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PDF-DokumentBeruf- und Ausbildung - Hochschulrecht

BVerwG - Bayerischer VGH - VG München
14.12.2016
6 C 19.15

Zweistufige Studienstrukturen; Bachelorstudiengänge; postgraduale Masterstudiengänge; Hochschulabschluss als Voraussetzung für ein Masterstudium; Hochschulen als staatliche Ausbildungsstätten; wissenschaftliche Lehre; subjektive Berufszugangsvoraussetzungen; Sicherung der Ausbildungsqualität als wichtiges Gemeinschaftsgut; Gebot der Verhältnismäßigkeit; Nachweis wissenschaftlichen Grundwissens als Voraussetzung für Qualität des Masterstudiums; Gesetzgebungskompetenzen des Bundes im Hochschulrecht; Hochschulrahmengesetz.

Es ist mit dem Grundrecht der freien Berufswahl nach Art. 12 Abs. 1 GG vereinbar, den Zugang zu postgradualen Masterstudiengängen Absolventen eines fachlich einschlägigen Hochschulstudiums vorzubehalten.

GG Art. 5 Abs. 3 Satz 1, Art. 12 Abs. 1, Art. 74 Abs. 1 Nr. 33, Art. 125a Abs. 1

BayHSchG Art. 43 Abs. 5 Satz 1, Art. 56 Abs. 3 Satz 1 und 2, Art. 57 Abs. 2 Satz 1 und 2

Aktenzeichen: 6C19.15 Paragraphen: Datum: 2017-12-14
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PDF-DokumentBeruf- und Ausbildung - Hochschulrecht Prüfungsrecht

OVG Berlin-Brandenburg - VG Berlin
28.4.2017
6 B 20.16

Zweite Juristische Staatsprüfung; endgültiges Nichtbestehen; Verfahrensfehler; Lärmstörung; Erheblichkeit; Hilfsmittelkontrolle; Rügeobliegenheit; materielle Beweislast; Grundsatz der Chancengleichheit

1. Ein Verfahrensfehler im Sinne des § 16 JAO Bln. ist eine Störung des Prüfungsablaufs, der zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Chancengleichheit führt.

2. Sinn und Zweck der Rügeobliegenheit ist es, der Prüfungsbehörde anzuzeigen, dass aus Sicht des Prüflings eine Verletzung der Chancengleichheit in Betracht kommt. Der Prüfling ist daher gehalten, auf die Umstände hinzuweisen, aus denen sich die aus seiner Sicht mögliche Verletzung der Chancengleichheit ergibt. Eine Geste, die "auf die für alle Anwesenden offensichtlichen Umstände aufmerksam" machen soll, ist im Grundsatz ungeeignet, die Rügeobliegenheit des Prüflings zu erfüllen.

VwGO § 87a Abs 2, § 87a Abs 3, § 113 Abs 5
JAO BE § 16, § 28 Abs 2 S 7

Aktenzeichen: 6B20.16 Paragraphen: Datum: 2017-04-28
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PDF-DokumentBeruf- und Ausbildung - Hochschulrecht Prüfungsrecht

BVerwG - Sächsisches OVG - VG Dresden
16.2.2017
6 B 58.16

Bachelor-Prüfung; Modulprüfungen; Bewertung versäumter Prüfungen als nicht bestanden; endgültiges Nichtbestehen der Studienabschlussprüfung; Ausstieg aus dem laufenden Prüfungsverfahren; Umgehung von Prüfungsfristen; Chancengleichheit; einheitliche Geltung und Anwendung der Prüfungsbedingungen.

Der Normgeber darf ausschließen, dass Prüfungsteilnehmer ein laufendes Prüfungsverfahren vor dem Bestehen oder endgültigen Nichtbestehen der Prüfung einseitig abbrechen (im Anschluss an BVerwG, Urteil vom 14. Juli 1982 - 7 C 74.78 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 162).

GG Art. 3 Abs. 1, Art. 12 Abs. 1
SächsHSFG § 35

Aktenzeichen: 6B58.16 Paragraphen: Datum: 2017-02-16
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PDF-DokumentBeruf- und Ausbildung - Hochschulrecht

BVerwG - OVG Lüneburg - VG Lüneburg
10.1.2017
20 F 3.16

Fachhochschule; Universität; Angleichung; Dienstaufgaben; Fachhochschulprofessor; Universitätsprofessor; Evaluierungskommission; Fachgutachter; Name; Sperrerklärung; Wohl; Land; Nachteile; Wesen; geheim; Entscheidungserheblichkeit; Geheimhaltung; Auswechslung; Begründung; Ermessen; Interesse; informationelle; Selbstbestimmung; personenbezogen; Daten; Identifikation; Vertraulichkeit; Wahrheitsfindung; Verwaltungsprozess; Überprüfung; Anonymität; Qualitätssicherung; Evaluierung; Berufsfreiheit; Privatsphäre; Wissenschaft; Beeinträchtigung; Bildungswesen; Funktionsfähigkeit.

Rechtswidrigkeit der Sperrung der Namen der Mitglieder einer Evaluierungskommission und eines Fachgutachters

Die Namen der Mitglieder einer Evaluierungskommission und eines Fachgutachters zur Frage der Angleichung der Dienstaufgaben eines bisherigen Professors an einer Fachhochschule an die Dienstaufgaben eines Universitätsprofessors anlässlich der Fusion beider Institutionen sind nicht im Sinne des § 99 Abs. 1 Satz 2 Alt. 3 VwGO ihrem Wesen nach geheim zu halten.

