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PDF-DokumentLandwirtschaft- und Ernährung Internationales Recht - Landwirtschaft Subventionen

BVerwG - OVG Lüneburg - VG Stade
13.2.2014
3 C 16.13

Gemeinsame Agrarpolitik; Direktzahlung; Betriebsprämie; Zahlungsanspruch; Obst, Gemüse oder Speisekartoffeln (OGS); OGS-Genehmigung; OGS-Anbau; Antrag; Sammelantrag; Antrag auf Festsetzung von Zahlungsansprüchen; Überlassungsantrag; Formular; Antragsformular; Betriebsübernahme im Wege der vorweggenommenen Erbfolge; Information; beizubringende Information; erforderliche Information; Angabe; Nachweis; Rechtssicherheit; Beibringungsgrundsatz; Daten; vorhandene Daten; ermitteln.

1. Im Falle einer Betriebsübernahme im Wege der vorweggenommenen Erbfolge im Sinne von Art. 33 Abs. 1 Buchst. b VO (EG) Nr. 1782/2003 bedurfte es keines gesonderten Übertragungsantrags, um die Betriebsprämienregelung wie der vorherige Betriebsinhaber in Anspruch nehmen zu können.

2. Ein Betriebsinhaber war jenseits seiner allgemeinen Mitwirkungspflicht weder nach Art. 12 Abs. 1 VO (EG) Nr. 796/2004 noch nach § 14 InVeKoS-Verordnung verpflichtet, fristgerecht mit seinem Antrag Angaben zur Betriebsübernahme durch vorweggenommene Erbfolge zu machen und Nachweise hierzu vorzulegen, um Zahlungsansprüche mit OGS-Genehmigungen geltend machen zu können (wie Urteil vom 14. November 2013 - BVerwG 3 C 29.12).

3. Ebenso wenig war ein Betriebsinhaber verpflichtet, fristgerecht mit seinem Antrag Nachweise über den OGS-Anbau vorzulegen, wenn und soweit er oder der vorherige Betriebsinhaber in den Flächen- und Nutzungsnachweisen des Referenzjahres Flächen mit OGS-Anbau ausgewiesen hat.

VO (EG) Nr. 1782/2003 Art. 33, 60
VO (EG) Nr. 796/2004 Art. 12 Abs. 1
VO (EG) Nr. 795/2004 Art. 12, 13, 41
InVeKoSV § 14 Abs. 1

Aktenzeichen: 3C16.13 Paragraphen: Datum: 2014-02-13
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PDF-DokumentLandwirtschaft- und Ernährung Internationales Recht - Landwirtschaft Subventionen

Bayerischer VGH
02.07.2008
19 ZB 08.956

Anspruch auf Zuweisung betriebsindividueller Beträge

VwGO § 124
VwGO § 124a
EGV 795/2004 Art 21
BetrPrämDurchfV § 15 Abs 4

Aktenzeichen: 19ZB08.956 Paragraphen: VwGO§124a VwGO§124 795/2004/EG BetrPrämDurchfV§15 Datum: 2008-07-02
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PDF-DokumentLandwirtschaft- und Ernährung Internationales Recht - Landwirtschaft Subventionen

Bayerischer VGH
02.07.2008
19 ZB 08.959

Sonderprämie für männliche Rinder; Extensivierungsprämie

BetrPrämDurchfV § 15
EGV 1254/99 Art 12
EGV 1254/99 Art 13

Aktenzeichen: 19ZB08.959 Paragraphen: 1254/99/EG BetrPrämDurchfV§15 Datum: 2008-07-02
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PDF-DokumentLandwirtschaft- und Ernährung Internationales Recht - Landwirtschaft Subventionen

VG Hannover
23.05.2008
11 A 6143/07

Codierung, Dauergrünland, Zahlungsansprüche

Festsetzung von Zahlungsansprüchen - Dauergrünland

VO (EG) 1782/2003 Art 61
VO (EG) 795/2004 Art 32 IV

Aktenzeichen: 11A6143/07 Paragraphen: 1782/2003/EG 795/2004/EG Datum: 2008-05-23
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PDF-DokumentLandwirtschaft- und Ernährung Internationales Recht - Subventionen Landwirtschaft

