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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmungsrecht

Sächsisches OVG - VG Dresden
9.7.2019
9 B 331/18.PL
Verletzung von Mitbestimmungsrechten im Zusammenhang mit der Umsetzung eines Beschäftigten innerhalb der Dienststelle; Sinn und Zweck der §§ 9, 48 Abs. 1 S. 1, Abs. 2 S. 2 SächsPersVG.

1. Anträge des Personalrats, die darauf gerichtet sind, auf die Maßnahme selbst einzuwirken - hier: die Umsetzung des Beschäftigten -, sind grundsätzlich nicht zulässig.(Rn.12)

2. § 48 Abs. 2 S. 2 SächsPersVG findet auf potentielle Ersatzmitglieder, die lediglich als Nachrücker auf einer Wahlvorschlagliste in den Personalrat aufgenommen werden können, keine Anwendung.(Rn.19)

3. Der den Weiterbeschäftigungsschutz bei Jugendvertretern dienende § 9 SächsPersVG und das den Kündigungsschutz von Personalratsmitgliedern betreffende Zustimmungserfordernis des § 48 Abs. 1 S. 1 SächsPersVG bezwecken den individuellen Schutz von Mitgliedern einer Personalvertretung oder Jugend- und Auszubildendenvertretung und wirken deren Benachteiligung entgegen.(Rn.21)

4. Das in § 48 Abs. 2 S. 2 SächsPersVG geregelte Mitbestimmungserfordernis soll demgegenüber die Kontinuität und Arbeitsfähigkeit der Personalvertretung sichern.(Rn.21)

PersVG SN 2018 § 9, § 48 Abs 1 S 1, § 48 Abs 2 S 2, § 80 Abs 1 Nr 4

Aktenzeichen: 9B331/18 Paragraphen: Datum: 2019-07-09
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PDF-DokumentDienstrecht - Betriebsrat Mitbestimmung

BVerwG - OVG NRW - VG Köln
19.2.2019
5 P 7.17

Bundesagentur für Arbeit; Eingruppierung; Entwicklungsstufe; Funktionsstufe; Maßnahme; Mitbestimmung; Personalrat; gemeinsame Einrichtung;

Der Personalrat einer gemeinsamen Einrichtung hat mitzubestimmen bei der Eingruppierung ihr erstmalig zugewiesener Arbeitnehmer.

1. Der Personalrat einer gemeinsamen Einrichtung im Sinne des § 44b Abs. 1 Satz 1 SGB II ist in seinem Mitbestimmungrecht aus § 75 Abs. 1 Nr. 2 BPersVG (Eingruppierung) verletzt, wenn der Dienststellenleiter der gemeinsamen Einrichtung ihr erstmalig zugewiesene Arbeitnehmer ohne Beteiligung des Personalrats in konkrete Tätigkeiten ein- und ihnen damit verbundene Aufgaben zuweist.

2. Maßgeblich für die beteiligungsrechtliche Zuständigkeit (auch) dieses Personalrats ist grundsätzlich allein, ob der Leiter der Dienststelle, bei der er gebildet ist, eine der Mitbestimmung des Personalrats unterliegende Maßnahme zu treffen beabsichtigt oder getroffen hat. Aus § 44h SGB II folgt nichts anderes (Fortführung von BVerwG, Beschluss vom 17. Mai 2017 - 5 P 2.16 - Buchholz 250 § 75 BPersVG Nr. 127).

SGB II § 44d Abs. 4, § 44h Abs. 3 und 5
BPersVG § 75 Abs. 1 Nr. 2

Aktenzeichen: 5P7.17 Paragraphen: Datum: 2019-02-19
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmungsrecht

VGH Baden-Württemberg
14.11.2018
PL 15 S 2219/18

Die bloße Datenkorrektur in einem Personalverwaltungssystem unterliegt mangels personalvertretungsrechtlicher Maßnahme nicht der Mitbestimmung gemäß § 75 Abs. 1 Nr. 3 LPVG, selbst wenn sie Auswirkungen auf die Höhe der Bezüge der betroffenen Beschäftigten hat.

Aktenzeichen: PL15S2219/18 Paragraphen: Datum: 2018-11-14
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmungsrecht

BVerwG - OVG Bremen - VG Bremen
15.10.2018
5 P 9.17

Allzuständigkeit; Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem ersten Krankheitstag; Auslegung; Beispiele für Mitbestimmungstatbestände; Besonderheiten des Bremischen Personalvertretungsrechts; Funktion von Beispielskatalogen; Generalklausel; Maßnahme; Mitbestimmung des Personalrats; Mitbestimmungspflicht; Unberührtheitsklausel; Vergleichbarkeit nach Art und Bedeutung; Wertungsspielräume; allgemeine Grundsätze; enumerative Auflistung; mitbestimmungsfreie Räume; ärztliches Attest; übergreifende Grundsätze;

Keine Beschränkung der Allzuständigkeit des Personalrats gem. § 52 PersVG HB durch Beispielskataloge

Das Mitbestimmungsrecht des § 52 Abs. 1 Satz 1 PersVG HB ist umfassend und wird durch die beispielhaften Aufzählungen von mitbestimmungspflichtigen Maßnahmen in § 63 Abs. 1, § 65 Abs. 1 sowie § 66 Abs. 1 PersVG HB nicht eingeschränkt (Aufgabe der bisherigen Rechtsprechung).

PersVG HB § 52 Abs. 1 Satz 1, § 58 Abs. 1 Satz 1, § 63 Abs. 1 und 2, § 65 Abs. 1 und 3,
PersVG HB § 66 Abs. 1 und 3, § 70 Abs. 2
ArbGG § 93 Abs. 1 Satz 1
EntgFG § 5 Abs. 1 Satz 1, 2 und 3

Aktenzeichen: 5P9.17 Paragraphen: Datum: 2018-10-15
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PDF-DokumentDienstrecht - Mitbestimmung

BVerwG - OVG NRW - VG Köln
17.5.2017
5 P 2.16

Bundesagentur für Arbeit; Behördenorganisation; Datenverarbeitung; Datenübermittlung; Dienststellenleiter; Entscheidungsbefugnis; Gemeinsame Einrichtung; Geschäftsführer des Jobcenters; Geschäftsprozesse; Hardware; Informationstechnik; IT; Jobcenter; Maßnahme; mitbestimmungspflichtige Maßnahme; Mitbestimmungsrecht; Mitbestimmungstatbestand; Prozessoren; Regionaler IT-Service; Rechner; Software; Sozialdaten; Verfahren der Informationstechnik; zentral verwaltete Verfahren der Informationstechnik; Zuständigkeit des Dienststellenleiters; Zuständigkeit des Personalrats.

