1 und 2 HmbPersVG bildet eine bereichsspezifische Rechtsgrundlage für die Einsichtnahme des Personalrats in Lohn- und Gehaltslisten, die zu dem hiermit verbundenen Eingriff in das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung ermächtigt und insoweit den verfassungsrechtlichen Bestimmtheitsanforderungen genügt.

2. Die Einsichtnahme des Personalrats in Lohn- und Gehaltslisten gehört nicht zu den Vorstandsmitgliedern vorbehaltenen laufenden Geschäften im Sinne von § 33 Abs. 1 Satz 1 HmbPersVG.

HmbPersVG § 78 Abs. 2 Satz 1 und 2, § 33 Abs. 1 Satz 1

Aktenzeichen: 6PB2.12 Paragraphen: HmbPersVG§78 HmbPersVG§33 Datum: 2012-05-16
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht

BVerwG - OVG Hamburg - VG Hamburg
16.5.2012
6 PB 3.12

Personalvertretungsrecht; Antragsabhängigkeit der Mitbestimmung bei Dienstkräften, die zu selbständigen Entscheidungen in Personalangelegenheiten befugt sind; kein Einbezug von Vertretern

Diejenigen Personen, die Dienstkräfte im Sinne von § 88 Abs. 1 Alt. 2 HmbPersVG vertreten, fallen nicht deshalb unter diese Vorschrift, weil sie im Vertretungsfall dieselben Aufgaben wahrzunehmen haben.

HmbPersVG § 88 Abs. 1

Aktenzeichen: 6PB3.12 Paragraphen: HmbPersVG§88 Datum: 2012-05-16
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=16705

PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht

BVerwG - OVG Hamburg - VG Hamburg
16.5.2012
6 PB 2.12

Personalvertretungsrecht; Einsichtnahme des Personalrats in Lohn- und Gehaltslisten; Vereinbarkeit mit verfassungsrechtlichen Bestimmtheitsanforderungen; keine Beschränkung der Einsichtnahme auf Vorstandsmitglieder

1. § 78 Abs. 2 Satz 1 und 2 HmbPersVG bildet eine bereichsspezifische Rechtsgrundlage für die Einsichtnahme des Personalrats in Lohn- und Gehaltslisten, die zu dem hiermit verbundenen Eingriff in das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung ermächtigt und insoweit den verfassungsrechtlichen Bestimmtheitsanforderungen genügt.

2. Die Einsichtnahme des Personalrats in Lohn- und Gehaltslisten gehört nicht zu den Vorstandsmitgliedern vorbehaltenen laufenden Geschäften im Sinne von § 33 Abs. 1 Satz 1 HmbPersVG.

HmbPersVG § 78 Abs. 2 Satz 1 und 2, § 33 Abs. 1 Satz 1

Aktenzeichen: 6PB2.12 Paragraphen: Datum: 2012-05-16
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=17068

PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

BVerwG - OVG Hamburg - VG Hamburg
16.5.2012
6 PB 3.12

Personalvertretungsrecht; Antragsabhängigkeit der Mitbestimmung bei Dienstkräften, die zu selbständigen Entscheidungen in Personalangelegenheiten befugt s; kein Einbezug von Vertretern

Diejenigen Personen, die Dienstkräfte im Sinne von § 88 Abs. 1 Alt. 2 HmbPersVG vertreten, fallen nicht deshalb unter diese Vorschrift, weil sie im Vertretungsfall dieselben Aufgaben wahrzunehmen haben.

HmbPersVG § 88 Abs. 1

Aktenzeichen: 6PB3.12 Paragraphen: Datum: 2012-05-16
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=17069

PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

BVerwG - OVG NRW - VG Düsseldorf
16.5.2012
6 PB 4.12

Mitbestimmung bei Übertragung einer höher zu bewertenden Tätigkeit; Übertragung einer Tätigkeit an eine Arbeitnehmerin nach dem 1. Oktober 2005

Ob die Übertragung einer bestimmten Tätigkeit auf eine Arbeitnehmerin nach dem 1. Oktober 2005 mit einer Höhergruppierung verbunden ist und deswegen zur Mitbestimmung bei Übertragung einer höher zu bewertenden Tätigkeit führt, ist an Hand der Anlage 3 TVÜ-VKA zu beantworten.

