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PDF-DokumentEinkommenssteuer Gesellschaftssteuern - Landwirtschaft

BFH - FG Münster
21.10.2015
IV R 6/12

Zahlungsansprüche nach der GAP-Reform 2003 als abnutzbare immaterielle Wirtschaftsgüter

1. Die durch die GAP-Reform 2003 eingeführten Zahlungsansprüche sind abnutzbare immaterielle Wirtschaftsgüter.

2. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Zahlungsansprüche nach der GAP-Reform 2003 ist jedenfalls am Bilanzstichtag 30. Juni 2007 typisierend mit zehn Jahren zu schätzen.

Aktenzeichen: IVR6/12 Paragraphen: Datum: 2015-10-21
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=12973

PDF-DokumentEinkommenssteuer Gesellschaftssteuern - Veranlagung Landwirtschaft

BFH - FG Münster
6.5.2015
II R 9/13

Einheitsbewertung eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs bei Deckhengsthaltung

Eine Deckhengsthaltung, die gemessen am Flächenschlüssel gemäß § 51 Abs. 1a BewG auf einer ausreichenden Futtergrundlage erfolgt, ist auch dann der landwirtschaftlichen Nutzung i.S. des § 34 Abs. 2 Nr. 1 Buchst. a BewG zuzurechnen, wenn der Pferdesamen in einer betriebsfremden Besamungsstation gewonnen wird und die Hengste im Pferdesport als Dressurpferde verwendet werden.

Aktenzeichen: IIR9/13 Paragraphen: Datum: 2015-05-06
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=12828

PDF-DokumentEinkommenssteuer - Landwirtschaft

BFH - FG Niedersachsen
9.3.2015
II R 23/13

Bewertung von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben bei gemeinschaftlicher Tierhaltung

1. Der land- und forstwirtschaftliche Betrieb bei gemeinschaftlicher Tierhaltung (§ 51a BewG) ist auch dann im vergleichenden Verfahren (§ 37 Abs. 1 Satz 1 BewG) zu bewerten, wenn die Eigenfläche ausschließlich als Hof- und Gebäudefläche genutzt wird und der Tierhaltungsgemeinschaft nicht als zivilrechtlicher Eigentümerin gehört, sondern gemäß § 34 Abs. 6 BewG zuzurechnen ist.

2. Dabei sind zu dem für die Eigenfläche anzusetzenden Vergleichswert von 0 DM Viehzuschläge wegen überhöhter Tierbestände vorzunehmen.

Aktenzeichen: IIR23/13 Paragraphen: Datum: 2015-03-09
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=12751

PDF-DokumentEinkommenssteuer - Veranlagung Landwirtschaft

BFH - Thüringer FG
18.2.2015
IV R 35/11

Buchwertabspaltung bei Holzeinschlag

1. Der Einschlag einzelner hiebsreifer Bäume in der Endnutzung führt zu einer Abspaltung eines Teilbetrags vom Buchwert des stehenden Holzes. Die Buchwertabspaltung ist allerdings nur bis zur Höhe des Teilwerts des jeweiligen Bestands zulässig. Reine Durchforstungsmaßnahmen lassen den Buchwert des stehenden Holzes unberührt.

2. Einschläge zur Anlegung von befestigten Wirtschaftswegen oder Lagerplätzen führen immer zur Abspaltung des auf das eingeschlagene Holz entfallenden Teils des Buchwerts. Die Anlage von (unbefestigten) Rückewegen ist demgegenüber als Durchforstungsmaßnahme anzusehen, die keine Minderung des Buchwerts für das stehende Holz zur Folge hat.

Aktenzeichen: IVR35/11 Paragraphen: Datum: 2015-02-01
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=12753

PDF-DokumentEinkommenssteuer - Landwirtschaft Tierhaltung

BFH - FG Niedersachsen
21.1.2015
XI R 13/13

Zur Durchschnittssatzbesteuerung bei einer Pensionspferdehaltung zu Zuchtzwecken

1. Die Anwendung der Durchschnittssatzbesteuerung nach § 24 UStG auf Dienstleistungen eines Land- oder Forstwirts ist nicht schon deshalb ausgeschlossen, weil der Dienstleistungsempfänger kein Land- oder Forstwirt ist (entgegen Abschn. 24.3. Abs. 5 und Abs. 11 Satz 2 UStAE).

2. Ein Landwirt hat keinen Anspruch auf die Anwendung der Durchschnittssatzbesteuerung für im Rahmen einer Pensionspferdehaltung zu Zuchtzwecken erbrachte Dienstleistungen, wenn die Pferde nicht zu land- oder forstwirtschaftlichen Zwecken genutzt werden.

Aktenzeichen: XIR13/13 Paragraphen: Datum: 2015-01-21
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=12734

PDF-DokumentEinkommenssteuer - Landwirtschaft Investitionen

BFH
19.3.2014
X R 46/11

Investitionsabzugsbetrag bei Nutzung des Wirtschaftsguts sowohl in einem landwirtschaftlichen als auch in einem gewerblichen Betrieb des Steuerpflichtigen

1. Die Nutzungsvoraussetzung des § 7g Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 Buchst. b EStG ist auch dann erfüllt, wenn der Steuerpflichtige ein Wirtschaftsgut sowohl in seinem eigenen landwirtschaftlichen Betrieb als auch in den landwirtschaftlichen Betrieben Dritter einsetzt, selbst wenn der Einsatz in den fremden Betrieben dazu führt, dass diese Tätigkeit ertragsteuerrechtlich zu einem Gewerbebetrieb (Lohnunternehmen) verselbständigt und das Wirtschaftsgut dem Betriebsvermögen dieses Gewerbebetriebs zugeordnet wird.

