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PDF-DokumentLandwirtschaft- und Ernährung Internationales Recht - Landwirtschaft Subventionen

BVerwG - OVG Lüneburg - VG Stade
13.2.2014
3 C 16.13

Gemeinsame Agrarpolitik; Direktzahlung; Betriebsprämie; Zahlungsanspruch; Obst, Gemüse oder Speisekartoffeln (OGS); OGS-Genehmigung; OGS-Anbau; Antrag; Sammelantrag; Antrag auf Festsetzung von Zahlungsansprüchen; Überlassungsantrag; Formular; Antragsformular; Betriebsübernahme im Wege der vorweggenommenen Erbfolge; Information; beizubringende Information; erforderliche Information; Angabe; Nachweis; Rechtssicherheit; Beibringungsgrundsatz; Daten; vorhandene Daten; ermitteln.

1. Im Falle einer Betriebsübernahme im Wege der vorweggenommenen Erbfolge im Sinne von Art. 33 Abs. 1 Buchst. b VO (EG) Nr. 1782/2003 bedurfte es keines gesonderten Übertragungsantrags, um die Betriebsprämienregelung wie der vorherige Betriebsinhaber in Anspruch nehmen zu können.

2. Ein Betriebsinhaber war jenseits seiner allgemeinen Mitwirkungspflicht weder nach Art. 12 Abs. 1 VO (EG) Nr. 796/2004 noch nach § 14 InVeKoS-Verordnung verpflichtet, fristgerecht mit seinem Antrag Angaben zur Betriebsübernahme durch vorweggenommene Erbfolge zu machen und Nachweise hierzu vorzulegen, um Zahlungsansprüche mit OGS-Genehmigungen geltend machen zu können (wie Urteil vom 14. November 2013 - BVerwG 3 C 29.12).

3. Ebenso wenig war ein Betriebsinhaber verpflichtet, fristgerecht mit seinem Antrag Nachweise über den OGS-Anbau vorzulegen, wenn und soweit er oder der vorherige Betriebsinhaber in den Flächen- und Nutzungsnachweisen des Referenzjahres Flächen mit OGS-Anbau ausgewiesen hat.

VO (EG) Nr. 1782/2003 Art. 33, 60
VO (EG) Nr. 796/2004 Art. 12 Abs. 1
VO (EG) Nr. 795/2004 Art. 12, 13, 41
InVeKoSV § 14 Abs. 1

Aktenzeichen: 3C16.13 Paragraphen: Datum: 2014-02-13
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PDF-DokumentLandwirtschaft- und Ernährung Internationales Recht - Landwirtschaft Subventionen

Bayerischer VGH
02.07.2008
19 ZB 08.956

Anspruch auf Zuweisung betriebsindividueller Beträge

VwGO § 124
VwGO § 124a
EGV 795/2004 Art 21
BetrPrämDurchfV § 15 Abs 4

Aktenzeichen: 19ZB08.956 Paragraphen: VwGO§124a VwGO§124 795/2004/EG BetrPrämDurchfV§15 Datum: 2008-07-02
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PDF-DokumentLandwirtschaft- und Ernährung Internationales Recht - Landwirtschaft Subventionen

Bayerischer VGH
02.07.2008
19 ZB 08.959

Sonderprämie für männliche Rinder; Extensivierungsprämie

BetrPrämDurchfV § 15
EGV 1254/99 Art 12
EGV 1254/99 Art 13

Aktenzeichen: 19ZB08.959 Paragraphen: 1254/99/EG BetrPrämDurchfV§15 Datum: 2008-07-02
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PDF-DokumentLandwirtschaft- und Ernährung Internationales Recht - Landwirtschaft Subventionen

VG Hannover
23.05.2008
11 A 6143/07

Codierung, Dauergrünland, Zahlungsansprüche

Festsetzung von Zahlungsansprüchen - Dauergrünland

VO (EG) 1782/2003 Art 61
VO (EG) 795/2004 Art 32 IV

Aktenzeichen: 11A6143/07 Paragraphen: 1782/2003/EG 795/2004/EG Datum: 2008-05-23
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PDF-DokumentLandwirtschaft- und Ernährung Internationales Recht - Subventionen Landwirtschaft

VG Hannover
09.05.2008
11 A 1855/07

Ausschluss, Betriebsprämie, Kürzung, Sanktion, Verschulden, Vertrauensschutz

Gegen einen Ausschluss von der Betriebsprämie nach Art. 51 Abs. 1 Unterabsatz 2 VO (EG) Nr. 796/2004 kann sich ein Betriebsinhaber nicht darauf berufen, dass ein Mitarbeiter der Landwirtschaftskammer auf Grundlage seiner Angaben einen Schlag falsch in den Gesamtflächenund Nutzungsnachweis und in die Betriebskarte eingetragen hat. Dies gilt jedenfalls dann, wenn der Fehler dem Betriebsinhaber bei Ausübung seiner Sorgfaltspflicht im Umgang mit dem Prämienantrag hätte auffallen müssen (hier bejaht).
MOG § 10
VO (EG) 796/2004 Art 68
VO (EG) 796/2004 Art 73
VO (EG) 796/2004 Art. 51 I

Aktenzeichen: 11A1855/07 Paragraphen: MOG§10 796/2004/EG Datum: 2008-05-09
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PDF-DokumentLandwirtschaft- und Ernährung Internationales Recht - Landwirtschaft Subventionen

VG Hannover
09.05.2008
11 A 3187/06

Betriebsprämie, Hektarzahl, beihilfefähige, Obergrenze, OGS-Genehmigung, OGS-Genehmigungen, Zahlungsansprüche

Zahlungsansprüche - Zur Begrenzung der OGS-Genehmigungen durch die Hektarzahl der beihilfefähigen Fläche nach Art. 60 Abs. 6 VO (EG) Nr. 1782/2003

Bei der Berechnung der OGS-Genehmigungen ist im ersten Schritt die Anzahl der Genehmigungen auf Grundlage des OGS-Anbaus 2003 und unter Anwendung der Kürzung wegen der Plafondsüberschreitung zu bestimmen (Art. 60 Abs. 3 VO (EG) Nr. 1782/2003). Nur wenn die so berechnete Anzahl der OGS-Genehmigungen die Zahl der Zahlungsansprüche übersteigt, ist im zweiten Schritt die Anzahl der OGS-Genehmigungen durch die Anzahl der Zahlungsansprüche zu begrenzen (Art. 60 Abs. 6 VO (EG) Nr. 17827/2003). Die Praxis der Landwirtschaftskammer, den zweiten vor dem ersten Schritt durchzuführen, widerspricht Art. 60

