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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht Prostitution

OVG Lüneburg
28.8.2020
13 MN 299/20

Vorläufiger Rechtsschutz gegen eine infektionsschutzrechtliche Verordnung (MS, VO v. 10.07.2020 i.d.F. 31.07.2020, § 5 Abs. 1 Nr. 3 Prostitutionsfahrzeuge)

StGBEG § 297
ProstSchG § 2
VwGO § 47 Abs 2 S 1

Aktenzeichen: 13MN299/20 Paragraphen: Datum: 2020-08-28
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PDF-DokumentOrdnungsrecht Gesundheit- und Fürsorge - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht Prostitution

OVG Lüneburg
28.8.2020
13 MN 307/20

Vorläufiger Rechtsschutz gegen die Schließung von Prostitutionsstätten, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen sowie der Straßenprostitution während der Corona-Pandemie (Nds. MS, VO. v. 10.07.2020 i.d.F. v. 11.08.2020, § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3)

§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 der Niedersächsischen Verordnung zur Neuordnung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 - Niedersächsische Corona-Verordnung - vom 10. Juli 2020 (Nds. GVBl. S. 226), berichtigt am 15. Juli 2020 (Nds. GVBl. S. 257), zuletzt geändert durch Verordnung zur Änderung der Niedersächsischen Corona-Verordnung vom 11. August 2020 (Nds. GVBl. S. 267), wird vorläufig außer Vollzug gesetzt.

GG Art 12 Abs 1, Art 20 Abs 3, Art 3 Abs 1
IfSG § 28 Abs 1, § 32 S 1
VwGO § 47 Abs 6

Aktenzeichen: 13MN307/20 Paragraphen: Datum: 2020-08-28
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PDF-DokumentOrdnungsrecht Gesundheit- und Fürsorge - Allgemeinverfügung Corona-Virus Seuchenrecht Prostitution

VGH Baden-Württemberg
20.8.2020
1 S 2347/20

Betreiben eines BDSM-/Dominastudios in Zeiten der Corona-Pandemie

1. Es begründet voraussichtlich keinen Verstoß gegen Art. 3 Abs. 1 GG, dass der Verordnungsgeber sog. Domina- und BDSM-Studios nicht aus dem Anwendungsbereich des für Prostitutionsstätten geltenden Betriebsverbots in § 13 Nr. 2 CoronaVO ausgenommen hat (a.A. zum dortigen Landesrecht VG Berlin, Beschl. v. 22.07.2020 - VG 14 L 163/20 - und v. 22.07.2020 - VG 14 L 173/20-).

2. Der durch das genannte Betriebsverbot begründete Eingriff in die Berufsfreiheit des Betreibers eines Domina-/BDSM-Studios ist ungeachtet der inzwischen mehrmonatigen Dauer des zuletzt bis zum 30.09.2020 verlängerten Verbots derzeit (Stand 20.08.2020) aller Voraussicht nach weiterhin verhältnismäßig.

Aktenzeichen: 1S2347/20 Paragraphen: Datum: 2020-08-20
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Prostitution

OVG NRW - VG Arnsberg
15.8.2019
4 B 1647/18

Einzelfall einer unzulässigen Beschwerde gegen die Versagung einer Erlaubnis zur Ausübung eines Prostitutionsbetriebs u.a.

1. Ein personenbezogenes Recht zur gewerblichen Betätigung gehört nicht zur Insolvenzmasse, die gemäß § 35 Abs. 1 InsO allein das dem Schuldner zur Zeit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens gehörende und das von ihm während des Insolvenzverfahrens erlangte Vermögen umfasst.

2. Das Rechtsschutzinteresse für die Zulässigkeit der Beschwerde ist zu verneinen, wenn die Inanspruchnahme gerichtlichen Rechtsschutzes nicht zu einer Verbesserung der Rechtsstellung des Antragstellers führen kann.

InsO § 35 Abs 1

Aktenzeichen: 4B1647/18 Paragraphen: Datum: 2019-08-15
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Prostitution

OVG Greifswald - VG Schwerin
28.11.2018
1 M 847/18 OVG

Ordnungsrecht

Das bundesgesetzliche Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) verdrängt die Landesverordnung über das Verbot der Prostitution in Mecklenburg-Vorpommern (ProstVerbV M-V) nicht.

