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PDF-DokumentDienstrecht - Personalrat Personalvertretungsrecht

Sächsisches LAG - ArbG Chemnitz
29.3.2007
2 Sa 847/05

Nach §§ 8, 46 Abs. 5 SächsPersVG darf der berufliche Werdegang eines freigestellten Personalratsmitglieds „wegen“ seiner Freistellung nicht „beeinträchtigt“ werden. Diese Vorschriften enthalten über das darin geregelte Benachteiligungsverbot hinaus ein an den Arbeitgeber gerichtetes Gebot, dem Personalratsmitglied eine berufliche Entwicklung zukommen zu lassen, wie sie ohne Freistellung verlaufen wäre. Auf entsprechende Maßnahme des Arbeitgebers zur Erfüllung dieses Gebots hat das freigestellte Personalratsmitglied nach der zu §§ 8, 46 BPersVG ergangenen Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts einen unmittelbaren gesetzlichen Anspruch. Deshalb kann danach ein Personalratsmitglied, das ohne seine Freistellung in eine höhere Position aufgestiegen wäre, den Arbeitgeber unmittelbar auf Zahlung der Differenz zwischen seiner derzeitigen und einer höheren Vergütungsgruppe in Anspruch nehmen. (Leitsatz der Redaktion)

SächsPersVG §§ 8, 46
BPersVG §§ 8,46

Aktenzeichen: 2Sa847/05 Paragraphen: SächsPersVG§8 SächPersVG§46 BPersVG§8 BPersVG§46 Datum: 2007-03-29
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalrat Personalvertretungsrecht

OVG Bremen - VG Bremen
26.03.2007
P S 85/07.PVL
P S 86/07.PVL

Ersetzung der Personalratszustimmung; Gegenstandswert

Der Gegenstandswert im personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahren auf Ersetzung der Personalratszustimmung nach § 108 Abs. 1 BPersVG bemisst sich nach dem Auffangwert des § 23 Abs. 3 Satz 2 RVG.

RVG § 23 Abs. 3 S. 2
BPersVG § 108 Abs. 1

Aktenzeichen: PS85/07 PS86/07 Paragraphen: RVG§23 BPersVG§108 Datum: 2007-03-26
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht

VG Mainz
01.02.2007
5 L 1004/06

Eine Nebendienststelle oder ein Dienststellenteil kann keine eigenen Nebendienststellen oder Dienststellenteile i.S.d LPersVG haben, die über einen eigenen örtlichen Personalrat verfügen. Wird die Nebendienststelleneigenschaft durch eine Umstrukturierung aufgehoben, so geht auch der örtliche Personalrat unter.

Aktenzeichen: 5L1004/06 Paragraphen: Datum: 2007-02-01
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

OVG Mecklenburg-Vorpommern - VG Greifswald
21.11.2007
8 L 71/07

Zur Mitbestimmung bei Kettenabordnungen

BpersVG § 75 Abs 1 Nr 4
PersVG M-V § 68 Abs 1 Nr 10

Aktenzeichen: 8L71/07 Paragraphen: BPersVG§75 PersVGM-V§68 Datum: 2007-01-21
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PDF-DokumentBerufsrecht Dienstrecht - Richter Personalvertretungsrecht

OVG Bremen - VG Bremen
17.01.2007
P A 1/06.PVL

Übertragung der Dienstaufsicht; Gemeinsame Angelegenheit von Richtern und anderen Bediensteten; mitbestimmungspflichtige Maßnahme

Die Übertragung der Dienstaufsicht über das richterliche Personal des Sozialgerichts Bremen durch Verfügung vom 28.05.2003 des Senators für Justiz und Verfassung auf die Präsidentin des Landessozialgerichts unterliegt nicht der Mitbestimmung.

