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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Allgemeinverfügung Corona-Virus

OVG Berlin-Brandenburg
17.4.2020
OVG 11 S 23/20

Schließung von Ladengeschäften wegen Corona; Wesentlichkeitsgrundsatz; ungerechtfertigte Ungleichbehandlung; Unverhältnismäßigkeit; fehlende Erforderlichkeit

GG Art 12 Abs 1
IfSG § 28 Abs 1, § 32
SARS-CoV2-2-EindV § 2
VwGO § 47 Abs 6

Aktenzeichen: 11S23/20 Paragraphen: Datum: 2020-04-17
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=22929

PDF-DokumentOrdnungsrecht Gesundheit- und Fürsorge - Allgemeinverfügung Corona-Virus Pflegeheime

OVG Lüneburg - VG Hannover
17.4.2020
13 ME 85/20

Vorläufiger Rechtsschutz gegen eine infektionsschutzrechtliche Anordnung (LK HI, AV v. 09.04.2020 - Heimbetretungsverbot)

Eine notwendige Schutzmaßnahme im Sinne des § 28 Abs. 1 IfSG liegt grundsätzlich nicht darin, dass einem Betreuer durch eine infektionsschutzrechtliche Anordnung der Zutritt zu einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft nach § 2 Abs. 3 NuWG, zu Formen des betreuten Wohnens nach § 2 Abs. 4 NuWG sowie zu ambulant betreuten Wohngemeinschaften zum Zweck der Intensivpflege, die nicht in den Gestaltungsbereich des NuWG fallen, untersagt und er dadurch an der Wahrnehmung der ihm gerichtlich übertragenen Betreuungsaufgaben gehindert wird.

IfSG § 28
HeimG ND § 2
VwGO § 80 Abs 5

Aktenzeichen: 13ME85/20 Paragraphen: Datum: 2020-04-17
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=22931

PDF-DokumentOrdnungsrecht - Allgemeinverfügung Corona-Virus

OVG Lüneburg
17.4.2020
13 MN 84/20

Vorläufiger Rechtsschutz gegen eine infektionsschutzrechtliche Verordnung (Nds. MS, VO v. 7.4.2020, § 1 Abs. 3 Satz 1 Nr. 7 - Schließung von Verkaufsstellen des stationären Einzelhandels)

GG Art 12, Art 14
IfSG § 28, § 32
VwGO § 47 Abs 6

Aktenzeichen: 13MN84/20 Paragraphen: Datum: 2020-04-17
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=22934

PDF-DokumentOrdnungsrecht - Allgemeinverfügung Corona-Virus

OVG Mecklenburg-Vorpommern
17.4.2020
2 KM 333/20 OVG

Der Antrag der Antragstellerin, durch Erlass einer einstweiligen Anordnung nach § 47 Abs. 6 VwGO die Schließungsanordnung in § 1 Abs. 1 der „Verordnung der Landesregierung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Mecklenburg-Vorpommern“ des Antragsgegners vom 03. April 2020 in der Fassung vom 08. April 2020 bis zur Entscheidung über den Normenkontrollantrag der Antragstellerin vom 16. April 2020 außer Vollzug zu setzen, hat keinen Erfolg.

Aktenzeichen: 2KM333/20 Paragraphen: Datum: 2020-04-17
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=22936

PDF-DokumentOrdnungsrecht Grundgesetz - Allgemeinverfügung Corona-Virus Versammlungsfreiheit

BVerfG - VGH Baden-Württemberg - VG Stuttgart
17.4.2020
1 BvQ 37/20

Erlass einer einstweiligen Anordnung gegen Versammlungsverbot - infektionsschutzrechtliches Versammlungsverbot (hier: § 3 Abs 1, Abs 6 CoronaVO ) muss im Rahmen der Ermessensausübung dem Grundrecht aus Art. 8 Abs 1 GG Rechnung tragen - Verantwortung für Minimierung von Infektionsrisiken trifft nicht allein Veranstalter - Pflicht der Versammlungsbehörde zur Kooperation mit dem Anmelder

1a. Im vorliegenden verfassungsgerichtlichen Eilverfahren muss offenbleiben, ob es von Art 8 GG gedeckt ist, die Ausübung der Versammlungsfreiheit durch Rechtsverordnung einem grundsätzlichen Verbot mit Erlaubnisvorbehalt zu unterwerfen und die Erteilung einer solchen Erlaubnis in das Ermessen der Verwaltung zu stellen.(Rn.23)

1b. Jedenfalls muss, wenn eine derartige Regelung (hier: gestützt auf § 3 Abs 1, Abs 6 CoronaVV BW) getroffen wird, im Rahmen der Ermessensausübung dem Grundrecht aus Art 8 GG Rechnung getragen werden. (Rn.23)

1c. Dies erfordert insb eine hinreichende Berücksichtigung der konkreten Umstände des jeweiligen Einzelfalls. Lediglich pauschale Erwägungen, die jeder Versammlung entgegengehalten werden könnten, werden dem nicht gerecht (vgl BVerfG, 15.04.2020, 1 BvR 828/20 ). (Rn.23)

2. Bestehen mit Blick auf den Infektionsschutz Bedenken gegen die Zulassung einer Versammlung, so trifft die Verantwortung zur Minimierung der Infektionsrisiken nicht allein den Antragsteller. Vielmehr muss sich die zuständige Behörde vor dem Erlass einer Beschränkung der Versammlungsfreiheit zunächst um eine kooperative, einvernehmliche Lösung mit dem Versammlungsveranstalter bemühen (Hinweis auf BVerfG, 14.05.1985, 1 BvR n233/81 – Brokdorf – <355ff, 362>).(Rn.25)

3. Hier: Erlass einer eA zur Verbescheidung einer Versammlungsanmeldung unter Berücksichtigung der Rechtsauffassung der Kammer.