NWPersVG § 72 Abs. 1
TVÜ-VKA §§ 8, 17

Aktenzeichen: 6PB4.12 Paragraphen: Datum: 2012-05-16
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Personalrat

BVerwG - OVG Hamburg - VG Hamburg
15.5.2012
6 P 9.11

Personalvertretungsrecht; Eingruppierung; außertarifliche Zulage

Eine im Einzelfall vorgenommene Gewährung außertariflicher Zulagen stellt grundsätzlich keine mitbestimmungspflichtige Eingruppierung dar.

HmbPersVG § 87 Abs. 1 Nr. 4

Aktenzeichen: 6P9.11 Paragraphen: HmbPersVG§87 Datum: 2012-05-15
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht

BVerwG - OVG Hamburg - VG Hamburg
15.5.2012
6 P 9.11

Personalvertretungsrecht; Eingruppierung; außertarifliche Zulage

Eine im Einzelfall vorgenommene Gewährung außertariflicher Zulagen stellt grundsätzlich keine mitbestimmungspflichtige Eingruppierung dar.

HmbPersVG § 87 Abs. 1 Nr. 4

Aktenzeichen: 6P9.11 Paragraphen: Datum: 2012-05-15
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=17066

PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

BVerwG - OVG Hamburg - VG Hamburg
4.5.2012
6 PB 1.12

Mitbestimmung des Personalrats beim Absehen von der Ausschreibung

Im Bereich der Bundesbeamten unterliegt jede Stellenbesetzung, welche der Dienststellenleiter ohne Ausschreibung vorzunehmen beabsichtigt, der Mitbestimmung des Personalrats gemäß § 75 Abs. 3 Nr. 14 BPersVG.

BPersVG § 75 Abs. 3 Nr. 14

Aktenzeichen: 6PB1.12 Paragraphen: BPersVG§75 Datum: 2012-05-04
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Personalrat

BVerwG - OVG Berlin-Brandenburg - VG Berlin
2.5.2012
6 PB 26.11

Personalvertretungsrecht; Freistellung von Personalratsmitgliedern; Tätigkeitszuweisung nach Abschluss der Freistellungsphase

Mitgliedern des Personalrats steht aufgrund Personalvertretungsrechts kein Anspruch auf eine bestimmte Verwendung nach Beendigung ihrer Freistellung zu.

BlnPersVG § 44 Nr. 1

Aktenzeichen: 6PB26.11 Paragraphen: BlnPersVG § 44 Datum: 2012-05-02
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=16711

PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht

BVerwG - OVG Berlin-Brandenburg - VG Berlin
25.4.2012
6 PB 24.11

Personalvertretungsrecht; Einsatz von Leiharbeitnehmern; Einstellung von Arbeitnehmern im Sinne von § 87 Nr. 1 BlnPersVG; Nichtzulassungsbeschwerde; Grundsatzrüge

1. Die Beteiligungspflichtigkeit der Übernahme eines Leiharbeitnehmers zur Arbeitsleistung gemäß § 14 Abs. 3 AÜG gilt für Personalvertretungen im öffentliches Dienst eines Landes nur, wenn das Landesrecht dies bestimmt. Dies ist im Hinblick auf das Land Berlin nicht der Fall.

2. Bei Prüfung des Vorliegens einer Einstellung im Sinne von § 87 Nr. 1 BlnPersVG sind grundsätzlich die Einsatzzeiten verschiedener Leiharbeitnehmer nicht zu summieren.

