RechtsCentrum.de
Angezeigte Ergebnisse pro Seite:   5 | 10 | 20 | 50
Suchergebnisse 21 bis 40 von 185

PDF-DokumentWEG-Recht - Verwalter Verwaltung Sonstiges

LG Hamburg - AG Hamburg-St. Georg
15.11.2012
318 S 225/10

1. Pflichtwidrig handelt ein Verwalter, wenn er nach Kenntniserlangung von dem nicht durchgeführten Austausch der Fahrkorbschienen trotz unveränderter und inhaltlich abweichender Beschlusslage davon abgesehen hat, das bauausführende Unternehmen anzuhalten, die Fahrkorbschienen auszutauschen.

2. Der Verwalter ist gegenüber der Gemeinschaft und den Wohnungseigentümern kein Entscheidungs-, sondern weisungsgebundener Sachwalter des Gemeinschaftsvermögens und in erster Linie Vollzugsorgan mit einem Ausführungsermessen im Rahmen der ordnungsgemäßen Verwaltung.

3. Der Verwalter haftet nur für den Minderwert, der sich in den erbrachten Leistungen des Unternehmers niedergeschlagen hat, nicht aber für die fiktiven Kosten der Mängelbeseitigung.

BGB § 249, § 280 Abs 1
WEG § 27 Abs 1 Nr 1

Aktenzeichen: 318S225/10 Paragraphen: BGB§249 BGB§280 WEG§27 Datum: 2012-11-15
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=33208

PDF-DokumentWEG-Recht - Verwalter Verwaltung Sonstiges

LG München I - AG Augsburg
15.10.2012
1 S 26801/11

1. Lehnt es der Verwalter bei einer im Sondereigentum aufgetretenen Feuchtigkeit und Schimmelbildung ab, der Ursache nachzugehen, obgleich hierfür ein Mangel am Gemeinschaftseigentum nicht von vorne herein auszuschließen war, handelt er pflichtwidrig.

2. Stellt sich dann später heraus, dass Ursache ein Mangel im Gemeinschaftseigentum ist, hat der Verwalter dem geschädigten Eigentümer den entstandenen Schaden zu ersetzen.

WEG § 27 Abs 1 Nr 2
BGB § 280 Abs 1

Aktenzeichen: 1S26801/11 Paragraphen: WEG§27 BGB§280 Datum: 2012-10-15
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=33218

PDF-DokumentWEG-Recht - Ordnungsgemäße Verwaltung

LG Saarbrücken - AG Homburg
7.9.2012
5 S 23/11

Wenn Wohnungseigentümer schuldhaft ihre Pflicht zur Mitwirkung an einer ordnungsgemäßen Verwaltung verletzen, indem sie die beschlossenen Wohngelder nicht zahlen, können sie einem Wohnungseigentümer, der infolge dieser Pflichtverletzung einen Schaden erlitten hat, schadensersatzpflichtig sein. Ein Schadensersatzanspruch gegen die Wohnungseigentümergemeinschaft wird dadurch nicht begründet.

WEG

Aktenzeichen: 5S23/11 Paragraphen: Datum: 2012-09-07
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=31741

PDF-DokumentWEG-Recht - Verwalter Verwaltung Sonstiges

Kammergericht - AG Tempelhof-Kreuzberg
28.8.2012
1 W 30/12

Wird der Antrag auf Umschreibung eines Wohnungseigentums wegen fehlenden Nachweises der Verwaltereigenschaft nach erfolglosen Zwischenverfügungen zurückgewiesen, ist es nicht ermessensfehlerhaft, wenn das Grundbuch bei nach wie vor fehlendem Nachweis einen erneuten Antrag sofort zurückweist.

GBO § 18 Abs 1 S 1, § 18 Abs 1 S 2
WEG § 12 Abs 1, § 23 Abs 3, § 26 Abs 1 S 1

Aktenzeichen: 1W30/12 Paragraphen: GBO§18 WEG§12 WEG§23 WEG§26 Datum: 2012-08-28
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=31612

PDF-DokumentWEG-Recht - Verwalter Verwaltung Sonstiges

LG Karlsruhe - AG Singen
7.8.2012
11 S 180/11

1. Die gesetzliche Vertretungsbefugnis des Verwalters nach § 27 Abs. 2 Nr. 2 WEG umfasst auch die Mandatierung eines Rechtsanwalts in einem Anfechtungsprozess.

