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PDF-DokumentKommunalrecht - Ordnungsrecht Sonstiges

VG Hannover
12.1.2017
1 B 7215/16

Kommunales Wildtierverbot für Zirkusaufführungen ist rechtswidrig

Einer Kommune ist es nicht gestattet, im Rahmen einer Widmung einer öffentlichen Einrichtung Wildtierverbot in Zirkussen zu beschließen. Die Widmung darf sich ausschließlich auf kommunale Angelegenheiten beziehen. Ein Wildtierverbot in Zirkussen kann nur vom Bundesgesetzgeber geregelt werden.

TierSchG § 11
KomVerfG ND § 30
GG Art 28, Art 3, Art 12

Aktenzeichen: 1B7215/16 Paragraphen: Datum: 2017-01-12
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PDF-DokumentOrdnungsrecht Kommunalrecht Verkehrswegerecht - Verkehrsrecht Ordnungsrecht Sonstiges Straßenrecht

Sächsisches OVG - VG Dresden
10.3.2015
3 A 577/14

Eindeutige Bezeichnung eines Straßenzuges; widersprüchliche Eintragungen auf dem Karteiblatt, dem anliegenden Auszug und dem Katasterkartenauszug; Möglichkeit der Teilregelung für einen Straßenzug

1. Die eindeutige Bezeichnung eines Straßenzuges ergibt sich nicht aus den vor Ort oder durch sonstige Karten ersichtlichen Umständen, sondern allein aus den Eintragungen im Bestandsverzeichnis sowie aus den gemäß § 14 StraBeVerzVO anzulegenden Übersichts- oder Ortsplänen.

2. Die Bezeichnung des Anfangspunkts einer Straße gemäß § 6 Abs 3 ist unbestimmt, wenn sich die Eintragungen auf dem Karteiblatt sowie auf dem anliegenden Auszug und auf dem dem Karteiblatt beigefügten Katasterkartenauszug widersprechen bzw. sich nicht decken.

3. Eine Teilregelung für einen Straßenzug dürfte unter der Voraussetzung einer tatsächlichen und rechtlichen Teilbarkeit der Wegeanlage zulässig sein.

Aktenzeichen: 3A577/14 Paragraphen: Datum: 2015-03-10
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PDF-DokumentBau- und Bodenrecht Kommunalrecht - Sonstiges Bauordnungsrecht

OVG Lüneburg - VG Braunschweig
3.3.2010
11 LA 480/09

Beweislast, materielle, Beweiswürdigung, Ermessen, Gefahr, Gefahr abstrakte, Gefahr konkrete, Hausnummer, Neunummerierung, Ordnungssystem, Umnummerierung, Wahrscheinlichkeit

Vergabe von Hausnummern
BauGB § 126 III
Nds SOG § 11, 2 Nr 1 a
VwGO § 108 I 1

Aktenzeichen: 11LA480/09 Paragraphen: BauGB§126 NdsSOG§11 VwGO§108 Datum: 2010-03-03
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PDF-DokumentKommunalrecht Ordnungsrecht - Prostitution Ordnungsrecht

VG Stuttgart
22.07.2005
10 K 3330/04

Anbahnungsgaststätte, Prostitutionsgesetz, Sittenwidrigkeit der Prostitution Zur Zulässigkeit einer Gaststätte in einem Bordell (Anbahnungsgaststätte) nach In-Kraft-Treten des Prostitutionsgesetzes.

GastG § 4
ProstG § 1

Aktenzeichen: 10K3330/04 Paragraphen: GastG§4 ProstG§1 Datum: 2005-07-22
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PDF-DokumentOrdnungsrecht Kommunalrecht - Ordnungsrecht Wahlrecht Sonstiges

VGH Baden-Württemberg - VG Karlsruhe
11.03.2005 5 S 2421/03
Wahlkampf, Fußgängerzone, Informationsstand, Verkehrsrechtliche, Ausnahmegenehmigung, Sondernutzungserlaubnis, Verwaltungsgebühr, Amtshandlung, Wirksamkeit, Rechtmäßigkeit, Gleichbehandlung, Selbstverwaltungsbereich, Widerspruchsbehörde, Widerspruchsgebühr

1. Zur Abgrenzung der verkehrsrechtlichen Ausnahmegenehmigung von der straßenrechtlichen Sondernutzungserlaubnis.

2. Eine Vielzahl geplanter Informationsstände geringer Größe (hier: während einer "heißen" Wahlkampfphase) kann in einer Fußgängerzone zu einem Gefährdungspotential i. S. des § 32 Abs. 1 StVO führen, das einen behördlichen Regelungsbedarf durch Ausnahmegenehmigungen nach § 46 Abs. 1 Nr. 8 StVO auslöst.

3. Die Festsetzung einer Verwaltungsgebühr setzt nur voraus, dass die erteilte Ausnahmegenehmigung (Amtshandlung) wirksam ist.

4. Zum Gleichbehandlungsgrundsatz bei der Festsetzung einer Verwaltungsgebühr.

5. Nimmt eine Gemeinde eine Amtshandlung als untere staatliche Verwaltungsbehörde vor, ist die Festsetzung einer Verwaltungsgebühr für diese Amtshandlung eine Selbstverwaltungsangelegenheit i. S. des § 73 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 VwGO.
GG Art. 3 Abs. 1
VwGO § 79 Abs. 1 Nr. 1
StVG §§ 6a Abs. 1 Nr. 1a, 32 Abs. 1
StVO § 46 Abs. 1 Nr. 8
StrG § 16 Abs. 6 Satz 1
GemO § 78 Abs. 1
LGebG § 4 Abs. 3

Aktenzeichen: 5S2421/03 Paragraphen: GGArt.3 VwGO§79 StVG§6a StVG§32 StVO§46 StrG§16 GemO§78 LGebG§4 Datum: 2005-03-11
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PDF-DokumentKommunalrecht Ordnungsrecht - Satzungsrecht Ordnungsrecht Gefahrenabwehr

OVG Lüneburg
27.01.2005 11 KN 38/04
Gefahr, abstrakte, Hundeverordnung, Leinenzwag

Allein ein subjektives Unsicherheitsgefühl der Bürger, dass der tatsächlichen Gefährdung nicht entspricht, rechtfertigt es nicht, in einer auf § 55 Abs. 1 Nr.1 Nds. SOG gestützten Hundeverordnung einen generellen Leinenzwang für die gesamte geschlossene Ortslage festzulegen.

Sollen Risiken bekämpft werden, die jenseits des Bereichs feststellbarer Gefahren liegen, erfordert dieses eine Risikobewertung, die den Polizei-und Ordnungsbehörden auf der Grundlage des § 55 Nds. SOG nicht zusteht (vgl. hierzu BVerwG, Urt. v. 3.7.2002 - 6 CN.01 - DVBl.
NDS. SOG § 55 I Nr 1
NGefAG § 55 I Nr 1

Aktenzeichen: 11KN38/04 Paragraphen: NGefAG§55 Nds.SOG§55 Datum: 2005-01-27
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