RechtsCentrum.de
Angezeigte Ergebnisse pro Seite:   5 | 10 | 20 | 50
Suchergebnisse 1 bis 9 von 9

PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Wohnungs-/Hauseigentum

BFH - FG Düsseldorf
09.06.2005
IX R 30/04

Eine Wohnung ist nur dann ein steuerrechtlich selbständiges Objekt, wenn sie gegenüber dem Restgebäude in einem gesonderten Nutzungs- und Funktionszusammenhang steht oder es sich um eine Eigentumswohnung handelt. Sie ist hergestellt, wenn sie fertig gestellt und damit bezugsfertig ist. Eine Eigentumswohnung wird nicht allein schon durch die rechtliche Umwandlung eines bestehenden Gebäudes in Eigentumswohnungen gemäß § 8 des Wohnungseigentumsgesetzes --WEG-- (neu) hergestellt. (Leitsatz der Redaktion)

EStG § 7 Abs. 4
EStG § 7 Abs. 5
EStG § 7 Abs. 5 Satz 1 Nr. 3 Buchst. b
EStG § 7 Abs. 5a
WEG § 8
HGB § 255 Abs. 2 Satz 1, 2. Alternative

Aktenzeichen: IXR30/04 Paragraphen: EStG§7 WEG§8 HGB§255 Datum: 2005-06-09
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=5367

PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Abschreibung Wohnungs-/Hauseigentum

FG Schleswig-Holstein
3.3.2005 3 K 50146/03
Die Miteigentümer eines Wohngebäudes sind berechtigt, die Wahl der AfA-Methoden nach § 7 Abs. 4 oder § 7 Abs. 5 EStG unterschiedlich auszuüben
EStG §§ 7 Abs. 4, 7 Abs. 5, 7 Abs. 7

Aktenzeichen: 3K50146/03 Paragraphen: EStG§7 Datum: 2005-03-03
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=4549

PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Wohnungs-/Hauseigentum Förderung

BFH - FG Baden-Württemberg
15.02.2005
IX R 40/04

"Wohnung" i.S. des § 21 Abs. 2 Satz 1 EStG a.F. ist die Gesamtheit von Räumen, die --nach außen abgeschlossen-- Wohnzwecken zu dienen bestimmt sind und die Führung eines eigenständigen Haushalts ermöglichen. Zur "Wohnung" gehören auch einzelne, zum Wohnen im engeren Sinne nicht benutzte, diesem aber funktional zugeordnete Räume wie Treppen, Waschküchen, Keller- und Trockenräume. (Leitsatz der Redaktion)

EStG §§ 21a a.F., 52, 53 Satz 1

Aktenzeichen: IXR40/04 Paragraphen: EStG§21a EStG§52 EStG§53 Datum: 2005-02-15
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=5184

PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Eigenheimzulage Wohnungs-/Hauseigentum

BFH - Niedersächsisches FG
04.11.2004 III R 13/04
Zum Wohnungsbegriff
1. Ein Anbau ist nach § 2 Abs. 2 EigZulG als Ausbau oder Erweiterung an eine Wohnung nur begünstigt, wenn der Anspruchsberechtigte auch (wirtschaftlicher) Eigentümer der Wohnung ist. Ist er lediglich wirtschaftlicher Eigentümer des Anbaus, steht ihm --wie das FG zutreffend angenommen hat-- eine Eigenheimzulage nur zu, wenn er durch den Anbau eine Wohnung i.S. des § 2 Abs. 1 EigZulG hergestellt hat.