Keine Mitbestimmung bei Nutzung von Hardware im Jobcenter

Zu den "Verfahren der Informationstechnik", die von den gemeinsamen Einrichtungen gemäß § 50 Abs. 3 Satz 1 SGB II zu nutzen sind, gehört auch die dort zu verwendende Hardware, soweit sie von der Bundesagentur für Arbeit zentral verwaltet und für die gemeinsamen Einrichtungen vorgegeben wird.

ArbGG § 83 Abs. 2, § 93 Abs. 1 Satz 1
BPersVG § 69 Abs. 1 und 2 Satz 1, § 75 Abs. 3 Nr. 16
SGB II §§ 6d, 44b, 44c, 44d, 44h Abs. 3 und 5, § 50 Abs. 1 bis 4, § 50 Abs. 3 Satz 1
SGB X § 67 Abs. 9

Aktenzeichen: 5P2.16 Paragraphen: Datum: 2017-05-17
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PDF-DokumentDienstrecht - Mitbestimmung Personalvertretungsrecht

VG Oldenburg
9.5.2017
9 A 6599/16

Mitbestimmung in einem Staatstheater

Der Personalrat eines Staatstheaters kann bei dem Abschluss der Vereinbarungen der an einer im Rundfunk übertragenen Aufführung beteiligten Künstler mit dem Staatstheater über die Abgeltung der entstehenden Leistungsschutzrechte nicht nach § 66 Abs. 1 Nr. 5 NPersVG mitbestimmen.

PersVG ND § 2 Abs 1, § 64 Abs 1, § 66 Abs 1 Nr 5
UrhG § 73, §§ 73ff

Aktenzeichen: 9A6599/16 Paragraphen: Datum: 2017-05-09
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PDF-DokumentDienstrecht - Mitbestimmung Personalvertretungsrecht

BVerwG - OVG Berlin-Brandenburg - VG Potsdam
31.1.2017
5 P 10.15

Agentur für Arbeit; Bundesagentur für Arbeit; aufnehmende Versetzung; Behördenorganisation; Bestimmtheitsgebot; Dienststellenleiter; Maßnahme; mitbestimmungspflichtige Maßnahme; Mitbestimmungsrecht; Mitbestimmungstatbestand; Stellenbesetzungsverfahren; Versagungsgründe; Versetzung; Verweigerungsgründe; Zuständigkeit des Dienststellenleiters; Zuständigkeit des Personalrats; Zustimmungsverweigerung; Zuweisung; Zuweisung zum Jobcenter.

Verletzung des Mitbestimmungsrechts in einem Stellenbesetzungsverfahren durch die Geschäftsführung einer Agentur für Arbeit

Für die Frage, ob der Personalrat für die Wahrnehmung eines Mitbestimmungsrechts zuständig und zu beteiligen ist, kommt es grundsätzlich nicht darauf an, ob der Dienststellenleiter nach den zuständigkeitsregelnden oder organisationsrechtlichen Vorschriften für den Erlass der Maßnahme zuständig ist. Maßgeblich für die Zuständigkeit des Personalrats ist grundsätzlich allein, ob der Leiter der Dienststelle, bei der er gebildet worden ist, eine der Mitbestimmung des Personalrats unterliegende Maßnahme zu treffen beabsichtigt.

ArbGG § 46 Abs. 2 Satz 1, § 80 Abs. 2 Satz 1, § 83 Abs. 2, § 93 Abs. 1 Satz 1
BPersVG § 69 Abs. 1, Abs. 2 Satz 1 und Satz 5, Abs. 3 und 4,
BPersVG § 75 Abs. 1 Nr. 2 Alt. 3, Nr. 3, Nr. 4a, § 77 Abs. 2 Nr. 1 und 2, § 82 Abs. 1
GG Art. 33 Abs. 2
ZPO § 253 Abs. 2 Nr. 2
BBG § 29

Aktenzeichen: 5P10.15 Paragraphen: Datum: 2017-01-31
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PDF-DokumentDienstrecht - Mitbestimmung

OVG Berlin-Brandenburg - VG Berlin
23.6.2016
60 PV 2.16

Mitbestimmung; Maßnahme; Rosenmontag; regulärer Arbeitstag; Dienstbefreiung; betriebliche Übung; KMK-Sekretariat; Arbeitszeit; Urlaubsplan; Urlaubsgrundsätze; Entlohnungsgrundsätze; Verteilung; Volumen; Dauer; Höhe

Zur Frage der Mitbestimmung bei der Änderung eines „Traditionellen Reglements für die 'Tollen Tage' “ bei einer Berliner Landesbehörde mit „Außenstelle“ in Bonn - Streichung der Dienstbefreiung am Rosenmontag
KMK-Sekretariats-Gesetz § 1 S 1, § 1 S 2
PersVG BE § 79 Abs 1, § 85 Abs 1 S 1 Nr 1, § 85 Abs 1 S 1 Nr 4

Aktenzeichen: 60PV2.16 Paragraphen: Datum: 2016-06-23
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PDF-DokumentDienstrecht - Mitbestimmung

Hessischer VGH - VG Frankfurt
10.5.2016
1 A 301/15.Z

ENTLASSUNG; MITBESTIMMUNG; PERSONALRAT; RÜGERECHT

Ein Beamter kann sich grundsätzlich nicht auf solche Verfahrensfehler bei Einleitung des Mitbestimmungsverfahrens berufen, die der Personalrat selbst nicht innerhalb der für die Erklärung seiner Zustimmung maßgeblichen Frist gerügt hat.

