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PDF-DokumentSchadensrecht - Staatshaftungsrecht Opferentschädigung

BVerwG - Hessischer VGH - VG Kassel
17.7.2019
5 C 5.18

Berücksichtigung des Vermögens aus angesparter Grundrente bei der Ermittlung des Umfangs des Erstattungsanspruchs nach § 104 Abs. 3 SGB X

Ist der Berechtigte gegenüber dem vorrangig verpflichteten Träger der Opferentschädigung zum Einsatz seines verwertbaren Vermögens verpflichtet, ist bei der gebotenen hypothetischen Betrachtung zur Ermittlung des Umfangs des Erstattungsanspruchs des nachrangig verpflichteten Jugendhilfeträgers nach § 104 Abs. 3 SGB X ein fiktiver Verbrauch des verwertbaren Vermögens anzusetzen.

SGB VIII § 10 Abs. 1 Satz 1, §§ 27, 34, 39 Abs. 1
OEG § 1 Abs. 1 Satz 1
BVG § 25a Abs. 1, § 25c Abs. 1 Satz 1 Halbs. 1, § 25d Abs. 1 Satz 2, § 25e Abs. 1,
BVG § 25f Abs. 1 Satz 1 und 2, Abs. 2 Nr. 2, § 27d Abs. 1 Nr. 3, § 31 Abs. 1,
BVG § 33 Abs. 1 Satz 2 Buchst. a, § 66 Abs. 1 Satz 1
SGB X § 104 Abs. 1 Satz 1 und 2, Abs. 3

Aktenzeichen: 5C5.18 Paragraphen: Datum: 2019-07-17
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PDF-DokumentSchadensrecht - Staatshaftungsrecht

BGH - Kammergricht - LG Berlin
17.1.2019
III ZR 209/17

1. Die Bundesrepublik hat durch die Regelungen in § 4 Nr. 16 und 18 UStG 1980 und 1992 nicht in einer einen unionsrechtlichen Staatshaftungsanspruch begründenden hinreichend qualifizierten Weise gegen Art. 13 Teil A Abs. 1 Buchst. g der Sechsten Richtlinie 77/388/EWG verstoßen, indem sie private ambulante Pflegedienste in den Jahren 1989 bis 1991 nicht (rückwirkend) hinsichtlich der aus den Leistungen der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung erzielten Umsätze von der Entrichtung der Umsatzsteuer befreit hat.

2. Die dreijährige Verjährungsfrist des § 195 BGB gilt auch für den unionsrechtlichen Staatshaftungsanspruch (Bestätigung BGH, Urteile vom 12. Dezember 2013, III ZR 102/12, juris Rn. 36 und vom 4. Juni 2009, III ZR 144/05, BGHZ 181, 199 Rn. 38 ff).

3. Zur Vorlagepflicht eines letztinstanzlichen Gerichts gemäß Art. 267 Abs. 3 AEUV.

EWGRL 388/77 Art 13 Teil A Abs 1 Buchst g
AEUV Art 267 Abs 3
UStG § 4 Nr 16 UStG, § 4 Nr 18
BGB § 195

Aktenzeichen: IIIZR209/17 Paragraphen: Datum: 2019-01-17
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PDF-DokumentSchadensrecht - Staatshaftungsrecht

BVerwG
8.11.2018
3 A 19.15

Erstattung; Finanzhilfen; Haftungskern; Haftungsregelung; Investitionsförderung; Pflegeeinrichtungen; Schadenersatz; Verwaltungsvereinbarung; Zuwendungsempfänger; Zwischenzinsen; ordnungsmäßige Verwaltung; verjährte Zinsforderung; zweckentsprechende Mittelverwendung; zweckwidrige Verwendung;

Haftung des Landes gegenüber dem Bund für verspätete Geltendmachung von Zwischenzinsen

1. Die Haftungsregelung des Art. 104a Abs. 5 Satz 1 Halbs. 2 GG gilt auch im Finanzhilfeverhältnis zwischen dem Bund und den Ländern nach Art. 104a Abs. 4 GG a.F., Art. 104b GG.

2. Die Haftung des Landes gegenüber dem Bund für die nicht rechtzeitige Erhebung von Zwischenzinsen beim Zuwendungsempfänger gehört nicht zum Kernbereich von Haftung, für den Art. 104a Abs. 5 Satz 1 Halbs. 2 GG unmittelbar Anspruchsgrundlage ist.

GG Art. 104a Abs. 4 a.F., Abs. 5
PflegeVG Art. 52
VV zu Art. 52 PflegeVG § 6 Abs. 4
VwVfG § 49a Abs. 4

Aktenzeichen: 3A19.15 Paragraphen: Datum: 2018-11-08
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PDF-DokumentDienstrecht Schadensrecht - Lehrer Amtshaftungsrecht

OLG Frankfurt - LG Wiesbaden
25.1.2018
1 U 7/17

Erste Hilfe durch Lehrer als Amtspflicht

1. Lehrer müssen Schülern die erforderliche und zumutbare Erste Hilfe als Amtspflicht leisten.

2. Eine Beweislastumkehr wegen grober Verletzung der Pflicht, Erste Hilfe zu leisten, findet nicht statt.

BGB § 839
GG Art. 34

Aktenzeichen: 1U7/17 Paragraphen: Datum: 2018-01-25
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PDF-DokumentSchadensrecht - Amtshaftungsrecht

OLG Dresden - LG Leipzig
26.8.2015
1 U 319/15

Amtshaftung wegen Nichtbereitstellung eines Platzes in einer Kindertagesstätte: Anspruch der berufstätigen Eltern auf Ersatz des Verdienstausfalls

Die erwerbstätigen sorgeberechtigten Eltern sind nicht geschützte Dritte der Amtspflicht auf Verschaffung eines Platzes in einer Kindertagesstätte. Im Übrigen wäre der Verdienstausfall der Eltern bei Verletzung der Amtspflicht auf Verschaffung eines Platzes in einer Kindertagesstätte auch nicht vom Schutzzweck der Norm umfasst.

BGB § 839
SGB VIII § 24 Abs 2
GG Art 34
KTEinrG SN 2009 § 8 Abs 1, § 9 Abs 3 KTEinrG SN 2009

Aktenzeichen: 1U319/15 Paragraphen: BGB§839 SGBVIII§24 Datum: 2015-08-26
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PDF-DokumentSchadensrecht - Sonstiges

OVG Lüneburg - VG Stade
25.2.2014
5 LA 204/13

Zum Entschädigungsanspruch nach § 15 Abs. 2 AGG

AGG § 1, § 15 Abs 3, § 15 Abs 2, § 3 Abs 5, § 7 Abs 1
GG Art 20 Abs 3

Aktenzeichen: 5LA204/13 Paragraphen: AGG§1 AGG§15 AGG§3 AGG§7 GGArt.20 Datum: 2014-02-25
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PDF-DokumentBau- und Bodenrecht Schadensrecht - Denkmalschutzrecht Amtshaftungsrecht

BGH - OLG Karlsruhe - LG Karlsruhe
6.6.2013
III ZR 196/12

Die unterbliebene Beachtung der Verwaltungsvorschrift des Landes Baden-Württemberg für die Erfassung von Kulturdenkmalen in einer Liste (VwV-Kulturdenkmallisten; Fassung: 2. Juli 1993) mit der darin vorgesehenen Unterrichtung der Eigentümer der betroffenen Objekte begründet mangels Verletzung drittbezogener Amtspflichten keine Amtshaftungsansprüche späterer Erwerber gegen die Träger der Denkmalschutzbehörden.

