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PDF-DokumentWiedervereinigungsrecht - Grundbuchrecht baurecht

Sächsisches OVG
27.07.2006
7 D 27/04.F

Bauland; Vergleichswertverfahren; Verkehrswertermittlung; Bodenwert; Streitgegenstand Wertermittlung im Bodenordnungsverfahren

1. Nach der Vereinfachungsregelung in § 19 Abs. 5 Satz 1 SachenRberG ist auch ein Bodenrichtwert für erschließungsbeitragsfreies Bauland zur Bestimmung des Wertes eines "ortsüblich alterschlossenen Baulands" regelmäßig heranzuziehen.

2. Maßgeblicher Zeitpunkt für eine Wertermittlung nach den §§ 27 ff FlurbG ist nach § 29 Abs. 2 Satz 1 FlurbG der Zeitpunkt auf den sich die Ermittlung bezieht und nicht der in § 44 Abs. 1 Satz 3 FlurbG angesprochene Zeitpunkt für die wertgleiche Abfindung.

3. Auch bei einer unterstellten Befugnis, eine Ausgangsentscheidung im Wertermittlungsverfahren zu Lasten eines Widerspruchsführers zu verschlechtern, wäre eine solche reformatio in peius, jedenfalls beschränkt auf den Gegenstand des Widerspruchsverfahrens.

FlurbG §§ 27, 29, 44, 141 Abs. 2
LwAnpG §§ 63 Abs. 2, 64
SachenRBerG § 19
SachenRBerG § 68

Aktenzeichen: 7D27/04 Paragraphen: FlurbG§27 FlurbG§29 FlurbG§44 FlurbG§141 LwAnpG§63 LwAnpG§64 SachenRBerG§19 SachenRBerG§68 Datum: 2006-07-27
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PDF-DokumentWiedervereinigungsrecht - Baurecht Grundstücksrecht Sonstiges

BGH - OLG Brandenburg - LG Potsdam
29.9.2005
III ZR 27/05

Erfordert die neue Trassenführung einer Straße im Beitrittsgebiet die Änderung von Versorgungsleitungen, die durch eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit nach § 9 Abs. 1 GBBerG dinglich gesichert sind, hat grundsätzlich der Träger der Straßenbaulast die Kosten zu tragen und nicht das Versorgungsunternehmen, dessen Berechtigung zur Nutzung der alten Trasse auf Sondernutzungsgenehmigungen nach § 13 Abs. 1 Satz 1 StraßenVODDR beruht (Fortführung des Senatsurteils vom 14. März 2002 III ZR 147/01 WM 2002, 2113).

BGB § 1090 Abs. 2, § 1023 Abs. 1 Satz 1
GBBerG § 9
BbgStrG §§ 23, 48 Abs. 11

Aktenzeichen: IIIZR27/05 Paragraphen: BGB§1090 BGB§1023 GBBerG§9 BbgStrG§23 BbgStrG§48 Datum: 2005-09-29
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PDF-DokumentWiedervereinigungsrecht Bau- und Bodenrecht - Baurecht Begenehmigungsrecht

OVG Sachsen-Anhalt - VG Dessau
12.02.2004
2 L 927/03

Nutzungsänderung, Bestandsschutz, Baugenehmigung, Einigungsvertrag, DDR-Genehmigung, Verwaltungsakt, Bestandskraft, Rechtswirkung, Nutzungsaufgabe, Illegalität, formelle, Funktion

Nutzungsänderungen auf für von der DDR genehmigte Bauwerke genehmigungsbedürftig

1. Von Organen der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik erteilte Genehmigungen bleiben in der Regel wirksam (Art. 19 Satz 1 EV). Dies betrifft nicht nur die äußere Wirksamkeit, sondern auch die inhaltlich, d. h. die intendierten Rechtswirkungen.

2. In dieser Wirkung dauern sie über den 03.10.1990 mit der Folge fort, dass das baurechtliche ge-nehmigte Bauwerk nicht nur formell, sondern auch in der genehmigten Funktion materiell legal ist.

In der materiellen Variante begründet die Genehmigung Bestandsschutz.

3. Jedenfalls seit dem 01.08.1990 bedurfte eine Nutzungsänderung nach den bauordnungsrechtlichen Bestimmungen der DDR-Bauordnung der Genehmigung.

EV § 19
DDR-BauO § 62
DDR-BauO § 63
LSA-VwVfG § 35

Aktenzeichen: 2L927/03 Paragraphen: EV§19 DDR-BauO§62 DDR-BauO§63 LSA-VwVfG§35 Datum: 2004-02-12
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