HPVG § 69, § 77

Aktenzeichen: 1A301/15 Paragraphen: Datum: 2016-05-10
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PDF-DokumentDienstrecht - Mitbestimmung

OVG Berlin-Brandenburg - VG Berlin
8.10.2015
60 PV 4.15

Einstweilige Verfügung; Dienstvereinbarung; flexible Arbeitszeit; Kernzeit; Funktionszeit; Schichtdienst; einseitige Anordnung; fehlende Zustimmung; Notmaßnahme; Aufhebung der Maßnahme; Feststellung des Verstoßes gegen das Mitbestimmungsrecht; Landesamt für Gesundheit und Soziales; keine Rechtsgrundlage für vorläufige Maßnahme in Berlin; sofortige Beschwerde

Zur Feststellung eines Verstoßes gegen das Mitbestimmungsrecht bei der Regelung der Arbeitszeit ohne vorherige Zustimmung des Personalrats im Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes

ArbGG § 85 Abs 2
ZPO § 567, § 920 Abs 2, § 935ff
PersVG BE § 79 Abs 1

Aktenzeichen: 60PV4.15 Paragraphen: Datum: 2015-10-08
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalrat Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

VG Wiesbaden
22.4.2015
3 K 1275/13.WI

Dem Personalrat steht kein Mitbestimmungsrecht nach § 74 Abs. 1 Nr. 3 HPVG bei der Bestellung der Stellvertreterin der Frauenbeauftragten nach § 14 Abs. 3 HGIG zu.

Die Bezirksrichterräte nehmen in Hessen zugleich die Funktion des Hauptrichterrats wahr.

PersVG HE § 8, § 74 Abs 1 Nr 3, § 14 Abs 3

Aktenzeichen: 3K1275/13 Paragraphen: Datum: 2015-04-22
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalrat Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

BVerwG - OVG Berlin-Brandenburg - VG Berlin
1.4.2015
5 P 8.14

abstrakter Feststellungsantrag; allgemeiner Feststellungsantrag; abstraktes Feststellungsbegehren; Voraussetzungen; letzte Tatsacheninstanz; Gegenstand; Begrenzung; Beschränkung; Anlass; Anlass gebender Vorgang; Anlass gebender Sachverhalt; konkreter Sachverhalt; Fallgestaltung; konkreter Vorgang; Feststellungsinteresse; Mitbestimmung; Mitbestimmungsrecht; Stufenvertretung; Ausschreibung; Nichtausschreibung; Zuweisung; Absehen von Ausschreibung; Verzicht auf Ausschreibung; Maßnahme; Beabsichtigen einer Maßnahme; Unterlassen; Willensbildungsprozess; Abschluss des Willensbildungsprozesses; konkludentes Handeln; stillschweigende Entscheidung; stillschweigende Erklärung; konkludente Erklärung; Praxis der Ausschreibung; schlichtes Unterlassen.

Das Recht zur Mitbestimmung über das Absehen von einer Ausschreibung von Dienstposten (§ 75 Abs. 3 Nr. 14 BPersVG) besteht nicht, wenn der Dienstherr zum Ausdruck bringt, er sei für die Entscheidung über einen Verzicht auf eine Ausschreibung nicht zuständig.

ZPO § 256 Abs. 1
BGB § 133
BPersVG § 69 Abs. 1 und 2 Satz 1, § 74 Abs. 1 Nr. 4a, § 74 Abs. 3 Nr. 14, § 82 Abs. 1 und 4

Aktenzeichen: 5P8.14 Paragraphen: Datum: 2015-04-01
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PDF-DokumentDienstrecht - Mitbestimmung

OVG Schleswig-Holstein - VG Schleswig
19.2.2015
2 LB 12/14

Mitbestimmung zur Aufforderung zur Vorlage der Dienstunfähigkeitsbescheinigung für den 1. Tag

Die Aufforderung, bereits für den ersten Tag der Dienstunfähigkeit eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen, unterliegt der Mitbestimmung nach § 51 Abs. 1 MBG.

BG SH 2009 § 67 S 3
MBG SH § 51 Abs 1

Aktenzeichen: 2LB12/14 Paragraphen: Datum: 2015-02-19
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalrat Mitbestimmung

VGH Hessen - VG Frankfurt
22.7.2014
22 A 2226/13.PV

Zur Mitbestimmung des Personalrats bei der Bestellung des Vertreters des behördlichen Datenschutzbeauftragten

Das Mitbestimmungsrecht des Personalrats nach § 74 Abs. 1 Nr. 3 HPVG erstreckt sich nicht auf die Bestellung des Vertreters des behördlichen Datenschutzbeauftragten gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1 HDSG.

DSG HE § 5 Abs 1
PersVG HE § 74 Abs 1 Nr 3

Aktenzeichen: 22A2226/13 Paragraphen: Datum: 2014-07-22
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

BVerwG - OVG Berlin-Brandenburg - VG Berlin
2.5.2014
6 PB 11.14

Einstellung; Eingliederung; Einsatz von MAE-Kräften (1 € Jobs); privater Dritter als Träger von Maßnahmen im Sinne von § 16d Abs. 1 und 7 SGB II.

Der Einsatz erwerbsfähiger Leistungsberechtigter („MAE-Kräfte“) in Arbeitsgelegenheiten gemäß § 16d Abs. 1 und 7 SGB II in einer Dienststelle unterliegt auch dann wegen Erfüllung des Tatbestands der Einstellung der Mitbestimmung gemäß § 87 Nr. 1 BlnPersVG oder der Mitwirkung gemäß § 90 Nr. 10 BlnPersVG, wenn die Dienststelle im sozialrechtlichen Sinn nicht selbst Maßnahmenträger ist, sondern die MAE-Kräfte von einem privaten Dritten vermittelt und angeleitet werden, der seinerseits durch die Agentur für Arbeit als Maßnahmenträger eingeschaltet worden ist und Förderleistungen für die Bereitstellung von Arbeitsgelegenheiten in Anspruch nimmt.

BlnPersVG § 87 Nr. 1, § 90 Nr. 10

Aktenzeichen: 6PB11.14 Paragraphen: Datum: 2014-05-02
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

BVerwG - OVG Berlin-Brandenburg - VG Potsdam
24.4.2014
6 PB 2.14

Antragsabhängige Mitbestimmung; Beschäftigte, die auf Dauer zu Personalentscheidungen befugt sind.