BGB § 839
DSchG BW § 2
VVBW-2139-WM-19831228-01-SF vom 02.07.1993

Aktenzeichen: IIIZR196/12 Paragraphen: BGB§839 DSchGBW§2 Datum: 2013-06-06
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PDF-DokumentSchadensrecht - Sonstiges

OVG Lüneburg
26.4.2013
5 LA 117/12

Ob das Abhandenkommen eines Schlüssel auf grober Fahrlässigkeit beruht, ist stets nach dem Umständen des Einzelfalls zu beurteilen.

BeamtStG § 48

Aktenzeichen: 5LA117/12 Paragraphen: BeamtStG§48 Datum: 2013-04-26
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PDF-DokumentSchadensrecht - Amtshaftungsrecht

BGH - Kammergericht - LG Berlin
5.7.2012
III ZR 240/11

Zur Amtshaftung des Landes Berlin wegen der Verletzung der Verkehrssicherungspflicht für einen seit Jahren in einem "desolaten" Zustand befindlichen Gehweg.

BGB § 839
StrG BE § 7

Aktenzeichen: IIIZR240/11 Paragraphen: BGB§839 StrGBE§7 Datum: 2012-07-05
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PDF-DokumentGesundheit- und Fürsorge Schadensrecht - Sonstiges

BGH - OLG Stuttgart - LG Stuttgart
13.10.2011
III ZR 126/10

Der mit der Auflösung der Landeswohlfahrtsverbände in Baden-Württemberg verbundene Übergang von Aufgaben auf die Stadt- und Landkreise und den Kommunalverband für Jugend und Soziales zum 1. Januar 2005 begründet zwischen den beteiligten Körperschaften weder drittbezogene Amtspflichten noch ein verwaltungsrechtliches Schuldverhältnis, die bei Fehlern zu Schadensersatzansprüchen der einen gegen die andere Körperschaft führen könnten (hier: unterlassene Information über ein anhängiges Gerichtsverfahren).

BGB § 839

Aktenzeichen: IIIZR126/10 Paragraphen: BGB§839 Datum: 2011-10-13
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PDF-DokumentSchadensrecht Verkehrswegerecht - Verkehrssicherungspflicht

OLG Oldenburg - LG Aurich
29.4.2011
6 U 17/11

Zur Verkehrssicherungspflicht einer Gemeinde und zu deren Haftung bei durch Frost entstandene Strassenschäden für die einem Strassennutzer entstandenen Schäden an seinem PKW

GG Art 34
BGB § 839, § 254
Nds. StrG § 10

Aktenzeichen: 6U17/11 Paragraphen: GGArt.34 BGB§839 BGB§254 Nds.StrG§10 Datum: 2011-04-29
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PDF-DokumentHaftungsrecht Schadensrecht - Verkehrssicherungspflicht

OLG Stuttgart - LG Stuttgart
13.4.2011
13 U 16/11

Zu Inhalt und Umfang deliktischer Verkehrspflichten eines im Becken eines öffentlichen Hallenbades schwimmenden Badegastes, der mit einem vom Dreimeterbrett in das Becken springenden siebenjährigen Kind zusammenstößt, das sich dabei Verletzungen zuzieht.

Aktenzeichen: 13U16/11 Paragraphen: Datum: 2011-04-13
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PDF-DokumentSchadensrecht Kommunalrecht - Sonstiges

OLG Naumburg - LG Magdeburg
24.3.2011


1. Die Bestimmungen des § 9 Abs. 2 der Satzung des Kommunalen Schadensausgleichs der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zum Fortbestehen einer Umlageverpflichtung für die während seiner Teilnahme am Deckungsschutz einer Verrechnungsstelle eingetretenen Schadenfälle nach dem Ausscheiden aus diesem Deckungsschutz sind auch im Lichte der §§ 305 ff BGB wirksam.

2. Die Regelung des § 9 Abs. 3 dieser Satzung verstößt gegen das in § 307 Abs. 1 S. 2 BGB normierte Transparenzgebot, weil für das Mitglied, welches aus dem Deckungsschutz einer Verrechnungsstelle ausscheidet, nicht erkennbar ist, nach welchen Grundsätzen und welcher Berechnungsmethode die Umrechnung der Umlageverpflichtung in eine Einmalzahlung erfolgt, ohne dass es für den KSA unzumutbar oder gar unmöglich wäre, dies hinreichend transparent darzustellen.

Aktenzeichen: 2U88/10 Paragraphen: Datum: 2011-03-24
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PDF-DokumentSchadensrecht Bau- und Bodenrecht - Amtshaftungsrecht Windernergieanlagen

OLG Köln - LG Köln
10.3.2011
7 U 158/10

Eine schuldhafte Amtspflichtverletzung der Bundesrepublik Deutschland liegt vor, wenn die zuständige Behörde einem Hersteller von Gefahrenfeuern für die Nachtkennzeichnung von Windkraftanlagen ein Zertifikat ohne die erforderliche Sachverhaltsermittlung erteilt und die Nachtgefahrenfeuer tatsächlich nicht den internationalen und nationalen Vorgaben entsprechen. Die Betreiber von Windkraftanlagen haben einen Anspruch auf Ersatz des Schadens, der ihnen daraus entsteht, dass diese Nachtgefahrenfeuer nicht die bestandskräftigen Auflagen in den Genehmigungsbescheiden erfüllen.

