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PDF-DokumentRechtsmittelrecht - Fristen

BGH - OLG Bamberg - AG Bad Kissing
29.3.2017
XII ZB 576/16

Wirksamkeit der Verlängerung der Frist zur Begründung eines Rechtsmittels bei bereits abgelaufener Rechtsmittelbegründungsfrist im Zeitpunkt des Eingangs des Verlängerungsantrags

Die Verlängerung der Frist zur Begründung eines Rechtsmittels durch den Vorsitzenden des Rechtsmittelgerichts ist nicht wirksam, wenn im Zeitpunkt des Eingangs des Verlängerungsantrags die Frist zur Rechtsmittelbegründung bereits abgelaufen war (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 9. November 2005, XII ZB 140/05, FamRZ 2006, 190 und vom 24. Januar 1996, XII ZB 184/95, FamRZ 1996, 543; BGH Beschluss vom 17. Dezember 1991, VI ZB 26/91, BGHZ 116, 377 = NJW 1992, 842 und BGH Beschluss vom 12. Februar 2009, VII ZB 76/07, NJW 2009, 1149).(Rn.8)

FamFG § 117 Abs 1
ZPO § 520 Abs 2 S 2

Aktenzeichen: XIIZB576/16 Paragraphen: Datum: 2017-03-29
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PDF-DokumentRechtsmittelrecht - Wiedereinsetzung

BGH - OLG Düsseldorf - LG Duisburg
29.3.2017
XII ZB 567/16

Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Sorgfaltspflichten des Anwalts bei durch ein Gericht eröffneter Möglichkeit der Weiterleitung von Schriftstücken an das zuständige Gericht Eröffnet ein Gericht die Möglichkeit der Weiterleitung von Schriftstücken an das zuständige Gericht, so genügt der Anwalt seinen Sorgfaltspflichten bereits dann, wenn er einen fristgebundenen Schriftsatz so rechtzeitig abgibt, dass er einen fristgemäßen Eingang beim zuständigen Gericht mit Sicherheit erwarten darf (im Anschluss an BGH Beschlüsse vom 23. März 2006, IX ZB 56/05, AnwBl 2006, 491 und vom 12. Juli 1961, I ZB 2/61, VersR 1961, 923).(Rn.10)

ZPO § 85 Abs 2, § 233

Aktenzeichen: XIIZB567/16 Paragraphen: Datum: 2017-03-29
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PDF-DokumentFamilienrecht-Unterhaltsrecht - Ausbildungsunterhalt

BGH - OLG Frankfurt - AG Büdingen
3.5.2017
XII ZB 415/16

1. Zum Ausbildungsunterhalt in den so genannten Abitur-Lehre-Studium-Fällen - hier: anästhesietechnische Assistentin - Medizinstudium (im Anschluss an Senatsbeschluss vom 8. März 2017, XII ZB 192/16, juris; Senatsurteile vom 17. Mai 2006, XII ZR 54/04, FamRZ 2006, 1100 und vom 7. Juni 1989, IVb ZR 51/88, BGHZ 107, 376 = FamRZ 1989, 853).

2. Die Leistung von Ausbildungsunterhalt für ein Studium des Kindes kann einem Elternteil unzumutbar sein, wenn das Kind bei Studienbeginn bereits das 25. Lebensjahr vollendet und den Elternteil nach dem Abitur nicht über seine Ausbildungspläne informiert hat, so dass der Elternteil nicht mehr damit rechnen musste, noch auf Ausbildungsunterhalt in Anspruch genommen zu werden.

BGB § 1610 Abs 2

Aktenzeichen: XIIZB415/16 Paragraphen: BGB§1610 Datum: 2017-05-03
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PDF-DokumentFamilienrecht - Betreuung/Beistand Kostenrecht

BGH - LG Köln - AG Köln
3.5.2017
XII ZB 403/15

Eine entsprechende Anwendung des § 6 VBVG auf die Vergütung eines neben einem Bevollmächtigten bestellten Betreuers scheidet aus, wenn die Betreuung wegen des von vornherein beschränkten Umfangs der Vollmacht erforderlich wird (im Anschluss an Senatsbeschlüsse vom 8. Juli 2015, XII ZB 494/14, FamRZ 2015, 1710 und vom 20. März 2013, XII ZB 231/12, FamRZ 2013, 873).

VBVG § 6 Abs 1

Aktenzeichen: XIIZB403/15 Paragraphen: Datum: 2017-05-03
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PDF-DokumentFamilienrecht - Versorgungsausgleich

BGH - OLG Schleswig - AG Neumünster
22.3.2017
XII ZB 385/15

Zur Behandlung geringfügiger Anrechte (§ 18 VersAusglG) bei Tod eines Ehegatten vor Rechtskraft der Entscheidung über den Versorgungsausgleich (§ 31 VersAusglG).