AÜG § 14
BlnPersVG § 87 Nr. 1

Aktenzeichen: 6PB24.11 Paragraphen: AÜG§14 BlnPersVG§87 Datum: 2012-04-24
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=16710

PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht

BVerwG - VG Darmstadt
16.4.2012
6 P 1.11

Dienststelle Flugsicherung beim Luftfahrt-Bundesamt; DFS Deutsche Flugsicherung GmbH; Mitbestimmung in Personalangelegenheiten; Personalrat der Dienststelle Flugsicherung beim Luftfahrt-Bundesamt; Betriebsräte bei der DFS

1. Der Leiter der Dienststelle Flugsicherung beim Luftfahrt-Bundesamt ist zuständig, in allen von § 75 Abs. 1 und § 76 Abs. 1 BPersVG erfassten Angelegenheiten des übergeleiteten Personals der ehemaligen Bundesanstalt für Flugsicherung zu entscheiden.

2. Diese Maßnahmen unterliegen der Mitbestimmung des Personalrats der Dienststelle Flugsicherung unabhängig davon, ob zugleich die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ihre Betriebsräte zu beteiligen hat.

BPersVG §§ 75, 76
BAFlSBAÜbnG §§ 1, 4, 5

Aktenzeichen: 6P1.11 Paragraphen: BPersVG§75 BPersVG§76 Datum: 2012-04-16
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=16541

PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Personalrat

BVerwG - VG Darmstadt
16.4.2012
6 P 1.11

Dienststelle Flugsicherung beim Luftfahrt-Bundesamt; DFS Deutsche Flugsicherung GmbH; Mitbestimmung in Personalangelegenheiten; Personalrat der Dienststelle Flugsicherung beim Luftfahrt-Bundesamt; Betriebsräte bei der DFS

1. Der Leiter der Dienststelle Flugsicherung beim Luftfahrt-Bundesamt ist zuständig, in allen von § 75 Abs. 1 und § 76 Abs. 1 BPersVG erfassten Angelegenheiten des übergeleiteten Personals der ehemaligen Bundesanstalt für Flugsicherung zu entscheiden.

2. Diese Maßnahmen unterliegen der Mitbestimmung des Personalrats der Dienststell Flugsicherung unabhängig davon, ob zugleich die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ihre Betriebsräte zu beteiligen hat.

BPersVG §§ 75, 76
BAFlSBAÜbnG §§ 1, 4, 5

Aktenzeichen: 6P1.11 Paragraphen: BPersVG§75 BPersVG§76 Datum: 2012-04-16
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=17065

PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht

BVerwG - OVG Berlin-Brandenburg - VG Berlin
19.3.2012
6 P 6.11

Personalvertretungsrecht; Mitbestimmung bei Abordnungen; Maßgeblichkeit des dienstrechtlichen Begriffsinhalts; dienstrechtlicher Behördenbegriff; personalvertretungsrechtlicher Dienststellenbegriff

1. Die Frage, ob der für das Vorliegen einer Abordnung notwendige Wechsel der Dienststelle vorliegt, ist auf Grundlage des dienstrechtlichen Behördenbegriffs und nicht des ersonalvertretungsrechtlichen Dienststellenbegriffs zu klären.

2. Nur dem Polizeipräsidenten in Berlin, nicht aber seinen Untergliederungen kommt Behördeneigenschaft zu.

BlnPersVG § 86 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3

Aktenzeichen: 6P6.11 Paragraphen: BlnPersVG§86 Datum: 2012-03-19
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=16542

PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht

BVerwG - OVG Rheinland-Pfalz - VG Mainz
13.3.2012
6 PB 23.11

Personalvertretungsrecht; Personalversammlung; Abhalten der Personalversammlung in bestimmtem Abschnitt der Arbeitszeit

1. § 49 Abs. 1 PersVG RP fordert nicht, die Teilnahme von Orchestermusikern an Personalversammlungen als Dienst im Sinne von § 12 Abs. 1 Tarifvertrag für die Musiker in Kulturorchestern vom 31. Oktober 2009 (TVK) anzurechnen.