GG Art 34
BGB § 839

Aktenzeichen: 7U158/10 Paragraphen: BGB§839 GGArt.34 Datum: 2011-03-10
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PDF-DokumentSchadensrecht - Staatshaftungsrecht Verjährung

BGH - OLG Rostock - LG Rostock
4.11.2010
III ZR 275/09

a) Ist vor Beginn des Laufs der Verjährungsfrist ein Antrag auf Schadensersatz nach § 4 Abs. 3 StHG gestellt, über den nach Grund und Höhe in einem Verwaltungsverfahren nach § 5 Abs. 3 StHG zu befinden ist, tritt die mit der Antragstellung verbundene Unterbrechungswirkung mit dem Beginn des Laufs der Verjährungsfrist ein (im Anschluss an BGHZ 52, 47).

b) Im Anwendungsbereich des Staatshaftungsgesetzes will die in § 5 Abs. 2 vorgesehene Pflicht zur Weiterleitung eines Schadensersatzantrags an die zuständige Stelle sicherstellen, dass einem Geschädigten die mit der rechtzeitigen Stellung des Antrags verbundenen verjährungsrechtlichen Wirkungen zugute kommen.

c) Verzichtet ein vom Restitutionsantragsteller beauftragter Rechtsanwalt darauf, sich vom Amt zur Regelung offener Vermögensfragen eine Eingangsbestätigung für die Anmeldung von Rückgabeansprüchen erteilen zu lassen, ergibt sich hieraus keine anderweitige Ersatzmöglichkeit für Schadensersatzansprüche, die auf einer mangelhaften Registrierung des tatsächlich eingegangenen Antrags beruhen.

BGB § 839 (A, E)
DDR: StHG § 4 Abs. 3, § 5
AnmVO § 4 Abs. 2

Aktenzeichen: IIIZR275/09 Paragraphen: BGB§839 Datum: 2010-11-04
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PDF-DokumentSchadensrecht - Haftungsrecht Sonstiges

OLG Rostock - LG Schwerin
3.9.2010
5 U 139/09

Haftung der Gemeinde bei Schädigung Dritter anlässlich eines Feuerwehreinsatzes

Wird ein in der Nähe eines brennenden Wohnhauses abgestelltes Fahrzeug bei einem Feuerwehreinsatz durch herabfallende Dachziegel beschädigt, so bestehen keine Schadensersatzansprüche des Fahrzeugeigentümers aus Amtshaftung oder enteignungsgleichem Eingriff.

BGB § 839 Abs 1

Aktenzeichen: 5U139/09 Paragraphen: BGB§839 Datum: 2010-09-03
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PDF-DokumentSchadensrecht - Amtshaftungsrecht

BVerwG - Bayerischer VGH - VG München
26.8.2010
3 C 35.09

Amtshaftung; Staatshaftung; Amtsträger; Beliehener; Verwaltungshelfer; hoheitliche Aufgaben; hoheitliche Befugnisse; Rückgriff; Rückgriffsbeschränkung; Haftungsbeschränkung; Gesetzesvorbehalt; wesentliche Modalitäten einer Beleihung; Kontrollbehörde; Kontrollstelle; Öko-Landbau.;

1. Art. 34 Satz 2 GG findet auf Private keine Anwendung, selbst wenn sie als Amtsträger im haftungsrechtlichen Sinne hoheitlich tätig werden.

2. Eine Beleihung darf nur durch oder aufgrund Gesetzes erfolgen. Der Gesetzesvorbehalt betrifft nicht nur das "Ob" einer Beleihung, sondern umfasst auch deren wesentliche Modalitäten. Maßgeblich ist insofern, ob und in welchem Maße die verfassungsrechtlichen Grundsätze des Staatsorganisationsrechts oder andere Verfassungssätze betroffen sind.

3. Zu den Modalitäten einer Beleihung, die hiernach dem Gesetzgeber vorbehalten sind, zählt die Zulassung des Haftungsrückgriffs auf den Beliehenen auch bei einfacher Fahrlässigkeit.

GG Art. 33 Abs. 4, 34
ÖLG § 3

Aktenzeichen: 3C35.09 Paragraphen: GGArt.33 GGArt.34 ÖLG§3 Datum: 2010-08-26
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PDF-DokumentSchadensrecht - Haftungsrecht Sonstiges

OLG Naumburg - LG Stendal
9.8.2010
10 W 4/10

Im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes haben Einsatzübungen das Ziel, im Interesse des Gemeinwohls die Brandbekämpfung und Hilfeleistung wirksamer zu gestalten. Sie dienen der Festigung und Vervollkommnung von Fähigkeiten und Fertigkeiten der Einsatz- und Führungskräfte sowie der an der Übung beteiligten Behörden und Einrichtungen. Feuerwehrleute handeln bei einer solchen Übung in Ausübung eines ihnen anvertrauten öffentlichen Amtes. Eine persönliche Haftung aus Anlass eines bei einer solchen Übung eingetretenen Schadensfalles scheidet somit aus.

Aktenzeichen: 10W4/10 Paragraphen: Datum: 2010-08-09
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PDF-DokumentSchadensrecht - Verkehrssicherungspflicht

OLG Frankfurt - LG Limburg
12.7.2010
1 U 195/09

Verkehrssicherungspflicht im Gemeindewald in Hessen

1. Zur Unzulässigkeit eines Grundurteils, bei dem nur über die Zahlungsanträge, nicht aber über den Feststellungsantrag entschieden wird

2. In Hessen obliegt die Verkehrssicherungspflicht für Gemeindewald, für den die forsttechnische Leitung und der forsttechnische Betrieb kraft Gesetzes auf den Landesbetrieb Hessen-Forst übertragen sind, allein dem Land. Kontroll- und Überwachungspflichten seitens der Kommune als Waldeigentümerin bestehen daneben nicht (Aufgabe von Senat, Urteil vom 27.1.1983 - 1 U 134/82 -, NVwZ 1983, 699).

BGB § 823, § 839
ForstG HE § 32
GG Art 34
ZPO § 304

Aktenzeichen: 1U195/09 Paragraphen: BGB§823 BGB§839 ForstGHE§32 GGArt.34 ZPO§304 Datum: 2010-07-12
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PDF-DokumentSchadensrecht - Haftungsrecht Sonstiges

BGH - OLG Hamm - LG Arnsberg
24.6.2010
III ZR 315/09

Zur Beachtlichkeit einer Verwaltungsvorschrift für einen Amtsträger, wenn diese wegen einer Befristung außer Kraft getreten ist und nicht durch eine andere ersetzt wurde.

BGB § 839 B, Fm

Aktenzeichen: IIIZR315/09 Paragraphen: BGB§839 Datum: 2010-06-24
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PDF-DokumentSchadensrecht - Amtshaftungsrecht

OLG Naumburg - LG Magdeburg
20.5.2010
2 W 67/09

1. Die Haftung für eine Verletzung der Gewässerunterhaltungspflicht richtet sich nach den Maßstäben des allgemeinen Deliktsrechts (§§ 823, 1004 BGB) und nicht nach Amtshaftungsgrundsätzen.

2. Im Land Sachsen-Anhalt obliegt die Verpflichtung zur Gewässerunterhaltung Unterhaltungsverbänden; die Landkreise sind als Untere Wasserbehörden lediglich Rechtsaufsichtsbehörden (§§ 104 Abs 1 und 4 WG LSA).

