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PDF-DokumentVersicherungsrecht/Versorgung - Heilfürsorge Beihilfe

VG Stuttgart
21.12.2015
12 K 1638/14

1. Ein Heilfürsorgeberechtigter fällt hinsichtlich der bei ihm berücksichtigungsfähigen Angehörigen unter die aufgrund beamtenrechtlicher Vorschriften Beihilfeberechtigten im Sinne des § 4 Abs. 6 Satz 3 BVO.

2. Ein Krankenfürsorgeberechtigter im Sinne des § 46 Abs. 1 AzUVO fällt unter die aufgrund beamtenrechtlicher Vorschriften Beihilfeberechtigten im Sinne des § 4 Abs. 6 Satz 3 BVO.

3. § 4 Abs 6 Satz 3 BVO erfasst auch die Konkurrenz zwischen einer Krankenfürsorgeberechtigung nach § 46 Abs. 1 AzUVO und einer Beihilfeberechtigung nach der Bundesbeihilfeverordnung.

4. § 5 Abs. 4 Satz 3 BBhV in der seit dem 17.12.2009 (BGBl. 2009 I 3922) inhaltlich unveränderten Fassung steht der Regelung des § 4 Abs. 6 Satz 3 BVO nicht entgegen.

Aktenzeichen: 12K1638/14 Paragraphen: Datum: 2015-12-21
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=4607

PDF-DokumentGesundheitskosten Versicherungsrecht/Versorgung - Implantate Beihilfe

VG Stade
14.12.2015
3 A 3025/13

Zur Beihilfefähigkeit eines Cochlea-Implantats bei einseitiger Taubheit

Kein Nachweis einer medizinischen Notwendigkeit eines Cochlea-Implantats bei einseitiger Taubheit.

BhV ND § 20 Abs 1

Aktenzeichen: 3A3025/13 Paragraphen: Datum: 2015-12-14
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=4605

PDF-DokumentVersicherungsrecht/Versorgung - Beihilfe Hilfsmittel

BVerwG - OVG Berlin-Brandenburg - VG Berlin
26.3.2015
5 C 9.14

Beihilfe; Beihilferecht; Beihilfefähigkeit; Beihilfeausschluss; Medizinprodukte; Beihilfefähigkeit von Medizinprodukten; Beschränkung; Ausschluss; Teilausschluss; Wiedereinbeziehung; ausnahmsweise Einbeziehung; Fürsorgegrundsatz; Fürsorgepflicht des Dienstherrn; Grundsatz vom Vorbehalt des Gesetzes; Bestimmtheitsgebot; verfassungsrechtlich; maßgeblicher Zeitpunkt; Ostenil; Arzneimittel-Richtlinie; Gemeinsamer Bundesausschuss; Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses; gesetzliche Krankenversicherung; Recht der gesetzlichen Krankenversicherung; dynamische Verweisung; doppelte dynamische Verweisung; sozialversicherungsrechtliche Regelung; Verordnungsfähigkeit von Medizinprodukten; Verweisung; Auslegungsregel; hyaluronsäurehaltige Medizinprodukte; Mischsystem; Alimentationsniveau; hergebrachte Grundsätze des Berufsbeamtentums; Gesetzesvorbehalt und Beihilferecht; Anforderungen an den Gesetzesvorbehalt; Ermächtigungsgrundlage; Rechtsstaatsprinzip; Demokratieprinzip; Bestimmtheitsgebot; Verordnungsermächtigung; Verweisung auf Regelung Dritter; Systemunterschiede zwischen gesetzlicher Krankenversicherung und beamtenrechtlicher Beihilfe; Leistungsausschluss; Dienstherr; Regelungen anderer Normgeber; nichtstaatliche Normungsgremien; Verweisungsumfang; Publizitätserfordernis; Beschränkung; Umfang der Verweisung; qualitative Begrenzung; quantitative Begrenzung, qualitative Beschränkung; quantitative Beschränkung; Härtefallregelung; Bestimmtheit; hinreichende Bestimmtheit; Alimentationspflicht des Dienstherrn; Wesenskern; Erstattungsanspruch; Härtefallausgleich; amtsangemessener Lebensunterhalt.

