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PDF-DokumentBerufsrecht - Hochschulrecht

OVG Lüneburg - VG Hannover
29.8.2019
2 NB 104/19

Zulassung zum Modellstudiengang der Humanmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover zum Wintersemester 2018/2019

Der Senat geht weiterhin davon aus, dass die Vorschrift des § 17 Abs. 2 KapVO über die Berechnung der patientenbezogenen Kapazität im Modellstudiengang HannibaL aller Voraussicht nach nichtig ist. In der Folge hat die Festsetzung von lediglich 270 Studienplätzen (vgl. ZZ-VO 2018/2019 v. 18.6.2018, Nds. GVBl. 2018, 130) keinen Bestand. Die Medizinische Hochschule Hannover ist vielmehr verpflichtet, Studienbewerber bis zur Grenze ihrer Funktionsfähigkeit bzw. bis zur erschöpfenden Nutzung freigebliebener Kapazitäten aufzunehmen (Fortführung der Senatsrechtsprechung, vgl. Senatsbeschl. v. 24.10.2016 - 2 NB 35/16 -, Senatsbeschl. v. 16.8.2017 - 2 NB 284/16 -, Senatsbeschl. v. 22.9.2017 - 2 NB 944/17 -, jeweils in juris)

ÄApprO § 41
GG Art 12 Abs 1, Art 5 Abs 3
KapVO ND § 14 Abs 2, § 17 Abs 2, § 17 Abs 1
HSchulZulG ND 1998 § 4 Abs 3 S 1

Aktenzeichen: 2NB104/19 Paragraphen: Datum: 2019-08-29
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PDF-DokumentBerufsrecht - Hochschulrecht

OVG Lüneburg - VG Hannover
29.8.2019
2 NB 104/19

Zulassung zum Modellstudiengang der Humanmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover zum Wintersemester 2018/2019

Der Senat geht weiterhin davon aus, dass die Vorschrift des § 17 Abs. 2 KapVO über die Berechnung der patientenbezogenen Kapazität im Modellstudiengang HannibaL aller Voraussicht nach nichtig ist. In der Folge hat die Festsetzung von lediglich 270 Studienplätzen (vgl. ZZ-VO 2018/2019 v. 18.6.2018, Nds. GVBl. 2018, 130) keinen Bestand. Die Medizinische Hochschule Hannover ist vielmehr verpflichtet, Studienbewerber bis zur Grenze ihrer Funktionsfähigkeit bzw. bis zur erschöpfenden Nutzung freigebliebener Kapazitäten aufzunehmen (Fortführung der Senatsrechtsprechung, vgl. Senatsbeschl. v. 24.10.2016 - 2 NB 35/16 -, Senatsbeschl. v. 16.8.2017 - 2 NB 284/16 -, Senatsbeschl. v. 22.9.2017 - 2 NB 944/17 -, jeweils in juris)

ÄApprO § 41
GG Art 12 Abs 1, Art 5 Abs 3
KapVO ND § 14 Abs 2, § 17 Abs 2, § 17 Abs 1
HSchulZulG ND 1998 § 4 Abs 3 S 1

Aktenzeichen: 2NB104/19 Paragraphen: Datum: 2019-08-29
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PDF-DokumentBerufsrecht - Arztrecht

Bayerischer VGH - VG München
9.8.2019
21 ZB 17.928

Ärzteversorgung; Erfolgloser Zulassungsantrag des Klägers; Keine Zulassungsgründe; Ruhegeld bei (dauerhafter) Berufsunfähigkeit; Begriff der ärztlichen Tätigkeit und ärztliche Verweisungstätigkeit

ÄVersorgSa Bay § 36
VwGO § 124 Abs 2 Nr 1, § 124 Abs 2 Nr 2, § 124 Abs 2 Nr 3, § 124 Abs 2 Nr 5

Aktenzeichen: 21ZB17.928 Paragraphen: Datum: 2019-08-09
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PDF-DokumentBerufsrecht - Ärzte Zulassungsrecht