Aktenzeichen: 2W67/09 Paragraphen: Datum: 2010-05-20
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PDF-DokumentSchadensrecht - Amtshaftungsrecht

OLG Karlsruhe - LG Karlsruhe
6.4.2010
12 U 11/10

Amtshaftung: Allgemeine Verpflichtung staatlicher Stellen zum Schutz seiner Bürger vor Einnahmeverlusten durch eine Einzelfallgenehmigung zum Vergrämungsabschuss von Rabenkrähen; Wildschadenshaftung infolge enteignenden bzw. enteignungsgleichen Eingriffs Es besteht keine allgemeine Verpflichtung des Staates, seine Bürger vor dem Verlust von Einnahmen zu schützen, die ihm durch wildlebende Tiere entstehen könnten.

Aktenzeichen: 12U11/10 Paragraphen: Datum: 2010-04-06
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PDF-DokumentSchadensrecht - Amtshaftungsrecht

OLG Hamm - LG Bochum
24.3.2010
11 U 65/09

Haftung für eine unrichtige Auskunft

BGB § 839
GG Art. 34

Aktenzeichen: 11U65/09 Paragraphen: BGB§839 GGArt.34 Datum: 2010-03-24
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PDF-DokumentDienstrecht Schadensrecht - Betriebsrat Haftungsrecht

Hessischer VGH - VG Kassel
3.8.2009
1 A 1474/09.Z

Betriebsrat; Dienstschlüssel; Haftung; Haftungsfreistellung; Schadensersatz

Abhanden gekommener Dienstschlüssel des Betriebsratsvorsitzenden

Die Pflicht zur sicheren Aufbewahrung eines ausgehändigten Dienstschlüssels trifft den Betriebsratsvorsitzenden in gleicher Weise wie jeden anderen Beschäftigten und ist nicht Ausfluss seiner besonderen betriebsverfassungsrechtlichen bzw. personalvertretungsrechtlichen Funktion. Für eine über die materielle Betriebsratstätigkeit hinausgehende Haftungsfreistellung des Betriebsratsmitglieds ist deshalb kein Raum.

BBG § 78
PostPersRG § 7 Abs. 2

Aktenzeichen: 1A1474/09 Paragraphen: BBG§78 PostPersRG§7 Datum: 2009-08-03
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PDF-DokumentSchadensrecht Haftungsrecht - Amtshaftungsrecht

Thüringer OLG - LG Erfurt
1.7.2009
4 U 588/08

Keine Amtshaftung bei fehldendem Ursachenzusammenhang zwischen (angeblich falscher) Auskunft und Schaden

1. Grundsätzlich kann der von einer falschen Auskunft (einer Behörde) Betroffene nach Amtshaftungsgrundsätzen den Schaden ersetzt verlangen, der ihm dadurch entstanden ist, dass er auf die Richtigkeit der Auskunft vertraut und mit Rücksicht hierauf Entscheidungen getroffen hat, die ihn in seinen Vermögensinteressen berühren.

2. Voraussetzung ist jedoch, dass der entstandene Nachteil adäquat kausal durch die (falsche) Auskunft verursacht wurde und zu der vom Schädiger dadurch geschaffenen Gefahrenlage in einem inneren Zusammenhang steht, d.h. nach Art und Entstehungsweise unter den Schutzzweck der verletzten Norm fällt. Eine bloß zufällige äußere Verbindung zwischen Auskunft und Schaden genügt mithin nicht.

BGB § 839
GG Art. 34

Aktenzeichen: 4U588/08 Paragraphen: BGB§839 GGArt.34 Datum: 2009-07-01
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PDF-DokumentSchadensrecht - Amtshaftungsrecht

Thüringer OLG - LG Erfurt
08.10.2008
4 U 280/08

zur Frage einer Staatshaftung im Rahmen eines grundstücksverkehrsrechtlichen Genehmigungsverfahrens

1. Ein Schadensersatzanspruch aus § 1 Abs. 1 StHG ist (nur) dann gegeben, wenn einem Bürger ein kausaler Schaden durch einen Amtsträger in Ausübung staatlicher (hoheitlicher) Tätigkeit rechtswidrig zugefügt wird.

2. Ein in diesem Sinne tatbestandlich haftungsauslösendes Handlungsunrecht kann dem Bürger durch Tun oder Unterlassen zugefügt werden; ein Unterlassen kann für einen Schaden aber nur dann kausal geworden sein, wenn eine Rechtspflicht zum Handeln bestand und der Amtsträger - dieser Rechtspflicht zuwider - untätig geblieben ist.

3. Wird ein Mitteilungsbescheid nach § 21 GrdstVG (betr. die Ausübung eines siedlungsrechtlichen Vorkaufsrechts) allein durch Zeitablauf (verspätete Zustellung an den Antragsteller) rechtswidrig, löst die damit einhergehende Versagung einer grundstücksverkehrsrechtlichen Genehmigung dann keinen Staatshaftungsanspruch aus, wenn das Landwirtschaftsamt im grundstücksverkehrsrechtlichen Genehmigungsverfahren nicht von Amts wegen verpflichtet ist, nach Zeitablauf (§ 6 Abs. 2 GrdstVG) ein (sog.) Negativattest (§ 6 Abs. 3 GrdstVG) zu erteilen.

StHG § 1 Abs. 1, 2
GrdstVG §§ 2, 6 Abs. 2 u. 3, 9, 21, 22
ThVwVfg § 43 Abs. 1

Aktenzeichen: 4U280/08 Paragraphen: StHG§1 GrdstVG§2 GrdstVG§6 GrdstVG§9 GrdstVG§21 GrdstVG§22 ThVwVfG§43 Datum: 2008-10-08
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PDF-DokumentSchadensrecht - Amtshaftungsrecht

OLG Rostock - LG Neubrandenburg
04.07.2008
5 U 87/08

1. Eine Haftung der jeweiligen Anstellungskörperschaft scheidet nach allgemeinen Grundsätzen der Staats- und Amtshaftung aus, wenn der Schaden nur "bei Gelegenheit" der Ausübung staatlichen Handelns verursacht worden ist.

2. Schäden, die aufgrund von fehlerhaften Maßnahmen, welche die eigentliche Reparatur einer Trinkwasserleitung lediglich vorbereiten sollen, bei Straßenverkehrsteilnehmern entstehen, treten nur "bei Gelegenheit" dieser Wasserleitungsreparatur auf und sind nicht Teil der eigentlichen hoheitlichen Maßnahme.

Aktenzeichen: 5U87/08 Paragraphen: Datum: 2008-07-04
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PDF-DokumentSchadensrecht Bau- und Bodenrecht - Amtshaftungsrecht Haftungsrecht

BGH - OLG Rostock - LG Schwerin
26.6.2008
III ZR 118/07

Stellt der Alleingesellschafter und alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer einer GmbH im eigenen Namen einen Antrag auf Genehmigung einer Nutzungsänderung für ein im Eigentum der GmbH stehendes Grundstück, so ist diese bei rechtswidriger Ablehnung des Antrags grundsätzlich nicht geschützter "Dritter" im amtshaftungsrechtlichen Sinn.