PersVG RP § 49

Aktenzeichen: 6PB23.11 Paragraphen: PersVGRP§49 Datum: 2012-03-13
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=16545

PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht

BVerwG - OVG Berlin-Brandenburg - VG Berlin
9.3.2012


Personalvertretungsrecht; Wirksamkeit einer Dienstvereinbarung; Formelle Wirksamkeitserfordernisse; Bekanntmachung kein Wirksamkeitserfordernis; Tarifvorbehalt jenseits zwingender Mitbestimmungsangelegenheiten; Verhältnis von Tarifvorbehalt und Tarifvorrang; Merkmal der tarifvertraglichen Regelung i.S.v. § 75 Satz 1 BlnPersVG; Merkmal der Tarifüblichkeit i.S.v. § 75 Satz 1 BlnPersVG; nachträgliche Aufhebung der Sperrwirkung gemäß § 75 Satz 1 BlnPersVG

1. Dienstvereinbarungen im Sinne von § 74 BlnPersVG bedürfen nicht der Bekanntmachung, um rechtliche Wirksamkeit zu erlangen.

2. Die Wirksamkeit von Dienstvereinbarungen in Angelegenheiten der zwingenden Mitbestimmung nach § 85 BlnPersVG bestimmt sich nicht nach § 75 BlnPersVG.

3. Der Tarifvorbehalt gemäß § 75 Satz 1 BlnPersVG greift auch in Bezug auf Tarifverträge, an welche die Dienststelle nicht gebunden ist. 4. Eine der Sperrwirkung nach § 75 Satz 1 BlnPersVG unterfallende Dienstvereinbarung ist nicht nichtig, sondern schwebend unwirksam. Die Sperrwirkung kann nachträglich durch einen rückwirkenden Tarifvertrag aufgehoben werden.

BlnPersVG § 75

Aktenzeichen: 6P27.10 Paragraphen: Datum: 2012-03-09
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=16543

PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht

VG Wiesbaden
2.3.2012
22 K 242/12.WI.PV

Zur Wahlberechtigung bei Gestellung an die BImA

1. Bei der Personalgestellung nach § 4 Abs. 3 TVöD handelt es sich um keine Abordnung nach § 75 Abs. 1 Nr. 4 BPersVG.

2. Für eine analoge Anwendung der Abordnungsregelungen des § 13 Abs. 2 BPersVG ist kein Raum. Der Gesetzgeber hat nach der Schaffung der Regelung der "Gestellung" bewusst auf eine Änderung des Bundespersonalvertretungsgesetzes verzichtet.

3. Eine Dienststelle würde ein widersprüchliches Verhalten an den Tag legen, wenn sie bei einer "Gestellung" eine Abordnung nach § 75 Abs. 1 Nr. 4 BPersVG verneint, diese aber bezüglich § 13 Abs. 2 Satz 1 BPersVG in analoger Anwendung bejahen würde. Das Bundespersonalvertretungsgesetz ist kein Gesetz, welches nach Belieben und Wünschen widersprüchlich ausgelegt werden kann.

BPersVG § 13 Abs 2, § 76 Abs 1 Nr 5
TVöD § 4 Abs 3

Aktenzeichen: 22K242/12 Paragraphen: TVöD§4 BPersVG§13 BPersVG§76 Datum: 2012-03-02
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=16379

PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

BVerwG - OVG Hamburg - VG Hamburg
29.2.2012
6 P 2.11

Beachtlichkeit der Zustimmungsverweigerung; Fortsetzung des Mitbestimmungsverfahrens; oberste Dienstbehörde bei der Deutschen Rentenversicherung Nord; Erledigungsausschuss des Vorstandes; fehlende Entscheidung der Einigungsstelle; Letztentscheidung der obersten Dienstbehörde; Mitbestimmungspflichtigkeit der dienststelleninternen Geschäftsverteilung; Befristung vorläufiger Regelungen

1. Wertet die Dienststelle die Zustimmungsverweigerung des Personalrats als unbeachtlich und wird durch rechtskräftige gerichtliche Entscheidung festgestellt, dass der Abbruch des Mitbestimmungsverfahrens unzulässig ist, so ist im Anschluss daran das Mitbestimmungsverfahren auf der Ebene, auf der es abgebrochen worden ist, unverzüglich fortzusetzen; mit der gerichtlichen Feststellung der Beachtlichkeit wird die Frist von zehn Arbeitstagen für die Vorlage der Angelegenheit an die oberste Dienstbehörde nach § 52 Abs. 6 Satz 1 MBGSH in Lauf gesetzt.