VO (EG) Nr. 1782/2003.
VO (EG) 1782/2003 Art 60
VO (EG) 1782/2003 Art 60 III
VO (EG) Nr. 1782/2003 Art 60 VI

Aktenzeichen: 11A3187/06 Paragraphen: 1782/2003/EG Datum: 2008-05-09
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PDF-DokumentLandwirtschaft- und Ernährung Internationales Recht - Landwirtschaft Subventionen

VG Hannover
09.05.2008
11 A 6876/06

Anzahl, Feldblockabgleich, OGS-Genehmigung, OGS-Genehmigungen, Verwaltungskontrolle, Zahlungsanspruch, Zahlungsansprüche Zahlungsansprüche - Anzahl der OGS-Genehmigungen

Die Anzahl der OGS-Genehmigungen bestimmt sich gem. Art. 60 Abs. 3 VO (EG) Nr. 1782/2003 nach der tatsächlichen Nutzung von Flächen für den OGS-Anbau. Ist der Landwirtschaftskammer die tatsächliche Nutzung von Flächen im Jahr 2003 aus der damals durchgeführten Verwaltungskontrolle aufgrund von Angaben des Verpächters positiv bekannt, kann sie den im Jahr 2003 nicht angehörten Pächter nicht darauf verweisen, er habe seine Angaben im Antrag 2003 nicht innerhalb der Berichtigungsfrist 2005 berichtigt.

VO (EG) 1782/2003 Art 60
VO (EG) 1782/2003 Art 60 III

Aktenzeichen: 11A6876/06 Paragraphen: 1782/2003/EG Datum: 2008-05-09
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PDF-DokumentInternationales Recht - Landwirtschaft Subventionen

OVG Lüneburg - VG Stade
24.04.2008
10 LB 179/07

Rindersonderprämie 2004

Kürzung, Kürzungssatz, offensichtlicher Fehler, offensichtlicher Irrtum, Rinderprämie, Rindersonderprämie, Schlachtprämie, Sonderprämie, System der Prämiengewährung, verfrühte Antragstellung

1. Gibt der Betriebsinhaber die Form der Vermarktung des Rindes in seinem Beihilfeantrag nicht richtig an, so liegt eine prämienrelevante Unregelmäßigkeit im Sinne des Art. 2 Buchst. h Verordnung (EG) Nr. 2419/2001 vor, die in Bezug auf dieses Tier zum Verlust, hinsichtlich der übrigen beantragten Tiere zur Kürzung der Rinderprämien führt.

2. Zu den Anforderungen, unter denen ein offensichtlicher Irrtum im Sinne des Art. 12 Verordnung (EG) Nr. 2419/2001 anerkannt werden kann.

3. Eine verfrühte Antragstellung auf Rinderprämien stellt eine Unregelmäßigkeit im Sinne des Art. 2 Buchst. h Verordnung (EG) Nr. 2419/2001 dar und das betreffende Rind gilt nicht als ermittelt im Sinne des Art. 2 Buchst. s genannten Verordnung. Sind auf Grund verfrüht beantragter Tiere Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der Antragstellung festgestellt worden, entfallen diese nicht allein infolge Zeitablaufs.

4. Der Kürzungssatz nach Art. 38 Abs. 3 Verordnung (EG) Nr. 2419/2001 wird nicht anhand der beantragten und ermittelten Prämienansprüche, sondern auf Grundlage der beantragten und ermittelten Tiere errechnet.

VO (EG) Nr. 2342/1999 35 II
VO (EG) Nr. 2342/1999 8 III
VO (EG) Nr. 2419/2001 12
VO (EG) Nr. 2419/2001 2 Buchst h
VO (EG) Nr. 2419/2001 2 Buchst s
VO (EG) Nr. 2419/2001 36 III
VO (EG) Nr. 2419/2001 38 III
VO (EWG) Nr. 3887/92 5a
VO (EWG) Nr. 3887/92 5b

Aktenzeichen: 10LB179/07 Paragraphen: Datum: 2008-04-24
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PDF-DokumentInternationales Recht Landwirtschaft- und Ernährung - Subventionen Landwirtschaft

OVG Rheinland-Pfalz - VG Neustadt/Weinstraße
27.02.2008
8 A 11173/07.OVG

Betriebsprämie; Zahlungsansprüche; Härtefall; Härtefälle; Beeinträchtigung der Produktion; Produktionsbeeinträchtigung; höhere Gewalt; außergewöhnliche Umstände; Mutterkuh

1. Zur Anwendung der Härtefallregelung bei der Bemessung von Betriebsprämien.

2. Die Produktion wurde nur dann durch Fälle höherer Gewalt oder außergewöhnliche Umstände beeinträchtigt, wenn eine bestehende Produktion nachteilig beeinflusst wurde, nicht aber wenn eine geplante Erweiterung der Produktion scheiterte.

3. Eine allgemeine Härtefallregelung lässt sich nicht etwa im Wege der Analogie aus den vorhandenen Regelungen herleiten.

EGVO 1782/2003 Art. 40
EGVO 1782/2003 Art. 40 Abs. 1
EGVO 1782/2003 Art. 40 Abs. 4

Aktenzeichen: 9A11173/07 Paragraphen: 1782/2003/EG Datum: 2008-02-27
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PDF-DokumentInternationales Recht Landwirtschaft- und Ernährung - Subventionen Landwirtschaft

OVG Rheinland-Pfalz - VG Neustadt/Weinstraße
27.02.2008
8 A 11153/07.OVG

landwirtschaftliche Subvention; Beihilfe; Sonderbeihilfe; Hartweizen; Rücknahme; Rückforderung; Vertrauensschutz; Irrtum; Rechtsirrtum; Tatsachenirrtum

1. Art. 49 Abs. 4 VO (EG) Nr. 2419/2001 regelt den Vertrauensschutz gegenüber der Rückforderung einer rechtswidrigen Beihilfe abschließend (im Anschluss an BVerwG, Beschluss vom 29. März 2005, AUR 2005,301).

2. Die Überzahlung ist auf einen von der Behörde zu vertretenden Irrtum zurückzuführen, wenn sie der Berechnung der Beihilfe einen unzutreffenden - weil inzwischen abgeänderten - Beihilfesatz zugrunde gelegt hat.

