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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Waffenrecht

Bayerischer VGH
23.11.2007
21 ZB 07.1622

Waffenrecht/Sprengstoffrecht; Widerruf; keine Zulassungsgründe

VwGO § 124 Abs 2
§ 124a VwGO,
WaffG § 5 Abs 2 Nr 5
WaffG § 10 Abs 1
WaffG § 10 Abs

Aktenzeichen: 21ZB07.1622 Paragraphen: VwGO§124a WaffG§10 Datum: 2007-11-23
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Waffenrecht

OVG Saarland
21.11.2007
1 B 405/07

Annahme der Unzuverlässigkeit bei besonders sorglosem Umgang mit Waffen und Munition

Schon unter der Geltung des Waffengesetzes 1976 war der in der Aufbewahrung einer geladenen Schusswaffe in der Wohnung zum Ausdruck kommende besonders sorglose Umgang mit Waffen und Munition als Tatsache anerkannt, die die Annahme der Unzuverlässigkeit des Waffenbesitzers rechtfertigen kann.

WaffG 1976 § 5 Abs 1 Nr 1b
WaffG 2002 § 45 Abs 2 S 1
WaffG 2002 § 5 Abs 1 Nr 2b

Aktenzeichen: 1B405/07 Paragraphen: WaffG§5 WaffG§45 Datum: 2007-11-21
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Waffenrecht

BVerwG - VGH Baden-Württemberg - VG Sigmaringen
14.11.2007
6 C 1.07

Waffenbesitzkarte; "Gelbe Waffenbesitzkarte"; Sportschütze; Erwerbsstreckungsgebot

Sportschützen dürfen auch im Anwendungsbereich des § 14 Abs. 4 WaffG 2002 (erleichterter Waffenerwerb aufgrund "Gelber Waffenbesitzkarte") in der Regel binnen sechs Monaten nicht mehr als zwei Waffen erwerben.

WaffG 2002 § 4
WaffG 2002 § 10
WaffG 2002 § 14

Aktenzeichen: 6C1.07 Paragraphen: WaffG§4 WaffG§10 WaffG§14 Datum: 2007-11-14
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Waffenrecht

OVG Lüneburg - VG Oldenburg
12.11.2007
11 ME 373/07

Jagdschein, Schreckschusswaffe, Streitwert, Streitwertkatalog, Waffenbesitzkarte, Waffenschein, Kleiner, Widerruf Kleiner Waffenschein; Begrenzung des Streitwertes

1. Waffenund Jagdscheininhaber sind vom Erfordernis der Erteilung einer Erlaubnis zum Führen einer Schreckschusswaffe (Kleiner Waffenschein) nicht ausgenommen.

2. Im Klageverfahren gegen den Widerruf von Waffenbesitzkarten ist das Interesse des Klägers gem. § 52 Abs. 1 GKG am Fortbestand der Erlaubnisse mit 25.000 Euro anzunehmen, wenn sich bei Berechnung des Streitwertes nach Nr. 50.2 des Streitwertkataloges für die Verwaltungsgerichtsbarkeit (NVwZ 2004,1327) ein höherer Betrag als 25.000 Euro ergäbe.

GKG § 52 I
Streitwertkatalog Nr. 50.2
WaffG Anlage 1
WaffG Anlage 2

Aktenzeichen: 11ME373/07 Paragraphen: GKG§52 WaffG Datum: 2007-11-12
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Waffenrecht

Bayerischer VGH
07.11.2007
21 ZB 07.2711

Keine grundsätzliche Bedeutung; waffenrechtliche Unzuverlässigkeit; Aufbewahrung von Waffen

VwGO § 124 Abs 2 Nr 1
WaffG § 5 Abs 1 Nr 2 Buchst b
WaffG § 36

Aktenzeichen: 21ZB07.2711 Paragraphen: WaffG§5 WaffG§36 Datum: 2007-11-07
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Waffenrecht

OVG NRW - VG Arnsberg
25.10.2007
20 A 1881/07

In den Fällen des § 5 Abs. 2 Nr. 1 WaffG (2002), in denen die Regelvermutung der Unzuverlässigkeit an eine erfolgte strafgerichtliche Verurteilung anknüpft, können Anhaltspunkte für einen Ausnahmefall regelmäßig nur die Tatumstände selbst oder Umstände betreffend die Persönlichkeit des Täters bieten, die in jenem strafrechtlich relevanten Verhalten zum Ausdruck gekommen sind. Diese in der Rechtsprechung, namentlich des BVerwG (u. a. Beschluss vom 28. 10. 1983 - 1 B 144.83 -, Buchholz 402.5 WaffG Nr. 36) zur Vorgängerregelung entwickelten grundsätzlichen Aussagen zur Prüfung eines Ausnahmefalles sind mangels jeglichen Anhalts zu einer Relativierung der Bedeutung der "Regel" auf die neu gefassten Regelvermutungstatbestände des § 5 Abs. 2 Nr. 1 WaffG zu übertragen.