§ 62 Abs. 4 Halbs. 2 BbgPersVG verlangt, dass der Betroffene auf Dauer in einer Funktion verwendet wird, die mit Personalentscheidungsbefugnissen im Sinne dieser Vorschrift ausgestattet ist. Beruht die Verwendung eines Betroffenen auf zeitlich befristeten Abordnungen, kommt § 62 Abs. 4 Halbs. 2 BbgPersVG nicht zur Anwendung.

BbgPersVG § 62 Abs. 4 Halbs. 2

Aktenzeichen: 6PB2.14 Paragraphen: Datum: 2014-04-24
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PDF-DokumentDienstrecht - Einigungsstelle Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

BVerwG - VG Dresden
20.9.2013
6 P 3.13

Einigung auf Einigungsstellenvorsitzenden; Mitbestimmungsverfahren zwischen Eigenbetriebsleiter und Personalrat des Eigenbetriebs.

Kommt im Mitbestimmungsverfahren zwischen dem Eigenbetriebsleiter und dem Personalrat des Eigenbetriebs keine Einigung zustande und ruft einer von ihnen daraufhin die Einigungsstelle (§ 85 SächsPersVG) an, obliegt nicht nur die in § 85 Abs. 1 Satz 3 SächsPersVG geregelte Bestellung der Beisitzer der Einigungsstelle dem Eigenbetriebsleiter und dem Personalrat des Eigenbetriebs, sondern sind diese auch zuständig für die Einigung auf die Person des Vorsitzenden der Einigungsstelle. Dies gilt auch dann, wenn beim Oberbürgermeister der Stadt in Absprache mit dem Gesamtpersonalrat eine Einigungsstelle als ständige Einrichtung (§ 85 Abs. 1 Satz 2 SächsPersVG) eingerichtet und für diese ein Vorsitzender benannt ist.

SächsPersVG § 85 Abs. 1 Satz 3

Aktenzeichen: 6P3.13 Paragraphen: Datum: 2013-09-20
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PDF-DokumentDienstrecht - Mitbestimmung

BVerwG - OVG NRW - VG Düsseldorf
14.8.2013
6 P 8.12

Mitbestimmung des Personalrats bei Einstellungen; Beschäftigung von Strafgefangenen in der Dienststelle; unechter Freigang.

Der Personalrat ist nicht zur Mitbestimmung berechtigt, wenn im Bereich der Dienststelle Strafgefangene eine Arbeit aufnehmen, die ihnen von der Leitung der Justizvollzugsanstalt zugewiesen wurde.

NWPersVG § 72 Abs. 1
StVollzG §§ 11, 14, 37

Aktenzeichen: 6P8.12 Paragraphen: Datum: 2013-08-14
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

VGH Hessen - VG Gießen
23.4.2013
22 A 2338/11.PV

Zur Mitbestimmung des Personalrats über Grundsätze des Verfahrens bei Stellenausschreibungen nach § 77 Abs. 2 Nr. 2 HPVG

BPersVG § 75 Abs 3 Nr 14
PersVG HE § 69 Abs 1 S 1, § 69 Abs 2 S 4, § 77 Abs 2 Nr 2, § 77 Abs 4

Aktenzeichen: 22A2338/11 Paragraphen: BPersVG§75 Datum: 2013-04-23
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PDF-DokumentDienstrecht - Mitbestimmung

BVerwG - OVG Berlin-Brandenburg - VG Berlin
27.2.2013
6 PB 3.13

Antragsabhängige Mitbestimmung; Beschäftigte mit überwiegend wissenschaftlicher Tätigkeit; Hinweispflicht der Dienststelle.

Hat die Dienststelle einen Beschäftigten mit überwiegend wissenschaftlicher Tätigkeit nicht darauf hingewiesen, dass er in seiner Personalangelegenheit die Mitbestimmung des Personalrats beantragen kann, so ist der Personalrat gleichwohl nicht zur Mitbestimmung berufen, solange der Beschäftigte den Antrag nicht gestellt hat.

BPersVG § 77 Abs. 1 Satz 1

Aktenzeichen: 6PB3.13 Paragraphen: BPersVG§77 Datum: 2013-02-27
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

BVerwG - OVG Berlin-Brandenburg - VG Potsdam
14.2.2013
6 PB 1.13

Mitbestimmung beim Gesundheitsschutz; Maßnahmen des Arbeitsschutzes; arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren.

Maßnahmen des Arbeitsschutzes, welche der Mitbestimmung nach § 75 Abs. 3 Nr. 11 BPersVG unterliegen, dienen der Verhütung von Gesundheitsgefahren, die einen Bezug zur Tätigkeit der Beschäftigten in der Dienststelle haben; der Anerkennung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren steht nicht entgegen, dass diese Gefahren auch durch die persönliche Konstitution oder Situation der Beschäftigten beeinflusst werden können.

BPersVG § 75 Abs. 3 Nr. 11

Aktenzeichen: 6PB1.13 Paragraphen: BPersVG§75 Datum: 2013-02-14
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PDF-DokumentDienstrecht - Beamte Dienstfähigkeit/Unfähigkeit Personalrat Mitbestimmung

OVG Lüneburg
18.12.2012
5 LA 347/11

Entlassung aus dem Beamtenverhältnis auf Widerruf - Antrag auf Zulassung der Berufung -

Die Entlassung eines Beamten auf Widerruf wegen Dienstunfähigkeit gemäß § 23 Abs. 1 Nr. 3 BeamtStG unterliegt nach dem Personalvertretungsrecht in Niedersachsen keiner Mitbestimmung des Personalrates.

BeamtStG § 23 Abs 1 Nr 3
PersVG ND § 65 Abs 1 Nr 13, § 65 Abs 1 Nr 11
BPersVG § 78 Abs 1 Nr 5

Aktenzeichen: 5LA347/11 Paragraphen: Datum: 2012-12-18
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PDF-DokumentDienstrecht - Mitbestimmung

BVerwG - OVG Saarland - VG Saarland
17.12.2012
6 P 6.12

Mitarbeiter im Sinne von § 12a TVG; arbeitnehmerähnliche Personen; freie Mitarbeiter; Anwendung von Mitbestimmungstatbeständen auf Mitarbeiter im Sinne von § 12a TVG.