Daran ändert auch der Umstand nichts, dass sich der Sachbearbeiter zur Berechnung eines - hinsichtlich seiner Richtigkeit nicht mehr hinterfragten -Computerprogramms bedient hat.

MOG § 10
MOG § 10 Abs. 1
EGVO 1782/2003
EGVO 1251/1999 Art. 5
EGVO 1251/1999 Art. 5 Abs. 4
EGVO 2419/2001 Art. 49
EGVO 2419/2001 Art. 49 Abs. 4
VwVfG § 42

Aktenzeichen: 8A11153/07 Paragraphen: MOG§10 1782/2003/EG Datum: 2008-02-27
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=12957

PDF-DokumentInternationales Recht - Landwirtschaft Subventionen

VG Oldenburg
20.11.2007
12 A 2676/06

Zahlungsansprüche, Dauergrünland, Fiktion, Beihilfeantrag 2003, Angaben Zahlungsansprüche

Die in der Regelung in Art. 32 Abs. 4 lit. a VO (EG) Nr. 795/2004 enthaltene Fiktion ist in der Regel nicht widerlegbar. Eine unter engen Voraussetzungen zuzulassende Ausnahme ist jedoch denkbar für Fälle, in denen der Behörde die tatsächliche Nutzung im Jahre 2003 bekannt ist oder durch präsente Beweismittel wie etwa Urkunden, Bescheinigungen etc. nachgewiesen wird.

VO (EG) 1782/2003 34 III, 61
VO (EG) 795/2004 32 IV lit. A
BetrPrämDurchfG § 5 II Nr. 3

Aktenzeichen: 12A2676/06 Paragraphen: 1782/2003/EG 795/2004/EG BetrPrämDurchfG§5 Datum: 2007-11-20
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=11628

PDF-DokumentInternationales Recht Landwirtschaft- und Ernährung - Subventionen Landwirtschaft

VG Oldenburg
16.10.2007
12 A 2560/06

Zahlungsanspruch, Betriebsprämie, offensichtlicher Fehler Festsetzung von Zahlungsansprüchen

1. Begriff des offensichtlichen Irrtums.
2. Zur Heranziehung der Bewertungsmaßstäbe des Nds. Ministeriums und der Europäischen Kommission.

3. Verwechslung des Feldblocks und widersprüchliche Angaben im Antrag und in der Einzeichnung der Karte können einen offensichtlichen Fehler begründen.

VO (EG) Nr. 1782/2003
VO (EG) Nr. 796/2004
VO (EG) Nr. 795/2004
BetrPrämDurchfG

Aktenzeichen: 12A2560/06 Paragraphen: 1782/2003/EG 796/2004/EG 795/2004/EG Datum: 2007-10-16
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=12098

PDF-DokumentInternationales Recht Landwirtschaft- und Ernährung - Subventionen Landwirtschaft

VG Oldenburg
16.10.2007
12 A 2560/06

Zahlungsanspruch, Betriebsprämie, offensichtlicher Fehler Festsetzung von Zahlungsansprüchen

1. Begriff des offensichtlichen Irrtums.

2. Zur Heranziehung der Bewertungsmaßstäbe des Nds. Ministeriums und der Europäischen Kommission.

3. Verwechslung des Feldblocks und widersprüchliche Angaben im Antrag und in der Einzeichnung der Karte können einen offensichtlichen Fehler begründen.

VO (EG) Nr. 1782/2003
VO (EG) Nr. 796/2004
VO (EG) Nr. 795/2004
BetrPrämDurchfG

Aktenzeichen: 12A2560/06 Paragraphen: 1782/2003/EG 796/2004/EG 795/2004/EG Datum: 2007-10-16
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PDF-DokumentInternationales Recht Landwirtschaft- und Ernährung - Landwirtschaft Subventionen

EuGH
14.9.2006
C 496/04

Milch und Milcherzeugnisse – Direktverkauf – Referenzmenge – Überschreitung – Zusatzabgabe auf Milch – Verpflichtung des Erzeugers, eine Bestandsbuchhaltung zu führen – Artikel 7 Absätze 1 und 3 der Verordnung (EWG) Nr. 536/93 – Zusätzliche nationale Maßnahmen – Zuständigkeit der Mitgliedstaaten

1. Artikel 7 Absatz 1 Satz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 536/93 der Kommission vom 9. März 1993 mit Durchführungsbestimmungen zur Zusatzabgabe im Milchsektor ist dahin auszulegen, dass diese Bestimmung den Mitgliedstaaten einen Spielraum belässt, um im Rahmen des Erforderlichen eine Regelung zu erlassen, die den in ihrem Gebiet ansässigen Milcherzeugern zusätzliche Buchführungspflichten auferlegt, die über die sich aus Artikel 7 Absatz 1 Buchstabe f dieser Verordnung ergebenden Pflichten hinausgehen. Bei der Wahrnehmung dieser Befugnis müssen die Mitgliedstaaten die allgemeinen Grundsätze des Gemeinschaftsrechts beachten.

2. Das Gemeinschaftsrecht steht einer Regelung nicht entgegen, die die Milcherzeuger verpflichtet, die hergestellten Buttermengen und deren Verwendung in ein Verzeichnis aufzunehmen, auch wenn die Butter vernichtet oder verfüttert worden ist, falls sich in dem betreffenden Mitgliedstaat eine wirksame Kontrolle der Richtigkeit der von den Erzeugern gemachten Angaben über die Direktverkäufe allein auf der Grundlage der Gemeinschaftsvorschriften als schwierig erweist.

Aktenzeichen: C496/04 Paragraphen: Datum: 2006-09-14
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PDF-DokumentLandwirtschaft- und Ernährung Internationales Recht - Landwirtschaft Subventionen

OVG Rheinland-Pfalz - VG Trier
27.04.2006
8 A 10095/06.OVG

Subvention, Landwirtschaft, Zuwendung, Förderung, Ackerbau, ökologisch, FUL, FUL 2000, umweltfreundlich, Sanktion, Kürzung, Entzug, Grundsatz, Ausnahme, Verhältnismäßigkeit, verhältnismäßig, Verhältnismäßigkeitsgrundsatz, Verstoß, formell, materiell, marginal, Genehmigung, Genehmigungsvorbehalt, Genehmigungsfähigkeit

1. Im Recht der landwirtschaftlichen Subvention gebietet grundsätzlich jeder Verstoß gegen die Förderbestimmungen den Entzug der Beihilfe; dies gilt auch und gerade für Verstöße gegen Genehmigungsvorbehalte.

