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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht Waffenrecht

OVG Lüneburg - VG Lüneburg
1.2.2017
11 LA 297/16

Erteilung eines Jagdscheins

Auf die Fristen, die für die Aufnahme von Verurteilungen in das Führungszeugnis maßgeblich sind, kommt es bei der Zuverlässigkeitsprüfung im Waffenrecht wegen § 5 Abs. 5 Satz 1 Nr. 1 WaffG nicht an. Das Führungszeugnis hat einen anderen Zweck als die unbeschränkte Auskunft aus dem Register, die nur in den in § 41 BZRG geregelten Ausnahmen abweichend vom Inhalt des Führungszeugnisses erteilt wird.

BJagdG § 17 Abs 1 S 2
BZRG § 41 Abs 1 Nr 9, § 51 Abs 1, § 52 Abs 1 Nr 4
WaffG § 5 Abs 2 Nr 1a, § 5 Abs 5 S 1 Nr 1

Aktenzeichen: 11LA297/16 Paragraphen: Datum: 2017-02-01
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht

OVG Lüneburg - VG Lüneburg
22.12.2016
4 ME 234/16

Ähnliche Fläche im Sinne von § 5 Abs. 2 BJagdG

Eine ähnliche Fläche im Sinne von § 5 Abs. 2 BJagdG kann einen nicht unerheblich größeren hegerisch jagdlichen Wert als die in § 5 Abs. 2 BJagdG genannten Vergleichsobjekte aufweisen, wenn sie für sich allein noch keine ordnungsgemäße Jagdausübung gestattet.

BJagdG § 1, § 5 Abs 2

Aktenzeichen: 4ME234/16 Paragraphen: Datum: 2016-12-22
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Waffenrecht Jagdrecht

OVG Lüneburg - VG Lünebueg
22.3.2016
11 ME 35/16

Widerruf einer Waffenbesitzkarte und Ungültigkeitserklärung eines Jagdscheins - vorläufiger Rechtsschutz

1. Der Transport einer Waffe nebst Munition sowie ihre Aufbewahrung in einem Kraftfahrzeug durch einen Waffenbesitzkarten- und Jagdscheininhaber setzen voraus, dass ein unmittelbarer zeitlicher Zusammenhang mit der Jagdausübung besteht, der Transport und die Aufbewahrung diesem Zweck dienen und der Zusammenhang hiermit nicht wesentlich unterbrochen wird.

2. Das Mitführen einer Waffe nebst Munition während einer Fahrt mit einem Kraftfahrzeug unter Alkoholeinfluss mit einer Blutalkoholkonzentration von mindestens 1,1 Promille kann die waffenrechtliche Unzuverlässigkeit begründen.

AWaffV § 13 Abs 11
WaffG § 12 Abs 3 Nr 2, § 13 Abs 1 Nr 1, § 36, § 4 Abs 1 Nr 2, § 45 Abs 2 S 1, § 5 Abs 1 Nr 2b

Aktenzeichen: 11ME35/16 Paragraphen: Datum: 2016-03-22
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht

Hessischer VGH - VG Kassel
17.2.2016
4 A 961/14

Jagdrechts; Ansprüche des Jagdgenossen gegen die Jagdgenossenschaft

Wenn die Jagdgenossenschaft eine anderweitige Verwendung des Reinertrages der Jagdnutzung beschließt und sich aus diesem Beschluss Ansprüche der Jagdgenossen gegen die Jagdgenossenschaft ergeben, handelt es sich seiner Natur nach um Ansprüche, die dem öffentlichen-rechtlichen Mitgliedschaftsverhältnis des Jagdgenossen zur Jagdgenossenschaft zuzuordnen sind, für die der Verwaltungsrechtsweg nach § 40 Abs. 1 VwGO eröffnet ist.

Dient der Beschluss einer Jagdgenossenschaft dazu, einen Jagdgenossen von Leistungen der Jagdgenossenschaft in sachwidriger Weise auszuschließen, verstößt er gegen das Gebot der Gleichbehandlung der Mitglieder einer Jagdgenossenschaft und ist unwirksam.

