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PDF-DokumentVertragsrecht AGB-Recht - Angebot/Annahme Schriftform Notarverträge Sonstige Verträge

BGH - OLG Naumburg - LG Magdeburg
13.5.2016
V ZR 265/14

1. Ein auf den Abschluss eines nach § 311b Abs. 1 Satz 1 BGB beurkundungspflichtigen Vertrags gerichtetes Angebot, das nicht notariell beurkundet und daher nichtig ist, kann, soweit es Allgemeine Geschäftsbedingungen enthält, zusätzlich aufgrund der richterlichen Inhaltskontrolle gemäß § 308 Nr. 1 BGB als unwirksam anzusehen sein; außerdem erlischt es, wenn es nicht fristgerecht angenommen wird.

2. Wird ein bereits erloschenes formnichtiges Angebot auf Abschluss eines nach § 311b Abs. 1 Satz 1 BGB beurkundungspflichtigen Vertrags angenommen, führen Auflassung und Eintragung in das Grundbuch nicht dazu, dass der Vertrag zustande kommt.

BGB § 146, § 308 Nr 1, § 311b Abs 1 S 1, § 311b Abs 1 S 2

Aktenzeichen: VZR265/14 Paragraphen: BGB§146 BGB§311b BGB§308 Datum: 2016-05-13
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PDF-DokumentVertragsrecht - Schriftform

BGH - OLG Bremen - LG Bremen
20.9.2012
I ZR 75/11

Die Erklärung der Haftbarhaltung nach § 439 Abs. 3 Satz 1 HGB bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform gemäß § 126 Abs. 1 BGB.

HGB § 439 Abs 3 S 1
BGB § 126 Abs 1

Aktenzeichen: IZR75/11 Paragraphen: HGB§439 BGB3126 Datum: 2012-09-20
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PDF-DokumentVertragsrecht - Schriftform

Kammergericht - LG Berlin
25.1.2007
8 U 129/06

Die Schriftform des § 550 Satz 1 BGB ist nicht gewahrt, wenn im Falle einer Nachtragsvereinbarung zwar „Schriftlichkeit“ eingehalten wird, die Annahmeerklärung aber nicht mehr rechtzeitig i. S. d. § 147 Abs. 2 BGB zugeht.

BGB § 550
BGB § 147

Aktenzeichen: 8U129/06 Paragraphen: BGB§550 BGB§147 Datum: 2007-01-25
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PDF-DokumentVertragsrecht Prozeßrecht - Beweislast Urkunde Schriftform Sonstiges

BGH - OLG Köln - LG Köln
15.11.2006
IV ZR 122/05

Wird eine Erklärung mit einem Handzeichen unterschrieben, das nur einen Buchstaben verdeutlicht, oder mit einer Buchstabenfolge, die erkennbar als bewusste und gewollte Namensabkürzung erscheint, liegt keine Namensunterschrift im Rechtssinne vor (st. Rspr. vgl. BGH, Beschluss vom 27. September 2005 - VIII ZB 105/04 - NJW 2005, 3775 unter II 2 a und b).

Auf derartige Paraphen können die Vermutung des § 440 Abs. 2 ZPO und die Beweisregel des § 416 ZPO nicht gestützt werden; sie genügen auch den Anforderungen an eine Quittung im Sinne des § 368 Satz 1 BGB nicht.

BGB §§ 126, 368
ZPO §§ 416, 440 Abs. 2

Aktenzeichen: IVZR122/05 Paragraphen: BGB§126 BGB§368 ZPO§416 ZPO§440 Datum: 2006-11-15
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PDF-DokumentVersicherungsrecht Vertragsrecht - Versicherungsvertragsrecht Schriftform

BGH - OLG Hamburg - LG Hamburg
14.3.2006
VI ZR 335/04

a) Eine Telekopie der Erklärung nach § 12 Abs. 3 VVG genügt nicht dem Schriftformerfordernis. Die Frist zur gerichtlichen Geltendmachung gemäß § 12 Abs. 3 Satz 1 VVG beginnt erst mit dem Zugang des vom Aussteller unterzeichneten Originals zu laufen.

b) Der Tatrichter hat Widersprüche aufzuklären, die sich daraus ergeben, dass sich eine Partei auf andere Erfahrungssätze beruft als sie der Sachverständige seinem Gutachten zugrunde gelegt hat.

