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PDF-DokumentLohn/Besoldung - Unterhaltsrecht

BVerwG
15.12.2016
2 C 31.15

Unterhaltsbeihilfe; Rechtsreferendar; Forstreferendar; Vorbereitungsdienst; öffentlichrechtliches Ausbildungsverhältnis; Rechtsverordnung; Verordnung; Änderungsverordnung; Verordnungsermächtigung; Ermächtigungsgrundlage; Regelung eines Sachbereichs; parlamentarischer Gesetzgeber; Gesetz im formellen Sinne; Bestimmtheitsgebot; Wesentlichkeitsgrundsatz; Grundrechtsrelevanz; Untergrenze; existenzsichernde Funktion; revisibles Recht; Revisibilität; Landesrecht; Landesverfassung; Zitiergebot; Rechtsstaatsprinzip; Demokratieprinzip; Gewaltenteilungsgrundsatz; Normenwahrheit; Normenklarheit; Entsteinerungsklausel; Homogenitätsgebot; allgemeiner Gleichheitssatz; Ungleichbehandlung; Willkürverbot; Nebentätigkeit; Hinzuverdienst; Anrechnung; Gesamtsozialversicherungsbeitrag; Arbeitnehmeranteil; Abzug; Einbehaltung; Aufrechnung; Entstehungsprinzip; Pfändungsverbot.

Absenkung der Unterhaltsbeihilfe für Rechtsreferendare in NRW

1. Landesrecht ist im Rahmen des § 127 Nr. 2 BRRG einer revisionsrechtlichen Prüfung nur zugänglich, soweit es sich um materielles Beamtenrecht handelt.

2. Vorschriften des Grundgesetzes finden auf ein landesrechtliches Gesetzgebungsverfahren insoweit Anwendung, als sie aufgrund des Homogenitätsgebots des Art. 28 Abs. 1 Satz 1 GG auch für die Landesgesetzgebung verbindlich sind.

3. Die vom Bundesverfassungsgericht entwickelten Grundsätze für die Änderung einer Rechtsverordnung durch den parlamentarischen Gesetzgeber (BVerfGE 114, 196 <234 ff.>) gelten auch für den erstmaligen Erlass einer Verordnung.

4. Durch die Bezugnahme auf den Begriff der "Unterhaltsbeihilfe" ist die Verordnungsermächtigung in § 32 Abs. 3 JAG NRW 2003 im Sinne des Art. 80 Abs. 1Satz 2 GG hinreichend bestimmt, weil aus der Verwendung dieses Begriffs hervorgeht, dass der Unterhaltsbeihilfe eine existenzsichernde Funktion zukommen soll.

5. Das Zitiergebot des Art. 80 Abs. 1 Satz 3 GG findet in landesrechtlichen Gesetzgebungsverfahren keine Anwendung; es unterliegt nicht dem Homogenitätsgebot des Art. 28 Abs. 1 Satz 1 GG.

6. Ein landesverfassungsrechtliches Zitiergebot (hier: Art. 70 Satz 3 LV NRW) ist nicht revisibel.

GG Art. 3 Abs. 1, Art. 20 Abs. 2, Art. 28 Abs. 1 Satz 1, Art. 80 Abs. 1 Satz 2 und 3
VwGO § 137 Abs. 1 Nr. 1
BRRG § 127 Nr. 2
GVG § 17 Abs. 2 Satz 1
LV NRW Art. 70 Satz 2 und 3
JAG NRW 1999 § 20 Abs. 6
JAG NRW 2003 § 32 Abs. 3
SGG § 51 Abs. 1
SGB IV §§ 28e, 28g
Unterhaltsbeihilfen-VO NRW § 1 Abs. 1, § 3
2. Unterhaltsbeihilfen-Änderungs-VO Justiz NRW
Unterhaltsbeihilfen-VO Forst NRW

Aktenzeichen: 2C31.15 Paragraphen: Datum: 2016-12-15
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=20267

PDF-DokumentLohn/Besoldung - Familienzuschlag Unterhaltsrecht

BVerwG - OVG NRW - VG Düsseldorf
03.11.2005
2 C 16.04

Familienzuschlag der Stufe 1; Eigenmittelgrenze; Bruttoprinzip; Barunterhalt; nacheheliche Unterhaltspflicht; kinderbezogener Teil des Familienzuschlages (Stufe 2); allgemeiner Gleichheitssatz; gemeinschaftsrechtliches Diskriminierungsverbot

1. Bei der Berechnung der Eigenmittelgrenze gemäß § 40 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 BBesG ist der kinderbezogene Teil des Familienzuschlages mit dem Bruttobetrag einzustellen.

2. Die Eigenmittelgrenze gemäß § 40 Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 BBesG ist mit höherrangigem Recht vereinbar.

GG Art. 3 Abs. 1
EGV Art. 141 Abs. 1
EGV Art. 141 Abs. 2
BBesG § 40 Abs. 1 Nr. 4
BBesG § 40 Abs. 2

Aktenzeichen: 2C16.04 Paragraphen: GGArt.3 Art.141/EG BBesG§40 Datum: 2005-11-03
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=7677

PDF-DokumentLohn/Besoldung - Unterhaltsrecht

OVG Saarland
24.05.2004 1 R 6/04
Zum Ausschluss der Kürzung der Beamtenversorgung nach § 57 Abs. 1 Satz 1 BeamtVG bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 5 Abs. 1 VAHRG

1. Bei der Anwendung des § 5 Abs. 1 VAHRG kommt es allein auf das Bestehen eines gesetzlichen Unterhaltsanspruchs nach §§ 1569 ff. BGB des versorgungsausgleichsberechtigten geschiedenen Ehegatten an, nicht hingegen darauf, ob der verpflichtete (Beamte/Versorgungsempfänger) entsprechenden Zahlungspflichten nachkommt.

2. Zur Ermittlung eines Anspruchs auf nachehelichen Aufstockungsunterhalt im Sinne des § 1573 Abs. 2 BGB (Doppelverdiener)
BeamtVG § 57
VAHRG § 5
BGB §§ 1569 ff., 1573 Abs. 2, 1587b

Aktenzeichen: 1R6/04 Paragraphen: BeamtVG§57 VAHR§5 BGB§1569 BGB§1573 BGB§1587b Datum: 2004-05-24
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=4416

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