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PDF-DokumentInternationales Recht - Kartellrecht

EuG
27.6.2012
T-167/08

Microsoft/Kommission

Gemeinschaftsrechtliches Kartellrecht: Höhe des kartellrechtlichen Zwangsgeldes gegen Microsoft wegen Verstoßes gegen die Interoperabilität; Kostenverteilung zwischen der Kommission, der Betroffenen und den Streithelfern

1. Die Höhe des Zwangsgelds, das in Art. 1 der Entscheidung K(2008) 764 endg. der Kommission vom 27. Februar 2008 zur Festsetzung der endgültigen Höhe des mit der Entscheidung K(2005) 4420 endg. gegen die Microsoft Corporation verhängten Zwangsgelds (Sache COMP/C 3/37.792 - Microsoft) gegen die Microsoft Corp. verhängt worden ist, wird auf 860 Mio. Euro festgesetzt.

2. Microsoft trägt ihre eigenen Kosten, 95% der Kosten der Europäischen Kommission mit Ausnahme der Kosten, die der Kommission im Zusammenhang mit der Streithilfe von The Computing Technology Industry Association, Inc. und der Association for Competitive Technology, Inc. entstanden sind, sowie 80% der Kosten der Free Software Foundation Europe e.V., von Samba Team, der Software & Information Industry Association, des European Committee for Interoperable Systems, der International Business Machines Corp., der Red Hat Inc. und der Oracle Corp.

3. Die Kommission trägt 5% ihrer eigenen Kosten mit Ausnahme der Kosten, die ihr im Zusammenhang mit der Streithilfe von The Computing Technology Industry Association, Inc. und der Association for Competitive Technology, Inc. entstanden sind.

4. The Computing Technology Industry Association und die Association for Competitive Technology tragen ihre eigenen Kosten und die Kosten, die im Zusammenhang mit ihrer Streithilfe der Kommission entstanden sind.

5. Die Free Software Foundation Europe und Samba Team, die Software & Information Industry Association, das European Committee for Interoperable Systems, International Business Machines, Red Hat und Oracle tragen 20 % ihrer eigenen Kosten.

EG Art 82
EWRAbk Art 54
EuGVfO Art 87 § 2, Art 87 § 3

Aktenzeichen: T-167/08 Paragraphen: Datum: 2012-06-27
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PDF-DokumentWirtschaftsrecht Internationales Recht - Handelsrecht Händler/Vertrieb Kartellrecht

BGH - OLG München - LG München I
8.5.2007
KZR 14/04

Kfz- Vertragshändler III

1. Ein Kfz- Vertragshändlervertrag, der vor Geltung der Verordnung (EG) Nr. 1400/2002 geschlossen wurde und Kernbeschränkungen iSd. Art. 4 dieser Verordnung enthält, ist mit Ablauf der Übergangsfrist am 30. September 2003 unwirksam geworden.

2. Eine Pflicht, einen solchen Vertrag an die Vorgaben der Verordnung (EG) Nr. 1400/2002 anzupassen, besteht nicht.

BGB § 306
EG Art. 81
Verordnung (EG) Nr. 1400/2002 Art. 4, 10

Aktenzeichen: KZR14/04 Paragraphen: BGB§306 1400/2002 Datum: 2007-05-08
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PDF-DokumentWirtschaftsrecht Internationales Recht - Kartellrecht Wirtschaftsrecht

EuGH 16.11.2006 T 120/04 Wettbewerb – Kartelle – Organische Peroxide – Geldbußen – Artikel 81 EG – Verordnung (EWG) Nr. 2988/74 –Verjährung – Dauer der Zuwiderhandlung – Beweislastverteilung – Gleichbehandlung

Aktenzeichen: T120/04 Paragraphen: 2988/74/EWG Datum: 2006-11-16
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=19268

PDF-DokumentInternationales Recht Wirtschaftsrecht - Kartellrecht Wirtschaftsrecht

EuGH
C 551/03
6.4.2006

Rechtsmittel – Kartelle – Artikel 81 EG – Verordnungen (EWG) Nr. 123/85 und (EG) Nr. 1475/95 – Vertrieb von Kraftfahrzeugen der Marke Opel – Abschottung des Binnenmarktes – Ausfuhrbeschränkung – Restriktives Bonussystem – Geldbuße – Leitlinien für das Verfahren zur Festsetzung von Geldbußen

Aktenzeichen: C551/03 Paragraphen: 123/85/EWG Datum: 2006-04-06
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=17222

PDF-DokumentInternationales Recht Wirtschaftsrecht - Wirtschaftsrecht Kartellrecht