Beihilfebeschränkung für Medizinprodukte verfassungsgemäß

Die Beihilfefähigkeit von Medizinprodukten wird durch § 22 Satz 2 der Landesbeihilfeverordnung Berlin wirksam beschränkt. Die doppelte Verweisung auf § 31 Abs. 1 Satz 2 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch und die in der Arzneimittel-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses getroffenen Regelungen über Medizinprodukte verstößt nicht gegen Verfassungsrecht. Sie ist insbesondere mit dem Grundsatz vom Vorbehalt des Gesetzes vereinbar.

GG Art. 2 Abs. 1, Art. 20 Abs. 1 und 3, Art. 28 Abs. 1 Satz 1, Art. 33 Abs. 5,
GG Art. 80 Abs. 1 Satz 2
BRRG § 127 Nr. 2
BeamtStG §§ 45, 63 Abs. 3 Satz 2
SGB V § 31 Abs. 1 Satz 2 und 3, § 91 Abs. 1 Satz 1, § 92 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6,
SGB V § 93 Abs. 1 Satz 2, § 94 Abs. 2
AMG § 2
MPG § 3 Nr. 1 und 2
LBG BE § 76 Abs. 11
LBhVO BE § 22 Satz 1 und 2, § 7 Satz 2, § 6 Abs. 1

Aktenzeichen: 5C9.14 Paragraphen: Datum: 2015-03-26
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=4578

PDF-DokumentVersicherungsrecht/Versorgung - Beihilfe Behandlungskosten Kostenübernahme

BVerwG - VGH Badenwürtemberg - VG Karlsruhe
6.11.2014
5 C 7.14

Beihilfefähigkeit; stationäre Behandlung; privates Krankenhaus; zugelassenes Krankenhaus; allgemeine Krankenhausleistungen; Wahlleistung; funktionale Wahlleistung; Unterkunft; Zweibettzimmer; sinngemäße Anwendung; pauschal berechnete Aufwendungen; Fallpauschale; DRG-Entgeltsystem; diagnoseorientierte Fallpauschale; Landesbasisfallwert; Bewertungsrelation; Abrechnung; pauschale Abrechnung; Berechnung; gesonderte Berechnung; Kostenbegrenzungsregelung; Kostenbegrenzungszweck; Verwaltungsvereinfachung; Kostenvergleich; Vergleichsbetrachtung; Vergleichsberechnung; Vergleichsmaßstab; Vergleichskrankenhaus; Kostenaufstellung; Aufstellung der Kosten; Analogie.

1. Der Anwendungsbereich des § 7 Abs. 7 Satz 1 BVO a.F. ist im Wege der Analogie auf die Fälle zu erstrecken, in denen ein privates Krankenhaus das Krankenhausentgeltgesetz sinngemäß anwendet.

2. Eine sinngemäße Anwendung des Krankenhausentgeltgesetzes in Analogie zu § 7 Abs. 7 Satz 1 BVO a.F. liegt vor, wenn die Abrechnung der allgemeinen Krankenhausleistungen eines privaten Krankenhauses durch Inrechnungstellung von Fallpauschalen geprägt ist, die mit den Pauschalen, welche die nach § 108 SGB V zugelassenen Krankenhäuser nach dem DRG-Vergütungssystem abrechnen, noch vergleichbar sind.

3. Für den nach § 7 Abs. 7 Satz 1 BVO a.F. anzustellenden Kostenvergleich sind die zugelassenen Krankenhäuser desjenigen Landes in den Blick zu nehmen, das im maßgeblichen Zeitraum für die konkrete Behandlung des Beihilfeberechtigten bundesweit den höchsten Landesbasisfallwert zugrunde legt.

