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PDF-DokumentUmweltrecht - Immissionsschutz Immissionshandel

OVG Berlin-Brandenburg - VG Berlin
23.11.2016
12 N 28.15

Emissionsberechtigungen; Vorratsabgabe; Löschung; Anspruch auf Wertersatz; öffentlichrechtlicher Erstattungsanspruch; Anspruchsvoraussetzungen; Vermögensverschiebung; öffentlich-rechtliches Schuldverhältnis; schuldhafte Pflichtverletzung; Antrag auf Zulassung der Berufung; ernstliche Zweifel; besondere rechtliche Schwierigkeiten; Grundsatzrüge

Einem Anlagenbetreiber, der Emissionsberechtigungen "auf Vorrat" ohne korrespondierende Abgabepflicht abgegeben hat, die mit Ablauf der zweiten Handelsperiode am 30. April 2013 gelöscht worden sind, steht mangels einer unmittelbaren Vermögensverschiebung kein Anspruch auf Wertersatz aus dem allgemeinen öffentlich-rechtlichen Erstattungsanspruch zu. Die Vorratsabgabe von Berechtigungen führt nicht zu einem Vermögenszuwachs bei der Deutschen Emissionshandelsstelle.

TEHG 2004 § 6 Abs 1
BGB § 90, §§ 812ff
EUV 920/2010
VwGO § 124 Abs 2 Nr 1

Aktenzeichen: 12N28.15 Paragraphen: Datum: 2016-11-23
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=20061

PDF-DokumentUmweltrecht - Immissionshandel

BVerwG - OVG Berlin-Brandenburg - VG Berlin
30.10.2014
7 C 9.13

Emissionshandel: bedingter Zuteilungsantrag unwirksam Heizkraftwerk; Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage; Zuteilungsantrag; Haupt- und Hilfsantrag; Mindestzuteilung; Bedingung; Auslegung; Zuteilungsregel; Härtefall; Kürzung; Kürzungsfaktor; Mengenplanung; Produktionsmenge; Produkteinheit; Zuteilungsperiode; frühzeitige Emissionsminderung; Veräußerungskürzung.

Ein Antrag auf Zuteilung nach § 12 ZuG 2012, der an das Erreichen einer bestimmten Mindestzuteilungsmenge geknüpft ist, genügt nicht dem gesetzlichen Antragserfordernis.

Auch Anlagen, deren Emissionen frühzeitig um mehr als 40% gemindert wurden (§ 12 Abs. 1 Satz 5 ZuG 2007), unterliegen der Veräußerungskürzung nach § 20 ZuG 2012.

Eine Zuteilung nach § 12 Abs. 1 ZuG 2012 kommt nur in Betracht, wenn von jedem hergestellten Produkt mindestens 10% mehr produziert wurde; eine Steigerung der Gesamtproduktion der Anlagen um mindestens 10% genügt nicht.

TEHG 2004 § 10 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 Satz 2, § 11
ZuG 2007 § 7 Abs. 1 Satz 5
ZuG 2012 § 2 Satz 3, § 3 Abs. 2 Nr. 4, § 4 Abs. 3, § 7 Abs. 1 und 3,
ZuG 2012 § 9 Abs. 3 Satz 2 und Abs. 4, § 12 Abs. 1 und 2, §§ 19, 20

Aktenzeichen: 7C9.13 Paragraphen: Datum: 2014-10-30
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=18741

PDF-DokumentUmweltrecht - Immissionshandel

BVerwG - VG Berlin
21.02.2013
7 C 18.11

Emissionsberechtigung; Zuteilung, Zuteilungsperiode; Industriekraftwerk; Feuerungsanlage; Braunkohle; Industrieanlage; Energieanlage; Nebeneinrichtung; Hauptanlage; carbon-leakage-Risiko; Emissionsverlagerung; Typisierung; Verwaltungsaufwand; immissionsschutzrechtliche Genehmigung.

