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PDF-DokumentInsolvenzrecht - Prozeßrecht Vollstreckung

OLG Düsseldorf
07.10.2002 10 W 91/02
Aus Gründen der Prozessökonomie ist es geboten, das aus § 210 InsO folgende offensichtliche Vollstreckungshindernis bereits im Kostenfestsetzungsverfahren zu berücksichtigen.
ZPO § 104 InsO § 210

Aktenzeichen: 10W91/02 Paragraphen: ZPO§104 InsO§210 Datum: 2002-10-07
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PDF-DokumentInsolvenzrecht - Anfechtungsrecht Haftung Masse Vollstreckung

OLG Stuttgart
14.05.2002 1 U 1/02
1. Der Gläubiger einer Forderung gegen eine BGB-Gesellschaft, der einen Titel gegen einen Gesellschafter erwirkt hat, ist nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft nicht mehr befugt, die Zwangsvollstreckung gegen den Gesellschafter zu betreiben. Diese Befugnis steht nach § 93 InsO ausschließlich dem Insolvenzverwalter zu.

2. Auch die Befugnis zur Anfechtung nach dem Anfechtungsgesetz geht auf den Insolvenzverwalter über.

3. Ein anhängiger Prozess zwischen dem Gläubiger und dem Anfechtungsschuldner wird in entsprechender Anwendung von § 17 AnfG bis zur Aufnahme durch den Insolvenzverwalter unterbrochen.
InsO § 93 AnfG § 17

Aktenzeichen: 1U1/02 Paragraphen: InsO§93 AnfG§17 Datum: 2002-05-14
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PDF-DokumentInsolvenzrecht - Masse Vollstreckung

AG Dortmund
21.3.2002 257 IK 17/00
Ansprüche auf Erstattung von Steuern im Insolvenzverfahren
Massezugehörigkeit einer Steuererstattung im Insolvenzverfahren - kein Arbeitseinkommen im Sinne der § 850 ff ZPO. Die Pfändungsschutzbestimmungen der §§ 850 ff. ZPO sind darauf nicht anwendbar.

Aktenzeichen: 357IK17/00 Paragraphen: ZPO§850 Datum: 2002-03-31
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PDF-DokumentBankrecht Insolvenzrecht Wiedervereinigungsrecht Vollstreckungsrecht - Sicherungsrecht Sonstiges Vollstreckungsrecht Vollstreckungsvereinbarung

BGH
11.12.1997 IX ZR 341/95
Unwirksamkeit von Verpfändungsverträgen nach 4. DDR–Kreditverordnung 1. a) Zur Beurteilung der Wirksamkeit von Verpfändungsverträgen, die unter der Geltung der 4. DDR–Kreditverordnung vom 2. 3. 1990 (GBl DDR I, 114) abgeschlossen wurden, sind ergänzend die §§ 442ff. DDR–ZGB in der bei Vertragsabschluß geltenden Fassung heranzuziehen. Eine vertragliche Abweichung von diesen Vorschriften war nicht zulässig.

b) Die Verpfändung eines Warenlagers mit wechselndem Bestand nach § 14 IV 2 DDR– KreditVO i.d.F. der 4. DDR–KreditVO i.V. mit § 448 I DDR–ZGB ist jedenfalls dann unwirksam, wenn sie nicht den Bestimmtheitsgrundsätzen entspricht, die unter der Geltung des BGB für eine entsprechende Sicherungsübereignung entwickelt worden sind.

c) Die Verpfändung von Forderungen nach § 14 IV 3 DDR–KreditVO in der Fassung der 4. DDR–KreditVO i.V. mit § 449 I DDR–ZGB ist unwirksam, wenn die Bestimmungen des § 449 I 4 oder 5 DDR–ZGB nicht beachtet wurden.

2. a) Der Rechtsgedanke des § 15 S. 1 KO gilt auch im Gesamtvollstreckungsrecht.

b) Richtet sich die Entstehung einer Hypothek nach dem Recht der ehemaligen DDR, kommt eine entsprechende Anwendung von § 15 S. 2 KO i.V. mit § 878 BGB auf die Gesamtvollstreckungsordnung nicht in Betracht.

3. § 54 KO ist im Gesamtvollstreckungsrecht nicht entsprechend anwendbar.
DDR-ZGB §§ 45 III, 442 I 1, 448 I, 449 I 4, 5; DDR-KredVO § 14 IV; 4. DDR-KredVO § 2 II; DDR-VertragsG § 1 II;
GesO §§ 5 S. 2 Nr. 1, 7 I; KO § 15 S. 1, 2; BGB § 878; GesO § 7 V; KO § 54; InsO § 95

Aktenzeichen: IXZR341/95 Paragraphen: DDR-ZGB§45 III, DDR-ZGB§442 DDR-ZGB§448 DDR-ZGB§449 DDR-KredVO§14 DDR-KredVO§2 DDR-VertragsG§1 BGB§878 GesO§7 KO§54 InsO§95 Datum: 1997-12-11
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