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PDF-DokumentFamilienrecht - Unterhaltsrecht

OVG Lüneburg
23.8.2012
5 LA 240/10

Anspruch auf Familienzuschlag (Stufe 1) nach Scheidung; Nachweis der Unterhaltspflicht

1. Ein Anspruch eines geschiedenen Beamten auf Familienzuschlag der Stufe 1 nach § 40 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 BBesG setzt voraus, dass der Beamte das (Fort-)Bestehen einer Unterhaltspflicht in geeigneter Weise belegt. Der pauschale Hinweis auf die gesetzlichen Regelungen des nachehelichen Unterhalts genügt nicht.

2. Der Nachweis tatsächlicher Zahlungen ist dabei notwendiges, aber nicht hinreichendes Indiz, weil er überobligatorische Zahlungen nicht hinreichend sicher ausschließt und nicht ohne weiteres erkennbar ist, ob die Unterhaltspflicht auch in Zukunft besteht und der geschuldete Unterhalt die Höhe des Familienzuschlags erreicht.

BBesG § 40 Abs 1 S 1 Nr 3

Aktenzeichen: 5LA240/10 Paragraphen: BBesG§40 Datum: 2012-08-23
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PDF-DokumentFamilienrecht - Unterhaltsrecht

OVG Lüneburg
13.8.2012
4 PA 198/12

Rückforderung von Unterhaltsleistungen nach § 5 Abs. 2 UVG

UVG § 2 Abs 3 Nr 1, § 5 Abs 2, § 7 Abs 1 S 1

Aktenzeichen: 4PA198/12 Paragraphen: UVG§2 UVG§5 UVG§7 Datum: 2012-08-13
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PDF-DokumentFamilienrecht - Sonstiges

BVerfG
19.6.2012
2 BvR 1397/09

Familienzuschlag in Lebenspartnerschaften, Homo-Ehe Familienzuschlag

1. Die Ungleichbehandlung von verheirateten und in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebenden Beamten beim Familienzuschlag der Stufe 1 (§ 40 Abs. 1 Nr. 1 BBesG) stellt eine am allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG zu messende mittelbare Ungleichbehandlung wegen der sexuellen Orientierung dar.

2. Geht die Privilegierung der Ehe mit einer Benachteiligung anderer, in vergleichbarer Weise rechtlich verbindlich verfasster Lebensformen einher, obgleich diese nach dem geregelten Lebenssachverhalt und den mit der Normierung verfolgten Zwecken vergleichbar sind, rechtfertigt der bloße Verweis auf das Schutzgebot der Ehe keine Differenzierungen. Vielmehr bedarf es in solchen Fällen jenseits der bloßen Berufung auf Art. 6 Abs. 1 GG eines hinreichend gewichtigen Sachgrundes, der gemessen am jeweiligen Regelungsgegenstand und -ziel die Benachteiligung dieser anderen Lebensformen rechtfertigt (vgl. BVerfGE 124, 199 <226>).

GG Art 3 Abs 1, Art 6 Abs 1, Art 33 Abs 5
BVerfGG § 18 Abs 1 Nr 2, § 23 Abs 1 S 2

Aktenzeichen: 2BvR1397/09 Paragraphen: Datum: 2012-06-19
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PDF-DokumentFamilienrecht - Versorgungsausgleich

BVerwG - Baerischer VGH - VG München
31.5.2012
8 B 6.12

Altersvorsorge, ergänzende; Anpassung; Anrechte; Bezirksschornsteinfegermeister; Regelsicherungssystem; Sozialversicherungspflicht; Versorgung; Versorgung, berufsständische; Versorgungsansprüche; Zusatzversorgung

§ 32 VersAusglG lässt die Anpassung von Anrechten nach Rechtskraft des Versorgungsausgleichs nur für Regelsicherungssysteme zu. Eine analoge Anwendung auf - obligatorische - berufsständische Zusatzversorgungen (hier: Bezirksschornsteinfegermeister) kommt nicht in Betracht.

VersAusglG §§ 32, 37

Aktenzeichen: 8B6.12 Paragraphen: VersAusglG§32 VersAusglG§37 Datum: 2012-05-31
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PDF-DokumentFamilienrecht - Unterhaltsrecht

OVG Berlin-Brandenburg - VG Cottbus
11.5.2012
6 M 100.12

Rückforderung von Unterhaltsvorschuss nach Inobhutnahme des Kindes

Die Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII bewirkt nach § 1 Abs. 4 Satz 2 UVG einen Wegfall der Voraussetzungen für die Zahlung der Unterhaltsleistung im Sinne des § 5 Abs. 1 Nr. 1 UVG. Für den Unterhaltsvorschuss als Ausfallleistung ist während einer Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII kein Raum (mehr).

