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PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Bewertung Erbbaurecht

Hessisches FG
28.10.2003 3 K 1451/99
Hochhauszuschlags, Erbbaurecht
Ist ein Grundstück mit einem Erbbaurecht belastet, so ist sowohl für die wirtschaftliche Einheit des Erbbaurechts als auch für die wirtschaftliche Einheit des belasteten Grundstücks jeweils ein Einheitswert festzustellen, § 92 Abs. 1 Satz 1 BewG. Bei der Ermittlung der Einheitswerte ist von einem Gesamtwert auszugehen, der für den Grund und Boden einschließlich der Gebäude und Außenanlagen festzustellen wäre, wenn die Belastung nicht bestünde, § 92 Abs. 1 Satz 2 BewG. Beträgt die Dauer des Erbbaurechts in dem für die Bewertung maßgebenden Zeitpunkt weniger als fünfzig Jahre, so ist der Gesamtwert entsprechend der Restnutzungsdauer des Erbbaurechts nach den sich aus § 92 Abs. 3 BewG ergebenden Vorgaben zu verteilen. (Leitsatz der Redaktion)
BewG § 92

Aktenzeichen: 3K1451/99 Paragraphen: BewG§92 Datum: 2030-10-28
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PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Bewertung

Hessisches FG
28.10.2003 3 K 3385/00
Der Grundbesitzwert eines bebautes Grundstücks ist für Zwecke der Erbschaftsteuer nach § 138 Abs. 3 in Verbindung mit § 46 BewG im Wege der Bedarfsbewertung mit einem typisierten Wert unter Berücksichtigung der tatsächlichen Verhältnisse im Besteuerungszeitpunkt und der Wertverhältnisse zum 1. Januar 1996 (§ 138 Abs. 1 Satz 2 BewG) zu ermitteln. Dabei sind bebaute Grundstücke zunächst unter Ansatz der in den letzten drei Jahren vor dem Besteuerungszeitpunkt erzielten Jahresmiete, vervielfacht mit 12,5 zu bewerten. Dieser Wert ist gegebenenfalls um einen Alterungsabschlag für das Gebäude zu mindern und bei Ein- und Zweifamilienhäusern, die ausschließlich Wohnzwecken dienen, um 20 v. H. zu erhöhen, § 146 Abs. 2 bis 5 BewG. Liegt der so ermittelte Grundstückswert unter dem Wert eines vergleichbaren unbebauten Grundstücks, dann ist als Grundbesitzwert der Wert festzustellen, mit dem das Grundstück als unbebautes Grundstück nach § 145 Abs. 3 BewG zu bewerten wäre (sogenannter Mindestwert), § 146 Abs. 6 BewG. Wenn der Steuerpflichtige nachweist, dass der gemeine Wert des Grundstücks (§ 9 Abs. 1 BewG) niedriger ist als der nach § 146 Abs. 2 bis 6 BewG ermittelte Wert, dann ist dieser niedrigere Wert als Grundbesitzwert festzustellen, § 146 Abs. 7 BewG, und jeweils auf volle 1000,-- DM (jetzt: 500,- EUR) abzurunden, § 139 BewG. (Leitsatz der Redaktion)
BewG §§ 46, 145, 139, 146, 138

Aktenzeichen: 3K3385/00 Paragraphen: BewG§46 BewG§145 BewG§139 BewG§146 BewG§138 Datum: 2030-10-28
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PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Bewertung

FG Niedersachsen
11.4.2014
1 K 107/11

Bedarfsbewertung im Vergleichswertverfahren

Für eine Bewertung nach § 183 Abs. 1 BewG reicht es nicht, dass das Finanzamt den Immobilien-Preis-Kalkulator der Gutachterausschüsse Niedersachsen anwenden. Es muss vielmehr auch tatsächlich von Gutachterausschuss Vergleichspreise anfordern.