GG Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1
VwGO § 99 Abs. 1 Satz 2 Alt. 1, 2 und 3

Aktenzeichen: 20F3.16 Paragraphen: Datum: 2017-01-10
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PDF-DokumentBeruf- und Ausbildung - Hochschulrecht

OVG Lüneburg - VG Göttingen
20.12.2016
2 NB 114/16

Zulassung zum Studium der Humanmedizin (Klinische Semester) - Sommersemester 2016 - Beschwerde im Verfahren des vorl. Rechtsschutzes

Auch im Vergabeverfahren der (Voll-)Studienplätze für höhere Semester hat die Hochschule frei werdende Studienplätze bis zu 2 Wochen nach Vorlesungsbeginn nachzubesetzen, damit diese im Kapazitätsprozess als belegt angesehen werden können (Fortführung der Rechtsprechung, vgl. Beschluss vom 18. November 2014 - 2 NB 391/13 - und Urteil vom 7. April 2016 - 2 LB 60/15 -).

Aktenzeichen: 2NB114/16 Paragraphen: Datum: 2016-12-20
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PDF-DokumentBeruf- und Ausbildung - Hochschulrecht

OVG Lüneburg - VG Göttingen
20.12.2016
2 NB 120/16

Zulassung zum Studium der Humanmedizin - Sommersemester 2016 - Beschwerde im Verfahren des vorl. Rechtsschutzes

Zur Kapazitätsermittlung im Studiengang Humanmedizin im Sommersemester 2016 (1. und 2. Fachsemester).

Aktenzeichen: 2NB120/16 Paragraphen: Datum: 2016-12-20
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PDF-DokumentBeruf- und Ausbildung - Hochschulrecht

VG Lüneburg
8.11.2016
6 C 46/16

Hochschulzulassung außerhalb der Kapazität; Ausschlussfrist

Durch Verordnung auf Grundlage des § 4 Abs. 4 NHZG n.F. kann eine Hochschule für Anträge außerhalb der Kapazität eine kürzere Ausschlussfrist bestimmen als bislang durch die VergabeV ND 2005 vorgeschrieben.

HSchulZulG ND 1998 § 4 Abs 4
VergabeVO ND § 2 Abs 2

Aktenzeichen: 6C46/16 Paragraphen: Datum: 2016-11-08
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PDF-DokumentBeruf- und Ausbildung - Hochschulrecht

VG Lüneburg
2.11.2016
6 C 52/16

Zulassung zum Studiengang Bachelor Betriebswirtschaftslehre Wintersemester 2016/17 (NC Verfahren)

Zur Frist für den Antrag auf Zulassung zum Studium außerhalb des Studienplatzvergabeverfahrens.

HSchulZulG ND 1998 § 4 Abs 4 S 1
VergabeVO ND § 2 Abs 2
VwGO § 123

Aktenzeichen: 6C52/16 Paragraphen: Datum: 2016-11-02
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=20004

PDF-DokumentBeruf- und Ausbildung - Hochschulrecht

OVG Berlin-Brandenburg - VG Berlin
25.10.2016
5 S 1.16

HU Berlin; Masterstudiengang Psychologie WS 2015/2016; außerkapazitäre Zulassung zum Studium; satzungsrechtliche Ausschlussfrist; verspätete Antragstellung; Wesentlichkeitsgrundsatz; Regelungskompetenz der Hochschule; Bestimmtheit der Regelung

GG Art 12 Abs 1
HSchulG BE § 2 Abs 1 S 2, § 23 Abs 3 Nr 2, § 26
HSchulZulG BE § 10 Abs 2 S 6

Aktenzeichen: 5S1.16 Paragraphen: Datum: 2016-10-25
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=20050

PDF-DokumentBeruf- und Ausbildung - Hochschulrecht Prüfungsrecht

OVG Lüneburg - VG Osnabrück
6.10.2016
2 LB 5/16

Prüfungsrecht (Doppeldiplom)

1. Auf die Verleihung eines Diploms als Hochschulabschluss besteht seit der zum 1. Januar 2016 in Kraft getretenen Änderung des § 8 NHG durch das Gesetz zur Stärkung der Beteiligungskultur innerhalb der Hochschulen vom 15. Dezember 2015 (Nds.GVBl. S. 384) kein Anspruch mehr, soweit nicht die Übergangsvorschrift des § 72 Abs. 3 NHG oder andere Ausnahmebestimmungen wie § 53 Abs. 1 Satz 3 NHG eingreifen.

2. Die Verleihung eines Abschlusses nach § 8 Abs. 1 NHG setzt nach § 7 Abs. 3 NHG das Ablegen einer Hochschulprüfung auf der Grundlage einer Prüfungsordnung voraus. Vereinbarungen zwischen in- und ausländischen Hochschulen, deren Inhalt nicht in der gebotenen Form in die Prüfungsordnung inkorporiert worden ist, können eine solche Grundlage nicht ersetzen.

3. Gründe des Vertrauensschutzes begründen ebenfalls keine Ansprüche auf die Verleihung eines Hochschulabschlusses, wenn sie im Widerspruch zur Prüfungsordnung stehen.

HSchulG ND § 7 Abs 3, § 72 Abs 3, § 8 Abs 1

Aktenzeichen: 2LB5/16 Paragraphen: Datum: 2016-10-06
Link: pdf.php?db=verwaltungsrecht&nr=20010

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