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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - BGB-Gesellschaft Personengesellschaften Abfindung

BGH - Kammergericht - LG Berlin
12.7.2016
II ZR 74/14

Der Abfindungsanspruch des aus einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts Ausgeschiedenen richtet sich umfassend gegen die Gesellschaft. Für einen von dem Abfindungsanspruch zu trennenden Ausgleichsanspruch gegen die in der Gesellschaft verbliebenen Gesellschafter ist kein Raum.

BGB § 738 Abs 1 S 2

Aktenzeichen: IIZR74/14 Paragraphen: BGB§738 Datum: 2016-07-12
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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - BGB-Gesellschaft Personengesellschaften

BGH - Kammergericht - AG Berlin
20.5.2016
V ZB 142/15

Mit Anerkennung der Rechtsfähigkeit der (Außen-)Gesellschaft bürgerlichen Rechts scheidet die Eintragung der Verpfändung eines Gesellschaftsanteils in das Grundbuch eines im Eigentum der Gesellschaft stehenden Grundstücks aus.

BGB § 899a, § 1276
GBO § 22, § 47 Abs 2

Aktenzeichen: VZB142/15 Paragraphen: BGB§899a BGB§1276 GBO§22 GBO§47 Datum: 2016-05-20
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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - BGB-Gesellschaft Personengesellschaften

BGH - OLG Naumburg - LG Halle
3.11.2015
II ZR 446/13

Zwangsvollstreckung gegen eine BGB-Gesellschaft: Aktivlegitimation für eine Vollstreckungsabwehrklage; Folgen gleichzeitiger Auswechslung aller Gesellschafter

1. Richtet sich ein Vollstreckungstitel gegen eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts als Vollstreckungsschuldnerin, steht die Befugnis zur Erhebung einer Vollstreckungsabwehrklage der Gesellschaft zu, nicht ihren Gesellschaftern.

2. Bei einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts können - ebenso wie bei einer Personenhandelsgesellschaft (BGH, Urteil vom 8. November 1965, II ZR 223/64, BGHZ 44, 229, 231) - unter Wahrung der Gesellschaftsidentität gleichzeitig sämtliche Gesellschafter im Wege der Anteilsübertragung ausgewechselt werden.

BGB § 705, § 719
ZPO § 767 Abs 1

Aktenzeichen: IIZR446/13 Paragraphen: BGB§705 BGB§719 ZPO§767 Datum: 2015-11-03
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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - BGB-Gesellschaft Personengesellschaften

BGH - Kammergericht - LG Berlin
13.10.2015
II ZR 214/13

Zweigliedrige BGB-Gesellschaft: Vereinfachte Auseinandersetzungsrechnung bei Vermögenslosigkeit der Gesellschaft und Darlegungslast bei Geltendmachung eines Anspruchs auf Guthabenauszahlung gegen den Mitgesellschafter

1. Ist in einer zweigliedrigen Gesellschaft bürgerlichen Rechts kein zu liquidierendes Gesellschaftsvermögen mehr vorhanden, kann der Gesellschafter, der für sich ein Guthaben beansprucht, dieses aufgrund einer vereinfachten Auseinandersetzungsrechnung unmittelbar gegen den ausgleichspflichtigen Gesellschafter geltend machen; Streitpunkte über die Richtigkeit der Schlussrechnung sind in diesem Prozess zu entscheiden; einer - von den Gesellschaftern festgestellten - Auseinandersetzungsbilanz bedarf es nicht (Bestätigung von BGH, Urteil vom 23. Oktober 2006, II ZR 192/05, ZIP 2006, 2271).

2. Mit der vereinfachten Auseinandersetzungsrechnung ist der geltend gemachte Ausgleichsanspruch als Ergebnis einer Gesamtabrechnung unter Einbeziehung der für die Berechnung wesentlichen Parameter nachvollziehbar und schlüssig darzulegen. Weitergehende Anforderungen sind an eine vereinfachte Auseinandersetzungsrechnung nicht zu stellen.

BGB § 730

Aktenzeichen: IIZR214/13 Paragraphen: BGB§730 Datum: 2015-10-13
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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - BGB-Gesellschaft

BGH - OLG München - LG München I
19.11.2013
II ZR 150/12

Dem von einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts erhobenen Zahlungsbegehren kann der in Anspruch genommene Schuldner ausnahmsweise einen ihm gegen die Gesellschafter zustehenden Schadensersatzanspruch entgegenhalten, wenn die Berufung der Gesellschaft auf ihre Eigenständigkeit gegen Treu und Glauben verstößt.

