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PDF-DokumentUmweltrecht - Wasserrecht Haftungsrecht

OLG Brandenburg - LG Potsdam
8.11.2011
2 U 53/10

Haftung bei Verletzung der Gewässerunterhaltungspflicht

BGB § 823 Abs 1
WHG § 28 Abs 1

Aktenzeichen: 2U53/10 Paragraphen: BGB§823 WHG§28 Datum: 2011-11-08
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PDF-DokumentBau- und Bodenrech Umweltrecht - Bauleitplanung Bebauungsplan Immissionsschutz Haftungsrecht

Bayerischer VGH - VG München
14.07.2006
1 B 04.1232

Geltungsdauer des Vorbescheids; Hemmung der Geltungsfrist durch Einlegung eines Rechtsbehelfs (offen gelassen); Gebietsbewahrungsanspruch; "baugebietsübergreifender Gebietsbewahrungsanspruch"; Ausfertigung des Bebauungsplans am Tag der Bekanntmachung; Gebot der Rücksichtnahme; heranrückende Wohnbebauung; unzumutbare Lärmbelastung (verneint); allgemeine immissionsschutzrechtliche Schutz- bzw. Gefahrenabwehrpflicht; unter die Störfall-Verordnung (12. BImSchV) fallender Betriebsbereich; allgemeine Betreiberpflichten; Pflicht zur Verhinderung von Störfällen; Pflicht zur Begrenzung der Auswirkungen eines Störfalls; "Dennoch-Störfall" exzeptioneller Störfall; Maßstab der "praktischen Vernunft" (BVerfG vom 8.8.1978 BVerfGE 49, 89/143); "Restrisiko"; Einhaltung von Sicherheitsabständen; auswirkungsbegrenzender Sicherheitsabstand; "Abstandsbereich"; Leitfaden "Empfehlungen für Abstände zwischen Betriebsbereichen nach der Störfall- Verordnung und schutzbedürftigen Gebieten im Rahmen der Bauleitplanung - Umsetzung § 50 BImSchG" des Technischen Ausschusses für Anlagensicherheit der Störfall-Kommission beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (SFK/TAA) vom 18. Oktober 2005

1. Ein Gebietsbewahrungsanspruch in dem von der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts entwickelten Sinn kann einem Eigentümer, dessen Grundstück sich außerhalb des Baugebiets befindet, nicht zustehen (wie VGH BW vom 23.8.1996 BRS 58 Nr. 160; a. A. VGH BW vom 4.5.2001 VBlBW 2001, 487; OVG NW vom 25.2.2003 NVwZ-RR 2003, 818 = BRS 66 Nr. 82).

2. Die Gemeinde kann mit einer Baugebietsfestsetzung den Zweck verfolgen, auch "Gebietsnachbarn" einen Anspruch auf Gebietserhaltung zu geben.

3. Zu der Frage, ob die Pflicht des Betreibers eines unter die Störfall-Verordnung (12. BImSchV) fallenden Betriebsbereichs, die Auswirkungen eines "Dennoch-Störfalls" zu begrenzen (§ 3 Abs. 3 der 12. BImSchV), die Verpflichtung zur Einhaltung eines Sicherheitsabstandes umfasst.

4. Zu den Fragen, ob und unter welchen Voraussetzungen die Errichtung eines Wohnbauvorhabens in dem "Abstandsbereich" eines unter die Störfall-Verordnung (12. BImSchV) fallenden Betriebsbereichs das Gebot der Rücksichtnahme verletzen kann.

VwGO § 93 Satz 1
BayBO Art. 75 Abs. 1 Satz 2
BayBO Art. 75 Abs. 2 Halbsatz 1
BayBO Art. 77 Abs. 1 Halbsatz 2
BauGB § 34 Abs. 1 Satz 1
BauGB § 34 Abs. 2 i. V. m. § 15 Abs. 1 Satz 2 BauNVO
BImSchG § 50 Satz 1
12. BImSchV § 3 Abs. 1
12. BImSchV § 3 Abs. 3
Richtlinie 96/82/EG Art. 12 Abs. 1 Satz 3 geändert durch die Richtlinie 2003/105/EG

Aktenzeichen: 1B04.1232 Paragraphen: BayBOArt.75 BayBOArt.77 BauGB§34 BImSchG§50 Datum: 2006-07-14
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PDF-DokumentBau- und Bodenrecht Umweltrecht - Haftungsrecht

OLG Naumburg - LG Stendal
11.07.2006
1 U 10/06

Putenmastanlage I

1. Zur Amtshaftung einer Gemeinde für die rechtswidrige Versagung des gemeindlichen Einvernehmens nach § 36 BauGB im immissionsschutzrechtlichen Verfahren zur Genehmigung der Errichtung und des Betriebs einer Putenmastanlage im unbeplanten städtebaulichen Außenbereich.

