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PDF-DokumentBankrecht Versicherungsrecht - Haftungsrecht Sonstiges Kreditversicherung

BGH - OLG Düsseldorf
29.11.2011
VI ZR 251/10

Finanzdienstleister oder Finanzunternehmen gemäß § 1 Abs. 3 Nr. 1 KWG?

KWG § 1 aF, § 32 aF
BGB § 823 Abs 2

Aktenzeichen: VIZR251/10 Paragraphen: KWG§1 KWG§32 BGB§823 Datum: 2011-11-29
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PDF-DokumentInsolvenzrecht Bankrecht Versicherungsrecht - Prozeßrecht Kreditversicherung

LG Berlin
23.3.2011
4 T 4/10

Restschuldversicherung: Kein Widerruf des Bezugsrechts der Bank durch Insolvenzverwalter/Treuhänder

1. Vor Gewährung der Prozesskostenhilfe an Insolvenzverwalter sind die Erfolgsaussichten im Interesse der Staatskasse wie des Gegners besonders sorgfältig zu prüfen.

2. Es stellt in der Regel die Zuwendung eines unwiderruflichen Bezugsrechtes der Bank dar, wenn die Bedingungen einer Kreditlebensversicherung gegen Einmalbetrag für den Fall der Kündigung der Versicherung die Gutschrift der Rückvergütung auf dem Kreditkonto vorsehen. 3. Zahlt die Versicherung nach Kündigung durch den Insolvenzverwalter die Rückvergütung an die Bank, ist diese Zahlung nicht nach §§ 29 ff InsO anfechtbar. Bereits mit Erteilung der unwiderruflichen Bezugsberechtigung wird der Bank das Recht zugewendet, so dass eine Benachteiligung der Gläubiger durch die Auszahlung nicht eintreten kann. Anschluss LG Duisburg vom 12.06.2009 - 7 S 176/08, juris; LG Düsseldorf vom 18.06.2009 - 21 S 454/08, GWR 2009, 407; LG Düsseldorf vom 20.01.2010 - 23 S 99/09, juris; entgegen LG Hamburg vom 28.07.2009 - 320 S 20/09, n.v.

BGB § 305c, § 307, § 328, § 329, § 816 Abs 2

Aktenzeichen: 4T4/10 Paragraphen: BGB§305c BGB§307 BGB§328 BGB§329 BGB§816 Datum: 2011-03-23
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PDF-DokumentBankrecht Versicherungsrecht - Vertragsrecht Kreditversicherung

OLG Oldenburg - LG Oldenburg
15.01.2009
8 U 122/08

1) Selbst wenn gleichzeitig mit Darlehensverträgen so genannte Restschuldversicherungsverträge abgeschlossen werden, stellen die Verträge keine verbundenen Geschäfte i.S. von § 358 Abs.1, Abs. 2 S. 1 BGB dar.

2) Kommt eine Einbeziehung der Beiträge für die Restschuldversicherung in die Berechnung des effektiven Jahreszinssatzes des gleichzeitig abgeschlossenen Darlehensvertrages nach § 492 Abs.1 S. 5 Ziff. 5, Abs. 2 S. 2 BGB i.V. mit § 6 Abs. 3 Nr. 5 PAngV nicht in Betracht, weil der Darlehensgeber den Abschluss der Restschuldversicherung nicht zwingend als Bedingung für die Gewährung des Darlehens vorgeschrieben hat, sind bei der Beurteilung der Frage, ob ein auffälliges Missverhältnis zwischen Vertrags- und Marktzins besteht, die Kosten der Restschuldversicherung nicht bei die Berechnung des Vertragszinses zu berücksichtigen.

3) Eine Bank, die bei Abschluss eines Darlehensvertrages den Abschluss einer Restschuldversicherung vermittelt, hat grundsätzlich nur dann ungefragt auf den Erhalt einer Vermittlungsprovision hinzuweisen, wenn für sie erkennbar durch diese Provision der Versicherungsbeitrag im Vergleich zu den sonst üblichen Beiträgen für Restschuldversicherungen wesentlich erhöht wird.

BGB § 355 Abs 3 S 1
BGB § 358 Abs 1
BGB § 358 Abs 2 S 1
BGB § 358 Abs 5
BGB § 138
BGB § 492 Abs 1 S 5 Ziff 5
BGB § 492 Abs 2 S 2
PrAngV § 6 Abs 3 Nr 5

Aktenzeichen: 8U122/08 Paragraphen: Datum: 2009-01-15
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PDF-DokumentVersicherungsrecht - Kreditversicherung

OLG Schleswig - LG Lübeck
27.03.2006
16 W 177/05

Wirksamkeit von Ausschlussklausel in der Restschuldversicherung

Die in Restschuldversicherungen übliche Ausschlussklausel, nach der der Versicherungsschutz entfällt, wenn der Versicherte in den ersten zwei Jahren nach Vertragsschluss wegen einer ihm bei Vertragsschluss bekannten ernsthaften Erkrankung verstirbt, verstößt jedenfalls dann nicht gegen § 34a S. 1 VVG, wenn die Kreditlaufzeit mindestens 60 Monate beträgt.

VVG § 34a S. 1

Aktenzeichen: 16W177/05 Paragraphen: VVG§34a Datum: 2006-03-27
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PDF-DokumentVersicherungsrecht - Kreditversicherungsrecht

OLG Celle - LG Hildesheim
08.03.2006
3 U 247/05

Leistet der Kreditversicherer aufgrund eines mit dem Darlehensnehmer geschlossenen Vertrages direkt an den Darlehensgeber, ohne dass die Voraussetzungen für eine Eintrittspflicht des Versicherers vorliegen, besteht kein unmittelbarer Rückforderungsanspruch des Versicherers gegen den Darlehensgeber.

BGB § 812

Aktenzeichen: 3U247/05 Paragraphen: BGB§812 Datum: 2006-03-08
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