RechtsCentrum.de
Angezeigte Ergebnisse pro Seite:   5 | 10 | 20 | 50
Suchergebnisse 1 bis 10 von 41

PDF-DokumentBeruf- und Ausbildung - Hochschulrecht Titel/Berufsbezeichnung Sonstiges

OVG Lüneburg - VG Osnabrück
15.7.2015
2 LB 363/13

Ungültigkeitserklärung einer Dissertation

Täuschung durch eine unzureichend gekennzeichnete Übernahme fremder Texte.

Aus dem Begriff der eigenständigen wissenschaftliche Leistung folgt, dass fremde geistige Hervorbringungen, die zulässigerweise in der Dissertation verwertet werden, als solche in einer Weise zu kennzeichnen sind, dass der Leser ohne eigenen Aufwand - etwa das Nachschlagen von Zitaten oder die Suche nach Abhandlungen ähnlichen Inhalts - in die Lage versetzt wird, fremde geistige Hervorbringungen in der Dissertation zuverlässig von eigenen geistige Hervorbringungen des Verfassers der Dissertation zu unterscheiden.

HSchulG ND 2007 § 9

Aktenzeichen: 2LB363/13 Paragraphen: Datum: 2015-07-15
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=19274

PDF-DokumentBeruf- und Ausbildung - Sonstiges

VG Stuttgart
2.3.2015
12 K 3715/14

Zur Zulassung zur Tierwirtschaftsmeisterprüfung - Fachrichtung Imkerei -

Aktenzeichen: 12K3715/14 Paragraphen: Datum: 2015-03-02
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=18881

PDF-DokumentBeruf- und Ausbildung - Sonstiges

BVerwG - OVG Hamburg - VG Hamburg
22.1.2015
6 B 2.15

Zulassung zur beruflichen Fortbildungsprüfung zum Geprüften Immobilienfachwirt Berufliche Fortbildungsprüfung zum Geprüften Immobilienfachwirt; Zulassungsvoraussetzungen; kein zwingendes Erfordernis immobilienwirtschaftlicher Berufserfahrungen; berufliche Handlungsfähigkeit.

Die berufliche Handlungsfähigkeit im Sinne von § 2 Abs. 3 ImmoFachwPrV setzt nicht zwingend voraus, dass der Zulassungsbewerber Berufserfahrungen im Bereich der Immobilienwirtschaft gesammelt hat. Ausreichend ist die Teilnahme an einem längeren Ausbildungskurs zur Vorbereitung auf die Prüfung, sofern der Zulassungsbewerber nach dem Gesamtbild seiner Qualifikation nicht hinter dem Niveau der von § 2 Abs. 1 ImmoFachwPrV erfassten Bewerber zurückbleibt.

ImmoFachwPrV § 2 Abs. 3

Aktenzeichen: 6B2.15 Paragraphen: Datum: 2015-01-22
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=18738

PDF-DokumentBerufsrecht Beruf- und Ausbildung - Sonstiges Titel/Berufsbezeichnung

BVerwG - VGH Baden-Württemberg - VG Freiburg
31.7.2013
6 C 9.12

Akademischer Grad; Doktorgrad; Gesetzesbestimmtheit; Unwürdigkeit; späteres Verhalten; Wissenschaftsbezug; wissenschaftliche Kernpflicht.

Die wissenschaftsbezogene Auslegung einer landeshochschulrechtlichen Vorschrift, nach der ein Doktorgrad entzogen werden kann, wenn sich der Inhaber durch sein späteres Verhalten der Führung des Grades als unwürdig erwiesen hat, genügt - anders als ein auf die Enttäuschung nicht hinreichend fassbarer gesellschaftlicher Vorstellungen über den Doktorgrad bzw. dessen Träger abstellendes Verständnis - dem rechtsstaatlichen Gebot der hinreichenden gesetzlichen Bestimmtheit und verletzt darüber hinaus keines der durch das Grundgesetz gewährleisteten Grundrechte.

GG Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1, Art. 3 Abs. 1, Art. 5 Abs. 3 Satz 1, Art. 12 Abs. 1,
GG Art. 20 Abs. 3
LHG BW § 3 Abs. 5, § 35 Abs. 7, § 38 Abs. 2

Aktenzeichen: 6C9.12 Paragraphen: Datum: 2013-07-31
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=18041

PDF-DokumentBeruf- und Ausbildung - Hochschulrecht Sonstiges

OVG Lüneburg
18.5.2012
2 ME 300/11

Besetzung des Postens des Vizepräsidenten einer Hochschule; Kostenbeschluss

Besteht in einem Organstreit nicht schlechthin ausgeschlossen die Möglichkeit, effektiven Rechtschutz im Verfahren der einstweiligen Anordnung unmittelbar gegen dasjenige Organ zu erreichen, dessen Beschluss beanstandet wird, besteht kein Anlass, eine Rechtsschutzmöglichkeit auch gegen diejenige juristische Person zu eröffnen, die nach außen hin den Beschluss des Organs umzusetzen hat.

HSchulG ND § 36, § 38, § 55, § 60
UniLünebgStiftV ND § 12, § 2, § 8
VwGO § 123, § 161 Abs 2 S 1

Aktenzeichen: 2ME300/11 Paragraphen: Datum: 2012-05-18
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=16614

PDF-DokumentBeruf- und Ausbildung - Hochschulrecht Sonstiges

BFH
9.2.2012
VI R 44/10

Fahrtkosten im Rahmen eines Vollzeitstudiums

1. Eine Hochschule (Universität) ist nicht als regelmäßige Arbeitsstätte anzusehen, auch wenn diese häufig über einen längeren Zeitraum hinweg zum Zwecke eines Vollzeitstudiums aufgesucht wird (Änderung der Rechtsprechung in BFH-Urteilen vom 10. April 2008 VI R 66/05, BFHE 221, 35, BStBl II 2008, 825, und vom 22. Juli 2003 VI R 190/97, BFHE 203, 111, BStBl II 2004, 886).

