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PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Herstellungskosten

BFH - FG München
14.6.2016
IX R 15/15

Kosten für die Herstellung der Betriebsbereitschaft als anschaffungsnahe Herstellungskosten i.S. von § 6 Abs. 1 Nr. 1a Satz 1 EStG - Verhältnis zu § 255 HGB

1. Unter Instandsetzung und Modernisierung eines Gebäudes sind bauliche Maßnahmen zu verstehen, durch die Mängel oder Schäden an vorhandenen Einrichtungen eines bestehenden Gebäudes oder am Gebäude selbst beseitigt werden oder das Gebäude durch Erneuerung in einen zeitgemäßen Zustand versetzt wird.

2. Zu den Aufwendungen i.S. von § 6 Abs. 1 Nr. 1a Satz 1 EStG gehören unabhängig von ihrer handelsrechtlichen Einordnung sämtliche Aufwendungen für bauliche Maßnahmen, die im Rahmen einer im Zusammenhang mit der Anschaffung des Gebäudes vorgenommenen Instandsetzung und Modernisierung anfallen und nicht nach Satz 2 der Vorschrift ausdrücklich ausgenommen sind. Hierzu zählen auch Kosten für die Herstellung der Betriebsbereitschaft.

3. Von einer Renovierung und Modernisierung im Zusammenhang mit der Anschaffung des Gebäudes kann im Regelfall ausgegangen werden, soweit bauliche Maßnahmen innerhalb von drei Jahren nach der Anschaffung durchgeführt werden.

Aktenzeichen: IXR15/15 Paragraphen: Datum: 2016-06-14
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=13033

PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Anschaffungskosten Herstellungskosten

BFH - FG Münster
14.6.2016
IX R 22/15

Anschaffungsnahe Herstellungskosten i.S. von § 6 Abs. 1 Nr. 1a EStG - Einbeziehung von sog. Schönheitsreparaturen

1. Unter Instandsetzung und Modernisierung eines Gebäudes sind bauliche Maßnahmen zu verstehen, durch die Mängel oder Schäden an vorhandenen Einrichtungen eines bestehenden Gebäudes oder am Gebäude selbst beseitigt werden oder das Gebäude durch Erneuerung in einen zeitgemäßen Zustand versetzt wird.

2. Zu den Aufwendungen i.S. von § 6 Abs. 1 Nr. 1a Satz 1 EStG gehören unabhängig von ihrer handelsrechtlichen Einordnung sämtliche Aufwendungen für bauliche Maßnahmen, die im Rahmen einer im Zusammenhang mit der Anschaffung des Gebäudes vorgenommenen Instandsetzung und Modernisierung anfallen und nicht nach Satz 2 der Vorschrift ausdrücklich ausgenommen sind. Hierzu gehören auch Kosten für Schönheitsreparaturen.

3. Von einer Renovierung und Modernisierung im Zusammenhang mit der Anschaffung des Gebäudes kann im Regelfall ausgegangen werden, soweit bauliche Maßnahmen innerhalb von drei Jahren nach der Anschaffung durchgeführt werden. Aufwendungen, die mit den Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen nicht im Zusammenhang stehen, können als sofort abzugsfähige Werbungskosten zu berücksichtigen sein.

Aktenzeichen: IXZR22/15 Paragraphen: Datum: 2016-06-14
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=13036

PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Anschaffungskosten Herstellungskosten

BFH - FG München
14.6.2016
IX R 25/14

Anschaffungsnahe Herstellungskosten i.S. von § 6 Abs. 1 Nr. 1a EStG - Einbeziehung von sog. Schönheitsreparaturen - Erstattung von dritter Seite

1. Unter Instandsetzung und Modernisierung eines Gebäudes sind bauliche Maßnahmen zu verstehen, durch die Mängel oder Schäden an vorhandenen Einrichtungen eines bestehenden Gebäudes oder am Gebäude selbst beseitigt werden oder das Gebäude durch Erneuerung in einen zeitgemäßen Zustand versetzt wird.