Die Zuteilungsregeln für Anlagen der Energiewirtschaft (§ 4 Abs. 3, §§ 7, 20 ZuG 2012) gelten auch für Kraftwerke, die dem Emissionshandel gemäß § 2 Abs. 1 Satz 2 TEHG a.F. als Nebeneinrichtung einer selbst nicht emissionshandelspflichtigen Industrieanlage unterliegen (S. 9).

TEHG a.F. §§ 1, 2 Abs. 1 Satz 1 und 2; § 3 Abs. 3 Satz 2, Abs. 7 Satz 2;
TEHG a.F. § 4 Abs. 1, 6 Satz 1; § 6 Abs. 1, 4 Satz 4; § 9 Abs. 1
ZuG 2012 § 4 Abs. 1, 3; §§ 6, 7, 19, 20
RL 2003/87/EG Art. 10a Abs. 13 bis 18
4. BImSchV § 1 Abs. 2 Nr. 2, Abs. 4
GG Art. 3 Abs. 1

Aktenzeichen: 7C18.11 Paragraphen: Datum: 2013-02-21
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=17527

PDF-DokumentUmweltrecht - Immissionshandel

BVerwG - VG Berlin
12.12.2012
7 C 19.11

Emissionsberechtigung; Zuteilung; einheitliche Anlage; „Glocke“; technischer Verbund; Feststellung; Antrag; Bestandsanlage; Genehmigung; Kapazität; Kapazitätserweiterung; Emissionswert; Bezugsgröße; Kohlendioxid-Emissionen; Hochofenanlage; Sinteranlage; Roheisen; Schlacke; Sinter; Sinterverbrauch.

1. Die Feststellung mehrerer Anlagen als einheitliche Anlage nach § 25 TEHG a.F. bewirkt, dass die zusammengefassten Anlagen bei der Zuteilung von Emissionsberechtigungen als eine Anlage im Sinne des Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes gelten.

2. Die Kapazität einer einheitlichen Anlage bestimmt sich danach, welche Produktionsmenge in der einheitlichen Anlage im Verbundbetrieb rechtlich und tatsächlich maximal möglich ist.

TEHG a.F. § 3 Abs. 1 und 3, § 4 Abs. 1 und 6, § 9 Abs. 1 und 2, § 10 Abs. 1 und 3, § 25
ZuG 2012 § 8 Abs. 1 und 2
ZuV 2012 § 11 Abs. 2 bis 5

Aktenzeichen: 7C19.11 Paragraphen: ZuG§8 ZuV§11 Datum: 2012-12-12
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=17360

PDF-DokumentUmweltrecht - Immissionshandel

BVerwG - OVG Berlin-Brandenburg - VG Berlin
12.12.2012
7 C 24.11

Emissionshandel; Treibhausgase; Kohlendioxid; Erfüllungsfaktor; Kürzung, anteilige; Industrieanlage; Bestandsanlage; Neuanlage; „early-action“-Anlage; Reservehaltung; Zuteilung, periodenübergreifende; Emissionswert; Benchmark-Kriterium; Zertifikate; Zuteilungsperiode; Allokationsplan, nationaler; Optierer; Optionsanlage; Privilegierung; Zuteilungsgarantie; Vertrauensschutz; Investitionssicherheit; Techniken, modernste.

§ 11 Abs. 1 Satz 6 ZuG 2007 findet auf Zuteilungen an Bestandsanlagen, für die von der Optionsmöglichkeit des § 7 Abs. 12 ZuG 2007 Gebrauch gemacht worden ist, keine Anwendung.

TEHG a.F. § 10
ZuG 2012 § 2 Satz 3, § 4 Abs. 3, § 6 Abs. 1, § 8 Abs. 1
ZuG 2007 § 2 Satz 2, § 4 Abs. 4, §§ 5, 7 Abs. 12, § 8 Abs. 1 und 5, §§ 10, 11, 12 Abs. 1 und 5

Aktenzeichen: 7C24.11 Paragraphen: TEHG§10 ZUG§2 ZUG§4 ZUG§8 Datum: 2012-12-12
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=17414