2. In Ausnahmefällen kann sich die Sanktionierung des Regelverstoßes jedoch als unverhältnismäßig erweisen.

VO (EG) Nr. 2419/2001
VO (EG, EURATOM) Nr. 2988/95
VO (EG) Nr. 817/2004

Aktenzeichen: 8A10095/06 Paragraphen: 2419/2001/EG 2988/95/EG 817/2004/EG Datum: 2006-04-27
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PDF-DokumentInternationales Recht Förderung- und Unterstützung - Landwirtschaft Subventionen

EuGH
23.2. 2006
C 346/03
C 529/03

Staatliche Beihilfen – Entscheidung 97/612/EG – Zinsverbilligung von Darlehen zugunsten landwirtschaftlicher Betriebe – Artikel 92 Absätze 2 Buchstabe b und 3 Buchstaben a und c EG-Vertrag (nach Änderung jetzt Artikel 87 Absätze 2 Buchstabe b und 3 Buchstaben a und c EG) – Zulässigkeit – Rechtsgrundlage – Vertrauensschutz

Aktenzeichen: C346/03 C529/03 Paragraphen: Datum: 2006-02-23
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=7850

PDF-DokumentInternationales Recht Landwirtschaft- und Ernährung - Landwirtschaft Subventionen

VG Oldenburg
31.01.2006
12 A 3834/03
Referenzmenge, Milchquote, Verpachtung, Milcherzeuger, Erzeugerbegriff Bescheinigung des Übergangs einer Referenzmenge (Milchquote

Bei Ablauf eines Pachtverhältnisses über eine flächengebundene Referenzmenge geht diese auf den Verpächter nur dann über, wenn dieser im Zeitpunkt der Flächenrückgabe Milcherzeuger im Sinne des Art. 9 lit. c der Verordnung (EWG) Nr. 3950/92 ist oder konkrete Vorbereitungen getroffen hat, die Referenzmenge in kürzester Zeit auf einen anderen Milcherzeuger zu übertragen; eine flächenlose Übertragung auf einen anderen Milcherzeuger über die Verkaufsstelle (Börse) erfüllt diese Anforderungen nicht (vgl. auch Kammerurteil vom 23. März 2004 - 12 A 3818/01 -).

ZAV §§ 17 I Nr 1, 12 I
MGV § 7
VO (EWG) 3950/92

Aktenzeichen: 12A3834/03 Paragraphen: ZAV§17 ZAV§12 MGV§7 3950/92/EWG Datum: 2006-01-31
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=7849

PDF-DokumentFörderung- und Unterstützung Internationales Recht - Subventionen

EuGH
26.1.2006
T 92/02

Staatliche Beihilfe – Regelung zur Steuerbefreiung für Rückstellungen, die in Deutschland niedergelassene Kernkraftwerksbetreiber für die Entsorgung ihrer Abfälle und die endgültige Stilllegung ihrer Anlagen gebildet haben – Entscheidung, mit der im Stadium der Vorprüfung das Nichtvorliegen einer Beihilfe festgestellt wird – Nichtigkeitsklage

Aktenzeichen: T92/02 Paragraphen: Datum: 2006-01-26
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PDF-DokumentLandwirtschaft- und Ernährung Internationales Recht - Landwirtschaft Subventionen

BVerwG - Hessischer VGH - VG Frankfurt/Main
15.12.2005
3 C 53.04

Marktorganisation für Milch; Magermilch; Kasein; Beihilfe; Kaseinbeihilfe; Rückforderung; Erstattung; Abgabe zu Marktordnungszwecken; Sanktion; Verwaltungssanktion; Verwaltungsstrafe; Zinsen; Verzinsung

1. Eine besondere Vergünstigung im Sinne von § 14 Abs. 1 Satz 1 MOG muss auf der Grundlage eines begünstigenden Verwaltungsakts gewährt worden sein. Ihre Erstattung setzt voraus, dass dieser Verwaltungsakt zuvor nach § 10 MOG zurückgenommen oder widerrufen worden ist.

2. Abgaben zu Marktordnungszwecken im Sinne von § 14 Abs. 1 Satz 2 MOG setzen die Rechtmäßigkeit der Produktion voraus. Zahlungspflichten, die durch unrechtmäßiges Handeln ausgelöst werden, sind keine Abgaben, sondern Sanktionen.

VO (EWG) Nr. 2204/90
MOG § 14 Abs. 1

Aktenzeichen: 3C53.04 Paragraphen: 2204/90/EWG MOG§14 Datum: 2005-12-15
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PDF-DokumentInternationales Recht Landwirtschaft- und Ernährung - Landwirtschaft Subventionen

EuGH
1.12.2005
C 309/04

Ausfuhrerstattungen – Voraussetzung für die Gewährung – Rindfleisch – Verordnung (EWG) Nr. 3665/87 – Bovine spongiforme Enzephalopathie – Ausfuhrverbot – Gesunde und handelsübliche Qualität – Ausfuhranmeldung – Nationaler Zahlungsantrag – Sanktion

1. Artikel 13 der Verordnung (EWG) Nr. 3665/87 der Kommission vom 27. November 1987 über gemeinsame Durchführungsvorschriften für Ausfuhrerstattungen bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen in der durch die Verordnung (EG) Nr. 2945/94 der Kommission vom 2. Dezember 1994 geänderten Fassung ist dahin auszulegen, dass er es nicht zulässt, Rindfleisch, für das ein gemeinschaftsrechtliches Verbot der Ausfuhr aus einem bestimmten Mitgliedstaat nach den anderen Mitgliedstaaten und nach Drittländern gilt, als Erzeugnis von „gesunder und handelsüblicher Qualität“ anzusehen, und dass er für die Gewährung von Erstattungen vom Ausführer den Nachweis verlangt, dass das ausgeführte Erzeugnis nicht aus einem Mitgliedstaat stammt, aus dem die Ausfuhr verboten ist, falls die nationale Verwaltung über Anhaltspunkte dafür verfügt, dass das Erzeugnis einem Ausfuhrverbot unterliegt.

