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PDF-DokumentVersicherungsrecht - Tierversicherung Risikoausschluss

BGH - LG Oldenburg - AG Vechta
25.3.2014
VI ZR 372/13

Ein Ausschluss der Tierhalterhaftung wegen Handelns auf eigene Gefahr kommt auch dann regelmäßig nicht in Betracht, wenn der Geschädigte einen Hund für mehrere Tage in seiner Hundepension aufgenommen und für diese Zeit die Beaufsichtigung des Tieres übernommen hat (Fortführung von Senatsurteil vom 17. März 2009, VI ZR 166/08, VersR 2009, 693).

Ein für die Verletzung mitursächliches Fehlverhalten des Geschädigten ist gegebenenfalls nach § 254 BGB anspruchsmindernd zu berücksichtigen.

BGB § 254, § 833

Aktenzeichen: VIZR372/13 Paragraphen: BGB§254 BGB§833 Datum: 2014-03-25
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PDF-DokumentVersicherungsrecht - Tierversicherung

OLG Köln - LG Bonn
14.02.06
9 U 3/05

Tierhalterpflichtversicherung

1. Falsche Angaben des VN zur Vorgeschichte und zum Hergang des Reitunfalls (hier: fehlende Erlaubnis zum Ausreiten) stellen eine Obliegenheitsverletzung dar.

2. Hat der VR bereits den Fall bearbeitet und Ansprüche des Geschädigten zurückgewiesengetroffen und hat der VN den wahren Sachverhalt nicht freiwillig offenbart, verbleibt es bei Leistungsfreiheit.

3. Wenn die Feststellungen des VR zur Entschädigungspflicht durch die Obliegenheitsverletzung nachteilig beeinflusst worden sind, liegt keine Folgenlosigkeit vor.

AHB §§ 5 N. 3 S. 2, 6 I
VVG § 6 Abs. 3

Aktenzeichen: 9U3/05 Paragraphen: AHB§5 AHB§6 VVG§6 Datum: 2006-02-14
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PDF-DokumentVersicherungsrecht - Schmerzensgeld Unfallversicherungsrecht Tierversicherung

BGH - LG Stuttgart - AG Schorndorf
24.1.2006
VI ZR 290/04

a) Der Versicherungsschutz für eine Hilfeleistung gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 13 a SGB VII führt grundsätzlich nicht zu einem Haftungsausschluss nach § 104 SGB VII.

b) Die Bindungswirkung des § 108 Abs. 1 SGB VII erstreckt sich auch auf die Entscheidung darüber, ob der Geschädigte den Unfall als Versicherter aufgrund eines Beschäftigungsverhältnisses im Sinne des § 2 Abs. 1 Nr. 1 oder Abs. 2 Satz 1 SGB VII oder als Hilfeleistender nach § 2 Abs. 1 Nr. 13 a SGB VII erlitten hat.

SGB VII §§ 2 Abs. 1 Nr. 13 a, 104 Abs. 1, 108 Abs. 1

Aktenzeichen: VIZR290/04 Paragraphen: SGBVII§2 SGBVII§104 SGBVIII§108 Datum: 2006-01-24
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PDF-DokumentVersicherungsrecht Schadensrecht - Tierhaltung Tierversicherung

OLG Hamm - LG Münster
23.02.2005
20 U 109/04

Kinder sind nicht immer Tierhalter
Tierhalter ist nach gefestigter Rechtsprechung des BGH grundsätzlich derjenige, der die Bestimmungsmacht über das Tier trägt, aus eigenem Interesse für die Kosten des Tieres aufkommt und das wirtschaftliche Risiko seines Verlustes trägt. (Leitsatz der Redaktion)
BGB §§ 823, 833, 834
VVG §§ 1, 49
AHB § 1 Ziff. 1
AHB § 1 Ziff. 2 a

Aktenzeichen: 20U109/04 Paragraphen: VVG§1 VVG§49 AHB§1 BGB§823 BGB§833 BGB§834 Datum: 2005-02-23
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PDF-DokumentSchadensrecht versicherungsrecht - Tierhaltung Tierversicherung