2. Stehen einem Bauvorhaben objektive, zum Zeitpunkt des Einvernehmensersuchens der immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsbehörde bereits bestehende bauplanungsrechtliche Einwendungen nicht entgegen, so ist das gemeindliche Einvernehmen zu erteilen. Bauplanerische Einwendungen setzen grundsätzlich zumindest ansatzweise entgegen stehende positive städtebauliche Vorstellungen voraus.

3. Die pauschale Ablehnung der Massentierhaltung kann nicht mit den Mitteln des Baurechts bewirkt werden.

4. Maßgeblich ist, welche Gründe die Gemeinde zu ihrer Versagung des Einvernehmens bewogen haben, nicht dagegen später nachgeschobene Gründe zur Rechtfertigung dieser Entscheidung.

Aktenzeichen: 1U10/06 Paragraphen: Datum: 2006-07-11
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PDF-DokumentUmweltrecht Grundstücksrecht - Boden/Kontermination Bergbau Haftungsrecht Bergbaurecht

VGH Baden-Württemberg - VG Freiburg
22.02.2005 10 S 1478/03
Bodenschutz, Altlasten, Sanierung, Kalihalde, Salzablagerungen, Grundwassergefährdung, Stillgelegter Bergwerksbetrieb, Entlassung aus der Bergaufsicht, Verursachungsbeitrag, Gesamtrechtsnachfolge, Echte Rückwirkung, Unechte Rückwirkung, Rechtsstaatsprinzip, Vertrauensschutz, Verfassungskonforme Auslegung, Abstrakte Polizeipflicht, Ermessensfehler

1. § 4 Abs. 3 Satz 1 BBodSchG erfasst nicht Gesamtrechtsnachfolgen, die in den 70-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts erfolgt sind. Das ergibt sich aus einer verfassungskonformen Auslegung dieser am 01.03.1999 in Kraft getretenen Vorschrift. Eine Ausnahme von dem verfassungsrechtlich begründeten Verbot einer echten Rückwirkung ist infolge "unklarer oder verworrener Rechtslage" hinsichtlich einer Gesamtrechtsnachfolge in die abstrakte Polizeipflicht erst ab Mitte der 80-er Jahre des letzten Jahrhunderts anzunehmen.

2. Eine erst 1972 entstandene Aktiengesellschaft, die Gesamtrechtsnachfolgerin der Betreiberin eines 1973 stillgelegten Bergwerksbetriebs ist, ist nach § 4 Abs. 3 Satz 1 BBodSchG nur für eigene Verursachungsbeiträge verantwortlich, nicht aber für solche ihrer Rechtsvorgängerin.

3. Eine behördliche Heranziehung des letzten von mehreren Verursachern von Salzablagerungen zur Vorbereitung von Sanierungsmaßnahmen unter Hinweis darauf, er sei wegen Gesamtrechtsnachfolge für die gesamten Salzablagerungen auch seiner Rechtsvorgänger verantwortlich, ist ermessensfehlerhaft.
GG Art. 20 Abs. 3
BBodSchG §§ 3 Abs. 1 Nr. 10, 4 Abs. 3 Satz 1, 10 Abs. 1, 13
BBergG § 69 Abs. 2
BBergG § 169 Abs. 2

Aktenzeichen: 10S1478/03 Paragraphen: GGArt.20 BBodSchG§3 BBodSchG§4 BBodSchG§10 BBodSchG§13 BBergG§69 BBergG§169 Datum: 2005-02-22
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PDF-DokumentUmweltrecht Grundstücksrecht - Bodensanierung Boden/Kontermination Haftung Haftungsrecht

VG Aachen
16.02.2005 6 K 1301/01
Kostenerstattung für Bodensanierungen.

