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PDF-DokumentSonstige Rechtsgebiete Prozeßrecht Bankrecht Internationales Recht - Sonstiges Schiedsverfahren Wirtschaftsrecht Bankrecht

BGH - Kammergericht
6.10.2016
I ZB 13/15

1. Unter einer "genehmigten" Kapitalanlage im Sinne von Art. 8 des Vertrags vom 24. Juni 2002 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Königreich Thailand über die Förderung und den gegenseitigen Schutz von Kapitalanlagen ist auch eine Kapitalanlage zu verstehen, die ein Investor der Bundesrepublik Deutschland im Hoheitsgebiet des Königreichs Thailand in ein Vorhaben vornimmt, für das das nach dem thailändischen "Investment Promotion Act" zuständige thailändische "Board of Investment" einen Förderbescheid ausgestellt hat.

2. Einem ausländischen Schiedsspruch ist die Anerkennung und Vollstreckung regelmäßig nicht deshalb wegen Verstoßes gegen die öffentliche Ordnung nach § 1061 Abs. 1 Satz 1 ZPO in Verbindung mit Art. V Abs. 2 Buchst. b des Übereinkommens vom 10. Juni 1958 über die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Schiedssprüche zu versagen, weil der Antragsteller den Schiedsspruch unter Verletzung einer ihm gegenüber einem Dritten obliegenden vertraglichen Pflicht erwirkt hat.

GII040048 Art 8
SchSprAnerkÜbk Art 5 Abs 2 Buchst b
ZPO § 1061 Abs 1 S 1

Aktenzeichen: IZB13/15 Paragraphen: ZPO§1061 Datum: 2016-10-06
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PDF-DokumentWirtschaftsrecht Internationales Recht - Kartellrecht Wirtschaftsrecht

EuGH 16.11.2006 T 120/04 Wettbewerb – Kartelle – Organische Peroxide – Geldbußen – Artikel 81 EG – Verordnung (EWG) Nr. 2988/74 –Verjährung – Dauer der Zuwiderhandlung – Beweislastverteilung – Gleichbehandlung

Aktenzeichen: T120/04 Paragraphen: 2988/74/EWG Datum: 2006-11-16
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PDF-DokumentInternationales Recht - Wirtschaftsrecht

EuGH
14.11.2006
T 138/02

Dumping – Einfuhr von Ferromolybdän mit Ursprung in China – Aberkennung des Status eines in einer Marktwirtschaft tätigen Unternehmens – Artikel 2 Absatz 7 Buchstaben b und c und 6 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 384/96

Aktenzeichen: T138/02 Paragraphen: 384/96/EG Datum: 2006-11-14
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PDF-DokumentInternationales Recht - Wirtschaftsrecht Handelsrecht

EuGH
14.9.2006
C 158/04
C 159/04

Freier Warenverkehr – Artikel 28 EG – Mengenmäßige Beschränkungen – Maßnahmen gleicher

Wirkung – Inverkehrbringen tiefgefrorener Backwaren Artikel 28 EG ist dahin auszulegen, dass er einer nationalen Regelung entgegensteht, die den Verkauf von „Bake-off“-Erzeugnissen von denselben Erfordernissen abhängig macht, wie sie für das vollständige Verfahren der Herstellung und des Inverkehrbringens von herkömmlichem Brot und herkömmlichen Backwaren gelten.

Aktenzeichen: C158/04 C159/04 Paragraphen: Datum: 2006-09-14
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PDF-DokumentInternationales Recht Wirtschaftsrecht - Kartellrecht Wirtschaftsrecht

EuGH
C 551/03
6.4.2006

Rechtsmittel – Kartelle – Artikel 81 EG – Verordnungen (EWG) Nr. 123/85 und (EG) Nr. 1475/95 – Vertrieb von Kraftfahrzeugen der Marke Opel – Abschottung des Binnenmarktes – Ausfuhrbeschränkung – Restriktives Bonussystem – Geldbuße – Leitlinien für das Verfahren zur Festsetzung von Geldbußen

Aktenzeichen: C551/03 Paragraphen: 123/85/EWG Datum: 2006-04-06
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PDF-DokumentInternationales Recht Wirtschaftsrecht - Wirtschaftsrecht Kartellrecht

EuGH
5.4.2006
T 279/02

Wettbewerb – Artikel 81 EG – Kartelle – Markt für Methionin – Einzige und fortgesetzte Zuwiderhandlung – Geldbuße – Leitlinien für das Verfahren zur Festsetzung von Geldbußen – Schwere und Dauer der Zuwiderhandlung – Zusammenarbeit im Verwaltungsverfahren – Artikel 15 Absatz 2 der Verordnung Nr. 17 – Unschuldsvermutung