BGB § 839 Cb, Fe

Aktenzeichen: IIIZR118/07 Paragraphen: BGB§839 Datum: 2008-06-26
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PDF-DokumentSchadensrecht - Amtshaftungsrecht

Thüringer OLG - LG Erfurt
25.06.2008
4 U 939/06

zum Umfang der Prüfpflichten der Rechtsaufsicht bei Kreditermächtigungen im Rahmen der Amtshaftung

1. Eine Kreditermächtigung nach § 63 Abs. 2 Nr. 2 ThürKO bedarf der Genehmigung der Rechtsaufsicht. Es unterliegt aber nicht der einzelne Kredit einer Genehmigungspflicht, sondern der in der Haushaltssatzung (für das betreffende Haushaltsjahr) ausgewiesene (Gesamt)Kreditrahmen.

2. Im Rahmen der nach § 63 Abs. 2 ThürKO notwendigen rechtsaufsichtlichen Genehmigung hat die Genehmigungsbehörde - der Landrat - aber keine weitergehenden Prüfpflichten als die Gemeinde selbst. Das bedeutet. dass der Landrat auch nur prüft, ob die Gemeinde die Voraussetzungen einer geordneten Haushaltswirtschaft, d.h. die allgemeinen Haushaltsgrundsätze, beachtet hat.

3. Soweit § 63 ThürKO eine Versagung (der Genehmigung) an die Frage der dauernden Leistungsfähigkeit (der Gemeinde) anknüpft, bedeutet dies nicht, dass die Rechtsaufsicht für einen über den jeweiligen Haushaltszeitraum hinausgehenden Zeitraum zu prüfen hat, ob der jeweilige - d.h. auf das betreffende Haushaltsjahr entfallende - Kreditrahmen die Leistungsfähigkeit der Gemeinde in späteren Jahren beeinträchtigen könnte. Eine so weit gehende Prüfpflicht ist der ThürKO nicht zu entnehmen. Es ist vielmehr lediglich zu prüfen, ob eine Gemeinde voraussichtlich - für die Dauer des betreffenden Haushaltsplans - in der Lage ist, ihren bestehenden Verpflichtungen aus der Kreditermächtigung nachzukommen. Abzustellen ist hierbei stets auf die Prognose zum Genehmigungszeitpunkt.

ThürKO § 63 Abs. 2
GG Art. 34
BGB § 839

Aktenzeichen: 4U939/06 Paragraphen: ThürKO§63 GGArt.34 BGB§839 Datum: 2008-06-25
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PDF-DokumentSchadensrecht - Amtshaftungsrecht

BGH - OLG Köln - LG Köln
12.6.2008
III ZR 38/07

Zur Amtshaftung wegen Verweigerung einer nicht übertragbaren Genehmigung zum Krankentransport nach dem nordrhein-westfälischen Rettungsgesetz, wenn das Vermögen der antragstellenden offenen Handelsgesellschaft nachträglich im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf den einzigen verbleibenden Gesellschafter übergeht.

BGB §§ 252, 839 D
HGB § 131
NRWRettG §§ 18 f., 22

Aktenzeichen: IIIZR38/07 Paragraphen: BGB§252 BGB§839 HGB§131 NRWRettG§18 NRWRettG§22 Datum: 2008-06-12
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PDF-DokumentSchadensrecht - Amtshaftungsrecht

BGH - OLG Karlsruhe - LG Heidelberg
5.6.2008
III ZR 137/07

a) Die Amtspflicht zur Abwehr von Hochwassergefahren ist auch dann drittschützend, wenn sie zu den Aufgaben der Gewässeraufsicht gehört (Bestätigung des Senatsurteils vom 19. Juni 1972 - III ZR 126/70 - VersR 1972, 980).

b) Für ein Hochwasser mit einer Wiederholungszeit von weit über 100 Jahren muss keine Vorsorge getroffen werden.

c) Ein zeitlicher Abstand (hier etwa zwei Stunden) zwischen der ersten Ausuferung des Gewässers und einer späteren Hochwasserwelle genügt nicht, um zwei selbständige Hochwasserereignisse anzunehmen.

BGB § 839 Cb, D
BadWürttWasserG § 82

Aktenzeichen: IIIZR137/07 Paragraphen: BGB§839 BadWürttWasserG§82 Datum: 2008-06-05
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PDF-DokumentSchadensrecht - Verkehrssicherungspflicht

OLG Rostock - LG Stralsund
09.05.2008
5 U 112/08

Das Land haftet nicht wegen Verletzung einer Verkehrssicherungspflicht, wenn bei Mäharbeiten des zum Straßenkörper gehörenden Grünstreifens durch das Hochschleudern von Steinen unter Benutzung einer tragbaren Motorsense eine Beschädigung vorbeifahrender Fahrzeuge eintritt.

Aktenzeichen: 5U112/08 Paragraphen: Datum: 2008-05-09
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PDF-DokumentSchadensrecht - Verkehrssicherungspflicht

OLG Rostock - LG Rostock
04.04.2008
5 U 10/08

1. Ein Amt ist nach § 127 Abs. 1 S. 6 KV MV lediglich Vertreter der Gemeinde. Eine eigene Verkehrssicherungspflicht des Amtes kommt nicht in Betracht, auch wenn sich die Gemeinde zur Wahrnehmung ihrer Pflichten der Verwaltungsorganisation des übergeordneten Amtes bedient bzw. letzteres die Aufgaben der Gemeinde wahrnimmt.

2. Eine Gemeinde haftet nicht wegen Verletzung der Verkehrssicherungspflicht, wenn allein einzelne Stellen einer Straße wegen des Überfrierens von Nässe glatt sind.

Aktenzeichen: 5U10/08 Paragraphen: KVMV§127 Datum: 2008-04-04
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PDF-DokumentSchadensrecht - Amtshaftungsrecht

BGH - OLG Koblenz - LG Mainz
19.3.2008
III ZR 49/07

a) Steht ein Bauvorbescheidsantrag, betreffend eine Windkraftanlage im Außenbereich, in Widerspruch zu einem nachträglich beschlossenen Flächennutzungsplan, so hat die Bauaufsichtsbehörde, wenn sie einen formellen Mangel des Plans (hier: fehlerhafte Bekanntmachung) feststellt, der Gemeinde vor der Entscheidung Gelegenheit zu geben, diesen zu beheben (Fortführung des Senatsurteils vom 25. März 2004 - III ZR 227/02 = NVwZ 2004, 1143).

b) Lässt sich die Feststellung treffen, dass bei pflichtgemäßem Handeln der Bauaufsichtsbehörde der Mangel rückwirkend geheilt worden wäre, so kann dies einem auf die rechtswidrige Versagung des Bauvorbescheids gestützten Amtshaftungsanspruch unter dem Gesichtspunkt des rechtmäßigen Alternativverhaltens entgegengehalten werden.

c) Dies gilt auch dann, wenn der Anspruch auf Erteilung des Bauvorbescheids durch rechtskräftiges verwaltungsgerichtliches Verpflichtungsurteil tituliert ist, dieses Urteil aber wegen der zwischenzeitlichen Rechtsänderung erfolgreich mit der Vollstreckungsabwehrklage angegriffen werden kann (im Anschluss an BVerwGE 117, 44 = NVwZ 2003, 214).

