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PDF-DokumentVollstreckungsrecht Internationales Recht - Vollstreckungsrecht Unterhaltstitel Vollstreckungsvereinbarung

OLG Celle - AG Holzminden
21.04.2004 15 UF 6/04
Der Vollstreckbarerklärung eines kanadischen Unterhaltsurteils kann eine – nach deutschem Sachrecht zu beurteilende – Vollstreckungsvereinbarung zwischen dem Unterhaltsschuldner und dem durch den Generalbundesanwalt vertretenen unterhaltsberechtigten Kind entgegenstehen.
AUG § 10
ZPO § 722
ZPO § 723

Aktenzeichen: 15UF6/04 Paragraphen: AUG§10 ZPO§722 ZPO§723 Datum: 2004-04-21
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PDF-DokumentVollstreckungsrecht - Vollstreckungsvereinbarung Aufrechnung

OLG KARLSRUHE
15.10.2002 2 WF 144/01
1. Eine vollstreckungsbeschränkende Vereinbarung kann unter der auflösenden Bedingung der Wirksamkeit einer Aufrechnungsvereinbarung geschlossen werden.

2. Aufgrund getroffener Aufrechnungsvereinbarung kann die Vollstreckungsschuldnerin als gesetzliche Vertretin eines gemeinsamen minderjährigen Kindes mit Kindesunterhaltsansprüchen aufrechnen. Insoweit kommt es auf die Gegenseitigkeit der Ansprüche nicht an.
§§ 387 ff., 394 BGB

Aktenzeichen: 2WF144/01 Paragraphen: BGB§387 BGB§394 Datum: 2002-10-15
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PDF-DokumentBankrecht Insolvenzrecht Wiedervereinigungsrecht Vollstreckungsrecht - Sicherungsrecht Sonstiges Vollstreckungsrecht Vollstreckungsvereinbarung

BGH
11.12.1997 IX ZR 341/95
Unwirksamkeit von Verpfändungsverträgen nach 4. DDR–Kreditverordnung 1. a) Zur Beurteilung der Wirksamkeit von Verpfändungsverträgen, die unter der Geltung der 4. DDR–Kreditverordnung vom 2. 3. 1990 (GBl DDR I, 114) abgeschlossen wurden, sind ergänzend die §§ 442ff. DDR–ZGB in der bei Vertragsabschluß geltenden Fassung heranzuziehen. Eine vertragliche Abweichung von diesen Vorschriften war nicht zulässig.

b) Die Verpfändung eines Warenlagers mit wechselndem Bestand nach § 14 IV 2 DDR– KreditVO i.d.F. der 4. DDR–KreditVO i.V. mit § 448 I DDR–ZGB ist jedenfalls dann unwirksam, wenn sie nicht den Bestimmtheitsgrundsätzen entspricht, die unter der Geltung des BGB für eine entsprechende Sicherungsübereignung entwickelt worden sind.

c) Die Verpfändung von Forderungen nach § 14 IV 3 DDR–KreditVO in der Fassung der 4. DDR–KreditVO i.V. mit § 449 I DDR–ZGB ist unwirksam, wenn die Bestimmungen des § 449 I 4 oder 5 DDR–ZGB nicht beachtet wurden.

2. a) Der Rechtsgedanke des § 15 S. 1 KO gilt auch im Gesamtvollstreckungsrecht.

b) Richtet sich die Entstehung einer Hypothek nach dem Recht der ehemaligen DDR, kommt eine entsprechende Anwendung von § 15 S. 2 KO i.V. mit § 878 BGB auf die Gesamtvollstreckungsordnung nicht in Betracht.

3. § 54 KO ist im Gesamtvollstreckungsrecht nicht entsprechend anwendbar.
DDR-ZGB §§ 45 III, 442 I 1, 448 I, 449 I 4, 5; DDR-KredVO § 14 IV; 4. DDR-KredVO § 2 II; DDR-VertragsG § 1 II;
GesO §§ 5 S. 2 Nr. 1, 7 I; KO § 15 S. 1, 2; BGB § 878; GesO § 7 V; KO § 54; InsO § 95

Aktenzeichen: IXZR341/95 Paragraphen: DDR-ZGB§45 III, DDR-ZGB§442 DDR-ZGB§448 DDR-ZGB§449 DDR-KredVO§14 DDR-KredVO§2 DDR-VertragsG§1 BGB§878 GesO§7 KO§54 InsO§95 Datum: 1997-12-11
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