WaffG § 5 Abs. 2 Nr. 1

Aktenzeichen: 20A1881/07 Paragraphen: WaffG§5 Datum: 2007-10-25
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Waffenrecht

OVG Lüneburg
05.06.2007
11 LC 102/07

Bedürfnis, Sportschütze, Waffenbesitzkarte, gelbe

Erteilung einer waffenrechtlichen Erlaubnis für Sportschützen ("gelbe" Waffenbesitzkarte) Die Erteilung einer gelben Waffenbesitzkarte nach § 14 Abs. 4 Satz 1 WaffG zum unbefristeten Erwerb der dort genannten Waffenarten ist nur möglich, wenn der Sportschütze ein Bedürfnis nach § 14 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2 WaffG für die zu erwerbende Waffe glaubhaft macht.

WaffG § 14 II
WaffG § 14 IV

Aktenzeichen: 11LC102/07 Paragraphen: WaffG§14 Datum: 2007-06-05
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht Waffenrecht

VG Osnabrück
24.05.2007
3 A 276/05

Jagdschein: Alkoholismus (Eignung, persönliche), Jagdschein: Einziehung (Alkoholismus)

Alkoholabhängigkeit hindert persönliche Eignung im jagd- und waffenrechtlichen Sinn Alkoholabhängigkeit schließt persönliche Eignung im Sinn jagd- und waffenrechtlicher Bestimmungen dauerhaft aus.

Eine fehlende Harmonisierung mit der als Regelbeispiel ausgestalteten Zuverlässigkeitsregelung in § 17 Abs.4 Nr.4 BJagdG hindert nicht die Auslegung des § 17 Abs.1 Satz 2 BJagdG i.V.m. § 6 Abs. 1 Nr. 2 WaffG als "absoluter Ausschluss der körperlichen Eignung" (so BT-Drucks. 14/7758, S.129 zu Nummer 16).

§ 6 Abs. 1 Nr. 2 WaffG ist verfassungskonform, verstößt insbesondere nicht gegen den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz.

BJagdG § 17 I 2
WaffG § 6 I Nr 2

Aktenzeichen: 3A276/05 Paragraphen: BJagdG§17 WaffG§6 Datum: 2007-05-24
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Waffenrecht

BVerwG - OVG NRW - VG Aachen
16.05.2007
6 C 24.06

Waffenbesitzkarte, Widerruf, Zuverlässigkeit, Rückwirkung

Der Widerruf einer Waffenbesitzkarte ist auch dann nach den verschärften Maßstäben des Waffengesetzes 2002 geboten, wenn die Waffenbesitzkarte unter der Geltung des Waffengesetzes 1976 erteilt worden ist und danach, aber vor Inkrafttreten des Waffengesetzes 2002 eine die Unzuverlässigkeit nach dem neuen Recht begründende Tatsache eingetreten ist.

WaffG 2002 §§ 1 Abs. 1, 4 Abs. 3, 5 Abs. 1 Nr. 1, 45 Abs. 2
WaffG 2002 § 58 Abs. 1
WaffG 2002 § 58 Abs. 7
WaffG 1976 § 5
WaffG 1976 § 30 Abs. 4
SprengG § 47a

Aktenzeichen: 6C24.06 Paragraphen: WaffG§1 WaffG§4 WaffG§5 WaffG§45 WaffG§58 WaffG§5 WaffG§30 SprenG§47a Datum: 2007-05-16
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Waffenrecht

Hessischer VGH - VG Darmstadt
21.03.2007
9 UE 2455/06

Geldstrafe, Strafe, Strafvorbehalt, Verurteilung, Verwarnung, Vorbehalt, Waffenrecht, Zuverlässigkeit

1. Eine mit einem Schuldspruch einhergehende Verwarnung unter Vorbehalt der Verurteilung zu einer Geldstrafe (§ 59 StGB) erfüllt nicht den Tatbestand des § 5 Abs. 2 Nr. 1 a) WaffG in der ab 1. April 2003 geltenden Fassung, wonach die erforderliche waffenrechtliche Zuverlässigkeit in der Regel Personen nicht besitzen, die wegen einer vorsätzlichen Straftat zu einer Geldstrafe von mindestens 60 Tagessätzen verurteilt worden sind.

2. Die Rechtslage seit 1. April 2003 unterscheidet sich damit von dem bis dahin geltenden früheren Rechtszustand. § 5 Abs. 2 WaffG a.F. stellte seinerzeit allein darauf ab, ob ein Betroffener wegen bestimmter, im Einzelnen genannter strafrechtlich relevanter Rechtsgutverletzungen rechtskräftig verurteilt wurde. Hierunter fiel nach VGH Baden-Württemberg (Beschluss vom 28. Oktober 1996 - 1 S 822/96 -, DÖV 1997, 257 = NVwZ-RR 1997, 414) auch eine Verwarnung mit Strafvorbehalt gemäß § 59 StGB.

StGB § 59
WaffG § 5 Abs. 2

Aktenzeichen: 9UE2455/06 Paragraphen: StGB§59 WaffG§5 Datum: 2007-03-21
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