2. Zu den Aufwendungen i.S. von § 6 Abs. 1 Nr. 1a Satz 1 EStG gehören unabhängig von ihrer handelsrechtlichen Einordnung sämtliche Aufwendungen für bauliche Maßnahmen, die im Rahmen einer im Zusammenhang mit der Anschaffung des Gebäudes vorgenommenen Instandsetzung und Modernisierung anfallen und nicht nach Satz 2 der Vorschrift ausdrücklich ausgenommen sind.

3. Von einer Renovierung und Modernisierung im Zusammenhang mit der Anschaffung des Gebäudes kann im Regelfall ausgegangen werden, soweit bauliche Maßnahmen innerhalb von drei Jahren nach der Anschaffung durchgeführt werden.

4. Werden Aufwendungen für Material und Fertigungsleistungen von dritter Seite erstattet, sind die Aufwendungen grundsätzlich nur in Höhe des Saldobetrags zwischen dem vom Steuerpflichtigen getragenen Aufwand und dem von dritter Seite erstatteten Aufwand in die Ermittlung der anschaffungsnahen Herstellungskosten einzubeziehen.

Aktenzeichen: IXR25/14 Paragraphen: Datum: 2016-06-14
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=13037

PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Investitionszulage Herstellungskosten

BFH 14.3.2012 IV R 6/09 Kein Herstellungsbeginn nach § 6b Abs. 3 Satz 3 EStG 1997 durch Bauantrag für ein anderes Grundstück

1. Die Stellung eines Bauantrages kann nur dann als Beginn der Herstellung eines Gebäudes i.S. des § 6b Abs. 3 Satz 3 EStG 1997 angesehen werden, wenn er sich auf das später tatsächlich errichtete Gebäude bezieht und dieses hinreichend konkretisiert.

2. Haben sich die in einem Bauantrag bzw. einer Bauvoranfrage konkretisierten und auf ein bestimmtes Grundstück bezogenen Planungsarbeiten durch die Ablehnung des entsprechenden Antrags verbraucht, so können sie regelmäßig auch dann nicht zur Annahme des Beginns der Herstellung eines an einem anderen Standort errichteten Gebäudes führen, wenn die ursprünglichen Planungen, soweit sie sich auf den Baukörper erstreckten, vollständig oder weitgehend übernommen werden.

Aktenzeichen: IVR6/09 Paragraphen: EStG§6b Datum: 2012-03-14
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=11583

PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Herstellungskosten

BFH - FG Rheinland-Pfalz
7.12.2010
IX R 14/10

Herstellungskosten für den Neubau eines Gebäudeteils

Werden in einem Gebäude mit drei Wohnungen und Nebenräumen eine Wohnung sowie eine Garage neu hergestellt, führt dies zu Herstellungskosten.

Aktenzeichen: IXR14/10 Paragraphen: Datum: 2010-12-07
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=10971

PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Herstellungskosten

BFH - FG Köln
25.9.2007
IX R 28/07

Wirtschaftsgutsbezogene Prüfung, ob Baumaßnahme zu Herstellungskosten oder zu Erhaltungsaufwand führt

1. Bei der Prüfung, ob eine Baumaßnahme nach § 255 Abs. 2 HGB zu Herstellungsaufwand führt, darf nicht auf das gesamte Gebäude, sondern nur auf den entsprechenden Gebäudeteil abgestellt werden, wenn das Gebäude in unterschiedlicher Weise genutzt wird und deshalb mehrere Wirtschaftsgüter umfasst.

2. Ob eine wesentliche Verbesserung i.S. des § 255 Abs. 2 HGB des Wirtschaftsguts erreicht wird, richtet sich danach, ob die durch die Baumaßnahme bewirkten Veränderungen vor dem Hintergrund der betrieblichen Zielsetzung zu einer höherwertigeren (verbesserten) Nutzbarkeit des Vermögensgegenstandes führen.

