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PDF-DokumentBesonderer Teil - Rauschmitteldelikte

BGH - LG Bonn
7.11.2016
2 StR 96/14

1. Eine Einschränkung des Weltrechtsprinzips für Taten des "Vertriebs von Betäubungsmitteln" lässt sich § 6 Nr. 5 StGB nicht entnehmen.

2. Die Beschränkung des Anwendungsbereichs von § 6 Nr. 5 StGB kann aus völkerrechtlicher Sicht mit Blick auf den Nichteinmischungsgrundsatz geboten sein.

StGB § 6 Nr 5

Aktenzeichen: 2StR96/14 Paragraphen: StGB§6 Datum: 2016-11-07
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PDF-DokumentBesonderer Teil - Rauschmitteldelikte

BGH - LG Nürnberg-Fürth
13.10.2016
1 StR 366/16

Zur Bestimmung des Grenzwerts der nicht geringen Menge bei Pentedron.

BtMG § 29a Abs 1 Nr 2

Aktenzeichen: 1StR366/16 Paragraphen: Datum: 2016-10-13
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PDF-DokumentBesonderer Teil - Rauschmitteldelikte

BGH - LG Waldshut-Tiengen
13.10.2016
4 StR 239/16

Die Wertgrenze für die Annahme der Gefährdung einer fremden Sache von bedeutendem Wert im Sinne des § 308 Abs. 1 StGB liegt bei 1.500 €.

StGB § 308 Abs 1

Aktenzeichen: 4StR239/16 Paragraphen: StGB§308 Datum: 2016-10-13
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PDF-DokumentBesonderer Teil - Rauschmitteldelikte

BGH - LG Nürnberg-Fürth
28.6.2016
1 StR 613/15

Der unerlaubte Umgang mit Betäubungsmitteln zum Zweck der Eigenbehandlung eines Schmerzpatienten kann regelmäßig nicht durch § 34 StGB gerechtfertigt sein.

StGB § 34

Aktenzeichen: 1StR613/15 Paragraphen: StGB§34 Datum: 2016-06-28
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PDF-DokumentBesonderer Teil Prozeßrecht - Beweisanträge Beweisführung Rauschmitteldelikte

OLG Frankfurt am Main - LG Frankfurt/Main
15.1.2016
1 Ss 364/15

Zum Begriff des Beweisantrags (hier: Konnexität)

1. Zum Begriff des Beweisantrags (hier: Konnexität) und zu den Anforderungen an die ordnungsgemäße Ausführung der Verfahrensrüge wegen dessen Nichtbescheidung

2. Gewerbsmäßig handelt, wer die Absicht hat, sich durch wiederholte Tatbegehung eine fortlaufende Einnahmequelle von einiger Dauer und einigem Umfang zu verschaffen.

3. Zu den Voraussetzungen an eine Verurteilung wegen gewerbsmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln bei einem Gewinn in Höhe von 55 € aus Opiumgeschäften

4. Einzelfall einer Aufhebung eines Haftbefehls durch das Revisionsgericht gem. § 126 Abs. 3 StPO wegen eingetretener Unverhältnismäßigkeit

StPO §§ 120 Abs. 1, 126 Abs. 3, 244, 344 Abs. 2 S. 2
BTMG § 29 Abs. 3 S. 2 Nr. 1

Aktenzeichen: 1Ss364/15 Paragraphen: StPO§120 StPO§126 StPO§244 StPO§344 BtmG§29 Datum: 2016-01-15
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PDF-DokumentBesonderer Teil Prozeßrecht - Rauschmitteldelikte Beweiswürdigung Urteil

OLG Bamberg
25.6.2015
3 OLG 6 Ss 44/15

Betäubungsmitteldelikt: Tatrichterliche Feststellung der für den Verkauf vorgesehenen Teilmenge sowie der tatsächlichen Verfügungsgewalt des Täters über die Rauschmittel

1. Hat der Täter das Betäubungsmittel von vornherein in einem Vorgang teils zum Weiterverkauf und teils zum Eigenverbrauch oder mit einer sonst abweichenden Zweckrichtung erworben, darf der Tatrichter wegen der unterschiedlichen Auswirkungen bei der rechtlichen Einordnung und bei der Strafzumessung nicht offen lassen, welcher Anteil für den späteren Verkauf vorgesehen war. Die Teilmengen sind vielmehr - notfalls unter Beachtung des Zweifelssatzes im Wege der Schätzung - tatrichterlich festzustellen, weil anderenfalls ungewiss bleibt, ob überhaupt eine nicht geringe Menge im Sinne von § 29a Abs. 1 Nr. 2 BtMG Gegenstand des Handeltreibens war (u.a. Anschluss an BGH, 5. Dezember 1995, 4 StR 698/95, StV 1996, 214; BGH, 19. September 2001, 3 StR 268/01, BGHR BtMG § 29 Abs. 1 Nr. 1 [Konkurrenzen 5]; BGH, 9. Juni 2004, 3 StR 166/04, StV 2004, 602; BGH, 6. September 2005, 3 StR 255/05, NStZ 2006, 173 und BGH, 9. Januar 2008, 5 StR 508/07, NStZ-RR 2008, 153).

