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PDF-DokumentBesonderer Teil - Diebstahldelikte Raubdelikte

BGH - LG Würzburg
11.10.2016
1 StR 462/16

Wohnmobile und Wohnwagen sind jedenfalls dann, wenn sie Menschen zumindest vorübergehend zur Unterkunft dienen, Wohnung im Sinne des § 244 Abs. 1 Nr. 3 StGB.

StGB § 244 Abs 1 Nr 3

Aktenzeichen: 1StR462/16 Paragraphen: StGB§244 Datum: 2016-10-11
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PDF-DokumentBesonderer Teil - Raubdelikte

BGH - LG Dresden
22.6.2016
5 StR 98/16

Für die raubspezifische Einheit von qualifizierter Nötigung und Wegnahme ist maßgeblich, ob es zu einer - vom Täter erkannten - nötigungsbedingten Schwächung des Gewahrsamsinhabers in seiner Verteidigungsfähigkeit oder -bereitschaft gekommen ist.

StGB § 249 Abs 1

Aktenzeichen: 5StR98/16 Paragraphen: StGB§249 Datum: 2016-06-22
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PDF-DokumentBesonderer Teil - Diebstahlsdelikte Raubdelikte

BGH - OLG Oldenburg - AG Kloppenburg
10.3.2016
3 StR 404/15

Wer eine Räumlichkeit durch eine zum ordnungsgemäßen Zugang bestimmte Tür betritt, steigt nicht im Sinne von § 243 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1, § 244 Abs. 1 Nr. 3 StGB ein, unabhängig davon, auf welche Weise er die Tür geöffnet hat.

StGB § 243 Abs 1 S 2 Nr 1, § 244 Abs 1 Nr 3

Aktenzeichen: 3StR404/15 Paragraphen: StGB§243 StGB§244 Datum: 2016-03-10
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PDF-DokumentBesonderer Teil - Raubdelikte

BGH - LG München II
20.1.2016
1 StR 398/15

Notwendige Voraussetzung für eine Strafbarkeit wegen Raubes ist eine finale Verknüpfung zwischen dem Einsatz der qualifizierten Nötigungsmittel und der Wegnahme sowie eines räumlich-zeitlichen Zusammenhangs dergestalt, dass es zu einer nötigungsbedingten Einschränkung der Dispositionsfreiheit des Gewahrsamsinhabers über das Tatobjekt gekommen ist.

StGB § 249 Abs 1

Aktenzeichen: 1StR398/15 Paragraphen: StGB§249 Datum: 2016-01-20
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PDF-DokumentBesonderer Teil - Raubdelikte

BGH - LG Frankfurt
23.4.2015
4 StR 607/14

Zum Angriff auf die Entschlussfreiheit des Führers eines Kraftfahrzeugs durch eine vorgetäuschte Polizeikontrolle.

StGB § 316a Abs 1

Aktenzeichen: 4StR607/14 Paragraphen: StGB§316a Datum: 2015-04-23
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=4459

PDF-DokumentBesonderer Teil - Raubdelikte

BGH - LG Aachen
8.4.2010
2 StR 17/10

Die qualifizierende Wirkung einer konkreten Lebensgefährdung des Raubopfers nach Vollendung der Tat oder Scheitern ihres Versuchs ist ausgeschlossen, wenn die die Lebensgefahr verursachende Handlung nicht mit der Motivation der Beutesicherung vorgenommen wird (im Anschluss an BGHSt 53, 234).

StGB § 250 Abs. 2 Nr. 3 Buchst. b

Aktenzeichen: 2StR17/10 Paragraphen: StGB§250 Datum: 2010-04-08
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PDF-DokumentBesonderer Teil - Raubdelikte

BGH - LG Berlin
25.2.2010
5 StR 542/09

Setzt der Täter, vom Opfer wahrgenommen, nach Vollendung, aber noch vor Beendigung der Raubtat eine Waffe oder ein anderes gefährliches Werkzeug mit dem Ziel weiterer Wegnahme ein, so genügt dies für ein Verwenden "bei der Tat" im Sinne des § 250 Abs. 2 Nr. 1 StGB auch dann, wenn die angestrebte weitere Wegnahme nicht vollendet wird.