BGB § 839 Fe
BauGB a.F. § 215a

Aktenzeichen: IIIZR49/07 Paragraphen: BGB§839 BauGB§215a Datum: 2008-03-19
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PDF-DokumentSchadensrecht - Schadensersatz Sonstiges

BGH - OLG Köln - LG Köln
13.3.2008
III ZR 165/07

Zu Schadensersatzansprüchen eines ausländischen Künstlers (Dirigenten) gegen eine Gemeinde,

- weil diese ihm zur Anmietung einer Wohnung im Gemeindegebiet geraten habe, ohne zu berücksichtigen, dass diese Begründung eines Zweitwohnsitzes zu einer erhöhten Steuerbelastung führte,

- sowie wegen Verletzung der Pflicht zu korrektem Steuerabzug.

BGB § 276 a.F. Hb

Aktenzeichen: IIIZR165/07 Paragraphen: BGB§276 Datum: 2008-03-13
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PDF-DokumentSchadensrecht - Amtshaftungsrecht

Thüringer OLG - LG Erfurt
30.01.2008
4 U 552/06

Amtspflichtwidrige Teilrücknahme einer wasserrechtlichen Ausnahmegenehmigung

1. Die Teilrücknahme eines rechtmäßigen begünstigenden Verwaltungsakts ist nur unter den (engen) Voraussetzungen des § 49 ThürVwVfG möglich. Wäre die Behörde auf Grund geänderter Rechtsvorschriften berechtigt, den Ausgangs-VA - hier eine wasserrechtliche Ausnahmegenehmigung in Bezug auf ein Bauvorhaben - nicht zu erlassen, so kommt als Widerrufsgrund ausschließlich § 49 Abs. 2 Nr. 4 ThürVwVfG in Betracht. Danach kann der Ausgangsbescheid aber dann nicht mehr zurückgenommen werden, wenn der Begünstigte bereits von der Vergünstigung Gebrauch, d.h. hier mit der Baumaßnahme begonnen hatte.

2. Ist danach die Teilrücknahme der zuvor rechtmäßig erteilten Ausnahmegenehmigung amtspflichtwidrig, hängt der geltend gemachte Schadensersatzanspruch davon ab, ob die Kläger einen (konkreten) Schaden beweisen konnten.

BGB § 839
GG Art. 34 iVm ThürVwVfG § 49

Aktenzeichen: 4U552/06 Paragraphen: BGB§839 GGArt.34 ThürVwVfG§49 Datum: 2008-01-30
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PDF-DokumentSchadensrecht - Amtshaftungsrecht

Thüringer OLG - LG Gera
30.01.2008
4 U 1230/05

Rechtswidrige Versagung des gemeindlichen Einvernehmens/Amtshaftung

1. Verweigert eine Gemeinde unberechtigt und schuldhaft das gemeindliche Einvernehmen für eine Baumaßnahme, so haftet sie dem Bauträger für den durch die hierdurch bedingte Verzögerung entstandenen Vermögensschaden.

2. Auf rechtmäßiges Alternativverhalten kann sich die Gemeinde in diesem Fall nicht berufen.

3. Beruft sich die Gemeinde darüberhinaus auf eine (andere) hypothetische Schadensursache (eine Reserveursache), kann sie damit im Prozess über den Haftungsgrund nicht gehört werden, soweit nur überhaupt ein Schaden entstanden ist; dieser Einwand kann – wenn überhaupt - allenfalls im nachfolgenden Betragsverfahren berücksichtigt werden.

BGB § 839
GG Art. 34 iVm § 36 Abs. 1 Satz 1 BauGB

Aktenzeichen: 4U1230/05 Paragraphen: BGB§839 GGArt.34 BauGB§36 Datum: 2008-01-30
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PDF-DokumentSchadensrecht - Schadenersatz Sonstiges

VG Hannover
25.01.2008
2 A 8123/06

Drittschadensliquidation, grobe Fahrlässigkeit, Schadensersatz, Schulschlüssel

Schadensersatz bei Verlust eines Schulschlüssels

Die Pflicht zur ordnungsgemäßen Verwahrung eines Schulschlüssels wird grob fahrlässig verletzt, wenn der Schlüssel durch den Lehrer ohne weitere Schutzvorkehrungen offen auf einer Bank in der Schulturnhalle abgelegt wird.

BGB § 421
NBG § 86 I

Aktenzeichen: 2A8123/06 Paragraphen: BGB§421 NBG§86 Datum: 2008-01-25
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PDF-DokumentSchadensrecht - Amtshaftungsrecht

Thüringer OLG - LG Erfurt
23.01.2008
4 U 83/06

Zur Auslegung eines notariellen Kaufvertrags bei fehlerhafter Auskunft einer Gemeinde

Zwar ist eine Gemeinde bei amtspflichtwidriger Auskunft in Bezug auf die Fertigstellung einer Erschließung den Grundstückskäufern dem Grunde nach schadensersatzpflichtig. Im Einzelfall steht jedoch die Auslegung des Vertrags einem solchen Schadensersatzanspruch (der Käufer) entgegen.

§ 839 BGB
Art. 34 GG (Amtshaftung)

Aktenzeichen: 4U83/06 Paragraphen: BGB§839 GGArt.34 Datum: 2008-01-23
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PDF-DokumentSchadensrecht - Amtshaftungsrecht

Thüringer OLG - LG Mühlhausen
16.01.2008
4 U 114/07

Keine Amtshaftung bei Aufhebung einer im Ausgangsvertrag übernommenen Amtspflicht (ein Grundstück zu Bauland zu erklären)

Haben die Parteien im Rahmen einer Vertragsaufhebung auch die im Ausgangsvertrag (Kaufvertrag) übernommene Verpflichtung der Gemeinde, das von den Klägern erworbene Grundstück als Bauland zu erklären, aufgehoben, bleibt für einen Amtshaftungsanspruch kein Raum mehr, wenn die Parteien zudem in Folge des (aufgehobenen) Kaufvertrags ausdrücklich nur eine Verpflichtung der Gemeinde zur Rückzahlung des Kaufpreises und Er-stattung der Notarkosten vereinbart haben.