GVG § 13 , § 17a
BGB § 181 , § 275, § 34, § 929
VwGO § 40 , § 43
BJagdG § 8 , § 9, § 10
HJagdG § 8

Aktenzeichen: 4A961/14 Paragraphen: Datum: 2016-02-17
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht

VG Lüneburg
11.2.2016
6 A 275/15

Zur Befriedung eines Grundstücks nach § 6 a BJagdG

BJagdG § 6a

Aktenzeichen: 6A275/15 Paragraphen: BJagdG§6a Datum: 2016-02-11
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=19603

PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht

VG Lüneburg
11.2.2016
6 A 517/14

Abrundungsverfügung bezüglich einer jagdbezirksfreien Fläche

Aktenzeichen: 6A517/14 Paragraphen: Datum: 2016-02-11
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Waffenrecht Jagdrecht

VG Lüneburg
4.2.2016
6 B 165/15

Widerruf einer Waffenbesitzkarte bei Trunkenheitsfahrt mit Waffe

BJagdG § 17 Abs 1, § 18 Abs 1
WaffG § 45 Abs 2 S 1, § 45 Abs 5, § 46 Abs 2, § 5 Abs 1 Nr 2

Aktenzeichen: 6B165/15 Paragraphen: Datum: 2016-02-04
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht

OVG Lüneburg - VG Göttingen
14.10.2015
4 LA 303/14

Angliederung eines Grundstücks an einen gemeinschaftlichen Jagdbezirk

1. Bei der Ausübung des von § 5 Abs. 1 BJagdG für die Abrundung eines Jagdbezirks eröffneten Ermessens bedarf es jedenfalls dann keiner Rücksichtnahme auf eine gewerbliche Grundstücksnutzung, wenn diese rechtswidrig ausgeübt wird.

2. Eine Reduzierung des dem Gericht bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 94 VwGO für die Entscheidung über die Aussetzung des Verfahrens eingeräumten Ermessens auf Null, die zu einer Aussetzungspflicht führt, ist nur in eng begrenzten Ausnahmefällen anzunehmen.

BJagdG § 20 Abs 1, § 5 Abs 1, § 6 Abs 1
GG Art 12, Art 14
JagdG ND § 9 Abs 2, § 9 Abs 1
VwGO § 124 Abs 2 Nr 5, § 94
ZPO § 227 Abs 1 S 2 Nr 1

Aktenzeichen: 4LA303/14 Paragraphen: Datum: 2015-10-14
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PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht

OVG Lüneburg - VG Lüneburg
13.7.2015
4 ME 66/15

Untersagung des Aussetzens von Wildenten; Notwendigkeit der Maßnahme; wasserrechtliche Beschränkungen

1. Nach dem NJagdG besteht kein generelles Verbot, Wild ausschließlich zum Zwecke der Jagd auszusetzen. Das Aussetzen von Wild muss aber den allgemeinen Anforderungen an die Hege gemäß § 1 Abs. 2 BJagdG i. V. m. § 3 Abs. 1 NJagdG genügen, da es zur Hege gehört und die das Aussetzen betreffenden speziellen Vorschriften nicht abschließend sind.

2. § 3 Abs. 1 NJagdG stellt eine den Inhalt und den Umfang der Hegepflicht näher bestimmende, unmittelbar geltende Gebotsnorm dar, deren Einhaltung mit den Eingriffsbefugnissen nach dem Nds. SOG auch der sog. Generalklausel des § 11 Nds. SOG durchsetzbar ist.

3. Verstößt das Aussetzen von Wild gegen Anforderungen an die Hege nach § 3 Abs. 1 NJagdG, kann die Jagdbehörde das Aussetzen von Wild in dem Umfang verbieten, in welchem eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit droht.

4. Hat das Aussetzen von Wildenten an Teichen zu einer Beeinträchtigung des Wasserhaushalts geführt bzw. droht eine weitere Beeinträchtigung im Sinne von § 100 Abs. 1 Satz 2 WHG, kommt die Anordnung der Vorlage eines Konzepts zur Sanierung der Teiche durch den Pflichtigen als erforderliche Maßnahme allenfalls dann in Betracht, wenn nicht hinreichend sicher feststeht, welche konkreten Maßnahmen im Einzelnen geeignet sind, einer eingetretenen oder drohenden Gewässerbeeinträchtigung zu begegnen, und es der zuständigen Behörde selbst nicht möglich ist, die konkret erforderlichen Sanierungsmaßnahmen festzusetzen.

BJagdG § 1 Abs 2, § 28
SOG ND § 11
JagdG ND § 3 Abs 1, § 31 Abs 1 S 1, § 32 Abs 3 S 1, § 31 Abs 2 S 1
WasG ND § 1 Abs 1 S 2 Nr 2
WHG § 100 Abs 1 S 2, § 2 Abs 2 S 1, § 27 Abs 1

Aktenzeichen: 4ME66/15 Paragraphen: Datum: 2015-07-13
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=19278

PDF-DokumentOrdnungsrecht - Jagdrecht

VG Lüneburg
28.5.2015
6 B 40/15

Abänderung eines Abschussplans für Hochwild im vorläufigen Rechtsschutz BJagdG § 21 Abs 2 S 1

GG Art 19 Abs 4
JagdG ND § 25 Abs 4
VwGO § 123

Aktenzeichen: 6B40/15 Paragraphen: Datum: 2015-05-28
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=19049

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