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PDF-DokumentArztrecht - Abrechnungsrecht

BGH - LG Wuppertal - AG Wuppertal
3.11.2016
III ZR 286/15

1. Zur Anwendbarkeit des § 242 BGB bei formnichtiger Honorarvereinbarung für eine über das zahnmedizinisch notwendige Maß hinausgehende zahnärztliche Versorgung.

2. Bei einem formnichtigen Heil- und Kostenplan steht der Schutzzweck des § 2 Abs. 3 Satz 1 GOZ, den Zahlungspflichtigen über die geplanten Leistungen und die voraussichtlich entstehenden Kosten zuverlässig zu informieren und ihn von einer unüberlegten und übereilten Honorarvereinbarung abzuhalten, Ansprüchen des behandelnden Zahnarztes aus Geschäftsführung ohne Auftrag oder ungerechtfertigter Bereicherung entgegen.

BGB § 125 S 1, § 126 Abs 2 S 1, § 242
GOZ § 2 Abs 3 S 1

Aktenzeichen: IIIZR286/15 Paragraphen: BGB§125 BGB§126 BGB§242 GOZ§" Datum: 2016-11-03
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PDF-DokumentArztrecht Berufsrecht Versicherungsrecht - Abrechnungsrecht Krankenversicherungsrecht

BGH - LG München I - AG München
14.1.2016
III ZR 107/15

Abrechnung ärztlicher Wahlleistungen während eines Krankenhausaufenthalts: Einzelfallentscheidung hinsichtlich der Gestaltung und des Zustandekommens eines entsprechenden Vertrages; Anspruchsgegner bei bereicherungsrechtlicher Rückforderung von privatärztlichem Honorar wegen überhöhter Rechnungsstellung

1. Sowohl beim totalen Krankenhausvertrag mit Arztzusatzvertrag als auch beim gespaltenen Arzt-Krankenhaus-Vertrag ist es eine Frage der Vertragsgestaltung im Einzelfall, ob der gesonderte Behandlungsvertrag, der zwischen dem Patienten und dem Wahlarzt geschlossen werden soll, bereits Gegenstand der zwischen dem Krankenhaus und dem Patienten abgeschlossenen Wahlleistungsvereinbarung ist (Krankenhaus als Stellvertreter des Wahlarztes), oder ob es hierzu einer weiteren Abrede zwischen dem Arzt und dem Patienten bedarf, die auch durch konkludentes Verhalten zustande kommen kann (Fortführung des Senatsurteils vom 19. Februar 1998, III ZR 169/97, BGHZ 138, 91).

2. Steht dem behandelnden Wahlarzt kein Liquidationsrecht zu und übt das Krankenhaus das Liquidationsrecht bei wahlärztlichen Leistungen selbst aus, ist ein Anspruch aus ungerechtfertigter Bereicherung (§ 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1 BGB) wegen überhöhter Rechnungsstellung grundsätzlich gegenüber dem Krankenhausträger geltend zu machen.

KHEntgG § 17 Abs 1 S 1, § 17 Abs 3 S 1
BGB § 812 Abs 1 S 1 Alt 1

Aktenzeichen: IIIZR107/15 Paragraphen: BGB§812 Datum: 2016-01-14
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PDF-DokumentArztrecht - Zahnärzte Abrechnungsrecht

BGH - OLG Frankfurt - LG Darmstadt
29.3.2011
VI ZR 133/10

a) Bei einem (zahn-)ärztlichen Behandlungsvertrag setzt der Verlust des Vergütungsanspruchs wegen vertragswidrigen Verhaltens nach § 628 Abs. 1 Satz 2 Fall 2 BGB nicht voraus, dass das vertragswidrige Verhalten als schwerwiegend oder als wichtiger Grund im Sinne des § 626 BGB anzusehen ist.

b) Ein geringfügiges vertragswidriges Verhalten lässt die Pflicht, die bis zur Kündigung erbrachten Dienste zu vergüten, unberührt.

c) Ein (zahn-)ärztlicher Behandlungsfehler kann vertragswidriges Verhalten im Sinne des § 628 Abs. 1 Satz 2 Fall 2 BGB sein.

BGB § 628 Abs. 1 Satz 2 Fall 2

Aktenzeichen: VIZR133/10 Paragraphen: BGB§628 Datum: 2011-03-29
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PDF-DokumentArztrecht - Abrechnungsrecht

BGH - OLG München - LG München I
18.11.2010
III ZR 239/09

Zur Abgrenzung der Krankenhausbehandlung von der medizinischen Rehabilitation für Neurologiepatienten, die nach den Empfehlungen der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation der Phase B zuzuordnen sind.

