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PDF-DokumentVerkehrswegerecht - Luftverkehrsrecht

OVG Berlin-Brandenburg - VG Berlin
12.10.2015
6 S 24.15

Luftsicherheit; Zuverlässigkeitsüberprüfung; Pilot; Steuerhinterziehung; Strafurteil; Würdigung der Gesamtumstände; fehlende Zuverlässigkeit; Widerruf der Lizenz; Vereinbarkeit mit Unionsrecht; Inländerdiskriminierung; Anwendungsbereich der Verträge;

EGV 216/2008
EGV 300/2008
EUV 1178/2011
VwGO § 123
LuftSiG § 7 Abs 1

Aktenzeichen: 6C24.15 Paragraphen: Datum: 2015-10-12
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=19699

PDF-DokumentVerkehrswegerecht - Luftverkehrsrecht

OVG Lüneburg - VG Braunschweig
2.6.2015
7 LA 98/14

Luftverkehrsrecht - Zulassung zu einem Qualifikationsnachweis für Lehrkräfte im Bereich der Gefahrgutschulungen

1. Zu der Frage, ob die vom Luftfahrt Bundesamt in den Nachrichten für Luftfahrer (NfL) II 36/05 veröffentlichten und ergänzend kommentierten Schulungsanforderungen für die Beförderung von gefährlichen Gütern den Anforderungen des verfassungsrechtlichen Gesetzesvorbehalts genügen.

2. Sie sind jedenfalls zur Ausfüllung einer Regelungslücke für eine Übergangszeit hinzunehmen, da nur auf diese Weise die sonst eintretende Funktionsunfähigkeit notwendiger Verwaltungstätigkeit vermieden werden kann und der hier in Rede stehende Eingriff Erfordernis eines Nachweises umfassender Kenntnisse auf dem Gebiet der Gefahrgutbeförderung u.a. im Luftverkehr der Sache nach zu billigen ist.

GefahrgutG § 3
NfL II 36/05

Aktenzeichen: 7LA98/14 Paragraphen: Datum: 2015-06-02
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=19096

PDF-DokumentVerkehrswegerecht - Luftverkehrsrecht

OVG Berlin-Brandenburg
15.1.2015
6 A 4.14

Flugverfahren; Flugroutenfestsetzung; Klage einer Naturschutzvereinigung; Feststellungsklage; Klagebefugnis; Natura 2000-Gebiet; Vogelschutzgebiet; SPA-Gebiet (Special Protection Area); IBA-Gebiet (Important Bird Area); FFH-Verträglichkeitsprüfung; habitatschutzrechtliche Abweichungsentscheidung; Mitwirkungsrecht; Planfeststellung; Einwirkungsbereich des Flughafens; Untersuchungsraum der FFH-Vorprüfung; Freigabe der abweichend von der Planfeststellung festgesetzten Flugverfahren; Vergleichbarkeit der Auswirkungen; Mindest-Überflughöhe von 600 m; Flughöhenprognose; Steiggradient; Vogelschlagrisiko;Pendelflüge von Vögeln; Vogelschutzrichtlinie; faktisches Vogelschutzgebiet; Aircraft Relevant Areas (ABA)

1. Ein anerkannter Naturschutzverein ist zur Einlegung von Rechtsbehelfen gegen abweichend von der Grobplanung aus der Planfeststellung festgesetzte Flugverfahren berechtigt, wenn es möglich erscheint, dass die im Planfeststellungsverfahren durchgeführte FFH-Verträglichkeitsvorprüfung unzureichend ist und daher nicht von einer ergänzenden Verträglichkeitsprüfung und gegebenenfalls Abweichungsprüfung abgesehen werden durfte (im Anschluss an BVerwG, Urteil vom 19. Dezember 2013 - BVerwG 4 C 14/12 -).

2. Auf die Durchführung einer ergänzenden FFH-Verträglichkeits- und ggf. nachfolgenden Abweichungsprüfung kann im Flugroutenfestsetzungsverfahren verzichtet werden, wenn die Ergebnisse der Untersuchungen aus der Planfeststellung auf abweichend von der Grobplanung festgesetzte Flugverfahren übertragbar sind (im Anschluss an BVerwG, a.a.O.).