2. Nach der Rechtsprechung zu § 10e EStG ist der Begriff der Wohnung bei der Eigenheimförderung im bewertungsrechtlichen Sinn zu verstehen. Hieran ist auch für das EigZulG festzuhalten. Unter einer Wohnung i.S. des § 2 EigZulG ist hiernach die Zusammenfassung mehrerer Räume zu verstehen, in denen ein selbständiger Haushalt geführt werden kann. Es müssen daher eine Küche oder zumindest eine Kochgelegenheit, Bad oder Dusche und WC vorhanden sein. Außerdem müssen in Gebäuden mit mehreren Wohneinheiten die Räume baulich gegenüber anderen Räumen abgeschlossen sein und einen eigenen Zugang haben. Abgeschlossenheit bedeutet eine baulich vollkommene und dauerhafte Trennung. Das ist nicht der Fall, wenn die Wohneinheiten durch eine Tür miteinander verbunden sind. (Leitsatz der Redaktion)
EigZulG § 2
EStG § 10e

Aktenzeichen: IIIR13/04 Paragraphen: EigZulG§3 EStG§10e Datum: 2004-11-04
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=4184

PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Wohnungs-/Hauseigentum Sonstiges

FG Saarland
17.3.2004 1 K 212/02
Zum Wohnungsbegriff
1. Was eine „Wohnung” im Sinne des EigZulG ist, bestimmt sich nach dem Wohnungsbegriff des BewG, d.h. es muss sich um eine abgeschlossene Raumeinheit handeln, die neben den eigentlichen Wohnräumen die zur Ermöglichung einer selbständigen Haushaltsführung erforderlichen Sanitär- und Küchenräume enthält. Eine solche durch das EigZulG begünstigte Wohnung kann auch in einem vom Steuerpflichtigen bereits bewohnten Haus neu geschaffen werden, wenn dadurch erstmals bisher noch nicht vorhandener eigennutzbarer und -genutzter Wohnraum entsteht.

2. Gleiches muss deshalb auch dann gelten, wenn der Grundstückseigentümer erst durch den Hinzuerwerb bislang nicht seiner Verfügungsgewalt unterliegender Räume eine weitere abgeschlossene selbständige Wohneinheit zur Eigennutzung aus eigenem Recht durch sich selbst oder einen Angehörigen im Sinne des § 15 AO bilden kann. Muss er, um dies zu erreichen, an einen Dritten eine Abgeltungszahlung leisten, erwirbt er die Wohnung, auch wenn sie Teil eines ihm bereits gehörenden Grundstücks ist, jedenfalls dann entgeltlich, wenn erst durch die Abgeltungszahlung sein rechtliches und wirtschaftliches Grundeigentum an den fraglichen Wohnräumen zusammen fallen, weil er ohne die Abgeltungszahlung an den Nutzungsberechtigten für die gewöhnliche Nutzungsdauer des belasteten Gebäudeteils von jeglicher Eigennutzung dieses Gebäudeteils ausgeschlossen gewesen und damit das rechtliche und wirtschaftliche Grundstückseigentum dauerhaft auseinander gefallen wären. Denn wenn zivilrechtliches und wirtschaftliches Eigentum nicht übereinstimmen, steht die Förderung nach dem EigZulG demjenigen zu, der das wirtschaftliche Wohneigentum erwirbt. (Leitsatz der Redaktion)

Aktenzeichen: 1K212/02 Paragraphen: Datum: 2004-03-24
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=2775

PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Schuldzinsen Wohnungs-/Hauseigentum Sonstiges

15.10.2002 IX R 46/01
Ein Kaufvertrag zwischen nahen Angehörigen ist im Rahmen des sog. Fremdvergleichs hinsichtlich seiner Hauptpflichten zu überprüfen. Wird zur Finanzierung eines solchen Kaufvertrags ein Darlehensvertrag mit einer Bank abgeschlossen, sind die in diesem Vertrag getroffenen Vereinbarungen auch dann nicht in den Fremdvergleich einzubeziehen, wenn der Verkäufer zugleich Sicherungsgeber ist.
EStG § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1, § 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1

Aktenzeichen: IXR46/01 Paragraphen: EStG§9 EStG§21 Datum: 2002-10-15
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=772

PDF-DokumentSonstige Steuergebiete Wohnungs-/Immobilienwirtschaft - Landwirtschaft Vermietung/Verpachtung Wohnungs-/Hauseigentum