4. Bei der Aufstellung der (fiktiven) Kosten ist zudem ein Entgelt für die Wahl-leistung Unterkunft in Ansatz zu bringen, wenn diese Wahlleistung von dem Beihilfeberechtigten in dem privaten Krankenhaus der Sache nach in Anspruch genommen wurde und sie auch in dem als Vergleichsmaßstab dienenden zugelassenen Krankenhaus gesondert berechnet worden wäre. Insoweit ist dasjenige zugelassene Krankenhaus in dem Land mit dem höchsten Landesbasisfallwert heranzuziehen, das für die Wahlleistung das höchste Entgelt ausweist.

BPflV a.F. § 1 Abs. 1
KHG § 17b Abs. 1 Satz 1 Halbs. 2
KHEntgG a.F. § 7 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1; § 18
SGB V § 108
BVO a.F. § 5 Abs. 2 Satz 2; § 6a Abs. 1 Nr. 2 und 3; § 7 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2, Abs. 7 Satz 1

Aktenzeichen: 5C7.14 Paragraphen: Datum: 2014-11-06
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=4503

PDF-DokumentVersicherungsrecht/Versorgung - Beihilfe

VG Hannover
10.6.2014
13 A 8167/13

Beihilfe, Schwellenwertüberschreitung

GOZ Nr 5 Abs 2
BhV ND § 5 Abs 1 S 4, § 5 Abs 1 S 3 Nr 2

Aktenzeichen: 13A8167/13 Paragraphen: GOZ§5 BhVNds.§5 Datum: 2014-06-10
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=4440

PDF-DokumentVersicherungsrecht/Versorgung - Beihilfe

VG Hannover
14.5.2014
13 A 8004/13

Beihilfe, Schwellenwertüberschreitung und funktionsanalytische Maßnahmen

GOZ § 5 Abs 2
BhV ND § 9 Abs

Aktenzeichen: 13A8004/13 Paragraphen: GOZ§5 BhVNds.§9 Datum: 2014-05-14
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=4439

PDF-DokumentVersicherungsrecht/Versorgung - Beihilfe

BVerwG - VG Berlin
17.4.2014
5 C 16.13

Aufwendungen, beihilfefähige -; Beihilfe, Leistungseinschränkungen -; Basistarif; Basistarifversicherte, unfreiwillige -; Beihilfe; Gebührenordnung für Ärzte; Gleichbehandlungsgebot; allgemeiner Gleichheitssatz; Grundsatz des Gesetzesvorbehalts; Höchstbetrag; Krankenversicherung, private -; Krankenversicherungspflicht; Parlamentsvorbehalt; Sachgesetzlichkeit des Beihilfensystems; Schwellenwert; Vorsorgefreiheit.

Die Basistarifklausel des § 6 Abs. 5 der Beihilfeverordnung des Landes Berlin verstößt jedenfalls in den Fällen gegen den allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatz des Art. 3 Abs. 1 GG, in denen der Beihilfeberechtigte oder der berücksichtigungsfähige Angehörige unfreiwillig im Basistarif versichert ist. Dies ist der Fall, wenn er aufgrund der allgemeinen Krankenversicherungspflicht gehalten ist, eine private Krankenversicherung abzuschließen und er sich zu zumutbaren Bedingungen nur zum Basistarif versichern kann.

GG Art. 3 Abs. 1
LBG Berlin 2009 § 76 Abs. 5 Satz 3
LBhV Berlin 2009 § 6 Abs. 3 und 5
SGB V § 75 Abs. 3a Satz 2 und 3
VAG § 12 Abs. 1a und 1b Satz 1 Nr. 2 und Abs. 1c; § 12g
VVG § 193

Aktenzeichen: 5C16.13 Paragraphen: Datum: 2014-04-17
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=4442

PDF-DokumentVersicherungsrecht/Versorgung - Beihilfe

BVerwG - OVG Rheinland-Pfalz - VG Koblenz
17.4.2014
5 C 40.13

Aufwendungen, beihilfefähige -; Beihilfe, Leistungseinschränkungen -; Basistarif; Basistarifversicherte, unfreiwillig -; Beihilfe; Gebührenordnung für Ärzte; Gleichbehandlungsgebot; allgemeiner Gleichheitssatz; Grundsatz des Gesetzesvorbehalts; Höchstbetrag; Krankenversicherung, private -; Krankenversicherungspflicht; Parlamentsvorbehalt; Sachgesetzlichkeit des Beihilfesystems; Schwellenwert; Vorsorgefreiheit.