ProstSchG § 17 Abs 4, § 11 Abs 5

Aktenzeichen: 1M847/18 Paragraphen: Datum: 2018-11-28
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PDF-DokumentBau- und Bodenrecht Ordnungsrecht - Bauordnungsrecht Prostitution

OVG Bremen - VG Bremen
20.2.2014
1 B 4/14

Nutzungsuntersagung bei illegaler Nutzung eines Gebäudes zu Prostitutionszwecken

1. Wird ein Gebäude zu Prostitutionszwecken genutzt, ohne dass hierfür eine Genehmigung vorliegt, rechtfertigt dies in der Regel den Erlass einer Nutzungsuntersagung.

2. Die planungsrechtlich relevante Abgrenzung zwischen Wohnungsprostitution und bordellartigem Betrieb bleibt dem Genehmigungsverfahren vorbehalten.

BauO BR § 79 Abs 1

Aktenzeichen: 1B4/14 Paragraphen: Datum: 2014-02-20
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PDF-DokumentOrdnungsrecht verkehrwegerecht - Prostitution Sondernutzungsrecht

VG Hamburg
4.11.2009
10 E 2851/09

Aufstellen von Reisemobilen zur Ausübung der Prostitution ohne wegerechtliche Erlaubnis auf staatlichen Wegeflächen

Das Aufstellen von Reisemobilen, in denen die Prostitution ausgeübt werden soll, stellt eine wegerechtliche Sondernutzung auch dann dar, wenn die Reisemobile abends an den Standort gebracht und am nächsten Morgen wieder weggefahren werden. Eine Untersagungsverfügung darf auch an den Halter des Reisemobils ergehen, der diese form der Ausübung von Prostitution gewerblich betreibt.

Aktenzeichen: 10E2851/09 Paragraphen: Datum: 2009-11-04
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Prostitution

OVG NRW - VG Köln
24.06.2009
5 B 464/09

1. Werbung für entgeltliche sexuelle Handlungen ist auch unter Geltung des Prostitutionsgesetzes ordnungswidrig, wenn sie nicht in der gebotenen Zurückhaltung erfolgt.

2. Ist auf einem Kleinlastwagen aufdringliche und damit ordnungswidrige Werbung für ein Erotik-Portal angebracht, so ist die ordnungsbehördliche Anordnung, das Fahrzeug aus dem öffentlichen Raum zu entfernen, solange die Werbung auf ihm angebracht ist, bei summarischer Prüfung nicht zu beanstanden.

OBG NRW § 14
OWiG § 119
OWiG § 120

Aktenzeichen: 5B464/09 Paragraphen: OBGNRW§14 OWiG§119 OWiG§120 Datum: 2009-06-24
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Prostitution Gaststättenrecht

BVerwG - Bayerischer VGH - VG Augsburg
23.03.2009
8 B 2.09

Vorschubleisten der Unsittlichkeit durch die Anbahnung von Kontakten zwischen Prostituierten und Kunden beim Betrieb einer Gaststätte in einem Bordell

Wer in einem Bordell eine Gaststätte betreibt und dort die Anbahnung von Kontakten zwischen Prostituierten und Kunden ermöglicht, leistet dadurch nicht stets im Sinne des § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 GastG der Unsittlichkeit Vorschub.

GaststättenG § 4 Abs. 1
GG Art. 1 Abs. 1
GG Art. 2 Abs. 1

Aktenzeichen: 8B2.09 Paragraphen: GGArt.1 GGArt.2 GaststättenG§4 Datum: 2009-03-23
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Prostitution

OVG Rheinland-Pfalz - VG Neustadt/Weinstraße
09.02.2007
8 B 10019/07.OVG

Baurecht, Bauordnungsrecht, Nutzungsuntersagung, Nutzungsuntersagungsverfügung, Prostitution, Bordell, bordellartiger Betrieb, bordellähnlicher Betrieb, Mischgebiet, Wohnungsprostitution, Auswahlermessen, Eigentümer, Zustandsstörer, Mieter, Handlungsstörer

Anlass zum Erlass einer Nutzungsuntersagungsverfügung besteht auch dann, wenn die baurechtswidrige Nutzung (hier: bordellartiger Betrieb in einer im Mischgebiet gelegenen Wohnung) zwar nicht aktuell nachgewiesen ist, bis kurz zuvor jedoch betrieben wurde und Grund zur Annahme besteht, dass diese Nutzung wieder erneut aufgenommen wird.

LBauO § 81
VwGO § 80
BauNVO § 6

Aktenzeichen: 8B100019/07 Paragraphen: LBauO§81 VwGO§80 BauNVO§6 Datum: 2007-02-09
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