BewG § 183 Abs 1, § 198
FGO § 76 Abs 1 S 1
GG Art 19 Abs 4

Aktenzeichen: 1K107/11 Paragraphen: BewG§183 BewG§198 FGO§76 GGArt.19 Datum: 2014-04-11
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PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Schenkung Bewertung

BFH
15.12.2010
II R 41/08

Begrenzung des Jahreswerts von Nutzungen - Verzicht auf gesonderte Feststellung des Grundbesitzwerts für Zwecke des § 16 BewG - Gemischte Schenkung durch Verzicht auf Nießbrauch gegen Übernahme einer dauernden Last - Bindungswirkung eines bestandskräftigen Feststellungsbescheids - Keine Anwendung des § 16 BewG bei Ermittlung des Verkehrswerts von Nutzungen

1. Bei der Berechnung des Höchstwerts i.S. des § 16 BewG ist bei einem bebauten Grundstück auf die Gesamtregelung des § 146 BewG einschließlich der Mindestwertregelung des § 146 Abs. 6 BewG abzustellen.

2. Eine gesonderte Feststellung des Grundbesitzwerts für Zwecke des § 16 BewG ist entbehrlich, wenn aufgrund eines bereits gesondert festgestellten Grundbesitzwerts eine weitere gesonderte Feststellung für den Stichtag denselben Grundbesitzwert ergäbe.

Aktenzeichen: IIR41/08 Paragraphen: BewG§16 Datum: 2010-12-15
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PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Bewertung

FG Nürnberg
26.3.2009
4 K 1522/2008

Streitig ist, ob eine gewerbliche Lagerhalle mit Büro und Sozialräumen nach § 76 Abs. 3 Nr. 2 BewG im Sachwert- oder Ertragswertverfahren zu bewerten ist.

Nach § 76 Abs. 1 BewG ist der Wert von Geschäftsgrundstücken zwar grundsätzlich im Ertragswertverfahren zu ermitteln. Nach § 76 Abs. 3 Nr. 2 BewG ist jedoch das Sachwertverfahren bei solchen Gruppen von Geschäftsgrundstücken und in solchen Einzelfällen bebauter Grundstücke anzuwenden, für die weder eine Jahresrohmiete ermittelt noch die übliche Miete nach § 79 Abs. 2 BewG geschätzt werden kann. Für die Frage, ob ein Grundstück zu einer Gruppe gehört, die im Sachwertverfahren zu bewerten ist, kommt es entscheidend darauf an, ob die Gruppe die für eine Bewertung im Ertragswertverfahren erforderliche Zahl vermieteter Objekt gleicher oder ähnlicher Art, Lage und Ausstattung aufweist. Nur wenn dies der Fall ist, können sich die Verhältnisse der Gruppe auf die gesetzliche Gestaltung des Ertragswertverfahrens, insbesondere die Bestimmung der Vervielfältiger (§ 80 BewG), ausgewirkt haben. (Leitsatz der Redaktion)

BewG § 76

Aktenzeichen: 4K1522/2008 Paragraphen: BewG§76 Datum: 2009-03-26
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PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Bewertung

FG Saarland
4.3.2008
2 K 2146/04

Nach der inzwischen ständigen Rechtsprechung des BFH weist ein Einfamilienhaus, dessen Wohnfläche die Grenzgröße von 220 qm überschreitet, eine besondere Gestaltung i.S. des § 76 Abs. 3 Nr. 1 BewG auf und ist deshalb im Sachwertverfahren zu bewerten. Ein Verstoß gegen den Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG liegt darin nicht.

Die Wohnflächenberechnung erfolgt in Anlehnung an die II. BVO. Nach § 42 Abs. 4 Nr. 4 II. BV gehören Geschäftsräume nicht zur Wohnfläche. Geschäftsräume im Sinne dieser Vorschrift sind grundsätzlich nur solche Räume, die nach ihrer baulichen Anlage und Ausstattung auf die Dauer anderen als Wohnzwecken, insbesondere gewerblichen oder beruflichen Zwecken zu dienen bestimmt sind und solchen Zwecken dienen. Allerdings können Geschäftsräume auch Räume mit einer indifferenten baulichen Anlage sein, die in gleicher Weise für Wohnraum oder zu Geschäftszwecken genutzt werden können. Solche Räume sind jedoch nur dann Geschäftsräume im Sinne des § 42 Abs. 4 Nr. 4 II. BVO, wenn sie tatsächlich zu geschäftlichen oder gewerblichen Zwecken benutzt werden und vom Wohnbereich in ausreichender Weise getrennt sind. Dies ist der Fall, wenn sie in räumlicher, wirtschaftlicher und funktioneller Beziehung so von den Wohnräumen getrennt sind, dass sie nicht mit diesen als Einheit angesehen werden können. Dazu ist erforderlich, dass die Geschäftsräume keine Verbindung zu den Wohnräumen haben und einen selbständigen Zugang besitzen. (Leitsatz der Redaktion)