2. Bei der Deutschen Rentenversicherung Nord ist deren Vorstand oberste Dienstbehörde; dieser kann die Wahrnehmung der Mitbestimmungsangelegenheiten einem Erledigungsausschuss übertragen.

3. Liegt nach Ablauf der Frist des § 54 Abs. 3 Satz 4 MBGSH in den Fällen der eingeschränkten Mitbestimmung der Beschluss der Einigungsstelle nicht vor und gibt es für diese Verzögerung keinen anzuerkennenden Grund, so ist die oberste Dienstbehörde berechtigt, die endgültige Entscheidung zu treffen.

4. Regelungen zur dienststelleninternen Geschäftsverteilung unterliegen der Mitbestimmung des Personalrats.

5. Vorläufige Regelungen der Dienststelle sind grundsätzlich zu befristen.

MBGSH §§ 51, 52, 54, 58, 83, 84

Aktenzeichen: 6P2.11 Paragraphen: Datum: 2012-02-29
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Personalrat

VG Göttingen
28.2.2012
7 B 1/12

Verlust des Wahlrechts zugewiesener Arbeitnehmer zum Personalrat ihrer Stammdienststelle

Sind Arbeitnehmer der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) der Georg-August-Universität Göttingen Stiftung Öffentlichen Rechts einer privatrechtlich organisierten GmbH, deren sämtliche Gesellschaftsanteile die UMG hält, im Rahmen eines auf der Grundlage von § 4 Abs. 3 TV-L geschlossenen Personalgestellungsvertrages zur weisungsabhängigen Arbeitsleistung zugewiesen und ist der GmbH hierzu das arbeitgeberseitige Weisungsrecht übertragen, so verlieren die Zugewiesenen nach § 11 Abs. 4 Satz 1 Nr. 3 NPersVG ihr Wahlrecht zum Personalrat ihrer Stammdienststelle UMG, sobald die Zuweisung länger als drei Monate gedauert hat und wenn nicht feststeht, dass sie binnen weiterer sechs Monate in die bisherige Dienststelle zurückkehren werden.

PersVG ND § 11 Abs 4 S 1 Nr 3
TV-L § 4 Abs 3

Aktenzeichen: 7B1/12 Paragraphen: PersVGND§11 Datum: 2012-02-28
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht

BVerwG - OVG Hamburg - VG Hamburg
13.2.2012
6 PB 19.11

Personalvertretungsrecht; Freistellung von Mitgliedern des Personalrats; Kriterien für Freistellung von Mitgliedern des Personalrats

1. Sinn und Zweck des § 49 Abs. 1 HmbPersVG gebieten, dass maßgebliches Kriterium für die Auswahl der freizustellenden Personalratsmitglieder die ordnungsgemäße Aufgabener-ledigung durch den Personalrat ist.

2. § 49 Abs. 1 HmbPersVG gebietet keinen unbedingten Vorrang der Vorstandsmitglieder oder der Gruppensprecher im Rahmen des Freistellungsbeschlusses des Personalrats.

HmbPersVG § 49

Aktenzeichen: 6PB19.11 Paragraphen: HmbPersVG§49 Datum: 2012-02-13
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht

BVerwG - OVG Berlin-Brandenburg - VG Berlin
7.2.2012
6 P 26.10

Personalvertretungsrecht; Mitwirkungsbedürftigkeit einer Verwaltungsvorschrift; Auslegungshinweise der Dienststelle; Gestaltungswirkung einer Verwaltungsvorschrift; Verdrängungswirkung von Mitbestimmungstatbeständen gegenüber Mitwirkungstatbeständen

1. Trifft eine Dienstanweisung nur Vorgaben zur Auslegung staatlich erlassenen oder tarifvertraglich vereinbarten Rechts, so stellt sie keine Verwaltungsvorschrift i.S.v. § 90 Nr. 2 BlnPersVG dar, weil sie nicht gestaltend in die Belange der Beschäftigten eingreift.