3. Bei Einhaltung einer Mindest-Überflughöhe von 600 Metern über Vogellebensräumen kann ausgeschlossen werden, dass erhebliche Beeinträchtigungen auf die Vogelpopulationen eintreten.

VwGO § 42 Abs 2, § 43
UmwRG § 3
LuftVG § 32 Abs 4 S 1 Nr 8, § 32 Abs 4c S 1

Aktenzeichen: 6A4.14 Paragraphen: Datum: 2015-01-15
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=18669

PDF-DokumentVerkehrswegerecht - Luftverkehrsrecht

OVG Lüneburg - VG Braunschweig
13.1.2015
7 ME 91/14

Luftverkehrsrecht; Freistellung von Einschränkungen der Lizenzrechte älterer Piloten im gewerblichen Luftverkehr - Beschwerde im Verfahren des vorl. Rechtsschutzes

Art. 14 Abs. 4 Satz 1 der VO (EG) Nr. 216/2008 ist nicht als eine Übergangsbestimmung zu handhaben, die nur darauf zugeschnitten wäre, den einmaligen Übergang von dem bisherigen Rechtszustand zu der Einschränkung der Rechte von Lizenzinhabern gemäß FCL.065 Buchst. a) der VO (EU) Nr. 1178/2011 zu erleichtern.

EGV 216/2008 Art 14 Abs 4 S 1
EUV 1178/2011

Aktenzeichen: 7ME91/14 Paragraphen: Datum: 2015-01-13
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=18679

PDF-DokumentVerkehrswegerecht - Luftverkehrsrecht

BVerwG - OVG Berlin-Brandenburg
18.12.2014
4 C 35.13

Festlegung eines Flugverfahrens ("Müggelsee-Route")

Flugverfahren; Flugroute; Umweltrechtsbehelf; Verbandsklage; naturschutzrechtliche ~; tauglicher Gegenstand einer ~; Umweltverträglichkeitsprüfung; ~ eines Flugverfahrens; FFH-Verträglichkeitsprüfung; ~ eines Flugverfahrens; Abweichungsentscheidung; FFH-Vorprüfung; Feststellungsklage; ~ eines Umweltvereins; Beteiligungsrecht; artenschutzrechtliche Ausnahme; ruhige Gebiete; Lärmaktionsplan; Aarhus-Übereinkommen; Planfeststellungsbeschluss; Auslegung eines ~; Verhältnis des ~ zu Flugverfahren; Drittschutz; Abwägungsgebot; Abwägungsvorgang; Abwägungsergebnis; Zumutbarkeitsgrenze; NIROSBerechnung; Prognosehorizont; Beobachtungspflicht; Naherholung; Vertrauensschutz; Planungssystem; Bauleitplan; Raumordnung.

1. Schließt ein Planfeststellungsbeschluss die Festsetzung eines bestimmten Flugverfahrens ausdrücklich oder konkludent ausschließlich im öffentlichen Interesse aus, werden Rechte von Grundstückseigentümern auch dann nicht verletzt, wenn ein Flugverfahren unter Verstoß gegen diese Regelung festgesetzt wird.

2. Angesichts der bei der Festlegung von Flugverfahren im Vordergrund stehenden Bewirtschaftung des jeweils konkret anfallenden Lärms und flexibler Änderungsmöglichkeiten ist die Wahl eines überschaubaren Prognosehorizontes für die vom Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung geforderte Abwägungsentscheidung nicht zu beanstanden. Das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung muss aber die Auswirkungen seiner Festlegung beobachten und bei entsprechendem Anlass seine Abwägungsentscheidung überprüfen und gegebenenfalls korrigieren.