VG Hannover
09.05.2008
11 A 1855/07

Ausschluss, Betriebsprämie, Kürzung, Sanktion, Verschulden, Vertrauensschutz

Gegen einen Ausschluss von der Betriebsprämie nach Art. 51 Abs. 1 Unterabsatz 2 VO (EG) Nr. 796/2004 kann sich ein Betriebsinhaber nicht darauf berufen, dass ein Mitarbeiter der Landwirtschaftskammer auf Grundlage seiner Angaben einen Schlag falsch in den Gesamtflächenund Nutzungsnachweis und in die Betriebskarte eingetragen hat. Dies gilt jedenfalls dann, wenn der Fehler dem Betriebsinhaber bei Ausübung seiner Sorgfaltspflicht im Umgang mit dem Prämienantrag hätte auffallen müssen (hier bejaht).
MOG § 10
VO (EG) 796/2004 Art 68
VO (EG) 796/2004 Art 73
VO (EG) 796/2004 Art. 51 I

Aktenzeichen: 11A1855/07 Paragraphen: MOG§10 796/2004/EG Datum: 2008-05-09
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PDF-DokumentLandwirtschaft- und Ernährung Internationales Recht - Landwirtschaft Subventionen

VG Hannover
09.05.2008
11 A 3187/06

Betriebsprämie, Hektarzahl, beihilfefähige, Obergrenze, OGS-Genehmigung, OGS-Genehmigungen, Zahlungsansprüche

Zahlungsansprüche - Zur Begrenzung der OGS-Genehmigungen durch die Hektarzahl der beihilfefähigen Fläche nach Art. 60 Abs. 6 VO (EG) Nr. 1782/2003

Bei der Berechnung der OGS-Genehmigungen ist im ersten Schritt die Anzahl der Genehmigungen auf Grundlage des OGS-Anbaus 2003 und unter Anwendung der Kürzung wegen der Plafondsüberschreitung zu bestimmen (Art. 60 Abs. 3 VO (EG) Nr. 1782/2003). Nur wenn die so berechnete Anzahl der OGS-Genehmigungen die Zahl der Zahlungsansprüche übersteigt, ist im zweiten Schritt die Anzahl der OGS-Genehmigungen durch die Anzahl der Zahlungsansprüche zu begrenzen (Art. 60 Abs. 6 VO (EG) Nr. 17827/2003). Die Praxis der Landwirtschaftskammer, den zweiten vor dem ersten Schritt durchzuführen, widerspricht Art. 60

VO (EG) Nr. 1782/2003.
VO (EG) 1782/2003 Art 60
VO (EG) 1782/2003 Art 60 III
VO (EG) Nr. 1782/2003 Art 60 VI

Aktenzeichen: 11A3187/06 Paragraphen: 1782/2003/EG Datum: 2008-05-09
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PDF-DokumentLandwirtschaft- und Ernährung Internationales Recht - Landwirtschaft Subventionen

VG Hannover
09.05.2008
11 A 6876/06

Anzahl, Feldblockabgleich, OGS-Genehmigung, OGS-Genehmigungen, Verwaltungskontrolle, Zahlungsanspruch, Zahlungsansprüche Zahlungsansprüche - Anzahl der OGS-Genehmigungen

Die Anzahl der OGS-Genehmigungen bestimmt sich gem. Art. 60 Abs. 3 VO (EG) Nr. 1782/2003 nach der tatsächlichen Nutzung von Flächen für den OGS-Anbau. Ist der Landwirtschaftskammer die tatsächliche Nutzung von Flächen im Jahr 2003 aus der damals durchgeführten Verwaltungskontrolle aufgrund von Angaben des Verpächters positiv bekannt, kann sie den im Jahr 2003 nicht angehörten Pächter nicht darauf verweisen, er habe seine Angaben im Antrag 2003 nicht innerhalb der Berichtigungsfrist 2005 berichtigt.

VO (EG) 1782/2003 Art 60
VO (EG) 1782/2003 Art 60 III

Aktenzeichen: 11A6876/06 Paragraphen: 1782/2003/EG Datum: 2008-05-09
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PDF-DokumentInternationales Recht - Landwirtschaft Subventionen

OVG Lüneburg - VG Stade
24.04.2008
10 LB 179/07

Rindersonderprämie 2004

Kürzung, Kürzungssatz, offensichtlicher Fehler, offensichtlicher Irrtum, Rinderprämie, Rindersonderprämie, Schlachtprämie, Sonderprämie, System der Prämiengewährung, verfrühte Antragstellung

1. Gibt der Betriebsinhaber die Form der Vermarktung des Rindes in seinem Beihilfeantrag nicht richtig an, so liegt eine prämienrelevante Unregelmäßigkeit im Sinne des Art. 2 Buchst. h Verordnung (EG) Nr. 2419/2001 vor, die in Bezug auf dieses Tier zum Verlust, hinsichtlich der übrigen beantragten Tiere zur Kürzung der Rinderprämien führt.

