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PDF-DokumentVersicherungsrecht - Versicherungsvertragsrecht Lebensversicherungsrecht

OLG Köln - LG Köln
21.05.2003 5 U 51/00
Versicherungsrecht, Rücktritt des Versicherers
1. Erklärt der Versicherer im Falle einer Lebensversicherung mit eingeschlossener Berufsunfähigkeitsversicherung den Rücktritt, so muss sich aus der Erklärung eindeutig ergeben, welche Versicherung vom Rücktritt erfasst sein soll.

2. Einen allgemeinen Grundsatz, dass der Rücktritt im Zweifel beide Versicherungen betrifft, gibt es nicht.

3. Fehlt es an der Notwendigen Eindeutigkeit, ist die Rücktrittserklärung zur Ermittlung, welche Versicherung betroffen ist, nach Maßgabe der §§ 133, 157 BGB auszulegen.
VVG § 20 II,
BGB §§ 133, 157

Aktenzeichen: 5U51/00 Paragraphen: VVG§20 BGB§133 BGB§157 Datum: 2030-05-21
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PDF-DokumentVersicherungsrecht - Unfallversicherungsrecht Invalidität

OLG Saarbrücken - LG Saarbrücken
2.10.2019
5 U 97/18

Haben neben der unfallbedingten Verletzung – hier: Riss des Meniskus – auch unfallfremde Umstände – hier: beginnende Kniearthrose – zu der Invalidität beigetragen, so bemisst sich der Grad der unfallbedingten Invalidität nach der Systematik der Versicherungsbedingungen zunächst einheitlich nach der durch den Unfall mitverursachten Funktionsbeeinträchtigung des betroffenen Körperteils, während die mitursächliche Vorschädigung erst hiernach als Vorinvalidität oder als Mitwirkung von Krankheiten oder Gebrechen zu berücksichtigen ist.

VVG § 180, § 182
AUB 1988 § 7

Aktenzeichen: 5U97/18 Paragraphen: Datum: 2019-10-02
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PDF-DokumentVersicherungsrecht Haftungsrecht - Versicherungsvertragsrecht Obliegenheitspflicht Rechtsanwaltshaftung

OLG Saarbrücken - LG Saarbrücken
2.10.2019
5 U 106/18

Bei Verletzung einer versicherungsrechtlichen Obliegenheit – hier: behaupteter Verstoß gegen das Aufgabeverbot des § 86 Abs. 2 VVG durch Abschluss eines Abfindungsvergleichs mit dem Schädiger – kann dem Versicherungsnehmer das Verschulden seines Prozessbevollmächtigten nicht gemäß § 85 Abs. 2 ZPO zugerechnet werden.

VVG § 86 Abs 2
ZPO § 85 Abs 2

Aktenzeichen: 5U106/18 Paragraphen: Datum: 2019-10-02
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PDF-DokumentVersicherungsrecht - Lebensversicherungsrecht

BGH - OLG Braunschweig - LG Braunschweig
25.9.2019
IV ZR 99/18

Bei einer Lebensversicherung auf den Tod eines anderen erfordert die Änderung der Bezugsberechtigung im Todesfall in entsprechender Anwendung von § 159 Abs. 2 Satz 1 VVG die schriftliche Einwilligung der versicherten Person. Entsprechend § 159 Abs. 2 Satz 2 VVG kann jedenfalls der für den Aufgabenkreis Gesundheitsfürsorge bestellte Betreuer der versicherten Person diese bei Erteilung der Einwilligung nicht vertreten, wenn die Bezugsberechtigung zu seinen Gunsten geändert werden soll.

BGB vom 28.08.1969 § 126 Abs 3
BGB § 164 Abs 1 S 1, § 1812 Abs 1 S 1, § 1812 Abs 3, § 1831 S 1

Aktenzeichen: IVZR99/18 Paragraphen: Datum: 2019-09-25
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PDF-DokumentVersicherungsrecht - Wettbewerbsrecht Versicherungsmakler

OLG Düsseldorf - LG Düsseldorf
19.9.2019
15 U 37/19

1. "Service Calls" eines Versicherungsmaklers, die (auch) der Überprüfung einer Wechselwilligkeit des Kunden dienen und in deren Rahmen bei Bedarf ein neues Angebot unterbreitet werden soll, sind "Werbung" i.S.v. § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG.

2. Seine Pflichten aus §§ 59 Abs. 1 VVG, 61 Abs. 1 VVG hat der Versicherungsmakler im Einklang mit dem Wettbewerbsrecht - insbesondere § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG - zu erfüllen.