BGB § 839
GG Art. 34

Aktenzeichen: 4U114/07 Paragraphen: BGB§839 GGArt.34 Datum: 2008-01-16
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PDF-DokumentSchadensrecht Grundstücksrecht - Sonstiges

OVG Berlin-Brandenburg - VG Berlin
20.12.2007
4 B 19.07

Regress; Beamter; Beamter auf Zeit; Bezirksstadtrat; Bezirksbürgermeister; Bezirksamt; Grundstücksamt; Erbbauzins; Rechnungshof; Prüfungsmitteilung; Organisation; Organisationsmangel; Arbeitsablauf; Personal; Personalmangel; Arbeitsrückstand; Rechnungsprüfungsausschuss; Rechtsamt; Schwachstellenanalyse; Dienstpflicht; Dienstpflichtverletzung; Schaden; Schadensersatz; Unterlassen; Aufsicht; Überwachung; Information; Aufklärung; Haftungsrichtlinien; Fahrlässigkeit; grobe -; Kausalität; Beweislast; Umkehrung der -; Anscheinsbeweis; Nichterweislichkeit; Kausalverlauf; hypothetischer -; Fürsorge; Mitverschulden; Verjährung; Zuständigkeit; Übertragung der -; Verfahrensvorschrift; Verletzung einer -; Widerspruchsbescheid; Aufhebung; isolierte; Anfechtung; Ausgangsbescheid Bezirksamt A.; Bezirksstadtrat für Finanzen und Wirtschaft

Zur Verantwortlichkeit eines Bezirksstadtrats für Schäden der öffentlichen Hand durch unterlassene Erbbauzinserhöhungen.

VwGO § 79
VwGO § 86 Abs. 1
VwGO § 113 Abs. 1 Satz 1
BRRG § 126 Abs. 3 Nr. 2
LBG Bln § 41 Abs. 1 Satz 1
BAMG Bln § 1 Abs. 1 Satz 3
BezVG Bln § 38 Abs. 1
GGO I Bln § 18
GGO I Bln Anhang 2 Ziffer 11
GGO I Bln Anhang 2 Ziffer 13
Haftungsrichtlinie Bln Nr. 10

Aktenzeichen: 4B19.07 Paragraphen: VwGO§79 VwGO§86 VwGO§113 BRRG§126 LBGBln§41 Datum: 2007-12-20
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PDF-DokumentSchadensrecht - Staatshaftungsrecht

OVG Saarland
27.09.2007
3 A 322/07

Haftung einer Gemeinde gegenüber dem Land für fehlerhaftes Verwaltungshandeln in Auftragsangelegenheiten

a) Der Begriff der "Haftung" im Bereich der Auftragsverwaltung im Sinne des Art. 104 a Abs. 5 GG, deren Regelung vom Verfassungsgeber einem Ausführungsgesetz vorbehalten worden ist, umfasst potenziell das Einstehen für die finanziellen Auswirkungen aller Verwaltungsfehler im Bereich der Auftragsverwaltung, unabhängig davon, ob sie ihre Ursache in vorsätzlichem, fahrlässigem oder nicht schuldhaftem, nur objektiv pflichtwidrigen Verhalten haben.

b) Liegt ein Anwendungsfall der Auftragsverwaltung gemäß Art. 85, 104a GG vor, so gehört dazu sowohl derjenige Teil der Verwaltungstätigkeit, in dem es um die Leistungsgewährung aufgrund des Bundesgesetzes geht, als auch derjenige Teil der Verwaltungstätigkeit, in dem es um den Ersatz der zur Leistungsgewährung verauslagten Mittel zwischen der auszahlenden Verwaltungsstelle und dem Bund geht.

c) Eine Regelung von Haftungsansprüchen zwischen den Ländern einerseits und den Gemeinden andererseits wegen Fehlverhaltens der Gemeinden in Auftragsangelegenheiten muss auf spezialgesetzlicher Grundlage, sei es auf Bundes- oder sei es auf Landesebene, erfolgen. Die erforderliche spezialgesetzliche Regelung muss nach ihrer Haftungssystematik mit der Haftung nach Art. 104a Abs. 5 GG und der Haftung nach dem noch ausstehenden bundesrechtlichen Ausführungsgesetz nach Art. 104a Abs. 5 Satz 2 GG in Einklang stehen.

d) Bis zum Erlass des Ausführungsgesetzes nach Art. 104a Abs. 5 Satz 2 GG und der darin vorzunehmenden konkreten Ausgestaltung der Haftungsgrundsätze im Bereich der gesamten Auftragsverwaltung ist auch für den Haftungsbereich im Verhältnis Land und Gemeinde von einer Regelungslücke auszugehen, die die Rechtsprechung zu beachten hat und die sie mit Rücksicht auf die noch ausstehenden gesetzgeberischen Entscheidungen im Rahmen des Ausführungsgesetzes nicht durch Heranziehung allgemeiner Rechtsinstitute wie dem des öffentlich-rechtlichen Erstattungsanspruchs ausfüllen darf.

GG Art 104a Abs 5
Verf SL Art 120

Aktenzeichen: 3A322/07 Paragraphen: GGArt.104a VerfSLArt.120 Datum: 2007-09-27
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PDF-DokumentSchadensrecht - Amtshaftungsrecht

OVG Lüneburg - VG Braunschweig
29.08.2007
10 LA 31/06

Amtshaftung, Amtshaftungsklage, Feststellungsinteresse, Fortsetzungsfeststellung, Fortsetzungsfeststellungsklage, offensichtliche Aussichtslosigkeit, Schadensersatzklage, Zulässigkeit

Zur Zulässigkeit einer Fortsetzungsfeststellungsklage

Zu den Anforderungen an das Vorliegen eines berechtigten Interesses an der Feststellung der Rechtswidrigkeit eines erledigten Verwaltungsakts (§ 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO):

Ein berechtigtes Feststellungsinteresse nach dieser Bestimmung liegt nicht vor, wenn der Kläger lediglich beabsichtigt, die Erfolgsaussichten einer möglichen Amtshaftungsklage nach Abschluss des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens prüfen zu lassen.

Von einer offensichtlichen Aussichtslosigkeit einer Amtshaftungsklage, die einem berechtigten Feststellungsinteresse entgegensteht, kann nur dann ausgegangen werden, wenn ohne eine ins Einzelne gehende Prüfung erkennbar ist, dass der behauptete Schadensersatzoder Entschädigungsanspruch unter keinem rechtlichen Gesichtspunkt bestehen kann. Die Feststellung der Rechtmäßigkeit eines erledigten Verwaltungsakts nach § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO ist eine Frage der Begründetheit der Fortsetzungsfeststellungsklage; sie kann nicht bereits zur Nichtanerkennung eines berechtigten Feststellungsinteresses herangezogen werden.