VVG § 12 Abs. 3
BGB § 126
ZPO § 286 B

Aktenzeichen: VIZR335/04 Paragraphen: VVG§12 BGB§126 ZPO§286 Datum: 2006-03-14
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PDF-DokumentVertragsrecht Beurkundungsrecht Allgemeines Vertragsrecht Angebot/Annahme - Beurkundungsrecht Allgemeines Vertragsrecht Angebot/Annahme Schriftform

Kammergericht - AG Charlottenburg
10.03.2005 8 U 217/04
Die Zweifelsregelung des § 154 Abs.2 BGB, wonach im Zweifel ein Vertrag nicht als geschlossen gilt, wenn eine Beurkundung des beabsichtigten Vertrages verabredet worden ist, greift jedenfalls dann nicht, wenn sich die Parteien auf die Essentialia geeinigt und sich über Monate hin entsprechend dieser vertraglichen Vereinbarung verhalten haben.
BGB § 154 Abs. 2

Aktenzeichen: 8U217/04 Paragraphen: BGB§154 Datum: 2005-03-10
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PDF-DokumentComputerrecht Vertragsrecht Prozeßrecht - e-mail Zustellung Schriftform

OVG Lüneburg
17.01.2005 2 PA 108/05
E-Mail, Hochschulzugangsberechtigung, Prozesskostenhilfe: rückwirkende Bewilligung, Schriftformerfordernis, Zusicherung Schriftformerfordernis bei einer E-Mail

1. Eine E-Mail ohne digitale Signatur wahrt auf keinen Fall die für eine wirksame Zusicherung erforderliche Schriftform.

2. Zur rückwirkenden Bewilligung von Prozesskostenhilfe nach rechtskräftigem negativen Abschluss des Hauptsacheverfahrens.
NHG IV § 1
VwGO § 166
VwVfG § 38 I 1
ZPO § 114

Aktenzeichen: 2PA108/05 Paragraphen: NHGIV§1 VwGO§166 VwVfG§38 ZPO§114 Datum: 2005-01-17
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PDF-DokumentVertragsrecht - Schriftform

OLG Düsseldorf - LG Düsseldorf
27.10.2004 VI-U (Kart) 42/03
Eine Vertragspartei kann sich auf die Verletzung des Schriftformerfordernisses nach § 34 GWB a.F. dann nicht mit Erfolg berufen, wenn der Vertrag über einen Zeitraum von mehreren Jahren durchgeführt worden ist und die Partei unterdessen aus dem Vertrag erhebliche Vorteile gezogen hat, die nicht auf andere Weise kompensiert werden können. (Leitsatz der Redaktion)
GWB § 34 a.F.
ZPO § 520 Abs. 3 Nr. 4
ZPO § 531 Abs. 2 Nr. 3

Aktenzeichen: VI-U(Kart)42/03 Paragraphen: GWB§34 ZPO§520 ZPO§531 Datum: 2004-10-27
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PDF-DokumentWettbewerbsrecht Vertragsrecht - Werbung Wettbewerb Allgemeines Vertragsrecht Schriftform

BGH - OLG München
5.02.2004 I ZR 90/01
Zeitschriftenabonnement im Internet
Ratenlieferungsverträge nach § 505 BGB (hier: Zeitschriftenabonnements), bei denen die bis zum frühestmöglichen Kündigungszeitpunkt zu entrichtenden Teilzahlungen 200 € nicht übersteigen, unterliegen nach § 505 Abs. 1 Satz 2 i.V. mit § 491 Abs. 2 Nr. 1 BGB nicht dem Schriftformerfordernis des § 505 Abs. 2 Satz 1 BGB.
UWG § 1;
BGB § 491 Abs. 2 Nr. 1, § 505 Abs. 1 und Abs. 2 Satz 1

Aktenzeichen: IZR90/01 Paragraphen: UWG§1 BGB§491 BGB§505 Datum: 2004-02-05
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PDF-DokumentVertragsrecht - Urkunde Schriftform

Brandenburgisches OLG - LG Neuruppien
3.11.2002 3 U 30/02
1. Zur Wahrung der gesetzlichen Schriftform ist es – unter anderem – erforderlich, dass die Urkunde vom Aussteller eigenhändig durch Namensunterschrift oder mittels notariell beglaubigten Handzeichens unterzeichnet wird (§ 126 Abs. 1 BGB). Eine Unterschrift im Rechtssinne liegt vor, wenn sie einen individuellen Charakter aufweist, der sie von anderen Unterschriften unterscheidet, eine Nachahmung erschwert und die Absicht der vollen Unterschrift erkennen lässt, selbst wenn sie nur flüchtig oder verkürzt niedergelegt worden ist; unter diesen Voraussetzungen ist auch ein vereinfachter und nicht lesbarer Namensschriftzug als Unterschrift anzuerkennen, wobei es speziell darauf ankommt, ob der Unterzeichner auch sonst in gleicher oder ähnlicher Weise unterschreibt.

2. Wer aus einem unleserlichen Schriftzug Rechte herleiten will, muss – außer der Identität des Unterschreibenden – auch den Unterschriftscharakter nachweisen. (Leitsatz der Redaktion)
BGB § 126

Aktenzeichen: 3U30/02 Paragraphen: BGB§126 Datum: 2003-11-03
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