3a. Es ist schon nicht erkennbar, dass die Versammlungsbehörde von dem ihr in § 3 Abs 6 CoronaVV BW eingeräumten Ermessen im Lichte von Art 8 GG Gebrauch gemacht hat.(Rn.20)

3b. Dass sich der Zweck eines infektionsschutzrechtlichen Kontaktverbots, die weitere Ausbreitung einer Virus-Erkrankung zu verhindern, durch die Nichtzulassung der Versammlung erreichen lässt, ließe sich letztlich gegen jede Versammlung unabhängig von der Teilnehmerzahl anführen. (Rn.24)

3c. Zudem hat die Behörde keinerlei eigene Überlegungen zur weiteren Minimierung von Infektionsrisiken angestellt.(Rn.25)

GG Art 8 Abs 1, Art 8 Abs 2
BVerfGG § 32 Abs 1
CoronaVV BW § 3 Abs 1, § 3 Abs 6

Aktenzeichen: 1BvQ37/20 Paragraphen: Datum: 2020-04-17
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=22952

PDF-DokumentOrdnungsrecht - Allgemeinverfügung Corona-Virus Versammlungsrecht

VG Hannover
16.4.2020
10 B 2232/20

Versammlungsverbot wegen Coronavirus

1. Die Nds. Verordnung über die Beschränkung sozialer Kontakte zur Eindämmung der Corona-Pandemie (CoronaV) enthält in § 2 Abs. 3 Satz 2 ein Versammlungsverbot. Dieses generelle Versammlungsverbot steht nicht mit Art. 8 Abs. 1 GG in Einklang, da es Ausnahmen nicht zulässt.

2.vJedenfalls bei kleineren stationären Versammlungen kann der Gesundheitsschutz nicht nur über ein vollständiges Versammlungsverbot gewährleistet werden. Der Infektionsgefahr kann vielmehr durch Beschränkungen gemäß § 8 Abs. 2 NVersG - etwa Tragen von Gesichtsmasken, Abstandsregelungen, Begrenzung der Teilnehmerzahl, Umzäunung und Kennlichmachung des Versammlungsgeländes, Erfassung von Name und Anschrift der Teilnehmenden - begegnet werden kann.

GG Art 8
VersammlG ND § 8 Abs 1, § 8 Abs 2

Aktenzeichen: 10B2232/20 Paragraphen: Datum: 2020-04-16
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=22918

PDF-DokumentOrdnungsrecht - Allgemeinverfügung Corona-Virus

OVG Lüneburg
16.4.2020
13 MN 79/20

Vorläufiger Rechtsschutz gegen eine infektionsschutzrechtliche Verordnung (Nds. MS, VO v. 7.4.2020, § 1 Abs. 3 Satz 1 Nr. 7 - Schließung von Verkaufsstellen des stationären Einzelhandels)

GG Art 12, Art 3
IfSG § 28 Abs 1, § 32
VwGO § 47 Abs 6

Aktenzeichen: 13MN79/20 Paragraphen: Datum: 2020-04-16
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=22933

PDF-DokumentOrdnungsrecht Gesundheit- und Fürsorge - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht

Bayerischer VGH
16.4.2020
20 NE 20.782

Corona-Pandemie; einstweiliger Rechtsschutz im Normenkontrollverfahren; Folgenabwägung; Spielhalle

VwGO § 47 Abs 6
IfSG § 28 Abs 1, § 32
CoronaVV Bay 2§ 2 Abs 1

Aktenzeichen: 20NE20.782 Paragraphen: Datum: 2020-04-16
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=22976

PDF-DokumentOrdnungsrecht Gesundheit- und Fürsorge - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht

OVG Lüneburg
16.4.2020
13 MN 77/20

Vorläufiger Rechtsschutz gegen eine infektionsschutzrechtliche Verordnung (Nds. MS, VO v. 7.4.2020, § 1 Abs. 3 Satz 1 Nr. 5 Alt. 3 - Schließung von Fitnessstudios)

Der Antrag der Antragstellerin, die Verordnung des Antragsgegners über die Beschränkung sozialer Kontakte zur Eindämmung der Corona-Pandemie vom 7. April 2020 bis zur Entscheidung über den Normenkontrollantrag außer Vollzug zu setzen, soweit diese den Betrieb von Fitnessstudios untersagt, wird abgelehnt.

GG Art 12, Art 13
IfSG § 28, § 32
VwGO § 47 Abs

Aktenzeichen: 13MN77/20 Paragraphen: Datum: 2020-04-16
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=22978

PDF-DokumentOrdnungsrecht - Allgemeinverfügung Corona-Virus

OVG NRW
15.4.2020
13 B 440/20.NE

Infektionsschutz - hier: weiterhin Betriebsuntersagung für Fitnessstudios wegen Schutz von Leben und Gesundheit

1. Keine Außervollzugsetzung von § 3 Abs. 1 Nr. 3 CoronaSchVO (juris: CoronaVV NW). Die Betriebsuntersagung für Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen kann voraussichtlich über § 32 Satz 1 IfSG auf die Generalklausel in § 28 Abs. 1 Satz 1 Halbsatz 1 IfSG gestützt werden.

2. Sie verstößt unter Berücksichtigung der aktuellen Risikoeinschätzung des Robert Koch-Instituts auch nicht gegen das Gebot der Verhältnismäßigkeit.

IfSG § 28 Abs 1, § 32
CoronaVV NW § 3
GG Art 12 Abs 1, Art 14 Abs 1

Aktenzeichen: 13B440/20 Paragraphen: Datum: 2020-04-15
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=22937

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