2. Zu den Anforderungen, unter denen ein offensichtlicher Irrtum im Sinne des Art. 12 Verordnung (EG) Nr. 2419/2001 anerkannt werden kann.

3. Eine verfrühte Antragstellung auf Rinderprämien stellt eine Unregelmäßigkeit im Sinne des Art. 2 Buchst. h Verordnung (EG) Nr. 2419/2001 dar und das betreffende Rind gilt nicht als ermittelt im Sinne des Art. 2 Buchst. s genannten Verordnung. Sind auf Grund verfrüht beantragter Tiere Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit der Antragstellung festgestellt worden, entfallen diese nicht allein infolge Zeitablaufs.

4. Der Kürzungssatz nach Art. 38 Abs. 3 Verordnung (EG) Nr. 2419/2001 wird nicht anhand der beantragten und ermittelten Prämienansprüche, sondern auf Grundlage der beantragten und ermittelten Tiere errechnet.

VO (EG) Nr. 2342/1999 35 II
VO (EG) Nr. 2342/1999 8 III
VO (EG) Nr. 2419/2001 12
VO (EG) Nr. 2419/2001 2 Buchst h
VO (EG) Nr. 2419/2001 2 Buchst s
VO (EG) Nr. 2419/2001 36 III
VO (EG) Nr. 2419/2001 38 III
VO (EWG) Nr. 3887/92 5a
VO (EWG) Nr. 3887/92 5b

Aktenzeichen: 10LB179/07 Paragraphen: Datum: 2008-04-24
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PDF-DokumentInternationales Recht Landwirtschaft- und Ernährung - Subventionen Landwirtschaft

OVG Rheinland-Pfalz - VG Neustadt/Weinstraße
27.02.2008
8 A 11173/07.OVG

Betriebsprämie; Zahlungsansprüche; Härtefall; Härtefälle; Beeinträchtigung der Produktion; Produktionsbeeinträchtigung; höhere Gewalt; außergewöhnliche Umstände; Mutterkuh

1. Zur Anwendung der Härtefallregelung bei der Bemessung von Betriebsprämien.

2. Die Produktion wurde nur dann durch Fälle höherer Gewalt oder außergewöhnliche Umstände beeinträchtigt, wenn eine bestehende Produktion nachteilig beeinflusst wurde, nicht aber wenn eine geplante Erweiterung der Produktion scheiterte.

3. Eine allgemeine Härtefallregelung lässt sich nicht etwa im Wege der Analogie aus den vorhandenen Regelungen herleiten.

EGVO 1782/2003 Art. 40
EGVO 1782/2003 Art. 40 Abs. 1
EGVO 1782/2003 Art. 40 Abs. 4

Aktenzeichen: 9A11173/07 Paragraphen: 1782/2003/EG Datum: 2008-02-27
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=12058

PDF-DokumentInternationales Recht Landwirtschaft- und Ernährung - Subventionen Landwirtschaft

OVG Rheinland-Pfalz - VG Neustadt/Weinstraße
27.02.2008
8 A 11153/07.OVG

landwirtschaftliche Subvention; Beihilfe; Sonderbeihilfe; Hartweizen; Rücknahme; Rückforderung; Vertrauensschutz; Irrtum; Rechtsirrtum; Tatsachenirrtum

1. Art. 49 Abs. 4 VO (EG) Nr. 2419/2001 regelt den Vertrauensschutz gegenüber der Rückforderung einer rechtswidrigen Beihilfe abschließend (im Anschluss an BVerwG, Beschluss vom 29. März 2005, AUR 2005,301).

2. Die Überzahlung ist auf einen von der Behörde zu vertretenden Irrtum zurückzuführen, wenn sie der Berechnung der Beihilfe einen unzutreffenden - weil inzwischen abgeänderten - Beihilfesatz zugrunde gelegt hat.

Daran ändert auch der Umstand nichts, dass sich der Sachbearbeiter zur Berechnung eines - hinsichtlich seiner Richtigkeit nicht mehr hinterfragten -Computerprogramms bedient hat.

