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PDF-DokumentVersicherungsrecht/Versorgung - Beihilfe

OVG Lüneburg
9.2.2012
5 LA 264/10

Zur Anwendbarkeit der Hinweise zu BhV a. F. im Übergangszeitraum

BhV § 6 Abs 2
BG ND § 87c Abs 1

Aktenzeichen: 5LA264/10 Paragraphen: BhV§6 Datum: 2012-02-09
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PDF-DokumentVersicherungsrecht/Versorgung - Beihilfe

BVerwG - OVG NRW - VG Gelsenkirchen
14.1.2012
2 C 24.10

Beihilfe; stationäre Pflege; Heimunterbringung; Pflegekosten; Pflegedifferenzkosten; Unterkunfts-, Verpflegungs- und Investitionskosten; Fürsorgepflicht; Alimentation; Ausnahmefall; strengster Maßstab; Mischsystem; zumutbare Eigenvorsorge; Pflegeversi-cherung; Pflegezusatzversicherung; Versicherbarkeit; beihilfefähige Aufwendungen; Beihilfebemessungssatz; Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge

Ein Versorgungsempfänger hat einen Anspruch auf Erhöhung des Beihilfebemessungssatzes für die Erstattung der Aufwendungen für seine stationäre Pflege, wenn ansonsten der amtsangemessene Lebensunterhalt nicht mehr sichergestellt ist und Eigenvorsorge durch Abschluss einer Versicherung nicht möglich oder zumutbar ist. Das von der Beihilfeverordnung, hier § 12 Abs. 5 Buchst. c BVO NRW, eröffnete Ermessen ist dann auf Null reduziert.

GG Art. 33 Abs. 5
BVO NRW 2004 § 5 Abs. 7 Satz 2, § 12 Abs. 5 Buchst. c
SGB VI § 294 Abs. 1 Satz 1

Aktenzeichen: 2C24.10 Paragraphen: GGArt.33 BVONRW§5 SGBVI§294 Datum: 2012-01-14
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PDF-DokumentVersicherungsrecht/Versorgung - Beihilfe

OVG Lüneburg - VG Göttingen
4.1.2012
5 LA 176/10

Aufwendungen, Beamter, Beihilfe, Entstehung, Zeitpunkt; maßgeblicher

Maßgeblicher Zeitpunkt für die Beurteilung im Beihilferecht Maßgeblich für die rechtliche Beurteilung beihilferechtlicher Streitigkeiten ist grundsätzlich die Sach- und Rechtslage zum Zeitpunkt des Entstehens der Aufwendungen

BBhV § 58 I
NBG § 87 c I

Aktenzeichen: 5LA176/10 Paragraphen: BBhV§58 NBG§87c Datum: 2012-01-04
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PDF-DokumentVersicherungsrecht/Versorgung - Beihilfe

VG Stuttgart
19.10.2011
8 K 3031/11

1. Die zum 01.01.2011 in Kraft getretene Verordnungsermächtigung in § 78 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3, 2. Halbsatz, 1. Alternative LBG, wonach die Gewährung von Beihilfen an den Nachweis der Erfüllung der Versicherungspflicht nach § 193 Abs. 3 VVG geknüpft werden kann, ist verfassungswidrig, weil der Landesgesetzgeber mangels Gesetzgebungskompetenz verfassungsrechtlich an der Erteilung einer solchen Verordnungsermächtigung gehindert ist (in Fortführung der Rechtsprechung des VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 28.10.2010 - 10 S 2821/09 -).

2. Die Regelung in § 78 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3, 2. Halbsatz, 1. Alternative LBG stellt nach wie vor lediglich eine Ermächtigung zur Einführung einer zusätzlichen Sanktionierung der Nichterfüllung der bundesrechtlich normierten Versicherungspflicht in § 193 Abs. 3 VVG dar, für die der Landesgesetzgeber keine Regelungskompetenz besitzt.

3. Die auf Grund der Ermächtigung des § 78 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3, 2. Halbsatz, 1. Alternative LBG erlassene Regelung des § 1 Abs. 5 Satz 1 BVO kann den Beihilfeanspruch eines Beihilfeberechtigten damit nicht ausschließen.

Aktenzeichen: 8K3031/11 Paragraphen: VVG§193 Datum: 2011-10-19
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PDF-DokumentVersicherungsrecht/Versorgung - Beihilfe Kostenübernahme

BVerwG - VGH Baden-Württemberg - VG Freiburg
17.10.2011
2 C 14.10

Beihilfe; Grenznähe; Auslandsbehandlung; Krankenhauskosten; Kostenbeschränkung auf die im Inland beihilfefähigen Kosten; Abkommen der Europäischen Gemeinschaft und ihrer Mitgliedstaaten mit der Schweizerischen Eidgenossenschaft; grenzüberschreitende Dienstleistungen; Beschränkung der Dienstleistungsfreiheit; gesetzliche Grundlage; Verordnungsermächtigung; Angemessenheit; Notfallbehandlung; Konkretisierung des Begriffs der Angemessenheit; Auslandskrankenversicherung; Gleichheitssatz; im Beihilfesystem angelegte Sachgesetzlichkeit

Sofern eine kostengünstigere Behandlung für den Beamten tatsächlich nicht erreichbar ist, darf die Beihilfe für notwendige medizinische Leistungen nicht nach einer fiktiven Vergleichsberechnung begrenzt werden.