2. Das Handeln des Verwalters im Rahmen laufender Verwaltung wird durch die Aufhebung des Bestellungsbeschlusses nicht unberechtigt, sondern bleibt weiterhin wirksam.

3. Auch der Verwalter selbst muss den Anforderungen an eine ordnungsgemäße Verwaltung genügen. Daran fehlt es, wenn er nicht willens oder fähig ist, seinen Kernbereichsaufgaben als Verwalter gerecht zu werden. Die mit der besonderen Vertrauensstellung des Verwalters verbundene Höchstpersönlichkeit seines Amtes verlangt, dass er für den Kernbereich seiner Tätigkeit verantwortlich bleiben muss und schließt eine vollständige Delegation auf eine andere Person aus. Bei der eigenverantwortlichen Wahrnehmung der Kernbereichsaufgaben des Verwalters handelt es sich um unverzichtbare Grundsätze des Wohnungseigentumsrechts, die weder durch vertragliche Regelungen noch durch einen bloßen Mehrheitsbeschluss wirksam abbedungen werden können.

WEG § 21 Abs 4, § 26 Abs 1 S 1, § 27 Abs 2 Nr 2, § 43, § 45

Aktenzeichen: 11S180/11 Paragraphen: WEG§21 WEG§26 WEG§27 WEG§43 WEG§45 Datum: 2012-08-07
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=33210

PDF-DokumentWEG-Recht - Verwalter Verwaltung Sonstiges

LG Dessau-Roßlau - AG Halle
3.5.2012
5 T 36/12

1. Bei der Verurteilung eines Verwalters von Wohnungseigentum zur Erstellung von ordnungsgemäßen Jahresabrechnungen handelt es sich um eine nicht vertretbare Handlung, so dass sich die Vollstreckung nach § 888 ZPO richtet.

2. Trotz der zwischenzeitlichen Übertragung der Verwaltungsaufgaben auf einen neuen Verwalter unter Übergabe der Unterlagen ist die Erstellung der Jahresabrechnung für den alten Verwalter nicht unmöglich geworden, da er die erforderlichen Unterlagen vom neuen Verwalter vorübergehend herausverlangen kann.

ZPO § 887, § 888

Aktenzeichen: 5T36/12 Paragraphen: ZPO§887 ZPO§888 Datum: 2012-05-03
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=31202

PDF-DokumentWEG-Recht - Verwalter Verwaltung Verjährung

BGH - LG Köln - AG Köln
27.4.2012


Der Anspruch des Wohnungseigentümers auf ordnungsmäßige Verwaltung ist grundsätzlich unverjährbar.

WEG § 21 Abs 4
BGB § 194

Aktenzeichen: VZR177/11 Paragraphen: WEG§21 BGB§194 Datum: 2012-04-27
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=30953

PDF-DokumentWEG-Recht - WEG-Versmmlung Verwaltung

AG Recklinghausen
23.4.2012
90 C 24/12

Einberufen einer Eigentümerversammlung durch „Nichtverwalter“

Aktenzeichen: 90C24/12 Paragraphen: Datum: 2012-04-23
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=31188

PDF-DokumentWEG-Recht - Verwalter Verwaltung Sonstiges

OLG Zweibrücken - LG Frankenthal
2.2.2012
4 U 73/11

Bereicherungsausgleich zwischen Wohnungseigentümergemeinschaften bei pflichtwidrigen Verfügungen des gemeinsamen Verwalters

BGB § 166 Abs 1, § 199 Abs 1 Nr 2, § 812

Aktenzeichen: 4U73/11 Paragraphen: BGB§166 BGB3199 BGB§812 Datum: 2012-02-02
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=30516

PDF-DokumentWEG-Recht - Verwalter Verwaltung

BGH - LG Köln - AG Bonn
20.1.2012
V ZR 55/11

Die vorzeitige Abberufung eines Verwalters einer Wohnungseigentümergemeinschaft wegen gravierender Pflichtverletzungen mit der Folge, dass den Wohnungseigentümern eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr zugemutet werden kann, führt im Regelfall dazu, dass eine materiellrechtliche Ermächtigung zu einem Forderungseinzug erlischt.