BewG § 76
II. BVO § 42

Aktenzeichen: 2K2146/04 Paragraphen: BewG§76 II.BVO§42 Datum: 2008-03-04
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PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Bewertung

Niedersächsisches FG
30.11.2007
1 K 157/03

Keine Einheitswertminderung durch eine Mobilfunkanlage

Aktenzeichen: 1K157/03 Paragraphen: Datum: 2007-11-30
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PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Bewertung Einheitswert

BFH - Niedersächsisches FG
26.9.2007
II R 74/05

Wohnungsbegriff bei der Bedarfsbewertung

Die Frage, ob mehr als zwei Wohnungen vorliegen, bestimmt sich im Rahmen des § 146 Abs. 5 BewG nach dem Wohnungsbegriff, wie er für Zwecke der Einheitsbewertung des Grundvermögens im Urteil des BFH vom 5. Oktober 1984 III R 192/83 (BFHE 142, 505, BStBl II 1985, 151) entwickelt worden ist. Dies gilt unabhängig davon, wann das Gebäude bezugsfertig errichtet, ausoder umgebaut worden ist.

BewG § 146 Abs. 5

Aktenzeichen: IIR74/05 Paragraphen: BewG§146 Datum: 2007-09-26
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PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Bewertung

Niedersächsisches FG
20.09.2007
1 K 242/04

Bewertungsverfahren für Mastgesellschaften nach § 51 a BewG

Aktenzeichen: 1K242/04 Paragraphen: BewG§51a Datum: 2007-09-20
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PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Bewertung

FG München
11.07.2007
4 K 212/07

Verschulden i.S. des § 137 Satz 2 FGO

Äußert sich ein Steuerpflichtiger innerhalb des Einspruchsverfahrens in einer Weise, die eine Rücknahme des Einspruchs oder weiteren Sachvortrag nicht erwarten lässt und lehnt das FA die Berücksichtigung des niedrigeren Wert eines Grundstücks aufgrund fehlenden Nachweises i.S. des § 146 Abs. 7 BewG in seiner Einspruchsentscheidung ab, sind die Kosten des nach Vorlage des Wertgutachtens erfolgreichen Klageverfahrens nach § 137 Satz 2 FGO dem Kläger aufzuerlegen. Dem steht die Ankündigung der Beauftragung eines Gutachters am Tag nach der Entscheidung über den Einspruch nicht entgegen.

FGO § 137 S. 2
BewG § 146 Abs. 7

Aktenzeichen: 4K212/07 Paragraphen: FGO§137 BewG§146 Datum: 2007-07-11
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PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Bewertung

BFH - FG Berlin
24.5.2007
II R 68/05

Bewertung einer fest montierten öffentlichen Toilette mit automatischer Reinigung als Gebäude

Ein mit dem Untergrund fest verbundenes öffentliches Toilettenhäuschen mit einer Grundfläche von 8 qm und einem Gewicht von 3 t, das mit einer automatischen Türöffnung und mit einer Anlage zur automatischen Reinigung der Toilette ausgestattet ist, ist als Gebäude im bewertungsrechtlichen Sinn zu beurteilen. Die Toilette und die Reinigungstechnik stellen dabei nicht zum Grundvermögen gehörende Betriebsvorrichtungen dar.