2. Die in einem nationalen Zahlungsantrag abgegebene Versicherung der „gesunden und handelsüblichen Qualität“ im Sinne des Artikels 13 Satz 1 der Verordnung Nr. 3665/87 in der durch die Verordnung Nr. 2945/94 geänderten Fassung gehört nicht zu den Angaben gemäß Artikel 11 Absatz 1 Unterabsatz 2 in Verbindung mit Artikel 3 dieser Verordnung. Sie kann jedoch vom nationalen Gericht als ein Beweiselement für die Beurteilung der Lage des Ausführers angesehen werden.

Aktenzeichen: C309/04 Paragraphen: 3665/87 Datum: 2005-12-01
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PDF-DokumentInternationales Recht Landwirtschaft- und Versorgung - Landwirtschaft Subventionen

BVerwG - OVG NRW - VG Münster
23.8.2005
3 C 12/05

Prämienanspruch für Mutterkühe; Berücksichtigung trächtiger Färsen als prämienfähig; Nutzung des Prämienanspruchs durch Antragstellung; Herabsetzung der individuellen Höchstgrenze; Verhältnismäßigkeit

1. Dem Europäischen Gerichtshof wird die Frage vorgelegt, ob eine trächtige Färse nur dann eine Mutterkuh im Sinnes des Abschnitts 1 der Verordnung (EWG) Nr 805/68 ist, wenn sie eine Mutterkuh ersetzt, für die in demselben Wirtschaftsjahr ein Prämienantrag gestellt wurde.

2. Dem Europäischen Gerichtshof wird ferner die Frage vorgelegt, ob ein Erzeuger Prämienansprüche in einem Wirtschaftsjahr auch dann mit der Folge ihres Einzugs zur einzelstaatlichen Reserve nicht genutzt hat, wenn er die Prämie zwar beantragt hat, der Antrag jedoch abgelehnt wurde, weil die betreffenden Tiere nicht prämienfähig waren, und ob eine solche Auslegung mit dem gemeinschaftsrechtlichen Grundsatz der Verhältnismäßigkeit vereinbar wäre.

EWGV 805/68 Art 4a, 3886/92 Art 33 Abs 2, 3886/92 Art 33 Abs 4,3887/92 Art 10 Abs 4

Aktenzeichen: 3C12/05 Paragraphen: 805/68/EG 3886/92/EG 3887/92/EG Datum: 2005-08-23
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PDF-DokumentInternationales Recht Landwirtschaft- und Ernährung - Landwirtschaft Subventionen

BVerwG 09.06.2005 3 C 33.04 Beihilfe; Beihilfenverbot; Magermilchpulver; Mischfutter; Verwendungsbeschränkung; Beitritt; Beitrittsgebiet; Beitrittsbedingtes Recht; Sonderermächtigung; Ausnahmeermächtigung

Die Bundesrepublik Deutschland war nicht berechtigt, von der durch europäisches Gemeinschaftsrecht erteilten Ausnahmeermächtigung, nach der deutschen Einigung eine zuvor von der DDR gewährte Beihilfe aus nationalen Mitteln für den Absatz von Magermilchpulver für eine Übergangszeit weiterhin zu gewähren, unter der einschränkenden Voraussetzung Gebrauch zu machen, dass das Magermilchpulver nur im Beitrittsgebiet verfüttert wird.

VO (EWG) Nr. 804/68
VO (EWG) Nr. 968/68
VO (EWG) Nr. 2768/90
EG-Recht-Überleitungsverordnung § 1

Aktenzeichen: 3C33.04 Paragraphen: 804/68/EWG 968/68/EWG 2768/90/EWG EG-Recht-Überleitungsverordnung§1 Datum: 2005-06-09
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=6693

PDF-DokumentFörderung- und Unterstützung Internationales Recht - Subventionen

EuGH
11.5.2005 T 111/01
Staatliche Beihilfen – Umstrukturierung – Missbräuchliche Verwendung staatlicher Beihilfen – Rückforderung von Beihilfen – Artikel 88 Absatz 2 EG – Verordnung (EG) Nr. 659/1999

Artikel 3 der Entscheidung 2001/673/EG der Kommission vom 28. März 2001 über die staatlichen Beihilfen, die Deutschland zugunsten von EFBE Verwaltungs GmbH & Co. Management KG (jetzt Lintra Beteiligungsholding GmbH, gemeinsam mit Zeitzer Maschinen, Anlagen, Geräte GmbH; LandTechnik Schlüter GmbH; ILKA MAFA Kältetechnik GmbH; SKL Motoren- und Systembautechnik GmbH; SKL Spezialapparatebau GmbH; Magdeburger Eisengießerei GmbH; Saxonia Edelmetalle GmbH und Gothaer Fahrzeugwerk GmbH) gewährt hat, wird insoweit für nichtig erklärt, als er der Bundesrepublik Deutschland aufgibt, von der Saxonia Edelmetalle GmbH einen Betrag von 3 195 559 DM nebst Zinsen und von der Zeitzer Maschinen, Anlagen, Geräte (ZEMAG) GmbH einen Gesamtbetrag von 6 496 271 DM nebst Zinsen zurückzufordern.

Aktenzeichen: T111/01 Paragraphen: 659/1999/EG 2001/673/EG Datum: 2005-05-11
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PDF-DokumentLandwirtschaft- und Ernährung Internationales Recht - Landwirtschaft Subventionen

BVerwG - OVG Lüneburg - VG Osnabrück
09.12.2004 3 C 37.03
Landwirtschaftsrecht; Gemeinschaftsrecht; Marktorganisationen; Agrarmarkt; Kartoffelstärke; Stärkeunternehmen; Stärkehersteller; Erzeuger; Erzeugergemeinschaft; Beihilfe; Prämie; Ausgleichszahlung; Regelungsadressat; Bewilligungsadressat; Rücknahme; Rückforderung; Sanktion; Bestimmtheit; Verhältnismäßigkeit

1. Die Rücknahme eines Verwaltungsakts muss sich an denjenigen richten, zu dem der Verwaltungsakt ein Rechtsverhältnis begründet hat, sofern nicht zwischenzeitlich eine Rechtsnachfolge stattgefunden hat.

2. Prämien und Ausgleichszahlungen können nach dem einschlägigen Gemeinschaftsrecht nur für Kartoffeln gewährt werden, die der Stärkehersteller aufgrund eines Anbauvertrages bezieht. Ein Anbauvertrag kann nur mit einem Kartoffelerzeuger geschlossen werden, nicht mit einem Händler.