§ 80 Abs. 1 Buchst. b Nr. 10 SaarPersVG findet bei Beendigung oder Einschränkung der Tätigkeit von Mitarbeitern des Saarländischen Rundfunks, die dem Tarifvertrag für die beim Saarländischen Rundfunk beschäftigten arbeitnehmerähnlichen Personen nach § 12a TVG vom 13. April 1978, zuletzt geändert am 8. Juli 2009 („TV 12a SR“), unterfallen, entsprechende Anwendung.

SaarPersVG § 110 Abs. 3, § 106 Abs. 1, § 80 Abs. 1 Buchst. b Nr. 10

Aktenzeichen: 6P6.12 Paragraphen: SaarPersVG§110 SaarPersVG§106 SaarPersVG§80 Datum: 2012-12-17
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

VGH Hessen - VG Frankfurt
6.11.2012
22 A 1403/11.PV

Zur Mitbestimmung des Personalrats bei der Einstellung einer persönlichen Referentin des Ärztlichen Direktors und Vorstandsvorsitzenden eines Universitätsklinikums

BPersVG § 77 Abs 1 S 2
PersVG HE § 77 Abs 1 Nr 2a, § 79 Nr 1c, § 79 Nr 1d, § 79 Nr 1e

Aktenzeichen: 22A1403/11 Paragraphen: Datum: 2012-11-06
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

VG Frankfurt
1.10.2012
22 K 1921/12.F.PV

Mitbestimmung bei IT-Verfahren im Jobcenter

Die Einführung der Telefoniemethode "Voice over IP" aufgrund eines diese Methode enthaltenden Standardpakets der Bundesagentur für Arbeit zur Bereitstellung von Verfahren der Informationstechnik entsprechend § 50 Abs. 3 S. 1 SGB II unterliegt nicht der Mitbestimmung des bei einer gemeinsamen Einrichtung i. S. d. § 44b SGB II gebildeten Personalrats.

BPersG § 75 Abs 3 Nr 17, § 69 Abs 1, 2, § 82 Abs 1
SGB II § 50 Abs 3 S 1

Aktenzeichen: 22K1921/12 Paragraphen: BPersVG§75 BPersVG§69 BPersVG§82 SGBII§50 Datum: 2012-10-01
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=16936

PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

BVerwG - OVG NRW - VG Köln
13.9.2012
6 PB 10.12

Mitbestimmung beim Gesundheitsschutz und bei Hebung der Arbeitsleistung; Finalitätserfordernis

1. Ob es sich um eine Maßnahme „zur“ Verhütung von Dienst- oder Arbeitsunfällen oder sonstigen Gesundheitsschädigungen im Sinne des Mitbestimmungstatbestandes nach § 75 Abs. 3 Nr. 11 BPersVG handelt, beurteilt sich anhand einer objektiv-finalen Betrachtungsweise.

2. Die Grundsätze zur Finalität im Rahmen der Mitbestimmung bei Hebung der Arbeitsleistung nach § 76 Abs. 2 Satz 1 Nr. 5 BPersVG sind nicht auf die Mitbestimmung beim Gesundheitsschutz zu übertragen.

BPersVG § 75 Abs. 3 Nr. 11, § 76 Abs. 2 Satz 1 Nr. 5

Aktenzeichen: 6PB10.12 Paragraphen: BPersVG§75 BPersVG§76 Datum: 2012-09-13
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=16932

PDF-DokumentDienstrecht - Arbeitszeit Mitbestimmung Personalvertretungsrecht

BVerwG - Hessischer VGH - VG Gießen
4.9.2012
6 P 10.11

Personalvertretungsrecht; Mitbestimmungspflichtigkeit von Festlegungen zu Beginn und Ende der Arbeitszeit; Anordnung von Rufbereitschaft

Die Anordnung von Rufbereitschaft ist eine Festlegung zu Beginn und Ende der Arbeitszeit im Sinne von § 74 Abs. 1 Nr. 9 HePersVG und unterliegt daher der Mitbestimmung der Personalvertretung.

HePersVG § 74 Abs. 1 Nr. 9

Aktenzeichen: 6P10.11 Paragraphen: HePersVG§74 Datum: 2012-09-04
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=16931

PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

BVerwG - OVG Rheinland-Pfalz - VG Mainz
14.8.2012
6 PB 9.12

Personalvertretungsrecht; antragsabhängige Mitbestimmung in personellen Angelegenheiten von wissenschaftlichen Mitarbeitern; Maßgeblichkeit des hochschulrechtlichen Status

Bei Anwendung von § 81 Satz 1 LPersVG, wonach die Mitbestimmung des Personalrats in personellen Angelegenheiten von Bediensteten mit überwiegend wissenschaftlicher Tätigkeit nur auf deren Antrag hin greift, ist aufgrund von § 99 Abs. 2 LPersVG auf den hochschulrechtlichen Status des Betroffenen als wissenschaftlicher Mitarbeiter und nicht auf die materiellen Merkmale seiner Tätigkeit abzustellen.

LPersVG § 81 Satz 1, § 99 Abs. 2

Aktenzeichen: 6PB9.12 Paragraphen: Datum: 2012-08-14
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=17072

PDF-DokumentDienstrecht - Mitbestimmung

BVerwG - OVG NRW - VG Düsseldorf
16.5.2012
6 PB 4.12

Mitbestimmung bei Übertragung einer höher zu bewertenden Tätigkeit; Übertragung einer Tätigkeit an eine Arbeitnehmerin nach dem 1. Oktober 2005

Ob die Übertragung einer bestimmten Tätigkeit auf eine Arbeitnehmerin nach dem 1. Oktober 2005 mit einer Höhergruppierung verbunden ist und deswegen zur Mitbestimmung bei Übertragung einer höher zu bewertenden Tätigkeit führt, ist an Hand der Anlage 3 TVÜ-VKA zu beantworten.