2. In derartigen Fällen setzt die Gewährung des Investitionsabzugsbetrags allerdings voraus, dass das Größenmerkmal des § 7g Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 EStG in Bezug auf denjenigen Betrieb, in dem die Investition vorgenommen werden soll, auch dann noch erfüllt ist, wenn die Größe desjenigen Betriebs, in dem das Wirtschaftsgut ebenfalls genutzt werden soll, in die Betrachtung einbezogen wird.

Aktenzeichen: XR46/11 Paragraphen: EStG§7g Datum: 2014-03-19
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=12523

PDF-DokumentEinkommenssteuer - Landwirtschaft Veranlagung

BFH
6.3.2014
IV R 11/11

Aufteilung des Ersatzwirtschaftswerts zur Bestimmung der Betriebsgröße bei Zupachtung

Bei der Bestimmung der Betriebsgröße eines im Beitrittsgebiet belegenen land- und forstwirtschaftlichen Betriebs nach § 7g Abs. 2 Nr. 1 Buchst. b EStG in der bis zum Inkrafttreten des Unternehmensteuerreformgesetzes 2008 vom 14. August 2007 (BGBl I 2007, 1912) maßgebenden Fassung ist bei der Zupachtung von Grund und Boden der Ersatzwirtschaftswert nur im Verhältnis der eigenen Fläche zu der zugepachteten Fläche anzusetzen. Ein fiktiver Anteil für nicht zugepachtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude sowie stehende und umlaufende Betriebsmittel ist nicht zu berücksichtigen.

Aktenzeichen: IVR11/11 Paragraphen: EStG§7g Datum: 2014-03-06
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=12405

PDF-DokumentEinkommenssteuer - Landwirtschaft

BFH
28.11.2013
IV R 58/10

Abzug vom Grund und Boden abgespaltener Anschaffungskosten eines Milchlieferrechts im Rahmen der Einnahmen-Überschussrechnung

1. Soweit sich von den historischen Anschaffungskosten des Grund und Bodens oder von dem zum 1. Juli 1970 nach § 55 EStG anzusetzenden Wert Anschaffungskosten von Milchlieferrechten abgespalten haben, sind diese im Rahmen der Gewinnermittlung durch Einnahmen-Überschussrechnung im Zeitpunkt der Veräußerung eines Teils der Lieferrechte anteilig als Betriebsausgabe abzuziehen.

2. Ist der Betriebsausgabenabzug im Wirtschaftsjahr der Veräußerung unterblieben, kommt eine spätere Berücksichtigung der anteiligen Anschaffungskosten als Betriebsausgabe nicht mehr in Betracht.

Aktenzeichen: IVR58/10 Paragraphen: EStG§55 Datum: 2013-11-28
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=12352

PDF-DokumentEinkommenssteuer Gesellschaftssteuern - Landwirtschaft Sonstiges Betriebsaufgabe

FG Niedersachsen
2.7.2013
15 K 265/11

Keine Betriebsaufgabe durch Erbteilung verpachteter Flächen

Wird landwirtschaftliches Betriebsvermögen eines Verpachtungsbetriebs im Wege der Erbauseinandersetzung auf mehrere Miterben zu Alleineigentum übertragen, führt dies jedenfalls dann nicht zu einer Betriebsaufgabe, wenn jeder Erbe Flächen erhält, die die für einen landwirtschaftlichen Betrieb erforderliche Mindestgröße übersteigen (Änderung der Rspr.).

EStG § 14, § 16 Abs 3

Aktenzeichen: 15K265/11 Paragraphen: EStG§14 EStG§16 Datum: 2013-07-02
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=12139

PDF-DokumentEinkommenssteuer - Landwirtschaft Sonstiges

FG Niedersachsen
30.5.2013
1 K 268/12

Bewertung von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben bei gemeinschaftlicher Tierhaltung

1. Der land- und forstwirtschaftliche Betrieb bei gemeinschaftlicher Tierhaltung (§ 51a BewG) ist auch dann im vergleichenden Verfahren (§ 37 Abs. 1 Satz 1 BewG) zu bewerten, wenn der Betrieb über keine Eigenflächen verfügt (Fortführung des BFH-Urteils vom 16. Dezember 2009 II R 45/07, BFHE 227, 498, BStBl II 2011 808; gegen Textziffer 3 Abs. 3 des gemeinsamen Erlasses der obersten Finanzbehörden vom 1. September 2011 S 3121-10.35.1 (BStBl I 2011, 939).

2. Für die Höhe des Zuschlags wegen eines Überbestands an Vieh sind die Wertansätze der Tabelle L 30 in Abschn. 2.20 Abs. 2 Nr. 3 BewR L maßgeblich. Der Zuschlag ist gemäß § 41 Abs. 2a BewG zu halbieren.

BewG 1991 § 37 Abs 1, § 37 Abs 2, § 41 Abs 2a, § 51a, § 34 Abs 6, § 41 Abs 1 Nr 1

Aktenzeichen: 1K268/12 Paragraphen: Datum: 2013-05-30
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=12128

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