Aarhus-Übereinkommen Art. 9 Abs. 3
BImSchG § 47a Satz 1 BNatSchG § 34 Abs. 1 Satz 1, § 44 Abs. 1, § 63 Abs. 2 Nr. 5, § 64 Abs. 1
FFH-RL Art. 6 Abs. 3
FluglärmG § 2 Abs. 2
GG Art. 103 Abs. 1 LuftVG § 29b Abs. 2, § 32 Abs. 4 Nr. 8, Abs. 4c
LuftVO § 27a Abs. 2 Satz 1
Umgebungslärm-RL Art. 8 Abs. 1
UmwRG § 1 Abs. 1, § 2 Abs. 1, § 3
UVPG § 2 Abs. 3, § 3b Abs. 1 Satz 1, § 3e Abs. 1 Nr. 2
UVP-RL Art. 4 Abs. 1
VwGO § 42 Abs. 2, § 43 Abs. 1, §§ 108, 119 Abs. 1, § 137 Abs. 2

Aktenzeichen: 4C35.13 Paragraphen: Datum: 2014-12-18
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=18892

PDF-DokumentVerkehrswegerecht - Luftverkehrsrecht

BVerwG - OVG NRW
18.12.2014
4 C 36.13

Änderung eines Flughafens; Nachbarklage; Klagebefugnis; drittschützende Norm; UVP-Vorprüfung, fehlerhaft; gerichtliche Überprüfung, eingeschränkt; Umweltrechtsbehelfsgesetz; Klage auf Nutzungsuntersagung; Klagebefugnis; Anspruch auf Einschreiten; Ermessensreduzierung.

1. Die Unterbleibensentscheidung nach § 8 Abs. 3 Satz 1 LuftVG ist ein für einen Dritten anfechtbarer Verwaltungsakt und fällt gemäß § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Buchst. a UmwRG i.V.m. § 2 Abs. 3 Nr. 1 UVPG in den Anwendungsbereich des Umweltrechtsbehelfsgesetzes.

2. Auch in der Fassung durch das Gesetz zur Beschleunigung von Planungsverfahren für Infrastrukturvorhaben vom 9. Dezember 2006 (BGBl. I S. 2833) erfasst § 8 Abs. 3 Satz 2 Nr. 3 LuftVG Drittbelange, die in mehr als unerheblicher, mithin abwägungsrelevanter Weise berührt werden.

3. Ist die Klage eines Nachbarn gegen eine Unterbleibensentscheidung für die Änderung eines Flughafens wegen einer fehlerhaften UVP-Vorprüfung erfolgreich, so kann er regelmäßig auch eine Untersagung der formell illegalen Nutzung bis zu deren luftverkehrsrechtlicher Zulassung beanspruchen.

LuftVG § 8 Abs. 2 und 3, § 10 Abs. 1 Satz 3, § 29 Abs. 1
UmwRG § 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Buchst. a, § 4 Abs. 3 und 1
UVPG § 3a Satz 4, § 2 Abs. 3 Nr. 1, § 3c Satz 1 und 3, § 3e Abs. 1 Nr. 2
VwGO § 42 Abs. 2, § 113 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 5, § 137 Abs. 2

Aktenzeichen: 4C36.13 Paragraphen: Datum: 2014-12-18
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=18925

PDF-DokumentVerkehrswegerecht - Luftverkehrsrecht

BVerwG - OVG Berlin-Brandenburg
12.11.2014
4 C 34.13

Flugverfahren; Abflugverfahren; Flugrouten; Umweltverträglichkeitsprüfung; ruhiges Gebiet; Natura 2000-Gebiet; FFH-Verträglichkeitsprüfung; Projektbegriff; Abweichungsentscheidung; anerkannte Naturschutzvereinigung; Klagerecht; Klagebefugnis; Möglichkeitstheorie.

Anerkannte Umweltverbände sind nicht berechtigt, die fehlerhafte Behandlung von in Lärmaktionsplänen dargestellten ruhigen Gebieten durch eine Flugverfahrensfestlegung zu rügen.