NWPersVG § 72 Abs. 1
TVÜ-VKA §§ 8, 17

Aktenzeichen: 6PB4.12 Paragraphen: NWPersVG§72 Datum: 2012-05-16
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

BVerwG - OVG Hamburg - VG Hamburg
16.5.2012
6 PB 3.12

Personalvertretungsrecht; Antragsabhängigkeit der Mitbestimmung bei Dienstkräften, die zu selbständigen Entscheidungen in Personalangelegenheiten befugt s; kein Einbezug von Vertretern

Diejenigen Personen, die Dienstkräfte im Sinne von § 88 Abs. 1 Alt. 2 HmbPersVG vertreten, fallen nicht deshalb unter diese Vorschrift, weil sie im Vertretungsfall dieselben Aufgaben wahrzunehmen haben.

HmbPersVG § 88 Abs. 1

Aktenzeichen: 6PB3.12 Paragraphen: Datum: 2012-05-16
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

BVerwG - OVG NRW - VG Düsseldorf
16.5.2012
6 PB 4.12

Mitbestimmung bei Übertragung einer höher zu bewertenden Tätigkeit; Übertragung einer Tätigkeit an eine Arbeitnehmerin nach dem 1. Oktober 2005

Ob die Übertragung einer bestimmten Tätigkeit auf eine Arbeitnehmerin nach dem 1. Oktober 2005 mit einer Höhergruppierung verbunden ist und deswegen zur Mitbestimmung bei Übertragung einer höher zu bewertenden Tätigkeit führt, ist an Hand der Anlage 3 TVÜ-VKA zu beantworten.

NWPersVG § 72 Abs. 1
TVÜ-VKA §§ 8, 17

Aktenzeichen: 6PB4.12 Paragraphen: Datum: 2012-05-16
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalrat Mitbestimmung

BVerwG - OVG hamburg - VG Hamburg
4.5.2012
6 PB 1.12

Mitbestimmung des Personalrats beim Absehen von der Ausschreibung

Im Bereich der Bundesbeamten unterliegt jede Stellenbesetzung, welche der Dienststellenleiter ohne Ausschreibung vorzunehmen beabsichtigt, der Mitbestimmung des Personalrats gemäß § 75 Abs. 3 Nr. 14 BPersVG.

BPersVG § 75 Abs. 3 Nr. 14

Aktenzeichen: 6PB1.12 Paragraphen: BPersVG§75 Datum: 2012-05-04
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

BVerwG - OVG Hamburg - VG Hamburg
4.5.2012
6 PB 1.12

Mitbestimmung des Personalrats beim Absehen von der Ausschreibung

Im Bereich der Bundesbeamten unterliegt jede Stellenbesetzung, welche der Dienststellenleiter ohne Ausschreibung vorzunehmen beabsichtigt, der Mitbestimmung des Personalrats gemäß § 75 Abs. 3 Nr. 14 BPersVG.

BPersVG § 75 Abs. 3 Nr. 14

Aktenzeichen: 6PB1.12 Paragraphen: BPersVG§75 Datum: 2012-05-04
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalrat Mitbestimmung

BVerwG - OVG NRW - VG Köln
5.3.2012
6 PB 25.11

Mitbestimmung des Personalrats beim Gesundheitsschutz; Gefährdungsbeurteilung

Die Gefährdungsbeurteilung nach § 5 ArbSchG ist keine Maßnahme, die der Mitbestimmung nach § 75 Abs. 3 Nr. 11 BPersVG unterfällt.

BPersVG §§ 69, 70, 75 Abs. 3 Nr. 11
ArbSchG §§ 5, 6

Aktenzeichen: 6PB25.11 Paragraphen: BPersVG§69 BPersVG§75 ArbSchG§5 ArbSchG§6 Datum: 2012-03-05
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

BVerwG - OVG Hamburg - VG Hamburg
29.2.2012
6 P 2.11

Beachtlichkeit der Zustimmungsverweigerung; Fortsetzung des Mitbestimmungsverfahrens; oberste Dienstbehörde bei der Deutschen Rentenversicherung Nord; Erledigungsausschuss des Vorstandes; fehlende Entscheidung der Einigungsstelle; Letztentscheidung der obersten Dienstbehörde; Mitbestimmungspflichtigkeit der dienststelleninternen Geschäftsverteilung; Befristung vorläufiger Regelungen

1. Wertet die Dienststelle die Zustimmungsverweigerung des Personalrats als unbeachtlich und wird durch rechtskräftige gerichtliche Entscheidung festgestellt, dass der Abbruch des Mitbestimmungsverfahrens unzulässig ist, so ist im Anschluss daran das Mitbestimmungsverfahren auf der Ebene, auf der es abgebrochen worden ist, unverzüglich fortzusetzen; mit der gerichtlichen Feststellung der Beachtlichkeit wird die Frist von zehn Arbeitstagen für die Vorlage der Angelegenheit an die oberste Dienstbehörde nach § 52 Abs. 6 Satz 1 MBGSH in Lauf gesetzt.

2. Bei der Deutschen Rentenversicherung Nord ist deren Vorstand oberste Dienstbehörde; dieser kann die Wahrnehmung der Mitbestimmungsangelegenheiten einem Erledigungsausschuss übertragen.

3. Liegt nach Ablauf der Frist des § 54 Abs. 3 Satz 4 MBGSH in den Fällen der eingeschränkten Mitbestimmung der Beschluss der Einigungsstelle nicht vor und gibt es für diese Verzögerung keinen anzuerkennenden Grund, so ist die oberste Dienstbehörde berechtigt, die endgültige Entscheidung zu treffen.

4. Regelungen zur dienststelleninternen Geschäftsverteilung unterliegen der Mitbestimmung des Personalrats.

5. Vorläufige Regelungen der Dienststelle sind grundsätzlich zu befristen.

MBGSH §§ 51, 52, 54, 58, 83, 84

Aktenzeichen: 6P2.11 Paragraphen: Datum: 2012-02-29
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PDF-DokumentDienstrecht - Mitbestimmung

BVerwG - OVG Saarland - VG Saarland
15.1.2012
6 P 25.10

Mitbestimmung des Betriebsrats im stillgelegten Betrieb eines Postnachfolgeunternehmens; Versetzung von Beamten zu anderen Betrieben; Mitbestimmung beim Sozialplan; amtsangemessene Weiterbeschäftigung

1. Der restmandatierte Betriebsrat hat kein Mitbestimmungsrecht bei Versetzungen, wenn Beamte eines Postnachfolgeunternehmens von einem stillgelegten Betrieb zu anderen Betrieben des Unternehmens wechseln.