2. Die Mitbestimmungstatbestände nach § 85 BlnPersVG verdrängen den Mitwirkungstatbestand nach § 90 Nr. 2 BlnPersVG auch dann, wenn das Mitbestimmungsrecht infolge einer vorrangigen gesetzlichen oder tarifvertraglichen Regelung ausgeschlossen ist.

BlnPersVG § 90 Nr. 2

Aktenzeichen: 6P26.10 Paragraphen: BlnPersVG§90 Datum: 2012-02-07
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Personalrat

VG Frankfurt
23.12.2011
9 L 4874/11.F

Die Bereitstellung kostenlos nutzbarer Parkplätze durch die Dienststelle stellt die Einrichtung und Verwaltung einer Sozialeinrichtung i. S. d. § 75 Abs. 3 Nr. 5 BPersVG dar.

Der Entzug eines solchen Parkplatzes unterliegt der vorherigen Mitbestimmung des Personalrats.

Aktenzeichen: 9L4874/11 Paragraphen: BPersVG§75 Datum: 2011-12-23
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Personalrat

BVerwG - OVG Berlin-Brandenburg - VG Berlin
22.12.2011
6 PB 18.11

Personalvertretungsrecht; Mitbestimmung des Personalrats; vorübergehende Übertragung höherwertiger Tätigkeiten; Nichtzulassungsbeschwerde

Die vertretungsweise Übertragung höherwertiger Tätigkeiten unterfällt grundsätzlich nicht der Mitbestimmung gemäß § 88 Nr. 7 BlnPersVG.

BlnPersVG § 88 Nr. 7

Aktenzeichen: 6PB18.11 Paragraphen: BlnPersVG§88 Datum: 2011-12-22
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Personalrat Wahlen

VG Hannover
29.11.2011
17 A 1603/11

Dienststelle, gemeinsame Wahl, Gleichheit der Wahl, Gruppenwahl, Personalratswahl, Wahlanfechtung, Wahlausschreiben, Wahlberechtigung, Wahlvorschläge

Anfechtung einer Personalratswahl

Zur Ungültigkeit einer Wahl zum Personalrat bei fehlerhafter Bekanntmachung des Wahlausschreibens

NPersVG 11, 16, 17 I, 21, 4 I
WO-PersV 13, 2 I, 26, 33 III, 34 III, 8, 9

Aktenzeichen: 17A1603/11 Paragraphen: NPersVG§11 NPersVG§16 NPersVG§17 NPersVG§21 NPersVG§4 Datum: 2011-11-29
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Personalrat

VG Frankfurt
29.11.2011
9 L 2567/11.F

Personalrat, Mitwirkung, Heilung, Nachholung, Entlassung, Stammdienststelle, Umsetzung, Versetzung, Abordnung, Schule, Lehrer

Unterbliebene Beteiligung des Personalrats bei einer Entlassung aus dem Beamtenverhältnis

VwGO § 80 Abs 5 S 5
PersVG HE § 77 Abs 1, § 83 Abs 1
BG HE § 28 Abs 1

Aktenzeichen: 9L2567/11 Paragraphen: VwGO§80 PersVGHE§77 PersVGHE§83 BGHE§28 Datum: 2011-11-29
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

VG Frankfurt
10.10.2011
22 K 1823/11.F.PV

Mitbestimmung bei der Erstfestsetzung der Erfahrungsstufen bei Einstellung

Das Mitbestimmungsrecht bei Einstellung (§ 76 Abs. 1 Nr. 1 BPersVG) erfasst auch die damit im Zusammenhang stehende Erstfestsetzung der Erfahrungsstufe.

BPersVG § 76 Abs 1 Nr 1

Aktenzeichen: 22K1823/11 Paragraphen: BPersVG§76 Datum: 2011-10-10
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

BVerwG - OVG Schleswig - VG Schleswig
5.10.2011
6 P 19.10

Stellenbewertung; mitbestimmungspflichtige Maßnahme.