22.8.2002 IV R 57/00
Die Bebauung ursprünglich land- und forstwirtschaftlich genutzter Grundstücke mit Einfamilienhäusern und deren anschließende Vermietung an betriebsfremde Personen führt grundsätzlich nicht zu einer Entnahme, wenn die Nutzungsänderung nur eine Fläche erfasst, die im Vergleich zur Gesamtfläche des Betriebs von geringer Bedeutung ist.
EStG §§ 4 Abs. 1, 13

Aktenzeichen: IVR57/00 Paragraphen: EStG§4 EStG§13 Datum: 2002-08-22
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=771

PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Schuldzinsen Anschaffungskosten Wohnungs-/Hauseigentum

9.7.2002 IX R 65/00
1. Finanziert der Steuerpflichtige die Anschaffung eines Gebäudes, das nicht nur dem Erzielen von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung, sondern auch der (nichtsteuerbaren) Selbstnutzung dient, mit Eigenmitteln und Darlehen, kann er die Darlehenszinsen insoweit als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abziehen, als er das Darlehen tatsächlich zur Anschaffung des der Einkünfteerzielung dienenden Gebäudeteils verwendet (Anschluss an BFH-Urteil vom 27. Oktober 1998 IX R 44/95, BFHE 187, 276, BStBl II 1999, 676; gegen BMF-Schreiben vom 10. Dezember 1999, BStBl I 1999, 1130).

2. Der Werbungskostenabzug setzt voraus, dass der Steuerpflichtige die Anschaffungskosten im Rahmen seiner Finanzierungsentscheidung dem ein eigenständiges Wirtschaftsgut bildenden Gebäudeteil gesondert zuordnet und die so zugeordneten Anschaffungskosten mit Geldbeträgen aus dem dafür aufgenommenen Darlehen zahlt.
EStG § 9 Abs. 1 Satz 1, Satz 3 Nr. 1

Aktenzeichen: IXR65/00 Paragraphen: EStG§9 Datum: 2002-07-09
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=715

PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Grundstückshandel Wohnungs-/Hauseigentum

16.5.2002 III R 9/98
1. Für die Umqualifizierung einer nicht steuerbaren vemögensverwaltenden in eine gewerbliche Tätigkeit in Form eines Grundstückshandels ist in zeitlicher Hinsicht entscheidend an die bis zum verbindlichen Abschluss der Kaufverträge von dem Veräußerer entfalteten Aktivitäten anzuknüpfen.

2. Grundsätzlich ist jedes zivilrechtliche Wohnungseigentum auch steuerrechtlich ein Objekt. Ausnahmsweise können mehrere Wohnungseigentumsrechte desselben Eigentümers steuerrechtlich als wirtschaftliche Einheit und damit als ein Objekt zu beurteilen sein, wenn sich der Inhaber der Wohnungseigentumsrechte schon im Zeitpunkt des Abschlusses der einzelnen Kaufverträge zur Errichtung und Übertragung einer zwei oder mehr Wohnungseigentumsrechte umfassenden einheitlichen Wohnung verpflichtet.

3. Werden hingegen nach Abschluss mehrerer Verträge über den Verkauf jeweils eigenständiger Eigentumswohnungen im Hinblick auf eine beabsichtigte Verwendung dieser Wohnungen als Einheit abweichende Wünsche nach einer baulichen Umgestaltung geltend gemacht und verwirklicht, so vermögen diese erst später eingetretenen Umstände nicht mehr die rechtliche Qualifizierung der bereits zuvor entfalteten Aktivitäten als eines gewerblichen Grundstückshandels rückwirkend wieder zu beseitigen.
EStG 1981 § 15 Abs. 1 Nr. 1 GewStG § 2 Abs. 1 GewStDV a.F. § 1 Abs. 1

Aktenzeichen: IIIR9/98 Paragraphen: EStG§15 GewStG§2 GewStDV§1 Datum: 2002-05-16
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=621

Ergebnisseite:   1  
Startseite | Gesetze und Verordnungen | Informationen zu PDF | Anwalts- und Sachverständigenverzeichnis | RechtsCentrum.de AKTUELL | RechtsCentrum.de REGIONAL | Kontakt | Impressum
© 2002 - 2017 RechtsCentrum.de Dipl.-Ing. Horst Fabisch GmbH