EStG § 9 Abs. 1
HGB § 255 Abs. 2

Aktenzeichen: IXR28/07 Paragraphen: EStG§9 HGB§255 Datum: 2007-09-25
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=8787

PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Herstellungskosten

Niedersächsisches FG
20.09.2006
3 K 373/05

Zur Abgrenzung von Herstellungskosten und Erhaltungsaufwand beim Umbau einer Gaststätte zum Ladenlokal

Aktenzeichen: 3K373/05 Paragraphen: Datum: 2007-09-20
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=8507

PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Herstellungskosten Umsatzsteuer

FG Köln
13.08.2007
5 K 1866/05

Zwischen den Beteiligten ist der Vorsteuerabzug aus den Herstellungskosten eines teilvermieteten Gebäudes streitig.

1. Nach § 15 Abs. 1 Nr. 1 UStG kann ein Unternehmer die in Rechnungen im Sinne des § 14 UStG gesondert ausgewiesene Steuer für Lieferungen oder sonstige Leistungen, die von anderen Unternehmern für sein Unternehmen ausgeführt worden sind, als Vorsteuerbeträge abziehen. Nach § 15 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 UStG ist der Vorsteuerabzug jedoch ausgeschlos-sen, wenn die bezogene Leistung zur Ausführung steuerfreier Umsätze verwendet wird. Zu den steuerfreien Umsätzen zählen grundsätzlich nach § 4 Nr. 12 Buchstabe a) UStG auch Vermietungsumsätze. Der vermietende Unternehmer hat jedoch die Möglichkeit, zur Umsatzsteuer nach § 9 Abs. 1 UStG zu optieren und somit die Vermietungsumsätze der Umsatzsteuer zu unterwerfen. Hierdurch erlangt er das Recht, aus den Eingangsrechnungen betreffend die Herstellung des Gebäudes die Vorsteuern zu ziehen.

2. Diese Optionsmöglichkeit ist jedoch eingeschränkt: Voraussetzung für einen Verzicht auf die Steuerbefreiungen der in § 9 Absatz 1 UStG genannten Umsätze ist, dass steuerbare Umsätze von einem Unternehmer im Rahmen seines Unternehmens an einen Unternehmer für dessen Unternehmen ausgeführt werden bzw. eine entsprechende Verwendungsabsicht besteht. Diese Verwendungsabsicht muss der Unternehmer gemäß § 9 Abs. 2 Satz 2 UStG nachweisen. In die Prüfung, ob die Voraussetzungen einer Option vorliegen, muss ggf. die gesamte Unternehmerkette einbezogen werden. Ob ein Grundstück Wohnzwecken oder an-deren den Vorsteuerabzug ausschließenden Zwecken dient oder zu dienen bestimmt ist, hängt somit von der tatsächlichen Verwendung durch den jeweiligen Endnutzer des Grundstücks ab. (Leitsatz der Redaktion)

UStG §§ 9, 15

Aktenzeichen: 5K1866/05 Paragraphen: UStG§9 UStG§15 Datum: 2007-08-13
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=8610

PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Herstellungskosten

Niedersächsisches FG
12.04.2007
10 K 415/00

Aufwendungen für die Entkontaminierung von Grundstücken als nachträgliche Herstellungskosten des Grund und Bodens.

Aktenzeichen: 10K415/00 Paragraphen: Datum: 2007-04-12
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=8582

PDF-DokumentWohnungs-/Immobilienwirtschaft - Erbbaurecht Herstellungskosten

BFH - Niedersächsisches FG
13.12.2005
IX R 24/03

Aufwendungen für die Ablösung von Erbbaurechten als Herstellungskosten

Aufwendungen eines erbbauverpflichteten Grundstückseigentümers zur Ablösung des Erbbaurechts zählen zu den Herstellungskosten des anschließend auf dem Grundstück nach dem Abriss der vorhandenen Bebauung neu errichteten Gebäudes.

EStG § 9 Abs. 1 Satz 1, Satz 3 Nr. 7, § 7 Abs. 1
HGB § 255

Aktenzeichen: IXR24/03 Paragraphen: HGB§255 EStG§9 EStG§7 Datum: 2005-12-13
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=6241

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