3. Dem Europäischen Gerichtshof wird die Frage vorgelegt, ob Art. 13 Abs. 4 VO (EG) Nr. 97/95 eingreift, wenn ein Stärkehersteller Kartoffeln aufgrund eines nicht mit einem Erzeuger geschlossenen Vertrages bezieht, die Lieferung aber nicht zu einer Überschreitung seines Unterkontingents geführt hat; ferner ob die genannte Vorschrift mit dem gemeinschaftsrechtlichen Bestimmtheitsgrundsatz vereinbar und ob sie verhältnismäßig ist; schließlich, ob der Stärkehersteller die Unregelmäßigkeit auch dann durch Fahrlässigkeit verursacht hat, wenn die zuständige Behörde die Prämie in voller Kenntnis des Sachverhalts bewilligte.
VO (EWG) Nr. 1766/92 Art. 8
VO (EG) Nr. 1868/94
VO (EG) Nr. 97/95
VO (EG, EURATOM) Nr. 2988/95 Art. 2
MOG § 10
VwVfG § 48
KartPVO § 4a
KartPVO § 5

Aktenzeichen: 3C37.03 Paragraphen: 1766/92/EWG 1868/94/EG 97/95/EG 2988/95/EG MOG§10 VwVfG§48 KartPVO§4a KartPVO§5 Datum: 2004-12-09
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PDF-DokumentVerkehrswegerecht Internationales Recht - Eisenbahnrecht Subventionen EG-Recht Nahverkehr

VGH Baden-Württemberg
02.11.2004 5 S 1063/04
Straßenbahn, Planfeststellung, Planrechtfertigung, Finanzierung, GVFG-Fördermittel, Gemeinsamer Markt, Beihilfe, Abwägung, besonderer Bahnkörper, Gewerbebetrieb, Erreichbarkeit, Kundenverkehr, Lieferverkehr, Umwege

1. Zum Wegfall der Planrechtfertigung wegen fehlender Finanzierbarkeit des Vorhabens, wenn geltend gemacht wird, die in Aussicht gestellten Fördermittel nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz seien eine EG-rechtlich unerlaubte Beihilfe (hier verneint).

2. Es kann abwägungsfehlerfrei sein, wenn ein Planfeststellungsbeschluss die Führung einer Straßenbahn auf einem besonderen Bahnkörper (§ 15 Abs. 6 BOStrab) vorsieht, obwohl dies für Kunden- und Lieferverkehr eines Gewerbebetriebs mit Umwegen verbunden ist (hier: von ca. 300 m für Kundenfahrzeuge und von ca. 2000 m für Lieferfahrzeuge).
PBefG §§ 8 Abs. 3, 28 Abs. 1 Satz 2
ÖPNVG § 1
GVFG § 2 Abs. 1 Nr. 2a
BOStrab § 15 Abs. 6
EG Art. 87
VO (EWG) Nr. 1191/69
VO (EWG) Nr. 1107/70
VO (EG) Nr. 659/99

Aktenzeichen: 5S1063/04 Paragraphen: PBefG§8 ÖPNVG§2 BOStrab§15 Art.87/EG 1191/69/EWG 1107/70/EWG 659/99/EG Datum: 2004-11-02
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PDF-DokumentLandwirtschaft- und Ernährung Internationales Recht - Landwirtschaft Subventionen

BVerwG - OVG Rheinland-Pfalz - VG Koblenz
10.12.2003 3 C 22.02
Landwirtschaftsrecht; Subvention nach Gemeinschaftsrecht; öffentlich-rechtlicher Vertrag; Auflage; Widerruf eines Zuwendungsbescheides; Rückforderung einer Subvention; Entreicherung; Ermessen bei Widerruf; verwaltungsrechtliche Sanktion; Anwendungsbereich des Markorganisationsgesetzes.

1. Regelungen hinsichtlich Marktorganisationswaren im Sinne von § 6 Abs. 1 MOG sind nur erzeugnis- oder produktbezogene Regelungen, nicht jedoch produktionsverfahrensbezogene Regelungen.

2. Eine Auflage, deren Nichterfüllung zum Widerruf eines Zuwendungsbescheides berechtigt, kann in der Weise mit dem Zuwendungsbescheid verbunden sein, dass sie als Leistungspflicht des Zuwendungsempfängers in einem öffentlich-rechtlichen Vertrage vereinbart wird, in welchem sich die Behörde im Gegenzug zum Erlass des Zuwendungsbescheides verpflichtet.
VO (EWG) Nr. 2078/92; VO (EG) Nr. 746/96; VO (EG, Euratom) Nr. 2988/95;
MOG § 2, § 6 Abs. 1, §§ 10, 14, § 17 Abs. 2;
VwVfG §§ 48, 49, § 49 a, §§ 54, 56, 59

Aktenzeichen: 3C22.02 Paragraphen: 2078/92/EWG 746/96/EG 2988/95/EG MOG§2 MOG§6 MOG§10 MOG§14 MOG§17 VwVfG§48 VwVfG§49 VwVfG§49a VwVfG§54 VwVfG§56 VwVfG§59 Datum: 2003-12-10
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PDF-DokumentLandwirtschaft- uns Ernährung Internationales Recht - Landwirtschaft Subventionen

Hessischer VGH - VG Frankfurt a.M.
10.12.2003 8 UE 4696/98
KAUTIONSVERFALL, RÜCKNAHME EINES RECHTSWIDRIGEN BEGÜNSTIGENDEN VERWALTUNGSAKT, SICHERHEITSFREIGABE, SICHERHEITSVERFALL, VERARBEITUNGSSICHERHEIT, VERTRAUENSSCHUTZ

Rücknahme einer Kautionsfreigabe

Auf die Rücknahme der rechtswidrigen Freigabe einer im Zusammenhang mit dem Verkauf gefrorenen Rindfleischs durch die Interventionsstellen der europäischen Gemeinschaft gestellten Verarbeitungssicherheit findet auf Grund der gemeinschaftsrechtlichen Vorgaben § 48 des Bundesverwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) mit der Maßgabe Anwendung, dass zwar Vertrauensschutz im Sinne des § 48 Abs. 2 der Rücknahme entgegenstehen kann, ein darüber hinausgehendes Ermessen, auch nach Verneinung der Voraussetzungen für die Gewährung von Vertrauensschutz von der Rücknahme abzusehen, aber nicht eröffnet ist.
VO (EWG) Nr. 2182/77 v. 12.03.1990,
VO (EWG) Nr. 729/70 v. 21.04.1970
VwVfG § 48
VwVfG § 49a

Aktenzeichen: 8UE4696/98 Paragraphen: 2182/77/EWG 729/70/EWG VwVfG§48 VwVfG§49a Datum: 2003-12-10
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PDF-DokumentLandwirtschaft und Ernährung Internationales Recht - Landwirtschaft Subventionen

EuGH
7. Februar 2002 C-328/00
Gemeinsame Agrarpolitik - Stützungsregelung für Ölsaaten - Gültigkeit der Verordnung (EWG) Nr. 525/93

Die Prüfung der Vorlagefragen hat nichts ergeben, was die Gültigkeit der Verordnung (EG) Nr. 525/93 der Kommission vom 8. März 1993 zur Festlegung der endgültigen regionalen Referenzbeträge für Sojabohnen, Rapssamen und Rübsensamen und Sonnenblumenkerne im Wirtschaftsjahr 1992/93 beeinträchtigen könnte.