2. Bei einer Verurteilung wegen vorsätzlicher unerlaubter Veräußerung von Betäubungsmit-teln nach § 29 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BtMG muss sich aus den tatrichterlichen Feststellungen ergeben, dass der Täter anlässlich der Überbringung des Rauschmittels an einen Dritten die tatsächliche Verfügungsgewalt über das Betäubungsmittel innehatte und nicht nur als Bote, Besitzdiener oder sonstiger Verwahrgehilfe für einen anderen die tatsächliche Sachherrschaft über das Rauschmittel ausübte und in dieser Eigenschaft lediglich am Gewahrsamswechsel auf den Abnehmer mitwirkte (u.a. Anschluss an BGH, Beschluss vom 17. Oktober 2006, 3 StR 381/06, NStZ-RR 2007, 24 [bei juris] und BayObLG München, 20. Oktober 2003, 4St RR 120/03, BayObLGSt 2003, 116 = NStZ 2004, 401 [für Abgabe]). BtMG § 29 Abs 1 S 1 Nr 1, § 29a Abs 1 Nr 2, § 30 Abs 1 Nr 4

Aktenzeichen: 3OLG6Ss44/15 Paragraphen: Datum: 2015-06-25
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PDF-DokumentBesonderer Teil - Rauschmitteldelikte

BGH - LG Landshut
14.1.2015
1 StR 302/13

1. Die nicht geringe Menge der synthetischen Cannabinoide JWH-018 und CP 47,497-C8-Homologes beginnt bei zwei Gramm.

2. Die nicht geringe Menge der synthetischen Cannabinoide JWH-073 und CP 47,497 beginnt bei sechs Gramm.

BtMG § 29a Abs 1 Nr 2, § 30 Abs 1 Nr 4

Aktenzeichen: 2StR302/13 Paragraphen: BtMG§29a BtMG§30 Datum: 2015-01-14
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=4407

PDF-DokumentBesonderer Teil - Körperverletzungsdelikte Rauschmitteldelikte Sonstiges

BGH - LG Deggendorf
28.1.2014
1 StR 494/13

1. Zur "begründeten Anwendung" im Sinne von § 13 Abs. 1 BtMG bei der ärztlichen Verschreibung von Betäubungsmitteln im Rahmen der Substitutionstherapie opiatabhängiger Patienten.

2. Die Stellung als behandelnder Substitutionsarzt eines opiatabhängigen Patienten als solche begründet keine Handlungsherrschaft des Arztes bei missbräuchlicher Verwendung des verschriebenen Substitutionsmedikaments durch den Patienten. Ein Arzt kann in solchen Konstellationen lediglich als Täter eines Körperverletzungs- oder Tötungsdelikts strafbar sein, wenn die selbstschädigende oder selbstgefährdende Handlung des Patienten nicht eigenverantwortlich erfolgte.

StGB § 222
BtMG § 13 Abs 1, § 29 Abs 1 S 1 Nr 6 Buchst a
BtMVV § 5

Aktenzeichen: 1StR494/13 Paragraphen: StGB§222 BtMG§13 BtMG§29 BtMVV§5 Datum: 2014-01-28
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=4307

PDF-DokumentBesonderer Teil - Rauschmitteldelikte

OLG Karlsruhe
25.10.2013
2 Ws 430/13
HEs 154/13

Mangelnde Verfügbarkeit von Vorführpersonal als wichtiger Grund im Sinne von § 121 StPO

Aktenzeichen: 2Ws430/13 Paragraphen: StPO§121 Datum: 2013-10-25
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=4267

PDF-DokumentBesonderer Teil - Rauschmitteldelikte

OLG Karlsruhe
17.10.2013
2 VAs 77/13

Mit nur allgemeinen, auch erheblichen Zweifeln am Therapieerfolg kann das einem Verurteilten dauerhaft anhaftende, seine Zukunft schwer belastende Verdikt der Therapieunfähigkeit nicht begründet werden. Vielmehr ist dies nur möglich, wenn vernünftige Zweifel an der fehlenden Therapieaussicht ausgeschlossen sind.

BtMG § 35 Abs. 1

Aktenzeichen: 2VAs77/13 Paragraphen: BtMG§35 Datum: 2013-10-17
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=4265

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