SGB VIII § 42 Abs 2 S 3, § 91 Abs 1 Nr 7, § 92 Abs 1 Nr 5
SGB X § 45, § 48

Aktenzeichen: 6M100.12 Paragraphen: SGBVIII§42 SGBVIII§91 SGBVIII§92 SGBX§45 SGBX§48 Datum: 2012-05-11
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PDF-DokumentFamilienrecht - Unterhaltsrecht

OVG Berlin-Brandenburg - VG Cottbus
11.5.2012
6 M 100.12

Die Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII bewirkt nach § 1 Abs. 4 Satz 2 UVG einen Wegfall der Voraussetzungen für die Zahlung der Unterhaltsleistung im Sinne des § 5 Abs. 1 Nr. 1 UVG. Für den Unterhaltsvorschuss als Ausfallleistung ist während einer Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII kein Raum (mehr).

SGB VIII § 42 Abs 2 S 3, § 91 Abs 1 Nr 7, § 92 Abs 1 Nr 5
SGB X § 45, § 48

Aktenzeichen: 6M100.12 Paragraphen: SGBVIII§42 SGBVIII§91 SGBVIII§92 SGBX§45 SGBX§48 Datum: 2012-05-11
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PDF-DokumentFamilienrecht - Unterhaltsrecht

VGH Baden-Württemberg - VG Sigmaringen
3.5.2012
12 S 2935/11

1. Einem aus einer anonymen künstlichen Befruchtung hervorgegangenen Kind kann, sofern nicht die Voraussetzungen des § 1600 Abs. 5 BGB gegeben sind, keine Unterhaltsleistung nach § 1 Abs. 1 UVG zustehen.

2. Sinn und Zweck des Unterhaltsvorschussgesetzes verlangen, dass der öffentlichen Hand jedenfalls die potentielle Möglichkeit eröffnet ist, ihre Aufwendungen für die Gewährung der Unterhaltsleistung von dem anderen Elternteil erstattet zu bekommen.

UVG § 1 Abs 1, § 1 Abs 3, § 7
BGB § 1600 Abs 5

Aktenzeichen: 12S2935/11 Paragraphen: UVG§1 UVG§7 BGB§1600 Datum: 2012-05-03
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PDF-DokumentFamilienrecht - Gewaltschutzrecht

VG Göttingen
19.1.2012
1 A 94/10

Wohnungsverweisung; Gefahrenprognose; Befristung

1. Bei der Ermessensausübung im Rahmen einer Entscheidung nach § 17 Abs. 2 Satz 2 Nds. SOG ist die Erwägung zulässig, man beabsichtige den von häuslicher Gewalt betroffenen Familienangehörigen eine Phase der Ruhe zu verschaffen, um ihnen die Möglichkeit zu geben, ohne das Risiko von Gewalttätigkeiten Entscheidungen über ihre künftige Lebensführung und ggf. die Inanspruchnahme gerichtlichen Schutzes nach dem Gewaltschutzgesetz zu treffen (vgl. BVerfG, Beschluss vom 22.02.2002 - 1 BvR 300/02 -, NJW 2002, 2225).

2. Zur Berechnung der 14-Tages-Frist gemäß § 17 Abs. 2 Satz 2 Nds. SOG.

BGB § 187
Nds. SOG § 17 Abs 1 S 1, § 17 Abs 2 S 1, § 17 Abs 2 S 2
VwVfG § 31 Abs 2

Aktenzeichen: 1A94/10 Paragraphen: BGB§187 Nds.SOG§17 Datum: 2012-01-19
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PDF-DokumentFamilienrecht - Namensrecht

Bayerischer VGH - VG Würzburg
14.10.2011
5 ZB 11.2053

Namensänderung

VwGO § 124a Abs 4 S 4, § 124 Abs 2 Nr 1
NamÄndG § 3 Abs 1

Aktenzeichen: 5ZB11.2053 Paragraphen: NamÄndG§3 Datum: 2011-10-14
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PDF-DokumentFamilienrecht - Gewaltschutzrecht Sonstiges

OVG Lüneburg - VG Stade
7.10.2011
8 LA 93/11

Auslegung, ermessenslenkende Verwaltungsvorschrift, Förderung, Gewaltschutzstelle, Subvention, Verwaltungspraxis, Verwaltungsvorschrift, Wortlaut, Zufluchtstätte, Zuwendung

1. Zur Förderung von Zufluchtstätten für misshandelte Frauen und ihre Kinder nach der vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit erlassenen Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen für Frauen und Mädchen, die von Gewalt betroffen sind, - RL - vom 20. Dezember 2006 (Nds. MBl. 2007, S. 90).

2. Die Gewährung der Förderpauschale nach Nr. 5.2 Satz 1 RL in Höhe von 2.200 EUR für jeden Belegungsplatz setzt voraus, dass zugleich die Voraussetzungen für die Gewährung der Förderpauschale nach Nr. 5.2 Satz 3 RL in Höhe von 32.000 EUR für die Beratungstätigkeit und die Kinderbetreuung erfüllt sind, mithin in der Zufluchtstätte die Beratung, Unterbringung und Betreuung der von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen und ihrer Kinder angeboten wird.

LHO §§ 23, 44
VV-LHO § 44

Aktenzeichen: 8LA93/11 Paragraphen: LHO§23 LHO§44 VV-LHO§44 Datum: 2011-10-07
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