BremRiG § 39
BremRiG § 23
BremRiG § 19
BremPersVG § 58

Aktenzeichen: PA1/06 Paragraphen: BremRiG§39 BremRiG§23 BremRiG§19 BremPersVG§58 Datum: 2007-01-17
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

OVG Hamburg - VG Hamburg
10.1.2007
8 Bf 119/05.PVL

Wegen der Erteilung einer Generalvollmacht an einen Angehörigen des öffentlichen Dienstes wird die Mitbestimmung bei personellen Angelegenheiten (§ 87 Abs. 1 Nr 1 bis 27, Abs. 3 HmbPersVG) nur dann durch § 88 Abs. 2 Nr. 5 HmbPersVG ausgeschlossen, wenn die Generalvollmacht für eine selbständige Betriebseinheit einer juristischen Person des öffentlichen Rechts, die Personalangelegenheiten nicht als staatliche Auftragsangelegenheiten wahrnimmt, erteilt wird. Eine solche Generalvollmacht muss sich auf einen derart verselbständigten Teil der juristischen Person des öffentlichen Rechts beziehen, dass dort weitgehende selbständige unternehmerische Entscheidungen getroffen werden. Innere und äußere Befugnis aus der Vollmacht müssen sich weitgehend decken, § 5 Abs. 3 BetrVG findet keine Anwendung.

HmbPersVG §§ 87, 88

Aktenzeichen: 8BF119/05 Paragraphen: HmbPersVG§87 HmbPersVG§88 Datum: 2007-01-10
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

Sächsisches OVG - VG Dresden
20.12.2006
PL 9 B 1004/04

Mitbestimmung, Eingruppierung, Beachtlichkeit der Zustimmungsverweigerung, tarifvertragliche Tätigkeitsmerkmale

Zur Zustimmungsverweigerung nach § 82 Abs. 2 Nr. 1 SächsPersVG.

SächsPersVG § 82 Abs. 2 Nr. 1
SächsPersVG § 80 Abs. 1
SächsPersVG § 80 2 Nr. 1
SächsPersVG § 80 2 Nr. 2

Aktenzeichen: PL9B1004/04 Paragraphen: SächsPersVG§82 SächsPersVG§80 Datum: 2006-12-20
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalrat Personalvertretungsrecht

BVerwG - Bayerischer VGH - VG München
19.12.2006
6 PB 12.06

Gruppenbezogene Zusammensetzung des Personalrats; regelmäßige Personalstärke in den Gruppen; erfolgreiche Anfechtung einer Personalratswahl in der Gruppe der Angestellten; Freibeweis zur Beurteilung einer Gehörsrüge

1. Bei der zur Ermittlung der regelmäßigen Personalstärke in den Gruppen vom Wahlvorstand anzustellenden Prognose ist Ausgangspunkt die tatsächliche Personalstärke im Zeitpunkt des Wahlausschreibens, welche anhand eines Rückblicks auf die bisherige personelle Stärke der Dienststelle sowie einer Einschätzung der zukünftigen Entwicklung zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren ist.

2. Die Verwaltungsgerichte können eine im Jahre 2004 durchgeführte Personalratswahl in der Gruppe der Angestellten noch für ungültig erklären, nachdem der Gesetzgeber mit Wirkung vom 1. Oktober 2005 die bisherigen Gruppen der Arbeiter und Angestellten abgeschafft und durch die einheitliche Gruppe der Arbeitnehmer ersetzt hat.

3. Die zur Beurteilung einer Gehörsrüge erforderlichen tatsächlichen Feststellungen werden durch das Rechtsbeschwerdegericht im Wege des Freibeweises getroffen.

SBG § 51
BPersVG § 16
BPersVG § 17
ArbGG § 72 Abs. 2 Nr. 3

Aktenzeichen: 6PB12.06 Paragraphen: SBG§51 BPersVG§16 BPersVG§17 ArbGG§72 Datum: 2006-12-19
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

VG Hannover
11.12.2006
17 B 7880/06

Behördensitz, Personalvertretung: Beteiligung, Benehmensherstellung, Regierungsentscheidung, Benehmensherstellung: Landesregierung, Dienststellenverlegung, Personalrat, Landesregierung, Entscheidungen: Personalrat, Landesregierung, Organisationsentscheidung, Organisationsentscheidung, Landesregierung, Regierungsentscheidung, Personalratsbeteiligung, Sitzverlegung, Dienststelle: Personalrat