BVerwG - Bayerischer BGH - VG Regensburg
31.7.2019
3 B 7.18

Approbation als Arzt; Berufsfreiheit; Divergenzrüge; Gefahrenprognose; Grundsatzrüge; Unwürdigkeit; Verhältnismäßigkeit; Versicherungsbetrug; Widerruf; maßgeblicher Beurteilungszeitpunkt; schwerwiegendes Fehlverhalten;

Widerruf der ärztlichen Approbation wegen Unwürdigkeit

Der Widerruf der ärztlichen Approbation wegen Unwürdigkeit gemäß § 5 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BÄO ist nur gerechtfertigt, wenn er im maßgeblichen Beurteilungszeitpunkt des Abschlusses des Verwaltungsverfahrens zur Abwehr einer Gefahr für das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient weiterhin erforderlich ist.

BÄO § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, § 5 Abs. 2 Satz 1
GG Art. 12 Abs. 1
VwGO § 132 Abs. 2 Nr. 1 und 2

Aktenzeichen: 3B7.18 Paragraphen: Datum: 2019-07-31
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PDF-DokumentDienstrecht Berufsrecht - Diskriminierungsverbot Richter

BVerwG - VGH Baden-Württemberg - VG Stuttgart
27.6.2019
2 B 7.18

Altersdiskriminierung; Besoldung; Besoldungsgesetzgeber; Einheit des Richteramtes; Einheitsbesoldung; Einheitsgehalt; Entschädigungsanspruch; Erfahrungsstufe; Festgehalt; Lebensalter; Perpetuierung; Richter; Umstellung; höchste Erfahrungsstufe; prozedurale Begründungsanforderungen; unionsrechtlicher Haftungsanspruch; Übergangsregelung;

Keine altersdiskriminierende Richterbesoldung durch Erfahrungsstufen

1. Eine Neuregelung der Besoldung nach Erfahrungsstufen (auch) für Richter begegnet weder verfassungs- noch unionsrechtlichen Bedenken.

2. Weder von Verfassungs wegen noch unionsrechtlich ist es geboten, für Richter wegen Besonderheiten ihrer Tätigkeit unter dem Gesichtspunkt der Stufung eine andere Art der Besoldung als für Beamte vorzusehen, und zwar weder ein Einheitsgehalt noch ein Festgehalt noch eine Besoldung allein aus dem Endgrundgehalt.

a) Das deutsche Recht kennt keinen Rechtssatz einer "besoldungsrechtlichen Einheit des Richteramtes" des Inhalts, dass Richter innerhalb einer Besoldungsgruppe gleich zu besolden sind (ohne Binnengliederung nach Erfahrungsstufen).

b) Es gibt auch keinen "Grundsatz einer festen Richterbesoldung" des Inhalts, dass innerhalb einer Richterbesoldungsgruppe nur eine Besoldung aus dem Endgrundgehalt verfassungskonform wäre.

c) Auch für die Besoldung der Richter gilt, dass mangels eines gültigen Bezugssystems weder aus dem unionsrechtlichen Haftungsanspruch noch aus dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) wegen Altersdiskriminierung ein Anspruch auf eine Besoldung aus dem Endgrundgehalt folgt (wie BVerwG, Urteile vom 30. Oktober 2014 - 2 C 6.13 - BVerwGE 150, 234 Rn. 19 und - 2 C 3.13 - BVerwGE 150, 255 Rn. 10 sowie vom 6. April 2017 - 2 C 11.16 - BVerwGE 158, 344 Rn. 24, im Anschluss an EuGH, Urteil vom 9. September 2015 - C-20/13 - NVwZ 2016, 131 Rn. 47). Dies gilt auch für eine Perpetuierung der unmittelbaren Benachteiligung wegen des Lebensalters durch eine Übergangsregelung (wie hier §§ 98 und 100 LBesG BW 2010).