Die Basistarifklausel des § 6 Abs. 5 der Bundesbeihilfeverordnung verstößt jedenfalls in den Fällen gegen den allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatz des Art. 3 Abs. 1 GG, in denen der Beihilfeberechtigte oder der berücksichtigungsfähige Angehörige unfreiwillig im Basistarif versichert ist. Dies ist der Fall, wenn er aufgrund der allgemeinen Krankenversicherungspflicht gehalten ist, eine private Krankenversicherung abzuschließen und er sich zu zumutbaren Bedingungen nur zum Basistarif versichern kann.

GG Art. 3 Abs. 1
BBG § 80 Abs. 3 Satz 3
BBhV § 6 Abs. 3 und 5
SGB V § 75 Abs. 3a Satz 2 und 3
VAG § 12 Abs. 1a und 1b Satz 1 Nr. 2; Abs. 1c; § 12g
VVG § 193

Aktenzeichen: 5C40.13 Paragraphen: Datum: 2014-04-17
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=4444

PDF-DokumentGesundheitskosten Sozialversicherungsrecht Versicherungsrecht/Versorgung - Beihilfe Sonstiges

VGH Baden-Württemberg - VG Karlsruhe
15.11.2012
2 S 1053/12

Beihilfefähigkeit von Implantaten bei medizinischer Notwendigkeit

Die in der Beihilfeverordnung Baden-Württemberg vorgenommene Begrenzung der Aufwendungen für Implantate kann in solchen Fällen keine Geltung beanspruchen, in denen die Versorgung mit weiteren Implantaten auf einer zahnmedizinisch zwingenden Indikation beruht. Dies ist dann der Fall, wenn eine Alternativbehandlung überhaupt nicht existiert oder mit weitgehenden Eingriffen in die körperliche Unversehrtheit oder erheblichen gesundheitlichen Nachteilen verbunden wäre.

Aktenzeichen: 2S1053/12 Paragraphen: Datum: 2012-11-15
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=4354

PDF-DokumentSozialversicherungsrecht Versicherungsrecht/Versorgung - Beihilfe

BVerwG - Hessischer VGH - VG Wiesbaden
8.11.2012
5 C 2.12

Beihilfefähigkeit; Aufwendungen; Arzneimittel; weitere Beihilfe; Bundesbeihilfeverordnung; Beurteilungszeitpunkt; Beihilfeberechtigung; Versorgungsempfänger; Notwendigkeit; wirtschaftliche Angemessenheit; Angemessenheit; schriftliche Verordnung; Festbetrag; Festbeträge; Obergrenze; Bestimmung; Festsetzung; Allgemeine Verwaltungsvorschrift; Dienstrechtsneuordnungsgesetz; wirkungsgleiche Übertragung; Wirtschaftlichkeitsgebot; dynamische Verweisung; gesetzliche Krankenversicherung; Verwaltungsvorschriften; Fürsorgepflicht; Fürsorgegrundsatz; Datenverarbeitungssystem; Publizität.

Das bis zum Ablauf des 19. September 2012 geltende Beihilferecht des Bundes enthielt keine Rechtsgrundlage, welche die Beihilfefähigkeit der Aufwendungen für Arzneimittel auf Festbeträge beschränkte.

BBG §§ 78, 80 Abs. 1, 2 und 4
BBhV § 2 Abs. 1 und 2, § 6 Abs. 1, § 7 Satz 2 und 3, § 22 Abs. 1 bis 3
BBhV-VwV Nr. 22.3
SGB V § 35

Aktenzeichen: 5C2.12 Paragraphen: BBG§78 BBG§80 BBhV§2 Datum: 2012-11-08
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=4357

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