Aarhus-Konvention Art. 9 Abs. 3
BImSchG § 47a Satz 1, § 47d Abs. 2 Satz 2
BNatSchG § 34, § 63 Abs. 2 Nr. 5, § 64 Abs. 1 Nr. 1
LuftVO § 27a Abs. 2 Satz 1
Umgebungslärm-RL Art. 3 Buchst. l, Art. 8 Abs. 1 Satz 1 Buchst. b Satz 2
UmwRG § 1 Abs. 1 Satz 1, § 2 Abs. 1 Nr. 1
UVPG § 3b Abs. 1 Satz 1
UVP-RL Art. 1 Abs. 2 Buchst. a, Art. 2 Abs. 1, Art. 3, 4
VwGO § 42 Abs. 2

Aktenzeichen: 4C34.13 Paragraphen: Datum: 2014-11-12
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=18656

PDF-DokumentVerkehrswegerecht - Luftverkehrsrecht

BVerwG - OVG Berlin-Brandenburg
12.11.2014
4 C 37.13

Flugverfahren; Abflugverfahren; Flugrouten; Fluglärmkommission; Abwägung; rechtsstaatliches Abwägungsgebot; unzumutbarer Fluglärm; Alternativenprüfung.

§ 29b Abs. 2 LuftVG enthält für die vom Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung bei der Festlegung von Flugverfahren zu treffende Abwägungsentscheidung keine Direktiven, wenn sämtliche in Betracht kommenden Routen mit unzumutbarem Fluglärm verbunden sind (Abgrenzung zu Urteil vom 24. Juni 2004 - BVerwG 4 C 11.03 - BVerwGE 121, 152).

FluglärmG § 2 Abs. 2
LuftVG § 8 Abs. 1 Satz 3, § 29b Abs. 2, § 32b

Aktenzeichen: 4C37.13 Paragraphen: Datum: 2014-11-12
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=18657

PDF-DokumentVerkehrswegerecht - Luftverkehrsrecht

OVG Lüneburg - VG BRaunschweig
30.7.2014
7 ME 42/14

Zur Anhörung und Beweisermittlung im luftfahrtrechtlichen Widerrufsverfahren

1. Der Widerruf bzw. die Aussetzung einer Pilotenlizenz und der damit verbundenen Berechtigungen oder Zeugnisse nach ARA.FCL.250 a) iVm ARA.GEN.355 a) verlangt, dass die zuständige Behörde dem Inhaber der Lizenz die Beanstandung vor Beginn der Untersuchung schriftlich mitteilt und (erst) nach erfolgter Untersuchung, wenn der Verstoß sich bestätigt und ein Sicherheitsproblem festgestellt wird, den Widerruf oder die Beschränkung ausspricht.

2. Auch für Ordnungsbehörden gilt das gesetzliche Beweismaß der vollen Überzeugungsbildung, da es dem materiellen Recht zuzuordnen ist. Das Aufzeigen von Zweifeln, Fragwürdigkeiten oder Ungereimtheiten reicht für den zu führenden Vollbeweis nicht aus.

VwVfG § 28

Aktenzeichen: 7ME42/14 Paragraphen: Datum: 2014-07-30
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=18410

PDF-DokumentVerkehrswegerecht - Luftverkehrsrecht Lärmschutz

OVG Lüneburg
9.7.2014
7 KS 61/10

Zum Nachtflugbetrieb auf dem Flughafen Hannover-Langenhagen

Es spricht einiges dafür, die Zumutbarkeit iSv § 29b Abs. 2 LuftVG in Anlehnung an die Werte des Fluglärmgesetzes 2007 zu bestimmen, d.h. für bestehende zivile Flugplätze Immissionswerte von LAeqNacht > 55 dB(A) und LAmax = 6 x 57 dB(A) zugrunde zu legen (wie OVG Berlin Brandenburg, Urt. v. 09.04.2014 - 6 A 8.14 -, juris).

FluLärmG § 2 Abs 2 Nr 2
LuftVG § 29b, § 6 Abs 2 S 4, § 6 Abs 4 S 2
VwVfG § 75 Abs 2 S 2, § 75 Abs 2 S 4

Aktenzeichen: 7KS61/10 Paragraphen: Datum: 2014-07-09
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=18409

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