2. Fahrtkosten von Studentinnen und Studenten zur Hochschule (Universität) sind deshalb nicht mit der Entfernungspauschale, sondern in tatsächlicher Höhe als Werbungskosten zu berücksichtigen.

Aktenzeichen: VIR44/10 Paragraphen: Datum: 2012-02-09
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=16489

PDF-DokumentBeruf- und Ausbildung - Sonstiges

BFH - FG Düsseldorf
28.7.2011
VI R 8/09

Werbungskosten für Aufwendungen einer erstmaligen Berufsausbildung

Aufwendungen für eine erstmalige Berufsausbildung können als vorab entstandene Werbungskosten anzuerkennen sein. Denn der Vorrang des Werbungskostenabzugs bzw. Betriebsausgabenabzugs bleibt durch § 12 Nr. 5 EStG ebenso wie durch § 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG unberührt.

Aktenzeichen: VIR8/09 Paragraphen: EStG§10 Datum: 2011-07-28
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=16147

PDF-DokumentBeruf- und Ausbildung - Hochschulrecht Sonstiges

Bayerischer VGH
11.3.2010
7 N 09.2459

Anträge auf Normenkontrolle gegen Hochschulsatzungen; Immatrikulationsausschlussregelungen für auslaufenden Magisterstudiengang; Rechtsschutzbedürfnis nach Aufhebung des Studiengangs; Passivlegitimation bei Hochschulsatzungen; Verbandskompetenz der Hochschule für Immatrikulationsbestimmungen; Organkompetenzen beim Erlass von Hochschulsatzungen; Unaufschiebbarkeit als Voraussetzung von Eilkompetenzen; "Eil-Eilkompetenz" bei Verhinderung des ersatzzuständigen Organs; Zielvereinbarung über die Umstellung von Studiengängen; Keine Heilung von Kompetenzverstößen durch "nachträgliche Akklamation"

"Unaufschiebbaren Angelegenheit" im Sinne von HSchulG BY Art 20 Abs 4 S 1; keine Heilung von Verstößen gegen Organkompetenzen durch nachträgliche Akklamation.

1. Zu einer "unaufschiebbaren Angelegenheit" im Sinne von Art. 20 Abs. 4 Satz 1 BayHSchG (juris: HSchulG BY) wird der Erlass einer Hochschulsatzung nicht allein deswegen, weil der hierfür zuständige Senat in der vorlesungsfreien Zeit nicht zusammentritt.

2. Ein Verstoß gegen die im Bayerischen Hochschulgesetz festgelegten Organkompetenzen kann nicht durch "nachträgliche Akklamation" des zuständigen Organs geheilt werden.

HSchulG BY Art 20 Abs 4 S 1

Aktenzeichen: 7N09.2459 Paragraphen: HSchulGArt.20 Datum: 2010-03-11
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=14833

PDF-DokumentBeruf- und Ausbildung - Schulrecht Sonstiges

OVG Lüneburg - VG Hannover
22.2.2010
2 ME 311/09

Suspensives Vetorecht des Landeselternrates und Klassenbildungserlass

1. Im Fall einer Abstimmung in einem schriftlichen Umlaufverfahren gelten als "anwesend" im Sinn der Geschäftsordnung des Landeselternrats sämtliche Mitglieder des Plenums des Landeselternrates.

2. Die Neubildung von Klassen wirft keine allgemeinen Fragestellungen über Bildungsziele und die Struktur des Schulsystems i. S. v. § 169 Abs. 3 Satz 4 Nr. 1 NSchG auf.

3. Der Begriff der Notstände i. S. v. § 169 Abs. 3 Satz 4 Nr. 5 NSchG setzt eine Beeinträchtigung eines Teils des Erziehungs- und Bildungswesens von gravierendem Gewicht in qualitativer oder quantitativer Hinsicht voraus; bloße Beeinträchtigungen reichen nicht aus.

GO-LER § 2 I
GO-LER § 8 III 1
NSchG § 169
NSchG § 173 V

Aktenzeichen: 2ME311/09 Paragraphen: GO-LER§2 GO-LER§8 NSchG§169 NSchG§173 Datum: 2010-02-22
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=14579

PDF-DokumentBeruf- und Ausbildung - Hochschulrecht Sonstiges

FG Hamburg
25.11.2009
5 K 193/08

Zwischen den Beteiligten ist streitig, ob Aufwendungen für ein Erststudium nach Schulabschluss vorweggenommene Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit darstellen.

Aufwendungen des Steuerpflichtigen für seine eigene Berufsausbildung sind nur dann Sonderausgaben, wenn sie weder Betriebsausgaben noch Werbungskosten sind (§ 10 Abs. 1 i. V. m. § 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG). Danach hat der Werbungskosten- bzw. Betriebsausgabenabzug Vorrang vor dem Abzug von Aufwendungen für die eigene Berufsausbildung als Sonderausgaben, sodass § 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG keine Sperrwirkung für erwerbsbedingte Aufwendungen entfalten kann.

Aktenzeichen: 5K193/08 Paragraphen: EStG§10 Datum: 2009-11-25
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=14687

Ergebnisseite:   1  2  3  4  5  nächste  
Startseite | Gesetze und Verordnungen | Informationen zu PDF | Anwalts- und Sachverständigenverzeichnis | RechtsCentrum.de AKTUELL | RechtsCentrum.de REGIONAL | Kontakt | Impressum
© 2002 - 2017 RechtsCentrum.de Dipl.-Ing. Horst Fabisch GmbH