2. Die Individualinteressen dieser Beamten, insbesondere ihr Recht auf amtsangemessene Weiterbeschäftigung, werden durch die Mitbestimmung des Betriebsrats beim Sozialplan hinreichend gewahrt.

BPersVG § 76 Abs. 1 Nr. 4
PostPersRG §§ 24, 28, 29
BetrVG §§ 111, 112

Aktenzeichen: 6P25.10 Paragraphen: BPersVG§76 BetrVG§111 BetrVG§112 Datum: 2012-01-15
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalrat Mitbestimmung

BVerwG - OVG NRW - VG Düsseldorf
8.11.2011
6 P 23.10

Mitbestimmung des Personalrats bei Eingruppierung; Zuweisung eines neuen Arbeitsplatzes; Beibehaltung der bisherigen Eingruppierung

Weist der Dienststellenleiter einem Arbeitnehmer einen neuen Arbeitsplatz zu und beabsichtigt er die Beibehaltung der bisherigen Eingruppierung, so unterliegt dies der Mitbestimmung des Personalrats bei Eingruppierung; dies gilt auch, wenn der neue Arbeitsplatz schon einmal unter Beteiligung des Personalrats bewertet worden war.

NWPersVG § 72 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4

Aktenzeichen: 6P23.10 Paragraphen: NWPersVG§72 Datum: 2011-11-08
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

VG Frankfurt
10.10.2011
22 K 1823/11.F.PV

Mitbestimmung bei der Erstfestsetzung der Erfahrungsstufen bei Einstellung

Das Mitbestimmungsrecht bei Einstellung (§ 76 Abs. 1 Nr. 1 BPersVG) erfasst auch die damit im Zusammenhang stehende Erstfestsetzung der Erfahrungsstufe.

BPersVG § 76 Abs 1 Nr 1

Aktenzeichen: 22K1823/11 Paragraphen: BPersVG§76 Datum: 2011-10-10
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalrat Mitbestimmung

BVerwG - OVG Schleswig - VG Schleswig
5.10.2011
6 P 6.10

Mitbestimmung des Gesamtpersonalrats; Erfordernis für eine dienststellenübergreifende Regelung.

Der Gesamtpersonalrat ist gemäß § 61 Abs. 1 Satz 1 MBGSH zur Mitbestimmung berufen, wenn ein sachlich zwingendes Erfordernis für eine dienststellenübergreifende Regelung der betreffenden Angelegenheit besteht.

MBGSH § 61

Aktenzeichen: 6P6.10 Paragraphen: MBGSH§61 Datum: 2011-10-05
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

BVerwG - OVG Schleswig - VG Schleswig
5.10.2011
6 P 19.10

Stellenbewertung; mitbestimmungspflichtige Maßnahme.

Stellenbewertungen sind keine mitbestimmungspflichtigen Maßnahmen im Sinne von § 2 Abs. 1, § 51 Abs. 1 Satz 1 MBGSH.

MBGSH §§ 2, 51

Aktenzeichen: 6P19.10 Paragraphen: MBGSH§2 MBGSH§51 Datum: 2011-10-05
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

VG Frankfurt
4.10.2011
23 K 1634/11.F.PV

Mitwirkung bei der Bewertung einzelnen Arbeitsplätze

Das Mitwirkungsrecht des Personalrats nach § 81 Abs. 2 HPVG bei Arbeitsplatz- und Dienstpostenbewertung bezieht sich auf die Bewertung jedes einzelnen Arbeitsplatzes bzw. Dienstpostens.

PersVG HE § 81 Abs 2

Aktenzeichen: 23K1634/11 Paragraphen: PersVGHE§81 Datum: 2011-10-04
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

BVerwG - Hessischer VGH - VG Frankfurt
22.9.2011
6 PB 15.11

Mitbestimmung bei Eingruppierung; Stufenzuordnung; förderliche Zeiten einer vorherigen Berufstätigkeit; Deckung des Personalbedarfs; Mitbestimmung bei der Lohngestaltung.

Die Mitbestimmung bei der Eingruppierung in den Fällen des § 16 Abs. 2 Satz 3 TVöD-VKA ist nicht davon abhängig, dass der Dienststellenleiter bei der Aufstellung der Grundsätze zur Anerkennung förderlicher Zeiten einer vorherigen Berufstätigkeit zur Deckung des Personalbedarfs den Personalrat ordnungsgemäß beteiligt hat.

Aktenzeichen: 6PB15.11 Paragraphen: Datum: 2011-09-22
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

BVerwG - OVG Hamburg - VG Hamburg
12.9.2011
6 PB 13.11

Zweite Mitbestimmungsvorlage; unveränderte Sach- und Rechtslage; erneute Befassung durch den Personalrat.

Der Personalrat ist - von Fällen des Rechtsmissbrauchs abgesehen - zwecks Vermeidung des Eintritts der Billigungsfiktion nach § 69 Abs. 2 Satz 5 BPersVG gehalten, sich mit einer Mitbestimmungsvorlage bei unveränderter Sach- und Rechtslage erneut zu befassen, nachdem er einen ersten Antrag auf Zustimmung abgelehnt hatte, ohne dass der Dienststellenleiter das Stufenverfahren eingeleitet hat.

BPersVG § 69

Aktenzeichen: 6PB13.11 Paragraphen: BPersVG§69 Datum: 2011-09-12
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

BVerwG - OVG Berlin-Brandenburg - VG Berlin
14.6.2011
6 P 10.10

Mitbestimmung bei technischer Überwachung; Hebung der Arbeitsleistung und Änderung der Arbeitsmethoden; Informations- und Kommunikationstechnik; Verhältnis von Mitbestimmung und Mitwirkung

Die Mitbestimmung bei technischer Überwachung, bei Hebung der Arbeitsleistung und bei Änderung der Arbeitsmethode im Rahmen der Informations- und Kommunikationstechnik (§ 85 Abs. 1 Satz 1 Nr. 13 Buchst. b sowie Abs. 2 Nr. 2 und 9 BlnPersVG) wird durch die Mitwirkung nach § 90 Nr. 3 BlnPersVG nicht verdrängt.