BGB § 185

Aktenzeichen: VZR55/11 Paragraphen: BGB3185 Datum: 2012-01-20
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=30236

PDF-DokumentWEG-Recht - Verwalter Verwaltung Sonstiges

BGH - LG Aurich - AG Leer
22.9.2011
I ZB 61/10

Eidesstattliche Versicherung durch WEG-Verwalter

a) Dritte, die die eidesstattliche Versicherung für einen Schuldner abgeben sollen, sich dazu aber nicht für berechtigt oder verpflichtet halten, steht ein Widerspruchsrecht zu.

b) Der Verwalter ist berechtigt und verpflichtet, die eidesstattliche Versicherung für die Wohnungseigentümergemeinschaft abzugeben.

ZPO § 900 Abs. 4
WEG § 27 Abs. 3 Nr. 2

Aktenzeichen: IZB61/10 Paragraphen: ZPO§900 WEG§27 Datum: 2011-09-22
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=30144

PDF-DokumentWEG-Recht - Verwalter Verwaltung Sonstiges

OLG Düsseldorf - LG Wuppertal
1.8.2011
24 U 57/11

Wird der Dienstpflichtige von dem ihm bekannten Verwalter eines Grundstücks mit Winterdienstarbeiten beauftragt, so legen die Umstände der Vertragsanbahnung ein Handeln des Verwalters im Namen des Grundstückseigentümers nahe.

BGB § 164, § 611

Aktenzeichen: 24U57/11 Paragraphen: BGB§164 BGB§611 Datum: 2011-08-01
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=30476

PDF-DokumentWEG-Recht - Verwalter Verwaltung

BGH - LG Köln - AG Köln
15.7.2011
V ZR 21/11

Überlässt der Verwalter einem Wohnungseigentümer Verwaltungsunterlagen zur Prüfung außerhalb seiner Geschäftsräume, kommt regelmäßig ein Leihvertrag zustande mit der Folge, dass der Verwalter die Herausgabe der Unterlagen im eigenen Namen verlangen kann.

BGB § 604 Abs 1
WEG § 27 Abs 3 Nr 7

Aktenzeichen: VZR21/11 Paragraphen: BGB§604 WEG§27 Datum: 2011-07-15
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=29102

PDF-DokumentWEG-Recht - Verwalter Verwaltung

BGH - LG Köln - AG Brühl
11.2.2011
V ZR 66/10

a) Das Recht des Wohnungseigentümers auf Einsichtnahme in Verwaltungsunterlagen ist grundsätzlich in den Geschäftsräumen des Verwalters auszuüben; dort kann er sich auf seine Kosten Ablichtungen der Unterlagen anfertigen oder anfertigen lassen.

b) Der gegen den Verwalter gerichtete Anspruch auf Auskunft zu der Jahresabrechnung und zu dem Wirtschaftsplan steht allen Wohnungseigentümern gemeinschaftlich als unteilbare Leistung zu; erst wenn sie davon trotz Verlangens eines einzelnen Eigentümers keinen Gebrauch machen, kann dieser allein die Auskunft verlangen. Außerdem besteht ein Individualanspruch des einzelnen Wohnungseigentümers dann, wenn sich das Auskunftsverlangen auf Angelegenheiten bezieht, die ausschließlich ihn betreffen.

WEG § 28 Abs. 3 und 5

Aktenzeichen: VZR66/10 Paragraphen: WEG§28 Datum: 2011-02-11
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=28599

PDF-DokumentWEG-Recht - Verwalter Verwaltung

KG Berlin - LG Berlin
9.11.2010
21 U 133/09

Die Ermächtigung des Verwalters zur Geltendmachung eines Anspruches wirkt im Zweifel auch für einen neuen Verwalter; anders ist es nur, wenn die Ermächtigung im Verwaltervertrag des Vorgängers geregelt ist. (Leitsatz der Redaktion)

BGB § 812
WEG § 27 Abs 1 Nr 2, § 27 Abs 6

Aktenzeichen: 21U133/09 Paragraphen: BGB§812 WEG§27 Datum: 2010-11-09
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=31222