EuGH
5.4.2006
T 279/02

Wettbewerb – Artikel 81 EG – Kartelle – Markt für Methionin – Einzige und fortgesetzte Zuwiderhandlung – Geldbuße – Leitlinien für das Verfahren zur Festsetzung von Geldbußen – Schwere und Dauer der Zuwiderhandlung – Zusammenarbeit im Verwaltungsverfahren – Artikel 15 Absatz 2 der Verordnung Nr. 17 – Unschuldsvermutung

Aktenzeichen: T279/02 Paragraphen: Datum: 2006-04-05
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=17223

PDF-DokumentWirtschaftsrecht Internationales Recht - Kartellrecht Wirtschaftsrecht Wettbewerbsrecht

EuGH
15.2.2006
C 12/03
Rechtsmittel – Wettbewerb – Verordnung (EWG) Nr. 4064/89 – Entscheidung, mit der ein Zusammenschluss des Konglomerattyps für unvereinbar mit dem Gemeinsamen Markt erklärt wird – Hebelwirkung – Umfang der gerichtlichen Nachprüfung – Zu berücksichtigende Faktoren – Verhaltensbezogene Verpflichtungen

Aktenzeichen: C12/03 Paragraphen: Datum: 2006-02-15
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PDF-DokumentWirtschaftsrecht Internationales Recht - Kartellrecht Wirtschaftsrecht Wettbewerbsrecht

EuGH
15.2.2006
C 13/03

Rechtsmittel – Wettbewerb – Verordnung (EWG) Nr. 4064/89 – Urteil, mit dem festgestellt wird, dass eine Entscheidung, mit der eine Trennung von Unternehmen angeordnet wird, infolge der Rechtswidrigkeit einer früheren Entscheidung, mit der die Unvereinbarkeit eines Zusammenschlusses mit dem Gemeinsamen Markt festgestellt wird, rechtswidrig ist

Aktenzeichen: C13/03 Paragraphen: Datum: 2006-02-15
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PDF-DokumentWirtschaftsrecht Internationales Recht - Kartellrecht

EuGH
15.9.2005
T 325/01

DaimlerChrysler AG

Wettbewerb – Artikel 81 EG – Kartelle – Vertretervertrag – Vertrieb von Kraftfahrzeugen – Wirtschaftliche Einheit – Maßnahmen zur Behinderung des Parallelhandels mit Kraftfahrzeugen – Preisfestsetzung – Verordnung (EG) Nr. 1475/95 – Geldbuße

1. Artikel 1 der Entscheidung 2002/758/EG der Kommission vom 10. Oktober 2001 bezüglich eines Verfahrens nach Artikel 81 EG-Vertrag (Sache COMP/36.264 – Mercedes-Benz) wird für nichtig erklärt, außer soweit er feststellt, dass die DaimlerChrysler AG sowie deren Rechtsvorgängerinnen, die Daimler-Benz AG und die Mercedes-Benz AG, selbst oder über ihre Tochtergesellschaft Mercedes-Benz Belgium SA durch ihre Beteiligung an Vereinbarungen zur Beschränkung der Rabattgewährung in Belgien, die am 20. April 1995 beschlossen und am 10. Juni 1999 aufgehoben wurden, eine Zuwiderhandlung gegen Artikel 81 Absatz 1 EG begangen haben.

2. Artikel 2 wird mit Ausnahme seines ersten Halbsatzes für nichtig erklärt.

3. Artikel 3 der Entscheidung 2002/758 wird für nichtig erklärt, soweit er den Betrag der gegen die Klägerin verhängten Geldbuße auf 71,825 Millionen Euro festsetzt.

4. Der Betrag der durch Artikel 3 der Entscheidung 2002/758 wegen der Zuwiderhandlung in Bezug auf die Festsetzung der Preise in Belgien verhängten Geldbuße wird auf 9,8 Millionen Euro festgesetzt.

5. Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.

6. Die Kommission trägt ihre eigenen Kosten sowie 60 % der Kosten der Klägerin. Die Klägerin trägt 40 % ihrer eigenen Kosten.