Zur Beteiligung des Personalrats einer obersten Dienstbehörde an organisatorischen Grundentscheidungen der Landesregierung (Verlegung des Sitzes des Landesjustizprüfungsamts)

1. Bei der Auslegung des § 79 Abs. 3 Satz 1 NPersVG ist zu beachten, dass die darin vorgeschriebene Beteiligung in Angelegenheiten der Regierungsverantwortung eine Ausnahme von dem in § 104 Satz 3 BPersVG verankerten Grundsatz des NPersVG darstellt, wonach Regierungsentscheidungen nicht der Mitbestimmung oder sonstigen Beteiligung nach Maßgabe des NPersVG unterliegen.

2. Muss eine Entscheidung der Nds. Landesregierung über die Verlegung des Sitzes einer Landesbehörde erst durch die oberste Dienstbehörde umgesetzt werden, um für die Bediensteten verbindliche Auswirkungen zu haben, unterliegt sie nicht der besonderen Beteiligungspflicht nach § 79 Abs. 3 Satz 1 NPersVG.

BPersVG § 104
NPersVG §§ 63, 64 II 1, 64 IV, 75 I Nr 13, 79 III 1
NV 38

Aktenzeichen: 17B7880/06 Paragraphen: BPersVG§104 NPersVG§63 NPersVG§64 NPersVG§75 NPersVG§79 Datum: 2006-12-11
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalrat Personalvertretungsrecht

OVG Mecklenburg-Vorpommern - VG Greifswald
29.11.2006
8 L 426/05

Zur Wahlberechtigung von der ARGE zugeteilten Beschäftigten für den Personalrat beim Landkreis.

BpersVG § 13 Abs 1 S 1
PersVG MV § 11
PersVG MV § 12
PersVG MV § 18

Aktenzeichen: 8L426/05 Paragraphen: BPersVG§13 PersVGMV§11 PersVGMV§12 PersVGMV§18 Datum: 2006-11-29
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung Lehrer

BVerwG - Sächsisches OVG - VG Dresden
07.11.2006
6 PB 15.06

Personalrat; Personalvertretung; Mitbestimmung; Einstellung; Lehrer; Lehrkraft

Der Ausschluss der Mitbestimmung bei der Einstellung von Lehrkräften, soweit diese unmittelbar nach Abschluss der Ausbildung erfolgt (§ 67 Abs. 6 SächsPersVG), ist mit den rahmenrechtlichen Vorgaben in §§ 103, 104 BPersVG ebenso vereinbar wie mit Art. 26 Satz 2 SächsVerf, der den Personalvertretungen das Recht auf Mitbestimmung nach Maßgabe der Gesetze gewährleistet.

BPersVG § 103
BPersVG § 104
SächsVerf Art. 26 Satz 2
SächsPersVG § 67 Abs. 6

Aktenzeichen: 6PB15.06 Paragraphen: BPersVG§103 BPersVG§104 SächsPersVG§67 Datum: 2006-11-07
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht Mitbestimmung

OVG NRW - VG Minden
27.10.2006
1 A 464/05.PVL

1. Der Ausschluss der Mitbestimmung in Personalangelegenheiten nach § 72 Abs. 1 Satz 2 Halbsatz 2 Nr. 3 LPVG NRW bezieht sich nicht auf den Technischen Direktor eines Theaters und nicht auf einen Gewandmeister.

2. Für die Frage, ob der Technische Direktor eines Theaters oder ein Gewandmeister eine überwiegend künstlerische Tätigkeit im Sinne von § 72 Abs. 1 Satz 2 Halbsatz 1 LPVG NRW ausüben, kann nicht auf deren Funktion abgestellt werden. Vielmehr ist es erforderlich, die konkrete Ausgestaltung der Tätigkeit des jeweiligen Beschäftigten in den Blick zu nehmen und im Einzelnen zu untersuchen, ob und inwieweit die Tätigkeit künstlerische Elemente enthält und welches Gewicht diesen im Verhältnis zu den sonstigen Aufgaben zukommt.