UWG § 7 Abs 2 Nr 2
VVG § 59 Abs 1, § 61 Abs 1

Aktenzeichen: 15U37/19 Paragraphen: Datum: 2019-09-19
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PDF-DokumentVersicherungsrecht - Unfallversicherungsrecht

BGH - OLG Frankfurt - LG Frankfurt
11.9.2019
IV ZR 20/18

1. Das Fehlen eines Neubemessungsvorbehalts im Sinne von Ziffer 9.4 Satz 3 AUB in der Erklärung des Unfallversicherers über die Leistungspflicht zur Erstbemessung der Invalidität nach Ziffer 9.1 Satz 1 AUB führt nicht zu seiner Bindung an diese Erklärung im Verfahren der Erstbemessung.

2. Der Rückforderung einer Invaliditätsleistung aufgrund geänderter Erstbemessung der Invalidität kann aber der Einwand unzulässiger Rechtsausübung entgegenstehen, wenn der Versicherer in der vorgenannten Erklärung nach Ziffer 9.1 Satz 1 AUB den Eindruck erweckt, die Höhe der vertraglich geschuldeten Leistung endgültig klären zu wollen.

AUB 1999 Nr 9.1 S 1, Nr 9.4 S 3
BGB § 242

Aktenzeichen: IVZR20/18 Paragraphen: Datum: 2019-09-11
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PDF-DokumentVersicherungsrecht - KfZ-Versicherung Haftpflichtrecht

OLG Dresden - LG Dresden
20.8.2019
4 U 1385/18

1. Der in der Kraftfahrzeugversicherung für Handel- und Handwerker (KfzSBHH) auf "fremde" Fahrzeuge beschränkte Versicherungsschutz umfasst auch Ansprüche eines GbRGesellschafters für Schäden an seinem Privatfahrzeug.

2. Die Werkstattobhut gemäß A 1.2.3 KfzSBHH erstreckt sich auch auf Probefahrten. Die Teilnahme an der Veranstaltung eines Autohauses auf einer Rennstrecke stellt aber jedenfalls dann keine Probefahrt mehr dar, wenn der Charakter einer "Spaßfahrt" sowie das Austesten des Fahrzeugs in Grenzbereichen gleichrangig neben der Erprobung von dessen Funktionsfähigkeit stehen.

Aktenzeichen: 4U1385/18 Paragraphen: Datum: 2019-08-20
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PDF-DokumentProzeßrecht Versicherungsrecht AGB-Recht - Anerkenntnis Rechtsschutzversicherung Versicherungsvertragsrecht Versicherungsverträge

BGH - LG Heilbronn - AG Heilbronn
14.8.2019
IV ZR 279/17

1. Die Regelung des § 555 Abs. 3 ZPO ist nicht auf Fälle beschränkt, in denen das Anerkenntnis erst nach Beginn der mündlichen Revisionsverhandlung erklärt worden ist.

2. Besteht der Kläger nach Anerkenntnis der beklagten Partei im Revisionsverfahren auf einer streitigen Entscheidung, unterliegt der Vortrag der beklagten Partei, sie habe die Klageforderung nach Erlass des Berufungsurteils erfüllt, gemäß § 559 Abs. 1 Satz 1 ZPO nicht der Beurteilung des Revisionsgerichts. Das gilt auch dann, wenn die Erfüllung unstreitig ist.

3. Die Schadensminderungsklausel des § 17 Abs. 1 Buchst. c DBuchst. bb der Allgemeinen Bedingungen für die Rechtsschutzversicherung (ARB 2010) ist intransparent.

4. Die Zurechnungsklausel des § 17 Abs. 7 ARB 2010 benachteiligt den Versicherungsnehmer unangemessen.

ZPO § 555 Abs 3, § 559 Abs 1 S 1
BGB § 307 Abs 1 S 2, § 307 Abs 2 Nr 1, § 362 Abs 1

Aktenzeichen: IVZR279/17 Paragraphen: Datum: 2019-08-14
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PDF-DokumentVersicherungsrecht - Unfallversicherungsrecht

OLG Brandenburg - LG Potsdam
9.8.2019
11 U 192/15

Unfallversicherungsrecht

Aktenzeichen: 11U192/15 Paragraphen: Datum: 2019-08-09
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PDF-DokumentVersicherungsrecht - Berufsunfähigkeitsrecht

OLG Köln - LG Köln
26.7.2019
20 U 75/18

Nach § 1 Abs. 4 BBUZ entsteht der Anspruch auf Versicherungsleistungen dann, wenn die Berufsunfähigkeit - wie hier - später als sechs Monate nach ihrem Eintritt schriftlich mitgeteilt wird, erst mit Beginn des Monats der Mitteilung, es sei denn, der Anspruchserhebende kann mangelndes Verschulden an der Verspätung nachweisen.

Aktenzeichen: 20U75/18 Paragraphen: Datum: 2019-07-26
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