3. Die vom BVerfG erstmals im Urteil zur W-Besoldung (Urteil vom 14. Februar 2012 - 2 BvL 4/10 - BVerfGE 130, 263 <301 f.>) entwickelten prozeduralen Anforderungen an den Gesetzgeber bei der Begründung von Besoldungsgesetzen (zuletzt BVerfG, Beschluss vom 16. Oktober 2018 - 2 BvL 2/17 - NVwZ 2019, 152 Rn. 20 ff.) gelten nicht für Besoldungsgesetze vor Erlass des erstgenannten Urteils (wie BVerwG, Urteil vom 31. Januar 2019 - 2 C 35.17 - NVwZ-RR 2019, 559 Rn. 23).

GG Art. 3 Abs. 1, Art. 33 Abs. 2, 4 und 5, Art. 97, 98 Abs. 3, Art. 103 Abs. 1
AGG § 7 Abs. 1, § 15 Abs. 2 und 4, § 24 Nr. 1 und 2
BBesG 2002 §§ 27, 28
BBesG 2006 §§ 37, 38
RL 2000/78/EG Art. 2 Abs. 1 und 2, Art. 6 Abs. 1, Art. 17
VwGO § 86 Abs. 1 Satz 1, § 108 Abs. 1 und 2, § 132 Abs. 2 Nr. 1 bis 3
LBesG BW 2010 §§ 31 bis 36

Aktenzeichen: 2B7.18 Paragraphen: Datum: 2019-06-27
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PDF-DokumentBerufsrecht - Richter

OVG Berlin-Brandenburg - VG Potsdam
17.6.2019
4 S 21.19

Beschwerde; einstweilige Anordnung; Proberichter; Richter kraft Auftrags; Stellen für Richterinnen oder Richter am Verwaltungsgericht; Planstellen; Verplanung; Ernennungsreife; Stellenausschreibung;

Einschränkung des Bewerberkreises; Richter "aus der Verwaltungsgerichtsbarkeit des Landes Brandenburg"

Bei der Umwandlung von Richterverhältnissen auf Probe bzw. kraft Auftrags in solche auf Lebenszeit darf der Dienstherr den Bewerberkreis auf diejenigen Richterinnen und Richter beschränken, die im Zeitpunkt der Ausschreibung demjenigen Geschäftsbereich zugewiesen sind, in dem die Planstellen besetzt werden sollen.

GG Art 33 Abs 2, Art 97
DRiG § 8, § 10
VwGO § 162 Abs 3

Aktenzeichen: 4S21.19 Paragraphen: Datum: 2019-06-17
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PDF-DokumentBerufsrecht - Dolmetscher

OVG Lüneburg - VG Oldenburg
3.6.2019
2 LB 117/17

Dolmetscherentschädigung, Mittagspause

Mittagspausen sind keine vergütbare Wartezeit im Sinne von § 8 Abs. 2 Satz 1 JVEG.

JVEG § 8 Abs 2 S 1

Aktenzeichen: 2LB117/17 Paragraphen: Datum: 2019-06-03
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=22013

PDF-DokumentBerufsrecht - Krankenschwester Sonstiges

Hamburgisches OVG - VG Hamburg
22.5.2019
1 Bs 37/19

(Arbeitsmarkt- und integrationspolitische Verantwortbarkeit der Besetzung von offenen Stellen mit ausländischen Bewerbern; Einordnung des Berufs der Gesundheits- und Pflegeassistentin; Funktion der Regelung in AufenthG 2004 § 18 Abs 4 S 2)

1. Zur Prüfung, für welche Berufe bzw. Berufsgruppen die Besetzung der offenen Stellen mit ausländischen Bewerbern arbeitsmarkt- und integrationspolitisch verantwortbar ist (§ 18 Abs 4 S 1 AufenthG (juris: AufenthG 2004) i.V.m. § 6 Abs 2 S 1 Nr 2 BeschV ), ist die von der Bundesagentur für Arbeit halbjährlich erarbeitete "Positivliste – Zuwanderung von Fachkräften in Ausbildungsberufe" heranzuziehen. Zur Erläuterung der darin erfassten Berufe und Berufsgruppen ist auf die federführend von der Bundesagentur erstellte Klassifikation der Berufe 2010 (KldB 2010) abzustellen.(Rn.10)(Rn.12)