Aktenzeichen: T325/01 Paragraphen: 1475/95/EG 2002/758/EG Datum: 2005-09-15
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=15089

PDF-DokumentWirtschaftsrecht Internationales Recht - Kartellrecht Händler/Vertrieb

BGH - OLG München - LG München I
26.7.2005
KZR 14/04

Kfz-Vertragshändler II

Dem Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften werden folgende Fragen zur Auslegung des Gemeinschaftsrechts gemäß Art. 234 EG zur Vorabentscheidung vorgelegt:

1. Ist Art. 5 Abs. 3 Satz 1 1. Spiegelstrich der Verordnung (EG) Nr. 1475/95 der Kommission vom 28. Juni 1995 über die Anwendung von Artikel 85 Absatz 3 des Vertrages auf Gruppen von Vertriebsund Kundendienstvereinbarungen über Kraftfahrzeuge (Verordnung (EG) Nr. 1475/95) dahin auszulegen, daß sich die Notwendigkeit, das Vertriebsnetz insgesamt oder zu einem wesentlichen Teil umzustrukturieren, und das davon abhängige Recht des Lieferanten, Verträge mit Händlern seines Vertriebsnetzes mit einer Frist von einem Jahr zu kündigen, auch daraus ergeben kann, daß mit dem Inkrafttreten der Verordnung (EG) Nr. 1400/2002 der Kommission vom 31. Juli 2002 über die Anwendung von Artikel 81 Absatz 3 des Vertrages auf Gruppen von vertikalen Vereinbarungen und aufeinander abgestimmten Verhaltensweisen im Kraftfahrzeugsektor (Verordnung (EG) Nr. 1400/2002) tiefgreifende Änderungen des von dem Lieferanten und seinen Händlern bis dahin praktizierten, an der Verordnung (EG) Nr. 1475/95 ausgerichteten und durch diese Verordnung freigestellten Vertriebssystems erforderlich wurden?

2. Falls die erste Frage zu verneinen ist:

Ist Art. 4 der Verordnung (EG) Nr. 1400/2002 dahin auszulegen, daß die in einem Kraftfahrzeughändlervertrag enthaltenen wettbewerbsbeschränkenden Vereinbarungen, die nach dieser Verordnung an sich Kernbeschränkungen ("schwarze Klauseln") darstellen, ausnahmsweise dann nicht mit Ablauf der einjährigen Übergangsfrist nach Art. 10 der Verordnung am 30. September 2003 zum Wegfall der Freistellung für sämtliche wettbewerbsbeschränkenden Vereinbarungen des Vertrages vom Verbot des Art. 81 Abs. 1 EG geführt haben, wenn dieser Vertrag unter der Geltung der Verordnung (EG) Nr. 1475/95 abgeschlossen, an den Vorgaben dieser Verordnung ausgerichtet und durch diese Verordnung freigestellt worden ist?

Gilt dies jedenfalls dann, wenn die aus dem Gemeinschaftsrecht folgende Nichtigkeit aller wettbewerbsbeschränkenden Vertragsbestimmungen nach nationalem Recht die Gesamtnichtigkeit des Händlervertrages zur Folge hat?

EG Art. 81
VO (EG) Nr. 1475/95 Art. 5
VO (EG) Nr. 1400/2002 Art. 4, 10

Aktenzeichen: KZR14/04 Paragraphen: 1475/95/EG 1400/2002/EG Datum: 2005-07-26
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=15253

PDF-DokumentAGB-Recht Wirtschaftsrecht Internationales Recht - Sonstige Verträge Händler/Vertrieb EU-Wirtschaftsrecht Vertragsrecht EG-Recht AGB-Recht Kartellrecht

BGH - OLG Düsseldorf - LG Köln
13.07.2004 KZR 10/03
Die EG-kartellrechtliche Wirksamkeit von Formularklauseln eines Kraftfahrzeughändlervertrages, deren Verwendung Gegenstand eines in die Zukunft gerichteten Unterlassungsbegehrens ist, ist für die Zeit nach dem 30. April 2004 auch im Revisionsverfahren nach dem seit dem 1. Mai 2004 geltenden Recht zu beurteilen.

Wettbewerbsbeschränkende Regelungen eines Kraftfahrzeughändlervertrages, die geeignet sind, den Handel zwischen den Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft zu beeinträchtigen, können, auch wenn sie nicht mit der seit 1. Oktober 2002 für den Kraftfahrzeugvertrieb maßgeblichen Gruppenfreistellungsverordnung Nr. 1400/2002 vereinbar sind, gemäß Art. 81 Abs. 3 EG zulässig sein, sofern die Freistellungsvoraussetzungen der Legalausnahme erfüllt sind.

Zur Wirksamkeit von Formularklauseln eines Kraftfahrzeughändlervertrages.
EG Art. 81
VO (EG) Nr. 1/2003
AGBG § 9
AGBG § 13
UKlaG § 1
VO (EG) Nr. 1400/2002
BGB § 307

Aktenzeichen: KZR10/03 Paragraphen: Art.81/EG AGBG§9 AGBG§13 UKlG§1 1400/2002/EG BGB§307 Datum: 2004-07-13
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=10863

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