Stellenbewertungen sind keine mitbestimmungspflichtigen Maßnahmen im Sinne von § 2 Abs. 1, § 51 Abs. 1 Satz 1 MBGSH.

MBGSH §§ 2, 51

Aktenzeichen: 6P19.10 Paragraphen: MBGSH§2 MBGSH§51 Datum: 2011-10-05
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

VG Frankfurt
4.10.2011
23 K 1634/11.F.PV

Mitwirkung bei der Bewertung einzelnen Arbeitsplätze

Das Mitwirkungsrecht des Personalrats nach § 81 Abs. 2 HPVG bei Arbeitsplatz- und Dienstpostenbewertung bezieht sich auf die Bewertung jedes einzelnen Arbeitsplatzes bzw. Dienstpostens.

PersVG HE § 81 Abs 2

Aktenzeichen: 23K1634/11 Paragraphen: PersVGHE§81 Datum: 2011-10-04
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Personalrat

VG Frankfurt
4.10.2011
23 K 1923/11.F

Unterrichtung des Personalrats bei Eingruppierung

1. Vermerke der Dienststelle zur tariflichen Bewertung eines Arbeitsplatzes müssen wie die zugehörige Stellenbeschreibung dem Personalrat nach § 62 Abs. 2 S. 1, 2 HPVG vorgelegt werden, wenn die Dienststelle die Zustimmung des Personalrats zu einer Eingruppierung für diesen Arbeitsplatz beantragt.

2. Bei Eingruppierungsabsichten der Dienststelle genügt diese ihrer Pflicht zur Unterrichtung des Personalrats regelmäßig nicht schon durch die Weitergabe der Stellenbeschreibung. Erforderlich ist die Darstellung der auf die einzelnen Arbeitsvorgänge bezogenen Bewertungsüberlegungen des Arbeitsgebers.

3. Der Personalrat kann mit seiner Zustimmungsverweigerung nach § 77 Abs. 4 Nr. 1 HPVG (§ 77 Abs. 2 Nr. 1 BPersVG) geltend machen, die beabsichtigte Eingruppierung sei falsch. Es müsse aus näher dargestellten Gründen in eine andere Entgeltgruppe eingruppiert werden.

PersVG HE § 77 Abs 1 Nr 2b, § 62 Abs 2 S 1 , § 62 Abs 2 S 2

Aktenzeichen: 23K1923/11 Paragraphen: PersVGHE§77 Datum: 2011-10-04
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Personalrat

VG Frankfurt
4.10.2011
23 K 1924/11.F

Unterrichtung des Personalrats bei Eingruppierung

1. Beantragt die Dienststelle die Zustimmung des Personalrats zur Eingruppierung, muss sie auch die beabsichtigte Erfahrungsstufe angeben.

2. Bei Eingruppierungsabsichten der Dienststelle genügt diese ihrer Pflicht zur Unterrichtung des Personalrats regelmäßig nicht schon durch die Weitergabe der Stellenbeschreibung. Erforderlich ist die Darstellung der auf die einzelnen Arbeitsvorgänge bezogenen Bewertungsüberlegungen des Arbeitsgebers.

PersVG HE § 62 Abs 2 S 2, § 62 Abs 2 S 1, § 77 Abs 1 Nr 2 Buchst b

Aktenzeichen: 23K1924/11 Paragraphen: PersVGHE§62 Datum: 2011-10-04
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Personalrat

VG Karlsruhe
30.9.2011
PL 12 K 701/11

1. Zur Wirksamkeit des Verzichts auf eine Gruppenvertretung im Vorstand des Personalrats.

2. Zum Begriff "Personalangelegenheit" in § 12 Abs. 3 S. 1 LPVG.

Aktenzeichen: PL12K701/11 Paragraphen: LPVG§12 Datum: 2011-09-30
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

BVerwG - Hessischer VGH - VG Frankfurt
22.9.2011
6 PB 15.11

Mitbestimmung bei Eingruppierung; Stufenzuordnung; förderliche Zeiten einer vorherigen Berufstätigkeit; Deckung des Personalbedarfs; Mitbestimmung bei der Lohngestaltung.