StGB § 250 Abs. 2 Nr. 1

Aktenzeichen: 5StR542/09 Paragraphen: StGB§250 Datum: 2010-02-25
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=3601

PDF-DokumentBesonderer Teil - Körperverletzungsdelikte Raubdelikte

BGH - LG Lüneburg
19.11.2009
3 StR 244/09

1. Beharrliches Handeln im Sinne des § 238 setzt wiederholtes Tätigwerden voraus. Darüber hinaus ist erforderlich, dass der Täter aus Missachtung des entgegenstehenden Willens oder aus Gleichgültigkeit gegenüber den Wünschen des Opfers in der Absicht handelt, sich auch in Zukunft entsprechend zu verhalten. Eine in jedem Einzelfall Gültigkeit beanspruchende, zur Begründung der Beharrlichkeit erforderliche (Mindest-) Anzahl von Angriffen des Täters kann nicht festgelegt werden.

2. Die Lebensgestaltung des Opfers wird schwerwiegend beeinträchtigt, wenn es zu einem Verhalten veranlasst wird, das es ohne Zutun des Täters nicht gezeigt hätte und das zu gravierenden, ernst zu nehmenden Folgen führt, die über durchschnittliche, regelmäßig hinzunehmende Beeinträchtigungen der Lebensgestaltung erheblich und objektivierbar hinausgehen.

3. § 238 StGB ist kein Dauerdelikt. Einzelne Handlungen des Täters, die erst in ihrer Gesamtheit zu der erforderlichen Beeinträchtigung des Opfers führen, werden jedoch zu einer tatbestandlichen Handlungseinheit zusammengefasst, wenn sie einen ausreichenden räumlichen und zeitlichen Zusammenhang aufweisen und von einem fortbestehenden einheitlichen Willen des Täters getragen sind.

StGB § 238 Abs. 1

Aktenzeichen: 3StR244/09 Paragraphen: StGB§238 Datum: 2009-11-19
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PDF-DokumentBesonderer Teil - Raubdelikte

BGH - LG Berlin
26.3.2009
5 StR 31/09

Schwere Misshandlungen nach Vollendung einer Raubtat können den Qualifikationstatbestand des § 250 Abs. 2 Nr. 3 lit.a StGB nur dann erfüllen, wenn sie weiterhin von Zueignungs- oder Bereicherungsabsicht getragen sind, insbesondere der Beutesicherung oder der Erlangung weiterer Beute dienen (im Anschluss an BGHSt 20, 194; BGH NJW 2008, 3651, zur Veröffentlichung in BGHSt bestimmt).

StGB § 250 Abs. 2 Nr. 3 lit. a

Aktenzeichen: 5StR31/09 Paragraphen: StGB§250 Datum: 2009-03-26
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=3435

PDF-DokumentBesonderer Teil - Raubdelikte

BGH - LG Halle
7.2.2008
4 StR 502/07

Die Vorschriften zur Verlängerung der Rückgewinnungshilfe und zum Auffangrechtserwerb des Staates nach § 111 i Abs. 2, 3 und 5 StPO in der Fassung des Gesetzes zur Stärkung der Rückgewinnungshilfe und der Vermögensabschöpfung bei Straftaten vom 24. Oktober 2006 sind auf Altfälle nicht anwendbar.

StPO § 111 i Abs. 2, 3 und 5
StGB § 2 Abs. 3 und 5

Aktenzeichen: 4StR502/07 Paragraphen: StPO§111 StGB§2 Datum: 2008-02-07
Link: pdf.php?db=strafrecht&nr=3089

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