OLG Schleswig - LG Kiel
27.05.2004 7 U 146/03
Tierhalterhaftung, Begriff des Tierhalters
Tierhalter ist, wer andere erlaubtermaßen der nur unzulänglich beherrschbaren Tiergefahr aussetzt; zum Begriff des Tierhalters in Rechtsprechung und Literatur.
BGB § 833

Aktenzeichen: 7U146/03 Paragraphen: BGB§833 Datum: 2004-05-27
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PDF-DokumentProzeßrecht Versicherungsrecht AGB-Recht - Streitgenossen Versicherungsvertragsrecht Tierversicherung Versicherungsverträge

OLG Oldenburg - LG Oldenburg
18.02.2004 3 U 93/03
1. Ist ein Streitgenosse (hier: VR) zugleich Streithelfer des anderen (hier: VN), so muss seiner Berufungsschrift nebst beigefügten Unterlagen zweifelsfrei zu entnehmen sein, für wen das Rechtsmittel eingelegt wird.

2. Die in einem Antragsformular für eine Pferdehaftpflichtversicherung enthaltene Klausel „Kutschpferde sind nicht mitversicherbar“ ist unkklar i. S. v. § 305 c Abs. 2 BGB/§ 5 AGBG.
AGBG § 5
BGB § 305c

Aktenzeichen: 3U93/03 Paragraphen: AGBG§5 BGB§305c Datum: 2004-02-18
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PDF-DokumentSchadensrecht Versicherungsrecht - Tierhaltung Tierversicherung

OLG Köln - LG Bonn
13.08.2002 9 U 185/00
Ersatzpflicht bei Beteiligung zweier Tiere an der Schadenentstehung und mitwirkendem Verschulden des Geschädigten

Bei mitwirkender Verursachung des Schadens durch die vom eigenen Tier des Geschädigten ausgehende Tiergefahr muss sich der Geschädigte seine eigene Tierhalterhaftung entsprechend § 254 BGB anrechnen lassen. Tritt ein mitwirkendes Verschulden des Geschädigten (hier: Befestigung der Hundeleine am Fahrradlenker) hinzu, so ist eine Abwägung zwischen dem Maß der Verursachung und des Verschuldens des Geschädigten und den Auswirkungen der Tiergefahr vorzunehmen.
BGB §§ 833/834, 847, 254

Aktenzeichen: 9U185/00 Paragraphen: BGB§833 BGB§834 BGB§847 BGB§254 Datum: 2003-08-13
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PDF-DokumentVersicherungsrecht - Tierversicherung

Saarländisches OLG
6.8.2003 5 U 428/02
Nottötung eines Pferdes, Anspruch aus Tierversicherun
1. Gem. § 2 Abs. A Ziff. 1 AVP i. V. m. § 116 Abs. 1 WG haftet der Versicherer für den Schaden, der durch den Tod des versicherten Tieres entsteht. Vorliegend ist der Tod des Tieres zwar durch eine Nottötung verursacht worden. Diese vorsätzliche Herbeiführung des Versicherungsfalles - steht der Leistungspflicht des Versicherers allerdings nicht von vornherein entgegen, setzt aber voraus, dass die Nottötung entweder mit Einwilligung des Versicherers geschieht - eine solche liegt hier nicht vor - oder aber dass der Versicherer nach § 2 Abs. A Ziff. 2 Satz 1 AVP, § 126 Abs. 1 WG die Feststellung der Notwendigkeit einer Nottötung gegen sich gelten lassen muß bzw. die Einwilligung zur Nottötung nach Maßgabe des § 2 Abs. A Ziff. 2 Satz 2 AVP, § 116 Abs. 1 WG zu Unrecht verweigert.

2. Zu den Anforderungen einer von der Versicherung zu erteilenden Einwilligung zur Nottötung. (Leitsatz der Redaktion)
WG § 116 AVG § 2

Aktenzeichen: 5U428/02 Paragraphen: WG§116 AVG§2 Datum: 2003-08-06
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