GG Art. 3 Abs. 1
EGFreizügAbkCH
EGV Art. 49, 50
LBG BW § 101 Satz 1 und 2, § 101 Satz 3 Nr. 4
BVO BW § 13 Abs. 1 Satz 1, § 13 Abs. 2 Nr. 3 Alt. 2, § 5 Abs. 1
GOÄ § 6a Abs. 1 Satz 1

Aktenzeichen: 2C14.10 Paragraphen: GGArt.33 L Datum: 2011-10-17
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PDF-DokumentVersicherungsrecht/Versorgung - Beihilfe Kostenübernahme

BGH - OLG Oldenburg - LG Aurich
13.10.2011
III ZR 231/10

Wird bei der Festsetzung der Beihilfe die Überschreitung des Schwellenwertes (2,3facher Gebührensatz) in einer Zahnarztrechnung rechtswidrig und schuldhaft nicht anerkannt, und lässt sich daraufhin der den Antrag stellende Beamte wegen der bei ihm durch diese Entscheidung hervorgerufenen begründeten Zweifel an der Richtigkeit der Rechnungsstellung auf einen Zivilrechtsstreit mit dem behandelnden Arzt ein, so sind ihm die im Falle des Unterliegens entstehenden Kosten zu ersetzen.

BGB § 839
BhV vom 01.11.2001§ 5 Abs 1

Aktenzeichen: IIIZR231/10 Paragraphen: BGB§839 Datum: 2011-10-13
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PDF-DokumentVersicherungsrecht/Versorgung - Beihilfe

BVerwG - OVG NRW - VG Köln
30.9.2011
2 B 66.11

Aufwendungen im Krankheitsfall; Krankheit im beihilferechtlichen Sinne; beihilferechtliche Notwendigkeit von Aufwendungen; entstellendes Aussehen als Krankheit; psychische Krankheit aufgrund einer körperlichen Eigenschaft ohne Krankheitswert

Die Aufwendungen zu einem operativen Eingriff in einen gesunden Körper, durch den das subjektiv als belastend empfundene Aussehen verändert wird, sind auch dann nicht notwendig im beihilferechtlichen Sinne, wenn die Belastungen das Ausmaß einer psychischen Krankheit angenommen haben (im Anschluss an die stRspr des BSG zu § 27 Abs. 1 Satz 1 SGB V).

BhV § 1 Abs. 1 Satz 1, § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1
BBhV § 1 Satz 1, § 6 Abs. 1 Satz 1
SGB V § 27 Abs. 1 Satz 1
VwGO § 86 Abs. 1

Aktenzeichen: 2B66.11 Paragraphen: BhV§1 BhV§5 BBhV§1 SGBV§27 VwGO§86 Datum: 2011-09-30
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PDF-DokumentVersicherungsrecht/Versorgung - Beihilfe Kostenübernahme

BVerwG - OVG Lüneburg - VG Oldenburg
29.9.2011
2 C 80.10

Beihilfe; Beihilfeausschluss; persönliche Tätigkeit; naher Angehöriger; Ehegatte; Eltern; Kind; Honorar; Forderung; Vertrauensschutz; Aufwendungen; Angemessenheit; Notwendigkeit; Abweichung von der Sachgesetzlichkeit; sachlicher Grund; Angewiesenheit auf die Behandlung durch den nahen Angehörigen

1. § 5 Abs. 4 Nr. 6 Satz 1 BhV schließt Aufwendungen für die persönliche Tätigkeit eines nahen Angehörigen bei einer Heilmaßnahme auch dann von der Beihilfe aus, wenn diese nicht der Angehörige selbst, sondern dessen Angestellter durchgeführt hat.

2. Der Beihilfeausschluss gilt nicht für Fallkonstellationen, in denen die erforderliche medizinische Behandlung nur in der Praxis des nahen Angehörigen durchgeführt werden konnte oder es dem Berechtigten aus tatsächlichen Gründen nicht möglich oder zumutbar war, eine andere Praxis aufzusuchen, und der Umfang der Behandlung das Maß dessen deutlich übersteigt, was üblicherweise noch unentgeltlich geleistet wird.

GG Art. 3 Abs. 1 GG
NBG (2001) § 87c Abs. 1
BhV (2001) § 5 Abs. 4 Nr. 6 Satz 1

Aktenzeichen: 2C80.10 Paragraphen: GGArt.3 NBG§87c Datum: 2011-09-29
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PDF-DokumentVersicherungsrecht/Versorgung - Beihilfe

VG Hannover
24.8.2011
13 A 1236/11

Batterie, Beihilfe, Cochlea-Implantat, Fürsorgepflicht, Hilfsmittel, Hörgerät

Frage der Beihilfefähigkeit für Batterien für ein Cochlea-Implantat

BhV § 6

Aktenzeichen: 13A1236/11 Paragraphen: BhV§6 Datum: 2011-08-24
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PDF-DokumentVersicherungsrecht/Versorgung - Beihilfe

VG Hannover
11.7.2011
13 A 6153/08

Begründung, Refraktive Laseranwendung, Schwellenwertüberschreitung, überdurchschnittlich, Unruhe

Beihilfe für eine refraktive Laseranwendung nach der PRK-Methode; Frage der Begründetheit einer Schwellenwertüberschreitung nach dem Urteil des OVG Lüneburg vom 05.04.2011 - 5 LB 231/10 -

BhV § 5 I
NBG §§ 120, 87c

Aktenzeichen: 13A6153/08 Paragraphen: BhV§5 NBG§120 NBG§87c Datum: 2011-07-11
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