MOG § 10
MOG § 10 Abs. 1
EGVO 1782/2003
EGVO 1251/1999 Art. 5
EGVO 1251/1999 Art. 5 Abs. 4
EGVO 2419/2001 Art. 49
EGVO 2419/2001 Art. 49 Abs. 4
VwVfG § 42

Aktenzeichen: 8A11153/07 Paragraphen: MOG§10 1782/2003/EG Datum: 2008-02-27
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=12957

PDF-DokumentInternationales Recht - Landwirtschaft Subventionen

VG Oldenburg
20.11.2007
12 A 2676/06

Zahlungsansprüche, Dauergrünland, Fiktion, Beihilfeantrag 2003, Angaben Zahlungsansprüche

Die in der Regelung in Art. 32 Abs. 4 lit. a VO (EG) Nr. 795/2004 enthaltene Fiktion ist in der Regel nicht widerlegbar. Eine unter engen Voraussetzungen zuzulassende Ausnahme ist jedoch denkbar für Fälle, in denen der Behörde die tatsächliche Nutzung im Jahre 2003 bekannt ist oder durch präsente Beweismittel wie etwa Urkunden, Bescheinigungen etc. nachgewiesen wird.

VO (EG) 1782/2003 34 III, 61
VO (EG) 795/2004 32 IV lit. A
BetrPrämDurchfG § 5 II Nr. 3

Aktenzeichen: 12A2676/06 Paragraphen: 1782/2003/EG 795/2004/EG BetrPrämDurchfG§5 Datum: 2007-11-20
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=11628

PDF-DokumentInternationales Recht Landwirtschaft- und Ernährung - Subventionen Landwirtschaft

VG Oldenburg
16.10.2007
12 A 2560/06

Zahlungsanspruch, Betriebsprämie, offensichtlicher Fehler Festsetzung von Zahlungsansprüchen

1. Begriff des offensichtlichen Irrtums.
2. Zur Heranziehung der Bewertungsmaßstäbe des Nds. Ministeriums und der Europäischen Kommission.

3. Verwechslung des Feldblocks und widersprüchliche Angaben im Antrag und in der Einzeichnung der Karte können einen offensichtlichen Fehler begründen.

VO (EG) Nr. 1782/2003
VO (EG) Nr. 796/2004
VO (EG) Nr. 795/2004
BetrPrämDurchfG

Aktenzeichen: 12A2560/06 Paragraphen: 1782/2003/EG 796/2004/EG 795/2004/EG Datum: 2007-10-16
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=12098

PDF-DokumentInternationales Recht Landwirtschaft- und Ernährung - Subventionen Landwirtschaft

VG Oldenburg
16.10.2007
12 A 2560/06

Zahlungsanspruch, Betriebsprämie, offensichtlicher Fehler Festsetzung von Zahlungsansprüchen

1. Begriff des offensichtlichen Irrtums.

2. Zur Heranziehung der Bewertungsmaßstäbe des Nds. Ministeriums und der Europäischen Kommission.

3. Verwechslung des Feldblocks und widersprüchliche Angaben im Antrag und in der Einzeichnung der Karte können einen offensichtlichen Fehler begründen.

VO (EG) Nr. 1782/2003
VO (EG) Nr. 796/2004
VO (EG) Nr. 795/2004
BetrPrämDurchfG

Aktenzeichen: 12A2560/06 Paragraphen: 1782/2003/EG 796/2004/EG 795/2004/EG Datum: 2007-10-16
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=12099

PDF-DokumentInternationales Recht Landwirtschaft- und Ernährung - Landwirtschaft Subventionen

EuGH
14.9.2006
C 496/04

Milch und Milcherzeugnisse – Direktverkauf – Referenzmenge – Überschreitung – Zusatzabgabe auf Milch – Verpflichtung des Erzeugers, eine Bestandsbuchhaltung zu führen – Artikel 7 Absätze 1 und 3 der Verordnung (EWG) Nr. 536/93 – Zusätzliche nationale Maßnahmen – Zuständigkeit der Mitgliedstaaten

1. Artikel 7 Absatz 1 Satz 1 der Verordnung (EWG) Nr. 536/93 der Kommission vom 9. März 1993 mit Durchführungsbestimmungen zur Zusatzabgabe im Milchsektor ist dahin auszulegen, dass diese Bestimmung den Mitgliedstaaten einen Spielraum belässt, um im Rahmen des Erforderlichen eine Regelung zu erlassen, die den in ihrem Gebiet ansässigen Milcherzeugern zusätzliche Buchführungspflichten auferlegt, die über die sich aus Artikel 7 Absatz 1 Buchstabe f dieser Verordnung ergebenden Pflichten hinausgehen. Bei der Wahrnehmung dieser Befugnis müssen die Mitgliedstaaten die allgemeinen Grundsätze des Gemeinschaftsrechts beachten.