Aktenzeichen: C-328/00 Paragraphen: 525/93/EWG Datum: 2002-02-07
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PDF-DokumentLandwirtschaft und Ernährung Internationales Recht - Landwirtschaft Subventionen

EuGH
24. Januar 2002 C-170/00
EAGFL - Rechnungsabschluss - Haushaltsjahre 1996 und 1997 - Sonderprämien für Stiere -Von der Kommission anzuwendendes Verfahren
1. Die Klage wird abgewiesen.
2. Die Republik Finnland trägt die Kosten.

Aktenzeichen: C-170/00 Paragraphen: Datum: 2002-01-24
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PDF-DokumentLandwirtschaft und Ernährung Internationales Recht - Landwirtschaft Subventionen

EuGH
24. Januar 2002 C-500/99 P
Rechtsmittel - Landwirtschaft - EAGFL - Aufhebung einer finanziellen Beteiligung – Verordnung (EWG) Nr. 355/77 - Verordnung (EWG) Nr. 4253/88 - Grundsatz der Verhältnismäßigkeit
1. Das Rechtsmittel wird zurückgewiesen.
2. Die Conserve Italia Soc. Coop. arl trägt die Kosten des Verfahrens.

Aktenzeichen: C-500/99 Paragraphen: 355/77/EWG 4253/88/EWG Datum: 2002-01-24
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PDF-DokumentInternationales Recht Landwirtschaft und Ernährung - Subventionen

EuGH 22. November 2001 C-147/99
EAGFL - Rechnungsabschluss - Nicht interventionsfähiger Hartweizen - Lagerfehlmengen - Widerruf der Anerkennung von Olivenölabfüllbetrieben - Unzureichende Verwaltung und Kontrolle von Mutterschaf- und Ziegenprämien
1. Die Klage wird abgewiesen.
2. Die Italienische Republik trägt die Kosten des Verfahrens.

Aktenzeichen: C-147/99 Paragraphen: Datum: 2001-11-22
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PDF-DokumentInternationales Recht - Subventionen

EuGH 22. November 2001 C-53/00
Staatliche Beihilfen - Steuerliche Vergünstigung für bestimmte Unternehmen - Großhändler

1. Artikel 92 EG-Vertrag (nach Änderung jetzt Artikel 87 EG) ist so auszulegen, dass eine Maßnahme der in Artikel 12 des Gesetzes Nr. 97-1164 vom 19. Dezember 1997 zur Finanzierung der sozialen Sicherheit für 1998 vorgesehenen Art, die nur Direktverkäufe von Arzneimitteln durch Pharmahersteller betrifft, nur insoweit eine staatliche Beihilfe zugunsten der Großhändler darstellt, als der Vorteil, den diese daraus ziehen, dass sie der Abgabe auf Direktverkäufe von Arzneimitteln nicht unterliegen, die zusätzlichen Kosten übersteigt, die ihnen für die Erfüllung der ihnen durchdie nationale Regelung auferlegten gemeinwirtschaftlichen Pflichten entstehen.

2. Artikel 90 Absatz 2 EG-Vertrag (jetzt Artikel 86 Absatz 2 EG) ist so auszulegen, dass er eine Abgabenvergünstigung für Unternehmen, die mit einer gemeinschaftlichen Abgabe betraut sind, wie das im Ausgangsverfahren klagende Unternehmen, nicht deckt, soweit diese Vergünstigung die sich aus der gemeinschaftlichen Aufgabe ergebenden zusätzlichen Kosten übersteigt.

3. Artikel 59 EG-Vertrag (nach Änderung jetzt Artikel 49 EG) findet auf einen Sachverhalt, wie er im Ausgangsverfahren vorliegt, der nicht im Zusammenhang mit einer Dienstleistung steht, keine Anwendung.

Aktenzeichen: C-53/00 Paragraphen: Artikel92EG Artikel87EG Artikel90EG Artikel86EG Artikel59EG Artikel49EG Datum: 2001-11-22
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PDF-DokumentInternationales Recht - Subventionen

EuGH 22. November 2001 T-9/98
Staatliche Beihilfen - Verlängerung des Investitionszeitraums für Investitionen, die Anspruch auf eine Zulage eröffnen - Allgemeine Beihilferegelung - Nichtigkeitsklage – Zulässigkeit - Handlung, die die Klägerin unmittelbar und individuell betrifft – Rechtsschutzinteresse - Zusätzliche Beihilfe - Investitionsbeihilfe oder Betriebsbeihilfe - Grundsatz der Verhältnismäßigkeit

1. Die Entscheidung 98/194/EG der Kommission vom 1. Oktober 1997 betreffend die Verlängerung der 8%igen Investitionszulage für Investitionen in den neuen Bundesländern durch das Jahressteuergesetz 1996 wird für nichtig erklärt, soweit sie die Lage der Klägerin betrifft.

2. Die Kommission trägt ihre eigenen Kosten und die Kosten der Klägerin.

Aktenzeichen: T-9/98 Paragraphen: 98/194EG Datum: 2001-11-22
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PDF-DokumentInternationales Recht Landwirtschaft und Ernährung - Landwirtschaft Subventionen

EuGH 13.11.2001 C-277/98
EAGFL-Rechnungsabschluss - Haushaltsjahr 1994 - Zusatzabgabe für Milch – Rechtsstreitigkeiten zwischen Abgabenschuldnern und den zuständigen nationalen Behörden - Nationale Gerichtsverfahren - Den Mitgliedstaaten auferlegte negative Anlastungen in Höhe der noch nicht eingezogenen Zusatzabgaben.