Den Ländern ist es verwehrt, über § 24 Abs. 1 Satz 1 BBodSchG hinausgehende bodenschutz- bzw. altlastenrechtliche Kostenerstattungsregelungen zu treffen, also etwa Aufwendungsersatzansprüche einer Behörde im Sinne des § 31 Abs. 7 Nr. 1 LAbfG zu schaffen. Das Bundes-Bodenschutzgesetz stellt auch insoweit gemäß Art. 72 Abs. 1 GG eine abschließende, landesbodenschutz- bzw. altlastenrechtliche Regelungen versperrende Bestimmung dar. (Leitsatz der Redaktion)
BbodSchG § 24
LAbfG NRW § 31
GG Art.72

Aktenzeichen: 6K1301/01 Paragraphen: BBodSchG§24 LAbfGNRW§31 GGArt.72 Datum: 2005-02-16
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PDF-DokumentProzeßrecht Umweltrecht Grundstücksrecht - Verwaltungsverfahren Verwaltungsakt Zustellung Boden/Kontermination Bodensanierung Haftungsrecht

OVG Lüneburg
15.12.2004 7 LB 247/02
Altlastenhaftung eines Komplementärs; Altlastensanierung; Rechtsnachfolge; Verantwortliche Person; Vollzug eines Verwaltungsakts

Sicherungs- und Sanierungsanordnung gegen die Rechtsnachfolgerin einer Komplementärin
HGB §§ 128, 159 I, 161 II
NAbfG 1994 § 35 I
NAbfG 1994 § 31 VI

Aktenzeichen: 7LB247/02 Paragraphen: HGB§128 HGB§159 HGB3161 NAbfG§35 NAbfG§31 Datum: 2004-12-15
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PDF-DokumentUmweltrecht Schadensrecht - Boden/Kontermination Haftungsrecht

Bayerischer VGH - VG Bayreuth
29.11.2004 22 CS 04.2701
Altlast, Personengesellschaft, Gesellschafterhaftung, Haftung für öffentlich-rechtliche Verbindlichkeiten, sanierungspflichtige Personen, Durchgriffshaftung, Rechtsstaatliches Bestimmtheitserfordernis, Kostenhaftung eines OHG-Gesellschafters

Der nach § 128 HGB haftende Gesellschafter einer OHG, die eine Altlast verursacht hat, kann wegen der insoweit abschließenden Regelung im Bundes-Bodenschutzgesetz nicht unmittelbar zu Sanierungsmaßnahmen herangezogen werden.
BBodSchG § 4
HGB §§ 128, 130, 159, 160
BGB §§ 31, 138
LStVG Art. 9 Abs. 1 Satz 4
KG Art. 2 Abs. 2
KG Art. 15

Aktenzeichen: 33CS04.2701 Paragraphen: BBodSchG§4 HGB§128 HGB§130 HGB§159 HGB§160 BGB§31 BGB3138 LStVGArt.9 KGArt.2 KGArt.15 Datum: 2004-11-29
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PDF-DokumentUmweltrecht - Boden/Kontermination Haftungsrecht

Bayerischer VGH - VG Regensburg
13.10.2004 22 CS 04.2489
Verpflichtung zur Durchführung einer Detailuntersuchung nach Bodenschutzrecht; Störerauswahl
BBodSchG § 4 Abs. 3 Satz 1
BBodSchG § 9 Abs. 2

Aktenzeichen: 22CS04.2489 Paragraphen: BBodSchG§4 BBodSchG§9 Datum: 2004-10-13
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PDF-DokumentUmweltrecht - Boden/Kontermination Haftungsrecht

VG Osnabrück
21.11.2003 2 A 34/02
Verbindlichkeitserklärung eines Sanierungsplans
1. Der Eigentümer eines Altlastengrundstücks kann in den Fällen, in denen der (Mit-)Verursacher einer bereits länger zurückliegenden schädlichen Bodenveränderung nicht mehr existiert, regelmäßig zur Sanierung des Grundstücks herangezogen werden, auch wenn er die von seinem Grundstück ausgehenden Gefahren nicht selbst verschuldet hat.

2. Die Sanierung ist wirtschaftlich regelmäßig dann zumutbar, wenn die veranschlagten Sanierungskosten den (künftigen) Verkehrswert des Grundstücks nach durchgeführter Sanierung nicht übersteigen.
BBodSchG §§ 13 I 1;13 VI 1; 2 V; 4 III
GG Art. 14 I 2

Aktenzeichen: 2A34/02 Paragraphen: BBodSchG§13 BBodSchG§2 BBodSchG§4 GGArt.14 Datum: 2003-11-21
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PDF-DokumentAbfallrecht Umweltrecht Schadensrecht - Abwasser Abwasserrecht Sonstiges Haftungsrecht

BGH 7.11.2002 III ZR 147/02 Zur Haftung des Betreibers einer Kläranlage, wenn das geklärte Abwasser einen Sauerstoffmangel im Gewässer verursacht (Ergänzung zu BGHZ 62, 351).
WHG § 22

Aktenzeichen: IIIZR147/02 Paragraphen: WHG§22 Datum: 2002-11-07
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