BewG § 68, § 70 Abs. 3, § 99, § 129
BewG DDR § 10 Abs. 1, § 50
RBewDV § 3a, § 32 Abs. 1 Nr. 2, § 33 Abs. 2

Aktenzeichen: IIR68/05 Paragraphen: BewG§68 BewG§70 BewG§99 BewG§129 BewG-DDR§10 RBewDV§3a RBewDV§32 RBewDV§33 Datum: 2007-05-24
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=8373

PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Erbbaurecht Bewertung

FG Berlin
16.5.2007
3 K 3494/99

Der Wert eines Erbbaurechts ergibt sich gemäß § 148 Abs. 1 Satz 2 BewG aus dem Unterschied zwischen dem nach den §§ 146 bis 149 BewG ermittelten Steuerwert des gesamten Grundstücks und dem 18,6fachen des jährlich im Besteuerungszeitpunkt zu zahlenden Erbbauzinses (Wert des belasteten Grund und Bodens). Bei einem bebauten Grundstück richtet sich die Ermittlung des Gesamtwertes nach §§ 146 bzw. 147 BewG. (Leitsatz der Redaktion)

BewG §§ 146, 147, 148, 149

Aktenzeichen: 3K3494 Paragraphen: BewG§146 BewG§147 BewG§148 BewG§149 Datum: 2007-05-16
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PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Einheitswert Bewertung

FG Nürnberg
22.3.2007
IV 249/2006

Der Einheitswert wird nach § 22 Abs. 1 BewG im Wege einer Wertfortschreibung neu festgestellt, wenn der in DM ermittelte und auf volle 100 DM abgerundete Wert, der sich für den Beginn eines Kalenderjahres ergibt, von dem entsprechenden Wert des letzten Feststellungszeitpunktes nach unten um mehr als den zehnten Teil, mindestens aber um 500 DM, oder um mehr als 5.000 DM abweicht. Eine Fortschreibung des Einheitswerts findet auch zur Beseitigung eines Fehlers der letzten Feststellung statt (§ 22 Abs. 3 Satz 1 BewG). Eine Fortschreibung ist vorzunehmen, wenn dem Finanzamt bekannt wird, dass die Voraussetzungen für sie vorliegen. Einer Fortschreibung werden die tatsächlichen Verhältnisse im Fortschreibungszeitpunkt und die Wertverhältnisse im Hauptfeststellungszeitpunkt, dem 01.01.1964, zugrunde gelegt (§ 22 Abs. 4 Satz 2 BewG). Gemäß § 22 Abs. 4 Satz 3 BewG ist Fortschreibungszeitpunkt bei einer Änderung der tatsächlichen Verhältnisse der Beginn des Kalenderjahres, das auf die Änderung folgt, und bei einer Fortschreibung zur Beseitigung eines Fehlers der letzten Feststellung der Beginn des Kalenderjahres, in dem der Fehler dem Finanzamt bekannt wird, bei einer Erhöhung des Einheitswerts jedoch frühestens der Beginn des Kalenderjahres, in dem der Feststellungsbescheid erteilt wird. Eine Fortschreibung des Einheitswerts führt von ihren Voraussetzungen her zwingend zu einer Neufeststellung des Einheitswerts auf einen späteren Stichtag als in dem zuletzt festgestellten Einheitswert. (Leitsatz der Redaktion)

BewG § 22

Aktenzeichen: IV249/2006 Paragraphen: BewG§22 Datum: 2007-03-22
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PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Bewertung

BFH - Thüringer FG
25.1.2007
III R 49/06

Anbau an bestehendes Gebäude als selbständiges Wirtschaftsgut

1. Ob ein Anbau ein gegenüber dem bestehenden Gebäude selbständiges Wirtschaftsgut darstellt, ist --vom Nutzungs- und Funktionszusammenhang abgesehen-- nach bautechnischen Kriterien zu beurteilen. Entscheidend hierfür sind die statische Standfestigkeit der Gebäudeteile und die dazu getroffenen Baumaßnahmen wie z.B. eigene tragende Mauern und eigene Fundamente.

2. Ein Anbau, der keine eigene Standfestigkeit besitzt, ist kein selbständiges Wirtschaftsgut. Auf die Höhe der Bauaufwendungen, die erforderlich sind, um im Fall der Trennung den Gebäudeteil (Anbau) standfest zu machen, kommt es nicht an.