3. Zu einem Einzelfall, in dem sich die Tätigkeit des Technischen Direktors eines Theaters und die einer Gewandmeisterin als überwiegend künstlerisch im Sinne von § 72 Abs. 1 Satz 2 Halbsatz 1 LPVG NRW darstellen.

LPVG NRW § 72 Abs. 1 Satz 2 Halbsatz 1
LPVG NRW § 72 Abs. 1 Satz 2 Halbsatz 2 Nr. 3

Aktenzeichen: 1A464/05 Paragraphen: LPVGNRW§72 Datum: 2006-10-27
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PDF-DokumentDienstrecht - Schwerbehinderte Personalvertretungsrecht

OVG Lüneburg - VG Hannover
19.10.2006
5 ME 165/06

Abordnung einer einem Schwerbehinderten gleichgestellten Beamtin

NBG § 31 I 1
SchwÖDGIB Nr. 6.6

Aktenzeichen: 5ME165/06 Paragraphen: NBG§31 SchwÖDGIBNr.6.6 Datum: 2006-10-19
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalrat Personalvertretungsrecht

VG Lüneburg
19.10.2006
8 A 2/06

Personalrat (Zustimmung), Zustimmung, Personalrat, Personalratsvorsitzender, Kündigung, außerordentliche, Abmahnung, Betrug, Falschabrechnung, Reisekosten, Abwesenheitspauschale, Reisekostenabrechnungbetrug, Bereicherungsabsicht, Irrtum

Keine Ersetzung der verweigerten Zustimmung zur außerordentlichen Kündigung des Personalratsvorsitzenden

1. Für die Ersetzung einer vom Personalrat verweigerten Zustimmung zur Kündigung kommt es auf eine gerichtliche Interessenabwägung und Gesamtwürdigung aller bedeutsamen Gesichtspunkte an.

2. In aller Regel hat einer außerordentlichen Kündigung noch eine Abmahnung vorauszugehen.

3. Wird anstelle einer Verdachtskündigung eine Tatkündigung ausgesprochen, so ist für den Vorwurf eines "Reisekostenabrechnungsbetruges" in vollem Umfange Beweis zu erbringen.

4. Wird eine einzige Unregelmäßigkeit geringen Gewichts eines ansonsten gewissenhaften Mitarbeiters zum Anlass für eine außerordentliche Kündigung genommen, so kann schon dieses Vorgehen die Unwirksamkeit der Kündigung belegen.

BGB §§ 626, 626 II, 134
BPersVG § 47 I
KSchG § 15 II
StGB § 263

Aktenzeichen: 8A2/06 Paragraphen: BGB§626 BGB§134 BPersVG§47 KSchG§15 StGB§263 Datum: 2006-10-19
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht

Hessischer VGH - VG Wiesbaden
21.09.2006
22 TL 102/06

Antragsrecht, Bürgermeister, Entscheidung, Gemeindevorstand, Geschäftsverteilung, Mitwirkung, oberste Dienstbehörde, Organisationsmaßnahmen

Antrag auf Entscheidung der obersten Dienstbehörde in personalvertretungsrechtlichen Mitwirkungsverfahren bei Gemeinden

1. Für Organisationsmaßnahmen innerhalb der Gemeindeverwaltung i.S.d. § 70 Abs. 1 Satz 2 HGO und für die Geschäftsverteilung im Gemeindevorstand (Magistrat) i.S.d. § 70 Abs. 1 Satz 3 HGO ist ausschließlich der Bürgermeister (Oberbürgermeister) zuständig.

2. Ob solche Maßnahmen i.S.d. § 72 Abs. 1 HPVG "beabsichtigt" sind, richtet sich nach der Willensbildung des Bürgermeisters (Oberbürgermeisters), auch wenn Gemeindevertretung (Stadtverordnetenversammlung) und/oder Gemeindevorstand (Magistrat) mit der Angelegenheit befasst werden.