PDF-DokumentWEG-Recht - Sondernutzungsrechte Ordnungsgemäße Verwaltung

BGH - LG Berlin - AG Charlottenburg
1.10.2010
V ZR 220/09

a) Besondere Nutzungen im Sinne von § 21 Abs. 7 WEG sind solche, die mit einer gesteigerten Inanspruchnahme des Gemeinschaftseigentums einhergehen und zumindest bei typisierender Betrachtung den Anfall besonderer Kosten wahrscheinlich machen.

b) Die Festsetzung einer maßvoll bemessenen Umzugskostenpauschale durch Mehrheitsbeschluss nach § 21 Abs. 7 WEG entspricht nur dann den Grundsätzen einer ordnungsgemäßen Verwaltung, wenn die Regelung nicht zu einer ungerechtfertigten Ungleichbehandlung der Wohnungseigentümer führt.

WEG § 21 Abs. 7

Aktenzeichen: VZR220/09 Paragraphen: WEG§21 Datum: 2010-10-01
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=27896

PDF-DokumentWEG-Recht - Verwalter Verwaltung

LG Hamburg - AG Hamburg-Altona
18.8.2010
318 S 77/09

Wohnungseigentum: Rechtsschutzbedürfnis des abberufenen Verwalters bzw. eines Wohnungseigentümers hinsichtlich der Ungültigerklärung des Abberufungsbeschlusses und damit zusammenhängender Beschlussfassungen; Pflichtverletzungen des Verwalters bei verweigerter Einberufung der Eigentümerversammlung

1. Enthält der Beschluss über die Verwalterabberufung zugleich den Beschluss über die Kündigung des Verwaltervertrages, so besteht ein Rechtsschutzbedürfnis des Verwalters für die Anfechtung des gefassten Beschlusses auch dann, wenn der Zeitraum für die Bestellung des Verwalters abgelaufen ist, weil der Abberufungsbeschluss und die damit verbundene Kündigung des Vertrages Auswirkungen auf die Vergütung des abberufenen Verwalters haben können (Anschluss OLG München, 15. Dezember 2005, 32 Wx 115/05, ZMR 2006, 472).

2. Mangels Rechtsschutzbedürfnisses kann der abberufene Verwalter den Beschluss über die Bestellung des neuen Verwalters, den Beschluss über die Herausgabe von Verwaltungsunterlagen sowie den Beschluss über die Kündigung der bestehenden Dienstleistungsverträge nicht anfechten.

3. Einem Wohnungseigentümer fehlt nach Ablauf der ursprünglichen Amtszeit des Verwalters das Rechtsschutzbedürfnis für die Anfechtung des Abberufungsbeschlusses und der damit zusammenhängenden Beschlussfassungen, weil die vorzeitige Abberufung den anfechtenden Wohnungseigentümer nicht mehr in seinen Rechten verletzt.

4. Sofern in der Teilungserklärung abweichend von den in § 24 Abs 2 WEG genannten Anforderungen für die Einberufung einer Eigentümerversammlung auf ein Schriftformerfordernis i.S.v. § 126 BGB verzichtet wird, ist diese Regelung zulässig.

5. Beruft der Verwalter die von einer ausreichenden Anzahl von Wohnungseigentümern vereinbarungsgemäß gewünschte Versammlung nicht ein, handelt er pflichtwidrig, mit der Folge, dass die Versammlung rechtmäßig durch den Vorsitzenden des Verwaltungsbeirates einberufen werden kann.

6. Verlangt die Eigentümergemeinschaft wegen eines berechtigten und dringenden Interesses an der Abwahl des Verwalters eine Versammlung, muss sich der Verwalter unverzüglich erklären.

7. Um den Charakter des Minderheitsrechts zu wahren, steht dem Verwalter hinsichtlich der verlangten Einberufung der Versammlung kein materielles Prüfungsrecht zu.

