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PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Miete Nahe Angehörige

BFH - FG Berlin-Brandenburg
4.10.2016
IX R 8/16

Fremdvergleich bei Mietverhältnis zwischen nahen Angehörigen

Ein Mietverhältnis zwischen nahen Angehörigen entspricht nicht den Kriterien des Fremdvergleichs, wenn es in zahlreichen Punkten von den zwischen fremden Dritten üblichen Vertragsinhalten abweicht.

Aktenzeichen: IXR8/16 Paragraphen: Datum: 2016-10-04
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=13031

PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Vermietung/Verpachtung Miete

BFH - FG Köln
12.7.2016
IX R 56/13

Einnahme i.S. des § 8 Abs. 1 EStG - Mietzuschuss - Fehlen konstitutiver Merkmale eines Gelddarlehens

Ist die Rückzahlungsverpflichtung vom Eintritt einer Bedingung dergestalt abhängig, dass nicht nur der Zeitpunkt der Rückzahlung ungewiss ist, sondern auch, ob die Verpflichtung zur Rückgewähr unbedingt entsteht, und trägt hierfür der Darlehensgeber das wirtschaftliche Risiko, führt die Hingabe des Geldes beim Empfänger zu einer Einnahme.

Aktenzeichen: IXR56/13 Paragraphen: Datum: 2016-07-12
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PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Miete

BFH - Sächsisches FG
29.1.2013
II B 111/11

Ermittlung der üblichen Miete nur ausnahmsweise durch Sachverständigengutachten

1. Eine Ermittlung der üblichen Miete durch individuelles Sachverständigengutachten kommt ausnahmsweise nur dann in Betracht, wenn eine Wertableitung durch unmittelbaren Vergleich mit tatsächlich gezahlten Mieten für vergleichbare vermietete Objekte oder aus Mietspiegelmieten nicht möglich ist.

2. Mit dem pauschalen Hinweis, vom Finanzgericht zur Stellungnahme übersandte Unterlagen seien zum Teil unleserlich, wird eine Gehörsverletzung nicht schlüssig und ausreichend konkret dargelegt. Vorzutragen und zu belegen ist in einem solchen Fall vielmehr, inwieweit sich aus den Unterlagen die für die Entscheidung des Finanzgerichts maßgeblichen Tatsachen nicht erschließen konnten.

FGO § 76, § 96 Abs 2, § 115 Abs 2 Nr 2, § 116 Abs 3 S 1, § 116 Abs 3 S 3

Aktenzeichen: IIB111/11 Paragraphen: FGO§76 FGO§115 FGO§116 Datum: 2013-01-29
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=12131

PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Miete

BFH
22.1.2013
IX R 19/11

Vorübergehender Leerstand von zur Untervermietung bereit gehaltener Räume in der Wohnung des Steuerpflichtigen

Leerstandszeiten im Rahmen der Untervermietung einzelner Räume innerhalb der eigenen Wohnung des Steuerpflichtigen sind nicht der Eigennutzung, sondern der Vermietungstätigkeit zuzurechnen, wenn ein solcher Raum --als Objekt der Vermietungstätigkeit-- nach vorheriger, auf Dauer angelegter Vermietung leer steht und feststeht, dass das vorübergehend leer stehende Objekt weiterhin für eine Neuvermietung bereit gehalten wird.

Aktenzeichen: IXR19/11 Paragraphen: Datum: 2013-01-22
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=11995

PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Miete

BFH
22.1.2013
IX R 70/10

Steuerliche Nichtanerkennung eines nicht vertragsgemäß durchgeführten Mietverhältnisses zwischen "nahen Angehörigen" - Wegfall der Einkünfteerzielungsabsicht bei Verzicht auf außerordentliche Kündigung eines notleidenden Mietverhältnisses

Aktenzeichen: IXR70/10 Paragraphen: Datum: 2013-01-22
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=12049

PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Miete Denkmalschutz

BFH
9.2.2011
II R 12/10

Beitrittsgebiet: Ermittlung der üblichen Miete bei Wertfortschreibung

1. Verändern sich die tatsächlichen Verhältnisse eines im Beitrittsgebiet gelegenen Grundstücks, so ist bei der Wertfortschreibung auf einen Stichtag nach dem Hauptfeststellungszeitpunkt (1. Januar 1935) für die Bewertung im Ertragswertverfahren die (Jahresroh-)Miete anzusetzen, die nach den Wertverhältnissen vom Hauptfeststellungszeitpunkt unter Berücksichtigung des tatsächlichen Zustands des Grundstücks im Fortschreibungszeitpunkt zu erzielen gewesen wäre.