PDF-DokumentUmweltrecht - Immissionshandel

BVerwG - VG Berlin
10.10.2012
7 C 8.10

Emissionshandel; Treibhausgase; Veräußerungskürzung; Versteigerung; anteilige Kürzung; Steuerstaat; Finanzverfassung; Abgabe, nichtsteuerliche; Einnahmen; Belastungsgleichheit; Rechtfertigung, besondere sachliche; Sondervorteil; Allokationseffizienz; windfall profits; Internalisierung; Vorsorge; Ressource, knappe; Opportunitätskosten; Eigentumsgrundrecht; Berufsausübungsfreiheit; Willkürverbot; Verhältnismäßigkeitsmaßstab; Typisierung; Pauschalierung; Generalisierung; Industriekraftwerk; Heizkraftwerk; KWKAnlage; Energieanlage; Industrieanlage; Nebenanlage; Mengenplanung; Zuteilungsmenge; Zertifikate; Prognosespielraum; Kontoführungsgebühr.

Heizkraftwerke unterfallen mit dem Produkt Strom ebenso der gekürzten Zuteilung unentgeltlicher Emissionsberechtigungen nach § 20 ZuG 2012 wie Industriekraftwerke, die nicht als Nebeneinrichtung einer handelspflichtigen Industrieanlage immissionsschutzrechtlich genehmigt worden sind.

GG Art. 3, 12, 14, 19, 104a
TEHG a.F. §§ 1, 2 Abs. 1, § 3 Abs. 3, § 6 Abs. 1, § 7 Abs. 1, §§ 16, 18, 22
BImSchG § 5 Abs. 1 Satz 2
ZuG 2012 § 4 Abs. 2 und 3, §§ 19, 20

Aktenzeichen: 7C8.10 Paragraphen: Datum: 2012-10-10
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=17293

PDF-DokumentUmweltrecht - Immissionshandel

EuGH
4.6.2012
T-381/11

Nichtigkeitsklage; Umwelt; kostenlose Zuteilung von Treibhausgasemissionszertifikaten ab 2013; Beschluss der Kommission zur Festlegung von Produkt-Benchmarks für die Berechnung der Zuteilung von Emissionszertifikaten; keine individuelle Betroffenheit; Rechtsakt mit Verordnungscharakter, der Durchführungsmaßnahmen nach sich zieht; Unzulässigkeit

EGRL 87/2003 Art 10a Abs 1
AEUV Art 263 Abs 4

Aktenzeichen: T-381/11 Paragraphen: Datum: 2012-06-04
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=17205

PDF-DokumentUmweltrecht - Immissionshandel

EuGH
21.12.2011
C-366/10

Einbeziehung des Luftverkehrs in das System für den Handel mit Treibhausgasemissionszertifikaten in der Gemeinschaft

Aktenzeichen: C-366/10 Paragraphen: Datum: 2011-12-21
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=16478

PDF-DokumentUmweltrecht - Immissionshandel

BVerwG - OVG Berlin-Brandenburg - VG Berlin
21.12.2010
7 C 23.09

Treibhausgas-Emissionen; Emissionshandel; Periode; Zuteilungsperiode; Pre-Kyoto-Periode; Berechtigung; Zuteilung; Mehrzuteilung; Kürzung; Prognose; Kürzungsfaktor; Erfüllungsfaktor; Optierer; Optionsanlagen; Antrag, sachdienlicher; Bescheidung; Verpflichtung; Spruchreifmachung; Zuteilungsansprüche, offene; Banking; Kyoto-Protokoll; Kyoto-Reduktionsverpflichtungen; Reserve; Prozessreserve; beredtes Schweigen; Fortsetzungsfeststellungsklage; Fortsetzungsfeststellungsinteresse; enteignungsgleicher Eingriff

1. Die Zuteilungsentscheidung nach § 9 Abs. 1 TEHG i.V.m. den maßgeblichen Regelungen des jeweiligen Zuteilungsgesetzes ist eine gebundene Entscheidung. Die Gerichte sind daher bei Verpflichtungsklagen auf Mehrzuteilung von Berechtigungen grundsätzlich zur Spruchreifmachung verpflichtet.