VersAusglG § 18, § 31

Aktenzeichen: XIIZB385/15 Paragraphen: Datum: 2017-03-22
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PDF-DokumentFamilienrecht - Auskunftsrecht

BGH - Thüringer OLG - AG Weimar
5.4.2017
XII ZB 259/16

Die Vorschrift des § 1379 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BGB in der seit dem 1. September 2009 geltenden Fassung, nach der Auskunft über das Vermögen zum Zeitpunkt der Trennung verlangt werden kann, ist nicht anwendbar, wenn die Ehe vor dem 1. September 2009 rechtskräftig geschieden worden ist (Fortführung von Senatsurteilen vom 16. Juli 2014, XII ZR 108/12, FamRZ 2014, 1610 und vom 22. Oktober 2014, XII ZR 194/13, FamRZ 2015, 121).

BGB vom 01.09.2009 § 1379 Abs 1 S 1 Nr 1

Aktenzeichen: XIIZB259/16 Paragraphen: BGB§1379 Datum: 2017-04-05
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PDF-DokumentFamilienrecht - Scheidungsrecht Prozeßrecht

BGH - OLG München - AG München
12.4.2017
XII ZB 254/16

Nach Rechtskraft der Scheidung kann zwischen den geschiedenen Ehegatten kein Anspruch auf Verfahrenskostenvorschuss mehr entstehen (im Anschluss an die Senatsbeschlüsse vom 25. November 2009, XII ZB 46/09, FamRZ 2010, 189 und vom 23. März 2005, XII ZB 13/05, FamRZ 2005, 883 sowie Senatsurteil vom 9. November 1983, IVb ZR 14/83, BGHZ 89, 33 = FamRZ 1984, 148).

BGB § 1360a Abs 4 S 1, § 1361 Abs 4 S 4

Aktenzeichen: XIIZB254/16 Paragraphen: BGB§1360a Datum: 2017-04-12
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PDF-DokumentFamilienrecht - Namensrecht Sonstiges

BGH - Kammergericht - AG Schöneberg
26.4.2017
XII ZB 177/16

Die Wahlmöglichkeit nach Art. 48 EGBGB beschränkt sich nicht auf dem deutschen Recht bekannte Namensbestandteile. Wählbar ist vielmehr der gesamte im Ausland erworbene Name (hier: Mittelname nach dänischem Recht).

BGBEG Art 48

Aktenzeichen: XIIZB177/16 Paragraphen: Datum: 2017-04-26
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PDF-DokumentFamilienrecht - Betreuung/Beistand

BGH - LG Koblenz - AG St. Goar
22.3.2017
XII ZB 260/16

Betreuerbestellung für bestimmte Aufgabenkreise: Beurteilung des Betreuungsbedarfs des Betroffenen

Ein Betreuer darf nur für Aufgabenkreise bestellt werden, in denen die Betreuung erforderlich ist. Für welche Aufgabenkreise ein Betreuungsbedarf besteht, ist aufgrund der konkreten, gegenwärtigen Lebenssituation des Betroffenen zu beurteilen. Dabei genügt es, wenn ein Handlungsbedarf in dem betreffenden Aufgabenkreis jederzeit auftreten kann (im Anschluss an Senatsbeschlüsse vom 15. Februar 2017, XII ZB 510/16 - juris und vom 6. Juli 2016, XII ZB 131/16, FamRZ 2016, 1668).(Rn.7)

BGB § 1896 Abs 2

Aktenzeichen: XIIZB260/16 Paragraphen: BGB§1896 Datum: 2017-03-22
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PDF-DokumentFamilienrecht - Kindschaftsrecht

BGH - Thüringer OLG - AG Erfurt
3.5.2017
XII ZB 157/16
1. Die Schutzimpfung eines Kindes ist auch dann eine Angelegenheit von erheblicher Bedeutung für das Kind, wenn es sich um eine sogenannte Standard- oder Routineimpfung handelt.

2. Bei Uneinigkeit der Eltern über die Durchführung einer solchen Impfung kann die Entscheidungsbefugnis dem Elternteil, der die Impfung des Kindes entsprechend den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission beim Robert-Koch-Institut befürwortet, jedenfalls dann übertragen werden, wenn bei dem Kind keine besonderen Impfrisiken vorliegen.

3. Die Einholung eines Sachverständigengutachtens zur Klärung und Abwägung der allgemeinen Infektions- und Impfrisiken ist hierfür nicht erforderlich.

BGB § 1628, § 1687

Aktenzeichen: XIIZB157/16 Paragraphen: BGB§1628 BGB§1687 Datum: 2017-05-03
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