BGB §§ 280, 839 (B, Fc)
SGB V §§ 39, 40, 107, 111

Aktenzeichen: IIIZR239/09 Paragraphen: BGB3280 BGB§839 SGBV§39 SGBV§40 SGBV§107 SGBV§111 Datum: 2010-11-18
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PDF-DokumentArztrecht - Abrechnungsrecht

BGH - LG Wuppertal - AG Solingen
4.11.2010
III ZR 323/09

Zum Anspruch des externen Arztes gegen einen Wahlleistungspatienten auf Ersatz von Auslagen für aufgewendete Sachkosten.

GOÄ § 6a Abs. 2, § 10
KHEntgG § 17 Abs. 3 Satz 7

Aktenzeichen: IIIZR323/09 Paragraphen: GOħ6a GOħ10 Datum: 2010-11-04
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PDF-DokumentArztrecht - Abrechnungsrecht

VG Stuttgart
24.3.2010
3 K 4616/09

Brustrekonstruktion durch Bildung und Formung lokaler Rotationslappen sowie Rekonstruktion der Mamille nach der "Star-Flap-Technik"; ärztliche Gebühren

1. Eine Brustrekonstruktion durch Bildung und Formung lokaler Rotationslappen wird von der Gebührenposition der GOÄ Nr. 2415 erfasst. Die GOÄ Nr. 2394 kann - soweit überhaupt - jedenfalls nicht für die Bildung jedes einzelnen Rotationslappens abgerechnet werden.

2. Die Rekonstruktion der Mamille nach der "Star-Flap-Technik" ist von der Zielleistung der GOÄ Nr. 2415 umfasst.

Aktenzeichen: 3K4616/09 Paragraphen: GOÄ Datum: 2010-03-24
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PDF-DokumentArztrecht - Abrechnungsrecht

BGH - LG Darmstadt - AG Dieburg
21.1.2010
III ZR 147/09

Der Einsatz einer computerunterstützten Navigationstechnik bei Durchführung einer Totalendoprothese des Kniegelenks nach Nr. 2153 ist nicht nach Nr. 2562 analog abrechenbar.

GOÄ § 4 Abs. 2, 2a, § 6 Abs. 2
GOÄ Gebührenverzeichnis Nr. 2153, 2562

Aktenzeichen: IIIZR147/09 Paragraphen: GOħ4 Datum: 2010-01-21
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PDF-DokumentArztrecht - Abrechnungsrecht

BGH - OLG Nürnberg - LG Nürnberg
14.1.2010
III ZR 173/09

Der Umfang einer Innenvollmacht, die der Patient dem ihn behandelnden Arzt zum Zwecke der Beauftragung eines externen Laborarztes mit einer Blutuntersuchung stillschweigend erteilt, richtet sich grundsätzlich danach, was im Sinne des § 1 Abs. 2 Satz 1 GOÄ für eine medizinisch notwendige ärztliche Versorgung erforderlich ist.

BGB § 164 Abs. 1, § 167 Abs. 1
GOÄ § 1 Abs. 2 Satz 1

Aktenzeichen: IIIZR173/09 Paragraphen: BGB§164 BGB§167 GOħ1 Datum: 2010-01-14
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PDF-DokumentArztrecht - Abrechnungsrecht

BGH - OLG Brandenburg - LG Neuruppin
14.1.2010
III ZR 188/09

Beauftragt der behandelnde Arzt einen externen Laborarzt im Namen seines Privatpatienten mit einer humangenetischen Blutuntersuchung, die objektiv für eine medizinisch notwendige ärztliche Versorgung im Sinne des § 1 Abs. 2 Satz 1 GOÄ nicht erforderlich ist, steht dem Laborarzt gegen den Patienten ein Vergütungsanspruch auch dann nicht zu, wenn der Laborarzt den ihm erteilten Auftrag fehlerfrei erfüllt und auf der Grundlage seines Kenntnisstands keine Veranlassung hatte, die Erforderlichkeit der Untersuchung in Zweifel zu ziehen.

GOÄ § 1 Abs. 2 Satz 1

Aktenzeichen: IIIZR188/09 Paragraphen: GOħ1 Datum: 2010-01-14
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PDF-DokumentArztrecht - Abrechnungsrecht

BGH - OLG Zweibrücken - LG Frankenthal
12.11.2009
III ZR 110/09

Vereinbarungen zwischen Krankenhausträgern und niedergelassenen Ärzten über deren Zuziehung im Rahmen allgemeiner Krankenhausleistungen unterliegen nicht den Vorschriften der Gebührenordnung für Ärzte.

GOÄ § 1 Abs. 1
KHEntgG § 2 Abs. 2 Satz 2 Nr. 2
RhPfBerufsO Ärztinnen und Ärzte §§ 12, 31

Aktenzeichen: IIIZR110/09 Paragraphen: GOħ1 KHEntgG§2 Datum: 2009-11-12
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=26413

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