RechtsCentrum.de
Angezeigte Ergebnisse pro Seite:   5 | 10 | 20 | 50
Suchergebnisse 1 bis 10 von 83

PDF-DokumentGesellschaftssteuern - Gewinnermittlung Sonstiges

BFH - Niedersächsisches FG
2.6.2016
IV R 39/13

Gewinnermittlungswahlrecht; erneuter Wechsel der Gewinnermittlungsart nach wirksamer Ausübung des Wahlrechts für ein Wirtschaftsjahr

1. Maßgeblich für die Ausübung des Gewinnermittlungswahlrechts ist die tatsächliche Handhabung der Gewinnermittlung. Als Beweisanzeichen dafür, dass ein Einzelunternehmer die fertiggestellte Gewinnermittlung als endgültig ansieht, kann u.a. die Tatsache gewertet werden, dass er sie --z.B. durch die Übersendung an das FA-- in den Rechtsverkehr begibt.

2. Nach wirksam ausgeübter Wahl ist ein wiederholter Wechsel der Gewinnermittlungsart für das gleiche Wirtschaftsjahr auch vor Eintritt der Bestandskraft nur bei Vorliegen eines besonderen Grundes zulässig. Dazu zählt nicht der bloße Irrtum über die steuerlichen Folgen dieser Wahl.

Aktenzeichen: IVR39/13 Paragraphen: Datum: 2016-06-02
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=12987

PDF-DokumentEinkommenssteuer Gesellschaftssteuern - Gewinnermittlung

FG Niedersachsen
23.2.2016
8 K 272/14

Ges. und einh. Feststellung von Besteuerungsgrundlagen 2006

Ein Gewinn wird bei Währungsgewinnen durch ein Fremdwährungsdarlehen durch eine Novation, jedenfalls aber nach Maßgabe einer wirtschaftlichen Betrachtungsweise realisiert, wenn das neu vereinbarte Darlehen mit dem vorherigen Darlehensverhältnis nicht wirtschaftlich identisch ist.

EStG § 15b, § 4 Abs 1, § 32b

Aktenzeichen: 8K272/14 Paragraphen: EStG§15b EStG§4 EStG§32b Datum: 2016-02-23
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=12862

PDF-DokumentGesellschaftssteuern - Gewinnermittlung Sonstiges

BFH - FG Schleswig-Holstein
5.11.2015
III R 13/13

Einnahmenüberschussrechnung: Kein der Verschmelzung vorgelagerter endgültiger Verlust des Beteiligungsaufwands - Verfassungsmäßigkeit des § 4 Abs. 6 UmwStG 2002 (= UmwStG 1995 i.d.F. des StSenkG 2001/2002) - Gewinnermittlungswahlrecht

1. Befindet sich die Beteiligung an der übertragenden GmbH im Betriebsvermögen des übernehmenden Alleingesellschafters, der als Einzelgewerbetreibender seinen Gewinn nach § 4 Abs. 3 EStG ermittelt, ist es nicht möglich, den Beteiligungsaufwand vor dem steuerlichen Übertragungsstichtag der Verschmelzung mit der Begründung als Betriebsausgabe abzuziehen, der Aufwand sei infolge aufgelaufener Verluste der GmbH bereits vor diesem Zeitpunkt endgültig verloren gewesen. Ein Betriebsausgabenabzug scheidet auch dann aus, wenn der Beteiligungsaufwand infolge der Verschmelzung nach § 4 Abs. 6 UmwStG 2002 unberücksichtigt bleibt.

2. Das uneingeschränkte Verlustabzugsverbot des § 4 Abs. 6 UmwStG 2002 ist mit dem GG vereinbar.

Aktenzeichen: IIIR13/13 Paragraphen: Datum: 2015-11-05
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=12945

PDF-DokumentGesellschaftssteuern - Gewinnermittlung Gewinnfeststellung Gewinnabführung

FG Schleswig-Holstein
24.4.2015
3 K 106/11

1. Wendet eine Tochterkapitalgesellschaft an ihre Schwestergesellschaft einen Vorteil außerhalb der gesellschaftsrechtlichen Gewinnverteilung zu, den ein ordentlicher und gewissenhafter Geschäftsführer einem Nichtgesellschafter nicht zugewendet hätte, liegt eine verdeckte Gewinnausschüttung an die Muttergesellschaft vor.

2. Nach Abschluss des Spaltungsverfahrens, also nach Eintragung der Spaltung im Handelsregister der übertragenden Gesellschaft, ist eine Änderung der Vermögenszuordnung nicht mehr möglich.

UmwG § 135 Abs. 1, 123 Abs. 2 Nr. 2, 131 Abs. 2
EStG § 15 Abs. 1 Nr. 1, § 15 Abs. 3, § Nr. 40 d

Aktenzeichen: 3K106/11 Paragraphen: UmwG§135 UmwG§123 UmwG§131 EStG§15 Datum: 2015-04-24
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=12769

PDF-DokumentGesellschaftssteuern - Forderungen Gewinnermittlung Anteilserwerb

FG Schleswig-Holstein
24.4.2015
3 K 19/11

Der entgeltliche Erwerb einer Gesellschafterforderung und einer Forderung eines Dritten gegen die GmbH durch die Ehefrau eines hälftigen Anteilserwerbers im Rahmen eines sog. Mantelkaufs ist nicht missbräuchlich i.S. des § 42 AO a.F. Gegenüber der Abtretung der Forderung stellt der entgeltliche Verzicht auf die Forderung keine angemessen, typische Gestaltung dar. Deshalb liegt in dem späteren Forderungsausgleich durch die GmbH auch keine verdeckte Gewinnausschüttung auf Seiten des an der GmbH beteiligten Ehemanns.

