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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - Wettbewerbsverbot

BGH - OLG Hamburg - LG Hamburg
20.1.2015
II ZR 369/13

Kundenschutzklauseln, die zwischen einer GmbH und einem ihrer Gesellschafter anlässlich des Ausscheidens aus der Gesellschaft vereinbart werden, sind nichtig, wenn sie in zeitlicher Hinsicht das notwendige Maß übersteigen, das in der Regel zwei Jahre beträgt.

BGB § 138
GG Art 12

Aktenzeichen: IIZR369/13 Paragraphen: BGB§138 GGArt.12 Datum: 2015-01-20
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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - GmbH-Recht Gesellschaftsverträge Wettbewerbsverbot

BGH - OLG Brandenburg - LG Potsdam
30.11.2009
II ZR 208/08

a) Sieht die Satzung einer GmbH vor, dass der Austritt eines Gesellschafters der Umsetzung bedarf, behält ein Gesellschafter, der seinen Austritt aus der Gesellschaft erklärt hat, bis zu der erforderlichen Umsetzung seine Gesellschafterstellung. Er darf jedoch seine Mitgliedschaftsrechte nur noch insoweit ausüben, als sein Interesse am Erhalt der ihm zustehenden Abfindung betroffen ist (Fortführung von BGHZ 88, 320); seine Mitgliedschaftspflichten sind entsprechend reduziert.

b) Ein an einen Gesellschafter gerichtetes umfassendes Wettbewerbsverbot in dem Gesellschaftsvertrag einer GmbH ist im Lichte von Art. 12 Abs. 1 GG einschränkend in dem Sinne auszulegen, dass es nur bis zum - wirksamen - Austritt aus der Gesellschaft bzw. bis zur Erklärung der Gesellschaft, sich gegen den ohne Vorhandensein eines wichtigen Grundes erklärten Austritt des Gesellschafters nicht wenden zu wollen, Gültigkeit beansprucht. Die Weitergeltung des Wettbewerbsverbots über diesen Zeitpunkt hinaus käme einem gegen § 138 BGB i.V.m. Art. 12 GG verstoßenden Berufsverbot gleich.

GmbHG § 34
BGB § 138 Abs. 1 Bb
GG Art. 12 Abs. 1

Aktenzeichen: IIZR208/08 Paragraphen: GGArt.12 BGB§138 GmbHG§34 Datum: 2009-11-30
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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - Aktiengesellschaften Wettbewerbsverbot

BGH - OLG Hamburg - LG Hamburg
9.3.2009
II ZR 170/07

"Vorstandsdoppelmandat"

a) Dem personengesellschaftsrechtlichen Wettbewerbsverbot des § 112 Abs. 1 HGB unterliegen auch bei der gesellschaftsrechtlichen Sonderform der AG & Co. KG zwar die Komplementär-AG und eine diese beherrschende, als Aktiengesellschaft organisierte Mehrheitskommanditistin, nicht jedoch auch deren Vorstandsmitglieder als ihre gesetzlichen Vertreter.

b) So genannte Vorstandsdoppelmandate sind nach geltendem Aktienrecht nicht verboten; ihre Zulässigkeit hängt allein von der Zustimmung der Aufsichtsräte beider Gesellschaften zu der Doppeltätigkeit ab (§§ 84 Abs. 1, 88 Abs. 1 AktG).

c) Der Minderheitskommanditist einer AG & Co. KG hat kein aus dem Wettbewerbsverbot des § 112 Abs. 1 HGB ableitbares Mitwirkungsrecht in Form eines Zustimmungsvorbehalts ("Vetorecht") bei der Besetzung der Vorstände der Komplementär-AG und der Mehrheitskommanditistin (AG) mit Doppelmandatsträgern. Auch in dieser Konstellation fallen die Bestellung derartiger Vorstände und deren Befreiung von einem Wettbewerbsverbot in die alleinige Zuständigkeit der Aufsichtsräte der beteiligten Aktiengesellschaften. BGH, Urteil vom 9. März 2009 - II ZR 170/07 - OLG Hamburg LG Hamburg

AktG 1965 §§ 84 Abs. 1, 88 Abs. 1
HGB §§ 112 Abs. 1, 165

Aktenzeichen: IIZR170/07 Paragraphen: AktG§84 AktG§88 HGB§112 HGB§165 Datum: 2009-03-09
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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - Geschäftsführer Wettbewerbsverbot

BGH - OLG Köln - LG Bonn
7.7.2008
II ZR 81/07

Aus der in einem Geschäftsführeranstellungsvertrag getroffenen Vereinbarung eines (nachvertraglichen) Wettbewerbsverbots ohne Karenzentschädigung kann - unabhängig von der Wirksamkeit oder Unwirksamkeit der Vereinbarung - jedenfalls ein Anspruch auf Karenzentschädigung nicht abgeleitet werden.