1. Die Entscheidung 98/358/EG der Kommission vom 6. Mai 1998 über den Abschluss der Rechnungen der Mitgliedstaaten für die durch den Europäischen Ausrichtungsfonds und Garantiefonds für die Landwirtschaft (EAGFL), Abteilung Garantie, im Haushaltsjahr 1994 finanzierten Ausgaben wird für nichtig erklärt, soweit darin hinsichtlich der Zusatzabgabe für Milch der Französischen Republik negative Anlastungen für Beträge auferlegt werden, deren Wiedereinziehung Gegenstand von zum Zeitpunkt der genannten Entscheidung bei den zuständigen nationalen Gerichten anhängigen Rechtsstreitigkeiten ist.

2. Die Französische Republik und die Kommission der Europäischen Gemeinschaften tragen jeweils ihre eigenen Kosten.

3. Das Königreich Spanien trägt seine eigenen Kosten.

Aktenzeichen: C-277/98 Paragraphen: 98/358/EG Datum: 2001-11-13
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PDF-DokumentInternationales Recht Förderung- und Unterstützung - Subventionen

EuGH 08.11.2001 C-143/99
Energieabgabe - Vergütung nur an Unternehmen, die körperliche Güter herstellen - Staatliche Beihilfe

1. Nationale Maßnahmen, die eine teilweise Vergütung von Energieabgaben auf Erdgas und elektrische Energie vorsehen, stellen keine staatlichen Beihilfen im Sinne des Artikels 92 EG-Vertrag (nach Änderung jetzt Artikel 87 EG) dar, wenn sie allen Unternehmen im Inland unabhängig vom Gegenstand ihrer Tätigkeit gewährt werden.

2. Nationale Maßnahmen, die eine teilweise Vergütung von Energieabgaben auf Erdgas und elektrische Energie nur für Unternehmen vorsehen, deren Schwerpunkt nachweislich in der Herstellung körperlicher Güter besteht, sind als staatliche Beihilfen im Sinne des Artikels 92 EG-Vertrag anzusehen.

Aktenzeichen: C-143/99 Paragraphen: Artikel92EG Artikel87EG Datum: 2001-11-08
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PDF-DokumentFörderung- und Unterstützung Internationales Recht - Subventionen EG-recht

EuGH 25. Oktober 2001 C-276/99 EGKS - Staatliche Beihilfe an Stahlunternehmen - Aufforderung zur Rückforderung gemeinschaftsrechtswidriger Beihilfen - Verpflichtungen der Mitgliedstaaten - Vertragsverletzung - Einleitung eines Verfahrens, nachdem alle Wirkungen der Vertragsverletzung erschöpft sind 1. Die Entscheidung 1999/597/EGKS der Kommission vom 21. April 1999 in einem Verfahren nach Artikel 88 EGKS-Vertrag über eine staatliche Beihilfe Deutschlands zugunsten der Neue Maxhütte Stahlwerke GmbH wird für nichtig erklärt. 2. Die Kommission trägt die Kosten.

Aktenzeichen: C-276/99 Paragraphen: EGKSArt.88 Datum: 2001-10-25
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PDF-DokumentLandwirtschaft und Ernährung Internationales Recht - Subventionen Sonstiges EG-recht

EuGH 9. Oktober 2001 C-80/99 bis C-82/99 Außervertragliche Haftung - Milcherzeuger - Nichtvermarktungsverpflichtung - Ausschluss vom Milchquotensystem - Entschädigung - Ersatz - Vertraglich vereinbarte Pauschalentschädigung - Verordnung (EWG) Nr. 2187/93 - Zuständiges Gericht - Anwendbares Recht 1. Artikel 215 Absatz 2 in Verbindung mit Artikel 178 EG-Vertrag (jetzt Artikel 288 Absatz 2 EG und 235 EG) ist dahin auszulegen, dass er dem Gerichtshof keine Zuständigkeit für Streitsachen zuweist, die aus einem nach der Verordnung (EWG) Nr. 2187/93 des Rates vom 22. Juli 1993 über das Angebot einer Entschädigung an bestimmte Erzeuger von Milch oder Milcherzeugnissen, die vorübergehend an der Ausübung ihrer Tätigkeit gehindert waren, von der nationalen Behörde im Namen und für Rechnung des Rates und der Kommission geschlossenen Vertrag herrühren. 2. Für die nach der Verordnung Nr. 2187/93 geschlossenen Entschädigungsverträge gilt, soweit die Verordnung keine Regelungen trifft, das nationale Recht, sofern seine Anwendung Tragweite und Wirksamkeit des Gemeinschaftsrechts nicht beeinträchtigt. 3. Bei der Beurteilung der Tragweite der von den nationalen Behörden im Namen und für Rechnung des Rates und der Kommission geschlossenen Verträge steht das Gemein-schaftsrecht der Anwendung des Vertrauensschutzgrundsatzes des nationalen Rechts des betreffenden Mitgliedstaats nicht entgegen, sofern dem Interesse der Gemeinschaft ebenfalls Rechnung getragen wird.

Aktenzeichen: C-80/99 C-81/99 C-82/99 Paragraphen: 2187/93 Artikel178EG Artikel215EG Datum: 2001-10-09
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PDF-DokumentInternationales Recht Förderung- und Unterstützung - Subventionen

EuGH 19. September 2001 (1) T-58/99 Antisubventionsverfahren - Verordnung (EG) Nr. 2450/98 - Blanker Stabstahl aus nichtros-tendem Stahl - Schädigung - Kausalzusammenhang 1. Die Verordnung (EG) Nr. 2450/98 des Rates vom 13. November 1998 zur Einführung eines endgültigen Ausgleichszolls auf die Einfuhren von Stabstahl aus nichtrostendem Stahl mit Ursprung in Indien und zur endgültigen Vereinnahmung des vorläufigen Zolls wird für nichtig erklärt, soweit sie die Einfuhren der von der Mukand Ltd, der Isibars Ltd, der Ferro Alloys Corporation Ltd und der Viraj Impoexpo Ltd hergestellten Erzeugnisse in die Europäische Gemeinschaft betrifft. 2. Im Übrigen wird die Klage als unzulässig abgewiesen. 3. Der Rat trägt seine eigenen Kosten und die Kosten der Klägerinnen. Die Kommission trägt ihre eigenen Kosten.

Aktenzeichen: T-58/99 Paragraphen: 2450/98 Datum: 2001-09-19
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