BGB § 242, § 705
HGB § 128, § 129

Aktenzeichen: IIZR150/12 Paragraphen: BGB§242 BGB§705 HGB§128 HGB§129 Datum: 2013-11-19
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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - Personengesellschaft BGB-Gesellschaft Gesellschafter Haftungsrecht

BGH - OLG Braunschweig - LG Braunschweig
24.9.2013
II ZR 391/12

Die Vorschrift des § 708 BGB schränkt die Haftung der Gesellschafter für vertragswidriges Verhalten ein, indem sie an die Stelle der nach § 276 Abs. 2 BGB maßgebenden verkehrserforderlichen Sorgfalt den Maßstab der Sorgfalt in eigenen Angelegenheiten setzt. An den Beweis, in eigenen Angelegenheiten eine geringere als die im Verkehr erforderliche Sorgfalt anzuwenden, sind strenge Anforderungen zu stellen. Der Umstand, dass der Gesellschafter sich durch die schadensbegründende Handlung zugleich selbst geschädigt hat, reicht zum Nachweis der nicht auf den konkreten Schädigungsfall, sondern auf das generelle Verhalten des Schädigers in dem entsprechenden Pflichtenkreis abstellenden Entlastungsvoraussetzungen des § 708 BGB nicht aus (Bestätigung von BGH, Urteil vom 26. Juni 1989, II ZR 128/88, WM 1989, 1850 ff.).

BGB § 276 Abs 2, § 277, § 426 Abs 1, § 708

Aktenzeichen: IIZR391/12 Paragraphen: BGB§276 BGB§277 BGB§426 BGB§708 Datum: 2013-09-24
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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - Personengesellschaft BGB-Gesellschaft Gesellschaftsverträge

BGH - OLG Frankfurt - LG Kassel
4.6.2013
II ZR 207/10

1. Die im Gesellschaftsvertrag einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts begründete Verpflichtung einer nicht leistungsfähigen Gesellschafterin zur Rückzahlung erheblicher Beträge, die der andere Gesellschafter einlegt und die vereinbarungsgemäß dem im Interesse der Gesellschaft tätigen Ehemann der Gesellschafterin zufließen, ist nicht sittenwidrig, wenn die Ehefrau aufgrund ihrer Gesellschafterstellung ein adäquates wirtschaftliches Eigeninteresse an der mit den Zahlungen verbundenen Förderung des Gesellschaftszwecks hat.

2. Die Beurteilung der Sittenwidrigkeit gesellschaftsvertraglicher Regelungen erfordert eine Gesamtwürdigung unter Einbeziehung aller relevanten Umstände, die zur Zeit des Vertragsschlusses gegeben sind.

BGB § 138 Abs 1, § 705

Aktenzeichen: IIZR207/10 Paragraphen: BGB3138 BGB§705 Datum: 2013-06-04
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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - Personengesellschaft BGB-Gesellschaft Gesellschafter

BGH - OLG München - LG München I
9.4.2013
II ZR 3/12

Der Gesellschafter einer Personengesellschaft hat grundsätzlich ein Interesse an der Feststellung der Unwirksamkeit eines Gesellschafterbeschlusses. Dies gilt in der Regel auch über das Bestehen der Gesellschaft oder die Zugehörigkeit des Gesellschafters zu der Gesellschaft hinaus (Fortführung von BGH, Urteil vom 7. Februar 2012, II ZR 230/09, ZIP 2012, 917).

ZPO § 256 Abs 1

Aktenzeichen: IIZR3/12 Paragraphen: ZPO§256 Datum: 2013-04-09
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PDF-DokumentGesellschaftsrecht - Personengesellschaft BGB-Gesellschaft

BGH - OLG Koblenz - LG Koblenz
4.12.2012
II ZR 159/10

1. Über den Anspruch auf Übertragung des Eigentums an einem Grundstück durch Herausgabe und Bewilligung der Eintragung kann nicht durch Grundurteil entschieden werden. Dies gilt auch dann, wenn gegenüber dem vom Gericht als bestehend erachteten Klageanspruch ein Zurückbehaltungsrecht wegen eines der Höhe nach streitigen Gegenanspruchs geltend gemacht wird.

2. Die Geschäftschancenlehre ist auf den geschäftsführenden Gesellschafter einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts jedenfalls dann anwendbar, wenn diese eine "Erwerbsgesellschaft" oder eine "unternehmenstragende" Gesellschaft darstellt oder gewerblich tätig ist.

3. Die Durchsetzungssperre steht der isolierten Geltendmachung eines Anspruchs der Gesellschaft auf Schadensersatz im Wege der Naturalrestitution gegen einen ausgeschiedenen Gesellschafter-Geschäftsführer wegen der Verletzung einer Geschäftschance der Gesellschaft bürgerlichen Rechts nicht entgegen.

ZPO § 304
BGB § 705, § 713, § 730, § 738

Aktenzeichen: IIZR159/10 Paragraphen: ZPO§304 BGB§705 BGB§713 BGB§738 Datum: 2012-12-04
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=32260

PDF-DokumentGesellschaftsrecht - Personengesellschaft BGB-Gesellschaft

OLG Stuttgart - LG Stuttgart
14.11.2012
14 U 9/12

Zur Nachfolge eines als Kind angenommenen volljährigen Enkels bei einer auf Kinder beschränkten qualifizierten Nachfolgeklausel in einer Personenhandelsgesellschaft.

Aktenzeichen: 14U9/12 Paragraphen: Datum: 2012-11-14
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