Aktenzeichen: T279/02 Paragraphen: Datum: 2006-04-05
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PDF-DokumentInternationales Recht Wirtschaftsrecht - Wirtschaftsrecht Subventionen/Beihilfen

EuGH
5.4.2006
T 351/02

Staatliche Beihilfen – Beschwerde eines Wettbewerbers – Richtlinie 92/81/EWG – Verbrauchsteuern auf Mineralöle – Mineralöle, die als Kraftstoff für die Luftfahrt verwendet werden – Befreiung von der Verbrauchsteuer – Schreiben der Kommission an einen Beschwerdeführer – Nichtigkeitsklage – Zulässigkeit – Anfechtbarer Rechtsakt – Verordnung (EG) Nr. 659/1999 – Begriff der Beihilfe – Zurechenbarkeit zum Staat – Gleichbehandlung

Aktenzeichen: T351/02 Paragraphen: 659/1999/EG Datum: 2006-04-05
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PDF-DokumentWirtschaftsrecht Internationales Recht - Kartellrecht Wirtschaftsrecht Wettbewerbsrecht

EuGH
15.2.2006
C 12/03
Rechtsmittel – Wettbewerb – Verordnung (EWG) Nr. 4064/89 – Entscheidung, mit der ein Zusammenschluss des Konglomerattyps für unvereinbar mit dem Gemeinsamen Markt erklärt wird – Hebelwirkung – Umfang der gerichtlichen Nachprüfung – Zu berücksichtigende Faktoren – Verhaltensbezogene Verpflichtungen

Aktenzeichen: C12/03 Paragraphen: Datum: 2006-02-15
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PDF-DokumentWirtschaftsrecht Internationales Recht - Kartellrecht Wirtschaftsrecht Wettbewerbsrecht

EuGH
15.2.2006
C 13/03

Rechtsmittel – Wettbewerb – Verordnung (EWG) Nr. 4064/89 – Urteil, mit dem festgestellt wird, dass eine Entscheidung, mit der eine Trennung von Unternehmen angeordnet wird, infolge der Rechtswidrigkeit einer früheren Entscheidung, mit der die Unvereinbarkeit eines Zusammenschlusses mit dem Gemeinsamen Markt festgestellt wird, rechtswidrig ist

Aktenzeichen: C13/03 Paragraphen: Datum: 2006-02-15
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PDF-DokumentInternationales Recht - Prozeßrecht Zuständigkeiten Wirtschaftsrecht

OLG Koblenz
27.06.2005
12 VA 2/04

1. Die Frage, ob eine Zivil- oder Handelssache i.S. von Art. 1 I HZÜ vorliegt, ist aufgrund einer autonom-staatsvertraglichen Qualifikation zu beantworten. Maßgebend ist, ob bei der Rechtsverfolgung private oder öffentliche Interessen im Vordergrund stehen. Wird eine auf einen Kartellverstoß gestützte Sammelklage nach US-amerikanischem Recht (class action) erhoben, die auch auf die Verpflichtung eines deutschen Unternehmens zur Zahlung von Strafschadenersatz (treble damages) an alle Arzneimittelkonsumenten in den USA gerichtet ist, so handelt es sich nicht um eine Zivil- und Handelssache in diesem Sinne.

2. Hilfsweise stünde der Anordnung der Zustellung dieser Klage im Wege internationaler Rechtshilfe im Inland der Souveränitätsvorbehalt gem. Art. 13 I HZÜ entgegen. Dies gilt jedenfalls dann, wenn die Sammelklage missbräuchlich erhoben wird, weil sie unter Ausnutzung publizistischen Drucks und der unbegrenzten Höhe des möglichen Strafschadensersatzes nur auf die Erzwingung eines Vergleichs abzielt. Die Offensichtlichkeit des Missbrauchs kann sich daraus ergeben, dass die als extraterritorialer Kartellrechtsverstoß bezeichneten Handlungen im Einklang mit einem Importverbot nach dem Recht der USA stehen.

EGGVG §§ 23 ff
ZPO §§ 328, 722, 723
BVerfGG § 31
HZÜ § 13 Abs. 1
StGB §§ 73 ff.
FGG § 12
GWB § 98 Abs. 2

Aktenzeichen: 12VA2/04 Paragraphen: EGGVG§23 ZPO§328 ZPO§722 ZPO§723 HZܧ13 StGB§73 FGG§12 GWB§98 Datum: 2005-06-27
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=14638

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