BlnPersVG §§ 85, 90

Aktenzeichen: 6P10.10 Paragraphen: BlnPersVG§85 BlnPersVG§90 Datum: 2011-06-14
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

BVerwG - OVG Hamburg - VG Hamburg
10.6.2011
6 PB 2.11

Mitbestimmung bei der Lohngestaltung; Pauschalierung unständiger Entgeltbestandteile; Tarifvorrang

Der Mitbestimmung bei der Lohngestaltung in Bezug auf die Pauschalierung unständiger Entgeltbestandteile nach § 9 Abs. 1 Satz 5, § 24 Abs. 6 TV-Ärzte KAH steht der Gesichtspunkt des Tarifvorrangs nicht entgegen.

HmbPersVG § 86 Abs. 1

Aktenzeichen: 6PB2.11 Paragraphen: HmbPersVG§86 Datum: 2011-06-10
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

OVG Hamburg - VG Hamburg
14.12.2010
8 Bf 130/10.PVL

Anerkenntnis der Mitbestimmungspflichtigkeit einer so genannten "Teambildung" im Rahmen der Umstrukturierung eines Rechtsmitteldezernats einer Behörde

1. Ein Anerkenntnisbeschluss ist in personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahren zulässig, soweit die Beteiligten über den Streitgegenstand verfügen können.

2. Die Entscheidung über Zuständigkeit des Gesamtpersonalrates gemäß § 61 Abs. 1 Mitbestimmungsgesetz Schleswig-Holstein steht nicht zur Disposition der am personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahren Beteiligten.

ZPO § 306, § 307
MitbestG SH § 61 Abs 1, § 51 Abs 1

Aktenzeichen: 8Bf130/10 Paragraphen: ZPO§306 ZPO§307 MitbestGSH§61 MitbestGSH§51 Datum: 2010-12-14
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

BVerwG
2.12.2010
6 PB 17/10

Berliner Bäder-Betriebe; Beschlussvorlage des Vorstandes an den Aufsichtsrat; mitwirkungsbedürftige Maßnahme

Die Beschlussvorlage des Vorstandes der Berliner Bäder-Betriebe an dessen Aufsichtsrat ist keine mitwirkungsbedürftige Maßnahme.

PersVG BE 2004§ 90 Nr 4, § 90 Nr 5, § 84 Abs 1
BäderAnstG BE § 5, § 10

Aktenzeichen: 6PB17/10 Paragraphen: PersVGBE§90 Datum: 2010-12-02
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PDF-DokumentDienstrecht - Personarat Mitbestimmung

OVG NRW - VG Düsseldorf
6.10.2010
16 A 1539/09.PVL

Eine gesetzliche oder tarifvertragliche Regelung schließt die Mitbestimmung des Personalrats nur dann aus, wenn darin ein Sachverhalt unmittelbar geregelt ist, es also zum Vollzug keines Ausführungsaktes bedarf. Wenn jedoch die Ausgestaltung der Maßnahme dem Dienststellenleiter überlassen ist, unterliegt dessen Entscheidung - auch bei normvollziehenden Maßnahmen ohne Ermessensspielraum - der Mitbestimmung.

Aktenzeichen: 16A1539/09 Paragraphen: Datum: 2010-10-06
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PDF-DokumentDienstrecht - Mitbestimmung Personalrat

BVerwG - OVG Schleswig - VG Schleswig
17.7.2010
6 PB 6/10

Deutsche Rentenversicherung Nord; Geltung des Mitbestimmungsgesetzes Schleswig-Holstein; Zuständigkeit des Gesamtpersonalrats; Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen

1. Auf die Deutsche Rentenversicherung Nord ist das Mitbestimmungsgesetz Schleswig-Holstein anzuwenden.

2. Der Gesamtpersonalrat der Deutschen Rentenversicherung Nord ist zur Mitbestimmung berufen, wenn für die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen unter den Beschäftigten mehrerer Standorte auszuwählen ist.

GG Art 87 Abs 2 S 1, Art 87 Abs 2 S 2
OrgAG SH § 2 Abs 2 S 1 SGB VI
MBG SH § 61 Abs 1 S 1, § 44 Abs 1, § 45 Abs 1

Aktenzeichen: 6PB6/10 Paragraphen: GGArt.87 OrgAGSH§2 MBGSH§61 Datum: 2010-07-17
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Wahlen Personalrat Mitbestimmung

OVG Hamburg - VG Hamburg
28.6.2010
8 Bf 100/10.PVL

Anwendung des MBG SH auf Dienststellen in Hamburg; außerordentliche Neuwahl bei Rücktritt der Gewählten einer Vorschlagsliste

1. Der Anwendbarkeit des Mitbestimmungsgesetzes Schleswig-Holstein (MBGSH) auf eine in Hamburg belegene Dienststelle der Rentenversicherung Nord ist mit Art. 87 Abs. 2 Satz 2 GG vereinbar.

2. Mitbestimmungsrecht betrifft als innerdienstliches Organisationsrecht die Rechte der Beschäftigten und die Erfüllung der Aufgaben der Dienststelle i.S. von § 2 Abs. 1 MBGSH. Es weist keinen spezifisch örtlichen Bezug auf.

3. Nach Rücktritt aller Gewählten einer Vorschlagsliste und ihrer Vertreter ist gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 2 MBGSH eine außerordentliche Neuwahl des Personalrats erforderlich, wenn die Gesamtzahl der Mitglieder des Personalrats dadurch um mehr als 25 % der vorgeschriebenen Zahl gesunken ist.

4. Als Ersatzmitglieder für den Personalrat kommen gemäß § 23 Abs. 2 Satz 1 MBGSH nur die nicht gewählten Beschäftigten aus der Vorschlagsliste in Betracht, der das zu ersetzende Mitglied zugehört.

MBG SH § 2 Abs 1, § 20 Abs 1 Nr 2, § 23 Abs 2 S 1
GG Art 87 Abs 2 S 2

Aktenzeichen: 8Bf100/10 Paragraphen: MBGSH§2 MBGSH§20 MBGSH§23 GGArt.87 Datum: 2010-06-28
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