Hinweis: Das Revisionsverfahren ist durch Revisionsrücknahme erledigt worden.

GmbHG § 35
HGB §§ 74 ff.

Aktenzeichen: IIZR81/07 Paragraphen: GmbHG§35 HGB§74 Datum: 2008-07-07
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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - Aktiengesellschaften Aktionär Wettbewerbsverbot

BGH - OLG Stuttgart - LG Stuttgart
25.6.2008
II ZR 133/07

Der herrschende Aktionär unterliegt gegenüber der abhängigen Gesellschaft jedenfalls dann keinem - von Minderheitsaktionären verfolgbaren - (ungeschriebenen) aktienrechtlichen Wettbewerbsverbot, wenn die Wettbewerbssituation bereits vor Erwerb der Mehrheitsbeteiligung bestanden hat.

AktG §§ 311, 317

Aktenzeichen: IIZR133/07 Paragraphen: AktG§311 AktG§317 Datum: 2008-06-25
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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - Wettbewerbsverbot

BGH - OLG Bremen - LG Bremen
28.4.2008
II ZR 11/07

§ 74 c HGB ist auf den Anspruch des Geschäftsführers einer GmbH auf Zahlung einer Karenzentschädigung für ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot nicht entsprechend anwendbar.

HGB § 74 c

Aktenzeichen: IIZR11/07 Paragraphen: HGB§74c Datum: 2008-04-28
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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - Wettbewerbsverbot

OLG Hamburg - LG Hamburg
29.06.2007
11 U 141/06

Nach Auffassung des Senats unterliegen jedenfalls die Vorstände der Komplementär-AG keinem direkten Wettbewerbsverbot ggü. der Kommanditgesellschaft. Ob sich aus der Rechtsprechung des BGH zur Haftung des Geschäftsführers in der GmbH & Co. ein Wettbewerbsverbot ableiten lässt, kann dahingestellt bleiben. Denn anders als in der GmbH, in der das gesetzlich nicht niedergelegte Wettbewerbsverbot häufig auch als Ausfluss dienstvertraglicher Treuepflichten angesehen wird, wurzelt das Wettbewerbsverbot des Vorstands aus § 88 AktG in der organschaftlichen Treuepflicht, die zwar mit der durch das Anstellungsverhältnis erzeugten Pflicht kongruent gehen mag. (Leitsatz der Redaktion)

AktG §§ 76, 88
HGB § 112

Aktenzeichen: 11U141/06 Paragraphen: AktG§76 AktG§88 HGB§112 Datum: 2007-06-29
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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - Wettbewerbsverbot

BGH - OLG Schleswig - LG Itzehoe
8.2.2006
VIII ZR 304/04

Zur Störung der Geschäftsgrundlage bei Aufnahme einer Konkurrenztätigkeit nach Verkauf eines Geschäftsanteils.

BGB § 313

Aktenzeichen: VIIIZR304/04 Paragraphen: BGB§313 Datum: 2006-02-08
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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - Wettbewerbsverbot

BGH - OLG München - LG München I
18.7.2005
II ZR 159/03

Eine Überschreitung der räumlichen, gegenständlichen und zeitlichen Grenzen eines nachvertraglichen Wettbewerbsverbots (hier: Anwaltssozietät) kann nicht mit dem Wunsch gerechtfertigt werden, den ausgeschlossenen Gesellschafter einer besonderen Sanktion zu unterwerfen.

BGB §§ 705, 737, 138
GG Art. 12

Aktenzeichen: IIZR159/03 Paragraphen: BGB§705 BGB§737 BGB§138 GGArt.12 Datum: 2005-07-18
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PDF-DokumentWettbewerbsrecht Gesellschaftsrecht - Wettbewerbsverbot

OLG Düsseldorf - LG Dortmund
13.08.2004 VI-W (Kart) 20/04
Auf die nachvertragliche Zeit bezogenes Wettbewerbsverbot
BGB § 138 Abs. 1
BGB § 181
ZPO § 91 a Abs. 2
GmbHG § 53 Abs. 1

Aktenzeichen: VI-W(Kart)20/04 Paragraphen: BGB§138 BGB§181 ZPO§91a GmbHG§53 Datum: 2004-08-13
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