2. Für die Ermittlung dieser hypothetischen Miete bedarf es einer Schätzung, bei der in erster Linie die Mieten von Objekten gleicher oder ähnlicher Art, Lage und Ausstattung heranzuziehen sind. Diesen Anforderungen genügt ein auf Durchschnittswerten für das gesamte Gemeindegebiet beruhender Mietspiegel nicht, wenn dieses Gemeindegebiet in verschiedene Bezirke eingeteilt ist und für diese Bezirke unterschiedlich hohe Vervielfältiger anzuwenden sind.

Aktenzeichen: IIR12/10 Paragraphen: Datum: 2011-02-09
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=10818

PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Miete Einkünfte

BFH
24.2.2010
IX B 53/09

Einkünfteerzielungsabsicht bei befristetem Mietvertrag - Vermietungsabsicht und gleichzeitige Verkaufsabsicht - Verletzung der Sachaufklärungspflicht als verzichtbarer Verfahrensmangel

Aktenzeichen: IXB53/09 Paragraphen: Datum: 2010-02-24
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=10423

PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Miete Pacht Einkünfte

FG Saarland
20.10.2009
2 K 1260/07

Gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung sind Einnahmen aus der Vermietung und Verpachtung von unbeweglichem Vermögen, insbesondere von Grundstücken, Gebäuden und Gebäudeteilen. Auch der Platz für eine Mobilfunkantenne an oder auf einem Gebäude kann zu dem Gebäude rechnen. (Leitsatz der Redaktion)

Aktenzeichen: 2K1260/07 Paragraphen: EStG§21 Datum: 2009-10-20
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=10238

PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Miete Nahe Angehörige

FG Saarland
17.12.2008
1 K 2011/04

1. Mietverträge und die damit verbundenen Leistungen unter nahen Angehörigen sind steuerlich daraufhin zu untersuchen, ob und inwieweit sie durch die Einkunftserzielung (§ 21 Abs. 1 Nr. 1 EStG beim Vermieter bzw. - wie hier - § 18 EStG beim Mieter) oder aber durch den steuerrechtlich unbeachtlichen privaten Bereich (§ 12 EStG) veranlasst sind.

2. Die Zuordnung der Verträge und Leistungen zu einem der beiden Bereiche ist vor allem an Hand eines Fremdvergleichs vorzunehmen. Danach sind die Verträge und Leistungen i.d.R. der Besteuerung nicht zugrunde zu legen, soweit die Gestaltung oder die tatsächliche Durchführung nicht dem zwischen Fremden Üblichen entspricht. Der Fremdvergleich ermöglicht durch Würdigung der Beweisanzeichen den Schluss, aus welchen Gründen ein Leistungsaustausch unter Angehörigen stattgefunden hat: aufgrund eines den Tatbestand einer Einkunftsart erfüllenden Vertrages (bzw. Leistung) oder aus privaten, familiären Gründen. (Leitsatz der Redaktion)

Aktenzeichen: 1K2011/04 Paragraphen: EStG§18 EStG§12 Datum: 2008-12-17
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=10233

PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Miete Pacht Einkünfte

FG Saarland
8.11.2006
1 K 336/03

Eine kürzere Nutzungsdauer als die Regelnutzungsdauer von 50 Jahren des § 7 Abs. 4 S. 1 Nr. 2 a EStG ist nach Satz 2 der Vorschrift zugrunde zu legen, wenn die „tatsächliche Nutzungsdauer“ weniger als 50 Jahre beträgt. „Tatsächliche Nutzungsdauer“ in diesem Sinne bedeutet nicht, dass erst abzuwarten wäre, wie sich die Nutzungsdauer des Gebäudes tatsächlich entwickelt. Auch hier ist – wie ansonsten bei der Anwendung der AfA-Vorschriften - im Vorhinein durch Schätzung zu ermitteln, wie lange das Gebäude voraussichtlich zu Zwecken der Einkunftserzielung genutzt werden kann. (Leitsatz der Redaktion)

EStG § 7Abs. 4

Aktenzeichen: 1K336/03 Paragraphen: EStG§7 Datum: 2006-11-08
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