2. Das Gemeinschaftsrecht steht einer Regelung nicht entgegen, die die Milcherzeuger verpflichtet, die hergestellten Buttermengen und deren Verwendung in ein Verzeichnis aufzunehmen, auch wenn die Butter vernichtet oder verfüttert worden ist, falls sich in dem betreffenden Mitgliedstaat eine wirksame Kontrolle der Richtigkeit der von den Erzeugern gemachten Angaben über die Direktverkäufe allein auf der Grundlage der Gemeinschaftsvorschriften als schwierig erweist.

Aktenzeichen: C496/04 Paragraphen: Datum: 2006-09-14
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=9080

PDF-DokumentLandwirtschaft- und Ernährung Internationales Recht - Landwirtschaft Subventionen

OVG Rheinland-Pfalz - VG Trier
27.04.2006
8 A 10095/06.OVG

Subvention, Landwirtschaft, Zuwendung, Förderung, Ackerbau, ökologisch, FUL, FUL 2000, umweltfreundlich, Sanktion, Kürzung, Entzug, Grundsatz, Ausnahme, Verhältnismäßigkeit, verhältnismäßig, Verhältnismäßigkeitsgrundsatz, Verstoß, formell, materiell, marginal, Genehmigung, Genehmigungsvorbehalt, Genehmigungsfähigkeit

1. Im Recht der landwirtschaftlichen Subvention gebietet grundsätzlich jeder Verstoß gegen die Förderbestimmungen den Entzug der Beihilfe; dies gilt auch und gerade für Verstöße gegen Genehmigungsvorbehalte.

2. In Ausnahmefällen kann sich die Sanktionierung des Regelverstoßes jedoch als unverhältnismäßig erweisen.

VO (EG) Nr. 2419/2001
VO (EG, EURATOM) Nr. 2988/95
VO (EG) Nr. 817/2004

Aktenzeichen: 8A10095/06 Paragraphen: 2419/2001/EG 2988/95/EG 817/2004/EG Datum: 2006-04-27
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=8365

PDF-DokumentInternationales Recht Förderung- und Unterstützung - Landwirtschaft Subventionen

EuGH
23.2. 2006
C 346/03
C 529/03

Staatliche Beihilfen – Entscheidung 97/612/EG – Zinsverbilligung von Darlehen zugunsten landwirtschaftlicher Betriebe – Artikel 92 Absätze 2 Buchstabe b und 3 Buchstaben a und c EG-Vertrag (nach Änderung jetzt Artikel 87 Absätze 2 Buchstabe b und 3 Buchstaben a und c EG) – Zulässigkeit – Rechtsgrundlage – Vertrauensschutz

Aktenzeichen: C346/03 C529/03 Paragraphen: Datum: 2006-02-23
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=7850

PDF-DokumentInternationales Recht Landwirtschaft- und Ernährung - Landwirtschaft Subventionen

VG Oldenburg
31.01.2006
12 A 3834/03
Referenzmenge, Milchquote, Verpachtung, Milcherzeuger, Erzeugerbegriff Bescheinigung des Übergangs einer Referenzmenge (Milchquote

Bei Ablauf eines Pachtverhältnisses über eine flächengebundene Referenzmenge geht diese auf den Verpächter nur dann über, wenn dieser im Zeitpunkt der Flächenrückgabe Milcherzeuger im Sinne des Art. 9 lit. c der Verordnung (EWG) Nr. 3950/92 ist oder konkrete Vorbereitungen getroffen hat, die Referenzmenge in kürzester Zeit auf einen anderen Milcherzeuger zu übertragen; eine flächenlose Übertragung auf einen anderen Milcherzeuger über die Verkaufsstelle (Börse) erfüllt diese Anforderungen nicht (vgl. auch Kammerurteil vom 23. März 2004 - 12 A 3818/01 -).