Die Mitbestimmung bei der Eingruppierung in den Fällen des § 16 Abs. 2 Satz 3 TVöD-VKA ist nicht davon abhängig, dass der Dienststellenleiter bei der Aufstellung der Grundsätze zur Anerkennung förderlicher Zeiten einer vorherigen Berufstätigkeit zur Deckung des Personalbedarfs den Personalrat ordnungsgemäß beteiligt hat.

Aktenzeichen: 6PB15.11 Paragraphen: Datum: 2011-09-22
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

BVerwG - OVG Hamburg - VG Hamburg
12.9.2011
6 PB 13.11

Zweite Mitbestimmungsvorlage; unveränderte Sach- und Rechtslage; erneute Befassung durch den Personalrat.

Der Personalrat ist - von Fällen des Rechtsmissbrauchs abgesehen - zwecks Vermeidung des Eintritts der Billigungsfiktion nach § 69 Abs. 2 Satz 5 BPersVG gehalten, sich mit einer Mitbestimmungsvorlage bei unveränderter Sach- und Rechtslage erneut zu befassen, nachdem er einen ersten Antrag auf Zustimmung abgelehnt hatte, ohne dass der Dienststellenleiter das Stufenverfahren eingeleitet hat.

BPersVG § 69

Aktenzeichen: 6PB13.11 Paragraphen: BPersVG§69 Datum: 2011-09-12
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Personalrat Wahlen

LAG Berlin-Brandenburg - ArbG Berlin
12.8.2011
13 SaGa 1015/11

Gesetzliche Zuweisung von Mitarbeitern an die gemeinsame Einrichtung (Jobcenter) Durch die Zuweisung nach § 44 g Abs. 1 SGB II verliert ein Arbeitnehmer sein Wahlrecht und seine Wählbarkeit zum Personalrat der Stammdienststelle

BPersVG §§ 29 Abs. 1 Nr. 4 und Nr. 5; 47 Abs. 2
SGB II § 44 g Abs. 1

Aktenzeichen: 13SaGa1015/11 Paragraphen: BPersVG§29 BPersVG§47 SGBII§44g Datum: 2011-08-12
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

BVerwG - OVG Berlin-Brandenburg - VG Berlin
14.6.2011
6 P 10.10

Mitbestimmung bei technischer Überwachung; Hebung der Arbeitsleistung und Änderung der Arbeitsmethoden; Informations- und Kommunikationstechnik; Verhältnis von Mitbestimmung und Mitwirkung

Die Mitbestimmung bei technischer Überwachung, bei Hebung der Arbeitsleistung und bei Änderung der Arbeitsmethode im Rahmen der Informations- und Kommunikationstechnik (§ 85 Abs. 1 Satz 1 Nr. 13 Buchst. b sowie Abs. 2 Nr. 2 und 9 BlnPersVG) wird durch die Mitwirkung nach § 90 Nr. 3 BlnPersVG nicht verdrängt.

BlnPersVG §§ 85, 90

Aktenzeichen: 6P10.10 Paragraphen: BlnPersVG§85 BlnPersVG§90 Datum: 2011-06-14
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

BVerwG - OVG Hamburg - VG Hamburg
10.6.2011
6 PB 2.11

Mitbestimmung bei der Lohngestaltung; Pauschalierung unständiger Entgeltbestandteile; Tarifvorrang

Der Mitbestimmung bei der Lohngestaltung in Bezug auf die Pauschalierung unständiger Entgeltbestandteile nach § 9 Abs. 1 Satz 5, § 24 Abs. 6 TV-Ärzte KAH steht der Gesichtspunkt des Tarifvorrangs nicht entgegen.

HmbPersVG § 86 Abs. 1

Aktenzeichen: 6PB2.11 Paragraphen: HmbPersVG§86 Datum: 2011-06-10
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=15778

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