Zu den Anforderungen, unter denen ein Fehlen eines berechtigten Feststellungsinteresses auf Grund einer offensichtlichen Aussichtslosigkeit einer Amtshaftungsklage anzunehmen ist, wenn ein Kollegialgericht das angefochtene Verwaltungshandeln gebilligt hat.

VwGO § 113 I 4

Aktenzeichen: 10LA31/06 Paragraphen: VwGO§113 Datum: 2007-08-29
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PDF-DokumentSchadensrecht - Staatshaftungsrecht

OLG Köln - LG Bonn
9.8.2007
7 U 140/06

1. Die Bundesrepublik Deutschland haftet für die Auswirkungen einer unmittelbar wirkenden EU-Regelungen weder wegen enteignungsgleichen Eingriffs noch nach Amtshaftungsgrundsätzen (vgl. BGH NJW 1994, 858).

2. Versagt eine am Entscheidungsprozess zu beteiligende Behörde ihre Zustimmung zu einer bestimmten Maßnahme, so kann dies nur dann einen Anspruch wegen enteignungsgleichen Eingriffs begründen, wenn die Stellungnahme der mitwirkenden Behörde für die, der die Entscheidung obliegt, bindend ist. Anderenfalls kann nur die Entscheidung der letzteren Ansprüche auslösen.

3. Ein sog. qualifiziertes Unterlassen, das einen Anspruch wegen enteignungsgleichen Eingriffs begründen kann, liegt nicht vor, wenn der betreffenden Behörde Wahlmöglichkeiten zustehen, also nicht nur ein bestimmtes Verhalten in Betracht kommt (vgl. BGH NJW 1988, 478, 481; 1994, 858, 861).

4. Es war zumindest vertretbar, dass die Bundesrepublik Deutschland aus Verbraucherschutzgründen nur in sehr eingeschränktem Maß Gebrauch gemacht hat von der durch Nr. 6a des Anhangs II der im Zusammenhang mit der EG-VO Nr. 270/02 vom 14.02.2002 eröffneten Möglichkeit, die Gewinnung von Backenfleisch oder Zungen aus Rinderköpfen in Zerlegebetrieben zuzulassen.

GG Art. 14

Aktenzeichen: 7U140/06 Paragraphen: GGArt.14 Datum: 2007-08-09
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PDF-DokumentSchadensrecht - Amtshaftungsrecht

Thüringer OLG - LG Mühlhausen
8.8.2007
4 U 876/05

Amtshaftung bei fehlerhafter (unvollständiger) Auskunft; (hier zum Schutzzweck der Norm)

Gibt im Restitutionsverfahren der Bürgermeister einer Gemeinde dem Landratsamt eine fehlerhafte (hier unvollständige) Auskunft über ein Grundstück, so ist diese Auskunftsertei-lung dann hoheitlicher Tätigkeit zuzurechnen, wenn diese Auskunft zur Ermittlung des maßgebenden Sachverhalts und damit als Grundlage der Entscheidung des Landratsamts über den Antrag auf Rückübertragung des betroffenen Grundstücks diente. Ersatzfähig sind aber nur solche Schäden, deren Ausgleich vom Schutzzweck der verletz-ten Amtspflicht gedeckt sind. Die verletzte Amtspflicht soll u.a. verhindern, dass der Be-rechtigte das Grundstück wegen der unvollständigen Auskunft nicht verzögert rückübertra-gen bekommt.

BGB § 839
GG Art. 34

Aktenzeichen: 4U876/05 Paragraphen: BGB§839 GGArt.34 Datum: 2007-08-08
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PDF-DokumentSchadensrecht - Haftungsrecht Schadenersatz Sonstiges

OLG Nürnberg - LG Ansbach
25.07.2007
4 U 67/07

Entsteht ein Wasserschaden an einem Gebäude dadurch, dass Wurzeln eines auf Gemeindegrenze stehenden Baumes einen Abwasserkanal verstopfen, schließt das Fehlen eines Rückstauventils einen Ersatzanspruch nicht aus. Dieser Umstand ist im Rahmen des Mitverschuldens zu berücksichtigen (Abgrenzung zu BGH v. 30.7.1998 – III ZR 263/96, VersR 1999, 230).

BGB §§ 254, 839

Aktenzeichen: 4U67/07 Paragraphen: BGB§254 BGB§839 Datum: 2007-07-25
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PDF-DokumentSchadensrecht - Amtshaftungsrecht Haftungsrecht Sonstiges

BGH - OLG Dresden - LG Dresden
21.6.2007
III ZR 177/06

a) Zu den Amtspflichten der Gemeinde bei der Anbindung des Hausanschlusses an die kommunale Abwasserkanalisation.

b) Die Haftung aus § 839 BGB i.V.m. Art. 34 GG kann ohne besondere gesetzliche Grundlage nicht durch eine gemeindliche Satzung beschränkt werden (im Anschluss an BGHZ 61, 7).

BGB § 839 Ca, Fe; Verwaltungsrecht - Allgemeines (öffentlich-rechtliches Schuldverhältnis)

Aktenzeichen: IIIZR177/06 Paragraphen: BGB§839 Datum: 2007-06-21
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PDF-DokumentSchadensrecht - Sonstiges

VG Trier
24.05.2007
6 K 736/06.TR

Zum Entschädigungsanspruch nach § 81 Abs. 2 SGB IX i.d.F. vom 23.04.2004.

Eine rechtswidrig unterlassene Einladung zu einem Vorstellungsgespräch nach § 82 SGB IX allein begründet keinen Entschädigungsanspruch.

Aktenzeichen: 6K736/06 Paragraphen: SGBIX§81 Datum: 2007-05-24
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PDF-DokumentSchadensrecht - Verkehrssicherungspflicht

LG Bonn
23.05.2007
1 O 425/06

Verkehrssicherungs- und -regelungspflicht einer Gemeinde

BGB § 839

Aktenzeichen: 1O425/06 Paragraphen: BGB§839 Datum: 2007-05-23
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PDF-DokumentSchadensrecht - Staatshaftungsrecht

BVerwG - VG Berlin
03.05.2007
5 C 5.06

Ausgleichsleistung, Ausschluss von -; Grundsätze der Menschlichkeit oder Rechtsstaatlichkeit, Verstoß gegen -; Denunziation; Kriegsgefangene, Einsatz von -; Zwangsarbeiter, Einsatz von -; Menschlichkeit, Verstoß gegen Grundssätze der -; Rechtsstaatlichkeit, Verstoß gegen Grundsätze der -

Zum Verstoß gegen die Grundsätze der Menschlichkeit oder Rechtsstaatlichkeit i.S.v. § 1 Abs. 4 AusglLeistG bei Denunziationen, die das Opfer der Willkür eines staatlichen Verfolgungsapparates ausliefern.

AusglLeistG § 1 Abs. 4

Aktenzeichen: 5C5.06 Paragraphen: AusglLeistG§1 Datum: 2007-05-03
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