AO a.F. § 42

Aktenzeichen: 3K19/11 Paragraphen: AO§42 Datum: 2015-04-24
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=12770

PDF-DokumentEinkommenssteuer Gesellschaftssteuern - Gewinnermittlung Gewinnfeststellung

BFH - FG Düsseldorf
24.2.2015
V B 147/14

Umsätze einer Internet-Apotheke

Die an Kassenpatienten von einer Internet-Apotheke gezahlten "Aufwandsentschädigungen" für die Mitwirkung dieser Patienten an ihrer von der Apotheke berufsrechtlich geschuldeten Beratung mindert nicht die Bemessungsgrundlage der steuerpflichtigen Versandhandelsumsätze gegenüber den Privatpatienten.

Aktenzeichen: VB147/14 Paragraphen: Datum: 2015-02-24
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=12740

PDF-DokumentGesellschaftssteuern - Entnahmen Gewinnermittlung Sonstiges

BFH
2.12.2014
VIII R 2/12

Kapitalvermögen, Zufluss bei einem beherrschenden Gesellschafter

1. Ausschüttungen an den beherrschenden Gesellschafter einer zahlungsfähigen GmbH fließen diesem in der Regel auch dann zum Zeitpunkt der Beschlussfassung über die Gewinnverwendung i.S. des § 11 Abs. 1 Satz 1 EStG zu, wenn die Gesellschafterversammlung eine spätere Fälligkeit des Auszahlungsanspruchs beschlossen hat (Bestätigung der Rechtsprechung).

2. Die Zahlungsfähigkeit der GmbH ist auch dann gegeben, wenn diese zwar mangels eigener Liquidität die von ihr zu erbringende Ausschüttung nicht leisten kann, sie sich als beherrschende Gesellschafterin einer Tochter-GmbH mit hoher Liquidität indes jederzeit bei dieser bedienen kann, um sich selbst die für ihre Ausschüttung erforderlichen Geldmittel zu verschaffen.

Aktenzeichen: VIIIR2/12 Paragraphen: Datum: 2014-12-02
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=12692

PDF-DokumentEinkommenssteuer Gesellschaftssteuern - Gewinnermittlung

BFH
5.6.2014
IV R 43/11

Begriff des Vorabgewinnanteils i.S. des § 35 Abs. 3 Satz 2 Halbsatz 2 EStG 2002

Ein "Vorabgewinnanteil" i.S. des § 35 Abs. 3 Satz 2 Halbsatz 2 EStG 2002 ist dadurch gekennzeichnet, dass der betroffene Gesellschafter vor den übrigen Gesellschaftern aufgrund gesellschaftsvertraglicher Abrede einen Anteil am Gewinn erhält. Der "Vorabgewinnanteil" ist vor der allgemeinen Gewinnverteilung zu berücksichtigen und reduziert den noch zu verteilenden Restgewinn.

Aktenzeichen: IVR43/11 Paragraphen: Datum: 2014-06-05
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=12567

PDF-DokumentGesellschaftssteuern - Gewinnermittlung

BFH
6.2.2014
IV R 19/10

Hinzurechnung von Sondervergütungen im Vorjahr der Antragstellung auf Gewinnermittlung nach der Tonnage

§ 5a Abs. 3 Satz 2 EStG erfasst nicht Vergütungen i.S. des § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG. Sie sind auch im Vorjahr der Antragstellung auf Gewinnermittlung nach der Tonnage dem pauschal ermittelten Gewinn hinzuzurechnen.

Aktenzeichen: IVR19/10 Paragraphen: EStG§5a Datum: 2014-02-06
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=12407

PDF-DokumentGesellschaftssteuern - Gewinnermittlung

BFH
16.1.2014
IV R 15/13

Beginn der Antragsfrist für die Option zur Gewinnermittlung nach der Tonnage - Vermutungsregel bei Einschiffsgesellschaft bezüglich der Absicht des langfristigen Betriebs von Handelsschiffen - Kürzung des Gewerbeertrags

Die Antragsfrist des § 5a Abs. 3 Satz 1 EStG a.F. beginnt frühestens ab dem Wirtschaftsjahr, in dem der Steuerpflichtige auch die Voraussetzungen des § 5a Abs. 2 Satz 1 EStG erfüllt.

Aktenzeichen: IVR15713 Paragraphen: EStG§5a Datum: 2014-01-16
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=12406

Ergebnisseite:   1  2  3  4  5  6  7  8  9  nächste  
Startseite | Gesetze und Verordnungen | Informationen zu PDF | Anwalts- und Sachverständigenverzeichnis | RechtsCentrum.de AKTUELL | RechtsCentrum.de REGIONAL | Kontakt | Impressum
© 2002 - 2017 RechtsCentrum.de Dipl.-Ing. Horst Fabisch GmbH