WEG § 10, §§ 10ff, § 24 Abs 2, § 24 Abs 3, § 26

Aktenzeichen: 318S77/09 Paragraphen: WEG§10 WEG§24 WEG§26 Datum: 2010-08-18
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=29888

PDF-DokumentKostenrecht Honorarrecht/RVG WEG-Recht - Kostenfestsetzung Verwaltung Sonstiges

Kammergericht - LG Berlin
28.09.2009
14 U 74/08

1. Nach Aufnahme des Rechtsstreit wegen der Kosten gem. § 17 Abs. 3 Satz 1 AnfG ist wegen der Kosten § 91a Abs. 1 ZPO entsprechend anzuwenden und über die Kosten unter Berücksichtigung des bisherigen Sach- und Streitstandes nach billigem Ermessen durch Beschluss zu entscheiden.

2. Es bleibt offen, ob Wohnungseigentümer indem sie über einen Verwaltervertrag beschließen, zugleich und inzident einen Beschluss nach § 27 Abs. 2 Nr. 3 WEG oder/ und § 27 Abs. 3 Satz 1 Nr. 7 WEG treffen können.

AnfG § 17 Abs 3 S 1
ZPO § 91a Abs 1
WEG § 27 Abs 2 Nr 3
WEG § 27 Abs 3 S 1 Nr 7

Aktenzeichen: 14U74/08 Paragraphen: AnfG§17 ZPO§91a WEG§27 Datum: 2009-09-28
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=26189

PDF-DokumentWEG-Recht - Ordnungsgemäße Verwaltung Sonstiges

OLG Celle - LG Hannover - AG Hannover
26.02.2008
4 W 213/07

1. Der Erwerb von Immobiliareigentum durch die Wohnungseigentümergemeinschaft stellt unter bestimmten Voraussetzungen eine Maßnahme der ordnungsgemäßen Verwaltung dar.

2. Im Rahmen der einer Wohnungseigentümergemeinschaft verliehenden Teilrechtsfähigkeit ist auch von der Grundbuchfähigkeit der Wohnungseigentümergemeinschaft auszugehen.

3. Die Prüfung der Frage, ob der Erwerb von Immobiliareigentum durch die Wohnungseigentümergemeinschaft als Maßnahme der ordnungsgemäßen Verwaltung anzusehen ist, obliegt nicht den Grundbuchämtern im Rahmen der Eintragung der Eigentümergemeinschaft als Eigentümerin, sondern vielmehr nur den Wohnungseigentumsgerichten im Rahmen des Beschlussanfechtungsverfahrens nach § 46 WEG.

WEG § 10
WEG § 21
WEG § 46
GBO § 80

Aktenzeichen: 4W213/07 Paragraphen: WEG§10 WEG§21 WEG§46 GBO§80 Datum: 2008-02-26
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=23188

PDF-DokumentWEG-Recht - Ordnungsgemäße Verwaltung Sonstiges

OLG Celle - LG Hannover - AG Hannover
26.02.2008
4 W 213/07

1. Der Erwerb von Immobiliareigentum durch die Wohnungseigentümergemeinschaft stellt unter bestimmten Voraussetzungen eine Maßnahme der ordnungsgemäßen Verwaltung dar.

2. Im Rahmen der einer Wohnungseigentümergemeinschaft verliehenden Teilrechtsfähigkeit ist auch von der Grundbuchfähigkeit der Wohnungseigentümergemeinschaft auszugehen.

3. Die Prüfung der Frage, ob der Erwerb von Immobiliareigentum durch die Wohnungseigentümergemeinschaft als Maßnahme der ordnungsgemäßen Verwaltung anzusehen ist, obliegt nicht den Grundbuchämtern im Rahmen der Eintragung der Eigentümergemeinschaft als Eigentümerin, sondern vielmehr nur den Wohnungseigentumsgerichten im Rahmen des Beschlussanfechtungsverfahrens nach § 46 WEG.

WEG § 10
WEG § 21
WEG § 46
GBO § 80

Aktenzeichen: 4W213/07 Paragraphen: WEG§10 WEG§21 WEG§46 GBO§80 Datum: 2008-02-26
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=23189

Ergebnisseite:   vorherige  1  2  3  4  5  6  7  8  9  10  nächste  
Startseite | Gesetze und Verordnungen | Informationen zu PDF | Anwalts- und Sachverständigenverzeichnis | RechtsCentrum.de AKTUELL | RechtsCentrum.de REGIONAL | Kontakt | Impressum
© 2002 - 2021 RechtsCentrum.de Dipl.-Ing. Horst Fabisch GmbH