3. Bei Gemeinden ist nur die zuständige Personalvertretung - und nicht der Bürgermeister (Oberbürgermeister) als Dienststellenleiter - berechtigt, eine Entscheidung des Gemeindevorstands (Magistrats) als oberste Dienstbehörde gemäß § 72 Abs. 6 Satz 1 HPVG zu beantragen.

4. Eine die Zweiwochenfrist gemäß § 72 Abs. 6 Satz 1 HPVG auslösende Mitteilung i.S.d. § 72 Abs. 3 HPVG setzt voraus, dass zuvor eine Erörterung mit der Personalvertretung stattgefunden hat, bei der sie umfassend über die wesentlichen Einzelheiten der beabsichtigten Maßnahmen informiert worden ist.

HGO § 70 Abs. 1
HPVG § 72 Abs. 1
HPVG § 72 Abs. 3
HPVG § 72 Abs. 6
HPVG § 81 Abs. 2

Aktenzeichen: 22TL102/06 Paragraphen: HGO§70 HPVG§72 HPVG§81 Datum: 2006-09-21
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht

VG Mainz
30.08.2006
5 K 217/06.MZ

Mitarbeiter der AQS sind keine Gutachter im Sinne der personalvertretungsrechtlichen Mitbestimmung nach § 80 Abs. 2 Nr. 15 LPersVG.

LPersVG § 80

Aktenzeichen: 5K217/06 Paragraphen: LPersVG§80 Datum: 2006-08-30
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=9435

PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht

BVerwG - Hessischer VGH - VG Kassel
28.07.2006
6 PB 9.06

Weiterbeschäftigung des Jugendvertreters; Feststellungs- und Auflösungsantrag des Arbeitgebers

Stellt der Arbeitgeber nach der gesetzlichen Begründung des Arbeitsverhältnisses gemäß § 9 Abs. 2 BPersVG beim Verwaltungsgericht einen Antrag auf Feststellung, dass ein Arbeitsverhältnis auf unbestimmte Zeit nicht begründet worden ist, so ist dieses Begehren als Auflösungsantrag gemäß § 9 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 BPersVG auszulegen, wenn in der Antragsbegründung ausschließlich die Unzumutbarkeit der Weiterbeschäftigung geltend gemacht wird.

BPersVG § 9

Aktenzeichen: 6PB9.06 Paragraphen: BPersVG§9 Datum: 2006-07-28
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=9128

PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht

BVerwG - OVG NRW - VG Aachen
25.07.2006
6 P 17.05

Klärung der Gewerkschaftseigenschaft im personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahren; Aussetzung des Verfahrens; Gewerkschaft im personalvertretungsrechtlichen Sinne; personalvertretungsrechtliche Aufgaben und Befugnisse von Gewerkschaften; Berufsverbände

1. Wird im personalvertretungsrechtlichen Beschlussverfahren über die Gewerkschaftseigenschaft gestritten, ist das Verfahren nicht gemäß § 97 Abs. 5 Satz 1 ArbGG auszusetzen.

2. Eine Gewerkschaft im Sinne des nordrhein-westfälischen Personalvertretungsrechts muss über hinreichende Durchsetzungskraft jedenfalls in personalvertretungsrechtlichen Zusammenhängen verfügen; solches ist bei mitgliederschwachen Verbänden zu verneinen, wenn diese nicht wenigstens über Personalratsmandate in einer nennenswerten Zahl von Dienststellen verfügen.

3. Ein Berufsverband, dem nach Maßgabe von § 125 NWPersVG die personalvertretungsrechtlichen Aufgaben und Befugnisse von Gewerkschaften zustehen, muss nicht selbst die Anforderungen an den personalvertretungsrechtlichen Gewerkschaftsbegriff erfüllen.