2. Offene Ansprüche auf Mehrzuteilung von Berechtigungen sind mit Ablauf der Zuteilungsperiode 2005 bis 2007 ersatzlos untergegangen und nicht durch Zuteilung von Berechtigungen für die Zuteilungsperiode 2008 bis 2012 zu erfüllen.

GG Art. 12 Abs. 1; Art. 14 Abs. 1; Art. 19 Abs. 4
VwGO § 113 Abs. 1 Satz 4
TEHG § 6 Abs. 4; § 18 Abs. 3
ZuG 2007 § 4 Abs. 4; § 7 Abs. 12; § 20 Abs. 7
ZuG 2012 § 2 Abs. 2; § 5 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1 Buchst. b
ZuV 2007 § 6 Abs. 6

Aktenzeichen: 7C23.09 Paragraphen: GGArt.12 GGArt.14 TEHG§6 ZuG§4 ZuG§2 ZuG§6 Datum: 2010-12-21
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=15454

PDF-DokumentUmweltrecht - Immissionshandel

BVerwG - OVG Berlin-Brandenburg - VG Berlin
24.09.2009
7 C 2.09

Emissionshandel; Emissionsberechtigung; Zuteilung; Zuteilungsbescheide; Umweltinformation; anspruchsberechtigte Person; missbräuchlich gestellter Antrag; gesetzesfremde Zwecke; Ausspähung von Konkurrenten; Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse; Zugänglichmachen; Anforderungen an die Darlegung; gerichtliche Überprüfung; Umweltinformationen über Emissionen; prozessbedingte Emissionen; energiebedingte Emissionen; Gesamtemission; überwiegendes öffentliches Informationsinteresse; Art des Informationszugangs; gewichtiger Grund; Veröffentlichung im Internet; Kostenentscheidung; Bescheidungsklage; teilweises Unterliegen

1. Bescheide über die Zuteilung von Emissionsberechtigungen nach dem Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz sind Maßnahmen, die im Sinne des § 2 Abs. 3 Nr. 3 Buchst. b UIG den Schutz der Umweltbestandteile Luft und Atmosphäre bezwecken.

2. Unter den Begriff der Umweltinformation über Emissionen in § 9 Abs. 1 Satz 2 UIG fallen nicht Informationen über Vorgänge innerhalb einer emittierenden Anlage, durch die die später in die Umwelt abgegebenen Stoffe entstehen oder deren Zusammensetzung und Menge beeinflusst werden.

3. Ein Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis wird auch dann im Sinne des § 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 UIG zugänglich gemacht, wenn die offengelegte Information ihrerseits Rückschlüsse auf Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zulässt.

4. Ob durch die Bekanntgabe einer Information ein Betriebs- und Geschäftsgeheimnis zugänglich gemacht wird, kann im Einzelfall aufgrund plausibler und nachvollziehbarer Darlegungen des Betroffenen beurteilt werden.

5. Das öffentliche Interesse an der Bekanntgabe der Informationen überwiegt im Sinne des § 9 Abs. 1 Satz 1 UIG nur dann , wenn mit dem Antrag auf Zugang zu Informationen ein Interesse verfolgt wird, das über das allgemeine Interesse der Öffentlichkeit hinausgeht, Zugang zu Informationen über die Umwelt zu erhalten.

6. Ein Kläger unterliegt im Sinne von § 155 Abs. 1 Satz 1 VwGO teilweise, wenn er zwar nur einen Bescheidungsantrag gestellt hat, das Gericht jedoch in seinem Bescheidungsurteil mit seiner Rechtsauffassung eine geringere Bindung des Beklagten für dessen erneute Entscheidung bewirkt, als der Kläger sie mit seiner Klage angestrebt hat.

UIG § 2 Abs. 3 Nr. 3
UIG § 3 Abs. 1 Satz 1
UIG § 3 Abs. 2 Satz 4
UIG § 8 Abs. 2 Nr. 1
UIG § 9 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3
UIG § 9 Abs. 1 Satz 2
VwGO § 155 Abs. 1 Satz 1

Aktenzeichen: 7C2.09 Paragraphen: UIG§2 UIG§3 UIG§8 UIG§9 Datum: 2009-09-24
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=14223

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