InvZulG 1999 § 2 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1
EStG § 7 Abs. 5

Aktenzeichen: IIIR49/06 Paragraphen: InvZulG§2 EStG§7 Datum: 2007-01-25
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PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Bewertung

Niedersächsisches FG
16.11.2006
1 K 202/00

Die Bewertung von Einfamilienhäusern mit zeitgemäßem Standard

Aktenzeichen: 1K202/00 Paragraphen: Datum: 2006-11-16
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PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Bewertung

BFH - FG Düsseldorf
31.08.2006
II B 115/05

Anforderungen an den Nachweis eines niedrigeren gemeinen Werts

1. Die Rechtsfrage, ob eigene Berechnungen des Steuerpflichtigen, der selbst nicht Sachverständiger für die Bewertung von Gründstücken ist, geeignet sind, einen niedrigeren gemeinen Wert nachzuweisen, ist nicht mehr klärungsbedürftig. Sie ist nach der Rechtsprechung des BFH zu verneinen, und zwar auch dann, wenn die Berechnungen von einem derartigen Sachverständigen für zutreffend gehalten worden sind.

2. Die Überprüfung der vom Steuerpflichtigen angestellten Berechnungen durch einen Sachverständigen steht unter Nachweisgesichtspunkten einer eigenen Wertermittlung durch diesen Sachverständigen nicht gleich.

BewG § 145 Abs. 3 S. 3
BewG § 146 Abs. 7

Aktenzeichen: IIB115/05 Paragraphen: BewG§145 BewG§146 Datum: 2006-08-31
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PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Bewertung

FG München
26.07.2006
4 K 491/06

Zur 220 m²-Grenze bei der Bewertung von Ein- und Zweifamilienhäusern im Sachwertverfahren Die Grenze von 220 m² für die Anwendung des Sachwertverfahrens bei der Bewertung von Ein- und Zweifamilienhäusern ist sachgemäß.

BewG 1974 § 20
BewG § 76 Abs. 3 Nr. 1
GG Art. 3

Aktenzeichen: 4K491/06 Paragraphen: BewG§20 BewG§76 GGArt.3 Datum: 2006-07-26
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=6973

PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Bewertung

BFH - FG München
12.7.2006
II R 1/04

Bedarfsbewertung: Anpassung des auf Grundlage des Bodenrichtwerts festzustellenden Werts eines unbebauten Grundstücks

Der auf der Grundlage des Bodenrichtwerts festzustellende Wert eines unbebauten Grundstücks ist entsprechend der Geschossflächenzahl unter Zugrundelegung des maßgeblichen Umrechnungskoeffizienten anzupassen, wenn der Gutachterausschuss den Bodenrichtwert und die dazugehörige Geschossflächenzahl bestimmt hat.

BewG § 145 Abs. 3

Aktenzeichen: IIR1/04 Paragraphen: BewG§145 Datum: 2006-07-12
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PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Schenkung Bewertung

FG Hamburg
10.5.2006
3 K 216/05

Streitig ist im Rahmen der gesonderten Feststellung des Grundbesitzwerts für die Schenkungsteuer, ob der Grundstückswert auf den Stichtag der Auflassung oder des zugrundeliegenden Schenkungsvertrages festzustellen ist und ob das betreffende Grundstück am Bewertungsstichtag als Rohbauland oder als Bauerwartungsland einzustufen war.

Aktenzeichen: 3K216/05 Paragraphen: Datum: 2006-05-10
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PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Bewertung Grundstücke

BFH - Hessisches FG
26.4.2006
II R 58/04

Finanzamt nicht zur Ableitung des für Rohbauland maßgebenden Bodenrichtwerts aus dem vom Gutachterausschuss mitgeteilten Bodenrichtwert für erschließungsbeitragsfreies Bauland berechtigt - Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts eines Grundstücks

Die FÄ sind nicht berechtigt, die für die Bedarfsbewertung von Rohbauland maßgebenden Bodenrichtwerte aus den von den Gutachterausschüssen für erschließungsbeitragsfreies Bauland mitgeteilten Bodenrichtwerten abzuleiten (Abweichung von R 160 Abs. 2 Sätze 1 und 7 ErbStR 2003).

BewG § 9, § 138, § 139, § 145 Abs. 3
BauGB § 192, § 196
AO 1977 § 125 Abs. 1

Aktenzeichen: IIR58/04 Paragraphen: BewG§9 bewG§138 BewG§139 BewG§145 BauGB§192 BauGB§196 AO§125 Datum: 2006-04-26
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=6711

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