ArbGG § 2a Abs. 1 Nr. 4
ArbGG § 97
NWPersVG § 22
NWPersVG § 125

Aktenzeichen: 6P17.05 Paragraphen: ArbGG§2a ArbGG§97 NRWPersVG§22 NRWPersVG§125 Datum: 2006-07-25
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PDF-DokumentDienstrecht - Personalvertretungsrecht

VG Göttingen
05.07.2006
7 A 1/06

Antragsbefugnis: Beschlussverfahren, Ausschlussfrist, gesetzliche, Benehmensherstellung: Verfahren, Dienststelle, erstzuständige, Dienststelle, übergeordnete, Frist: Absprache, Frist: Verbindlichkeit, Frist: Vereinbarung, Frist: Versäumung, Fristversäumung, Stufenverfahren, Wiedereinsetzung

Verbindlichkeit von Fristen im Personalvertretungsrecht

1. Die Zwei-Wochen-Frist des § 76 Abs. 4 Satz 1 NPersVG, innerhalb der der erstzuständige Personalrat die Entscheidung der übergeordneten Dienststelle beantragen kann, ist eine gesetzliche Ausschlussfrist, bei deren - auch unverschuldeter - Versäumung keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gewährt werden kann.

2. Über den Beginn der Frist des § 76 Abs. 4 Satz 1 NPersVG können - jedenfalls nicht mit Verbindlichkeit für die übergeordnete Dienststelle - Vereinbarungen oder Absprachen zwischen dem erstzuständigen Personalrat und der erstzuständigen Dienststellenleitung getroffen werden.

3. Wird das Stufenverfahren gemäß § 76 Abs. 4 NPersVG von der übergeordneten Dienststelle durch Unterrichtung und Verhandlung mit der bei ihr bestehenden Stufenvertretung eingeleitet, später aber ohne Sachentscheidung unter Berufung auf die Versäumung der zweiwöchigen Antragsfrist beendet, fehlt dem erstzuständigen Personalrat die Antragsbefugnis, diese Vorgehensweise in einem Beschlussverfahren als fehlerhaft zu rügen.

NPersVG §§ 75 I Nr 12, 76 , 82

Aktenzeichen: 7A1/06 Paragraphen: NPersVG§75 NPersVG§76 NPersVG§82 Datum: 2006-07-05
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PDF-DokumentDienstrecht Sonstige Rechtsgebiete - Personalvertretungsrecht Sonstiges Postrecht

BVerwG - OVG Rheinland-Pfalz - VG Trier
22.06.2006
2 C 11.05

Postbeamter des höheren Dienstes; Disziplinarklage(-schrift); Mitwirkung des Personalrats (Betriebsrats); Verfahrensmangel (Heilung); Prüfverfahren der Bundesanstalt für Post und Telekommunikation Deutsche Bundespost; Dienstverweigerung; dienstliches Handeln nach anwaltlichem Rat; Tatbestands-/Verbotsirrtum; Entfernung aus dem Beamtenverhältnis (schweres Dienstvergehen, endgültiger Vertrauensverlust); Zumessungserwägungen

1. Im Geschäftsbereich der Deutschen Post AG hat bei Erhebung der Disziplinarklage regelmäßig der Betriebsrat des Betriebes mitzuwirken, bei dem der Beamte beschäftigt ist; eine Mitwirkungszuständigkeit des Gesamt- oder Konzernbetriebsrats ist nur ausnahmsweise gegeben.

2. Die Bundesanstalt für Post und Telekommunikation Deutsche Bundespost hat den gesamten Disziplinarverfahrensgang auf Rechtmäßigkeit in formeller und materieller Hinsicht sowie auf sachgerechte Ermessensausübung im Regelfall erst dann zu überprüfen, wenn zuvor alle Verfahrensschritte einschließlich des Beteiligungsverfahrens abgeschlossen sind.

BAPostG F. 2001 § 3 Abs. 2 Nr. 8
BAPostG F. 2001 § 15
BBG § 77 Abs. 1 Satz 1
BDG §§ 13 Abs. 1, 34 Abs. 2, 52 Abs. 1 Satz 1, 55, 65 Abs. 1
BetrVG §§ 1, 50, 58
BPersVG §§ 72 Abs. 1, 78 Abs. 2
BRRG § 126 Abs. 3 Nr. 3
PostPersRG §§ 1, 24, 28, 29 Abs. 5
StGB § 17

Aktenzeichen: 2C11.05 Paragraphen: Datum: 2006-06-22
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=9018

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