2. Zur Einordnung des Berufs der Gesundheits- und Pflegeassistentin nach dem Hamburgischen Gesetz über die Ausbildung in der Gesundheits- und Pflegeassistenz in die KldB 2010. (Rn.12)

3. Die Einzelfallvorschrift des § 18 Abs 4 S 2 AufenthG dient nicht dazu, einer behaupteten flächendeckenden Mangelsituation in einem bestimmten Berufsfeld entgegenzuwirken.(Rn.27)

AufenthG 2004 § 18 Abs 4 S 1, § 18 Abs 4 S 2
BeschV § 6 Abs 2 S 1 Nr 2
Ges/PflAssAusbG HA § 2 Abs 3

Aktenzeichen: 1Bs37/19 Paragraphen: Datum: 2019-05-22
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PDF-DokumentBerufsrecht - Ingenieure Sonstiges

BVerwG - OVG Schleswig - VG Schleswig
16.5.2019
3 C 19.17

Abmahnung; Anerkennungsbehörde; Aussetzung; Betrauung; Erledigung; Feststelllungsinteresse; Hauptuntersuchung; Kollegialitätsgerichtsregel; Mängelerkennungsquote; Prognose; Rechtsnachfolger; Schadensersatzanspruch; Untersuchungsaufgaben; Unzuverlässigkeit; Überwachungsorganisation;

Widerruf der Betrauung eines Prüfingenieurs mit hoheitlichen Aufgaben bei fehlender Zuverlässigkeit

1. Die Betrauung eines Prüfingenieurs mit hoheitlichen Aufgaben muss widerrufen werden, wenn seine Unzuverlässigkeit feststeht. Eine vorangegangene Abmahnung steht dem nicht entgegen.

2. Widerruft die Überwachungsorganisation gegenüber dem Prüfingenieur die Betrauung mit hoheitlichen Aufgaben, weil die Anerkennungsbehörde ihr gegenüber die Zustimmung zu dieser Betrauung widerrufen hat, muss auf Klage des Prüfingenieurs geprüft werden, ob durch nachträglich eingetretene Tatsachen eine materielle Voraussetzung für die Betrauung - hier die Zuverlässigkeit - entfallen ist.

StVZO § 29, Nr. 3 der Anlage VIIIb
VwGO § 113 Abs. 1 Satz 4, § 137 Abs. 2
ZPO § 239 Abs. 1, § 246 Abs. 1
VwVfG § 49 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3
LVwG § 117 Abs. 2 Nr. 3

Aktenzeichen: 3C19.17 Paragraphen: Datum: 2019-05-16
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=22097

PDF-DokumentBerufsrecht - Schornsteinfeger

OVG Berlin-Brandenburg - VG Cottbus
2.5.2019
1 N 56.18

Schornsteinfegerrecht; Bezirksschornsteinfegermeister; allgemeine Berufspflichten bei der Aufgabenausführung; Lüftungsanlagen; Funktionsfähigkeit; wiederkehrende Überprüfung; Luftvolumenstrommessung; Schachtprüfung auf Querschnittsfreiheit (zusätzlich); Gebührenüberhöhung; Aufsichtsmaßnahme; Warnungsgeld

Bei der wiederkehrenden Überprüfung der Funktionsfähigkeit von Lüftungsanlagen im Land Brandenburg genügt eine Luftvolumenstrommessung. Die zusätzliche Prüfung der Querschnittsfreiheit ist hierfür nicht erforderlich.

SchfHwG § 1 Abs 1, § 21 Abs 3
KÜO BB 2009 § 1, § 2
SchfG § 13

Aktenzeichen: 1N56.18 Paragraphen: Datum: 2019-05-02
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=21842

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