ZAV §§ 17 I Nr 1, 12 I
MGV § 7
VO (EWG) 3950/92

Aktenzeichen: 12A3834/03 Paragraphen: ZAV§17 ZAV§12 MGV§7 3950/92/EWG Datum: 2006-01-31
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=7849

PDF-DokumentFörderung- und Unterstützung Internationales Recht - Subventionen

EuGH
26.1.2006
T 92/02

Staatliche Beihilfe – Regelung zur Steuerbefreiung für Rückstellungen, die in Deutschland niedergelassene Kernkraftwerksbetreiber für die Entsorgung ihrer Abfälle und die endgültige Stilllegung ihrer Anlagen gebildet haben – Entscheidung, mit der im Stadium der Vorprüfung das Nichtvorliegen einer Beihilfe festgestellt wird – Nichtigkeitsklage

Aktenzeichen: T92/02 Paragraphen: Datum: 2006-01-26
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PDF-DokumentLandwirtschaft- und Ernährung Internationales Recht - Landwirtschaft Subventionen

BVerwG - Hessischer VGH - VG Frankfurt/Main
15.12.2005
3 C 53.04

Marktorganisation für Milch; Magermilch; Kasein; Beihilfe; Kaseinbeihilfe; Rückforderung; Erstattung; Abgabe zu Marktordnungszwecken; Sanktion; Verwaltungssanktion; Verwaltungsstrafe; Zinsen; Verzinsung

1. Eine besondere Vergünstigung im Sinne von § 14 Abs. 1 Satz 1 MOG muss auf der Grundlage eines begünstigenden Verwaltungsakts gewährt worden sein. Ihre Erstattung setzt voraus, dass dieser Verwaltungsakt zuvor nach § 10 MOG zurückgenommen oder widerrufen worden ist.

2. Abgaben zu Marktordnungszwecken im Sinne von § 14 Abs. 1 Satz 2 MOG setzen die Rechtmäßigkeit der Produktion voraus. Zahlungspflichten, die durch unrechtmäßiges Handeln ausgelöst werden, sind keine Abgaben, sondern Sanktionen.

VO (EWG) Nr. 2204/90
MOG § 14 Abs. 1

Aktenzeichen: 3C53.04 Paragraphen: 2204/90/EWG MOG§14 Datum: 2005-12-15
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PDF-DokumentInternationales Recht Landwirtschaft- und Ernährung - Landwirtschaft Subventionen

EuGH
1.12.2005
C 309/04

Ausfuhrerstattungen – Voraussetzung für die Gewährung – Rindfleisch – Verordnung (EWG) Nr. 3665/87 – Bovine spongiforme Enzephalopathie – Ausfuhrverbot – Gesunde und handelsübliche Qualität – Ausfuhranmeldung – Nationaler Zahlungsantrag – Sanktion

1. Artikel 13 der Verordnung (EWG) Nr. 3665/87 der Kommission vom 27. November 1987 über gemeinsame Durchführungsvorschriften für Ausfuhrerstattungen bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen in der durch die Verordnung (EG) Nr. 2945/94 der Kommission vom 2. Dezember 1994 geänderten Fassung ist dahin auszulegen, dass er es nicht zulässt, Rindfleisch, für das ein gemeinschaftsrechtliches Verbot der Ausfuhr aus einem bestimmten Mitgliedstaat nach den anderen Mitgliedstaaten und nach Drittländern gilt, als Erzeugnis von „gesunder und handelsüblicher Qualität“ anzusehen, und dass er für die Gewährung von Erstattungen vom Ausführer den Nachweis verlangt, dass das ausgeführte Erzeugnis nicht aus einem Mitgliedstaat stammt, aus dem die Ausfuhr verboten ist, falls die nationale Verwaltung über Anhaltspunkte dafür verfügt, dass das Erzeugnis einem Ausfuhrverbot unterliegt.

2. Die in einem nationalen Zahlungsantrag abgegebene Versicherung der „gesunden und handelsüblichen Qualität“ im Sinne des Artikels 13 Satz 1 der Verordnung Nr. 3665/87 in der durch die Verordnung Nr. 2945/94 geänderten Fassung gehört nicht zu den Angaben gemäß Artikel 11 Absatz 1 Unterabsatz 2 in Verbindung mit Artikel 3 dieser Verordnung. Sie kann jedoch vom nationalen Gericht als ein Beweiselement für die Beurteilung der Lage des Ausführers angesehen werden.

Aktenzeichen: C309/04 Paragraphen: 3665/87 Datum: 2005-12-01
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