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PDF-DokumentGesundheitskosten Sozialversicherungsrecht - Kassenabrechnung Behandlungskosten Krankenversicherung

SG Marburg
15.1.2015
S 6 KR 160/13

Die Beteiligten streiten über das Bestehen einer Genehmigungsfiktion nach § 13 Absatz 3 a Satz 6 SGB V.

Gemäß § 13 Abs. 3 a Satz 1 SGB V hat die Krankenkasse über einen Antrag auf Leistungen zügig, spätestens bis zum Ablauf von drei Wochen nach Antragseingang oder in Fällen, in denen eine gutachterliche Stellungnahme, insbesondere des Medizinischen Dienstes, eingeholt wird, innerhalb von fünf Wochen nach Antragseingang zu entscheiden. Kann die Krankenkasse die Frist nach Satz 1 nicht einhalten, teilt sie dies den Leistungsberechtigten unter Darlegung der Gründe rechtzeitig schriftlich mit (Satz 5). Erfolgt keine Mitteilung eines hinreichenden Grundes, gilt die Leistung nach Ablauf der Frist als genehmigt (Satz 6). Beschaffen sich Leistungsberechtigte nach Ablauf der Frist eine erforderliche Leistung selbst, ist die Krankenkasse zur Erstattung der hierdurch entstandenen Kosten verpflichtet (Satz 7).

Aktenzeichen: S6KR160/13 Paragraphen: Datum: 2015-01-15
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PDF-DokumentGesundheitskosten Sozialversicherungsrecht - Behandlungskosten Beihilfe

VGH Baden-Württemberg - VG Freiburg
7.1.2015
2 S 1205/13

Beihilfefähige Kosten der Behandlung einer erektilen Dysfunktion

1. Eine erektile Dysfunktion stellt zumindest dann selbst eine behandlungsbedürftige Krankheit dar, wenn sie in der Folge einer anderen behandlungsbedürftigen Krankheit aufgetreten ist.

2. Die Beihilfeverordnung Baden-Württemberg sieht keinen generellen Ausschluss der Beihilfefähigkeit für Kosten der Behandlung einer erektilen Dysfunktion vor. Die in § 6 Abs. 1 Nr. 2 BVO enthaltene Regelung enthält nur eine Beschränkung der symptomatischen Behandlung einer erektilen Dysfunktion, welche die Beihilfefähigkeit einer ärztlichen oder einer stationären Krankenhaus-Behandlung als solche nicht in Frage stellt.

Aktenzeichen: 2S1205/13 Paragraphen: Datum: 2015-01-07
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PDF-DokumentGesundheitskosten Sozialversicherungsrecht - Kassenabrechnung Behandlungskosten

SG Marburg
10.12.2014
S 12 KA 439/13

§ 11 Abs. 1 Satz 1 GEHV in der ab Juli 2011 geltenden Fassung ist nicht zu beanstanden. § 11 Abs. 7 GEHV und § 8 Abs. 3 Satz 3 KVHG, wonach Widerspruch nur unter Vorlage der vollständigen Unterlagen zulässig ist, sind als bloße Ordnungsvorschriften zu verstehen. Die KVH kann bei fehlender Auskunft Schätzbescheide in Höhe der von ihr geschätzten Durchschnittseinnahmen festsetzen, für die Quartale III/11 bis II/12 in Höhe von 25.000,00 € pro Quartal (Parallelverfahren zu SG Marburg, Urt. v. 19.11.2014 - S 12 KA 442/13 - juris).

KÄV/KZÄVG HE § 8
KARG Art 4 § 1 Abs 2
ErwHVGrs HE

Aktenzeichen: S12KA439/13 Paragraphen: Datum: 2014-12-10
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PDF-DokumentGesundheitskosten Sozialversicherungsrecht - Kassenabrechnung Behandlungskosten

SG Marburg
10.12.2014
S 12 KA 537/13

Vertragsärztliche Versorgung - Erweiterte Honorarverteilung - generelle Nichtberücksichtigung besonderer Kostenanteile - Bildung zu großer Beitragsklassen - Verstoß gegen Gleichbehandlungsgrundsatz

Die generelle Nichtberücksichtigung besonderer Kostenanteile nach den Grundsätzen der Erweiterten Honorarverteilung der KV Hessen (GEHV) in der ab 01.07.2012 geltenden Fassung verstößt ebenso wie die Bildung der zu großen Beitragsklassen gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz des Art. 3 Abs. 1 GG (vgl. bereits SG Marburg, Urt. v. 05.11.2014 - S 12 KA 420/14 - juris). Dies benachteiligt insb. auch Nephrologen mit hohen Sachkosten.

KÄV/KZÄVG HE § 8 Abs 1
KARG Art 4 § 1 Abs 2
ErwHVGrs HE § 3 Abs 2 S 1, § 3 Abs 2 S 2, § 3 Abs 2 S 3

Aktenzeichen: S12KA537/13 Paragraphen: Datum: 2014-12-10
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PDF-DokumentGesundheitskosten Versicherungsrecht/Versorgung Sozialversicherungsrecht - Behandlungsmethoden Behandlungskosten Kostenübernahme Krankenversicherung Krankenkassen

BVerfG - Bundessozialgericht
6.12.2005
1 BvR 347/98

Es ist mit den Grundrechten aus Art. 2 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip und aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG nicht vereinbar, einen gesetzlich Krankenversicherten, für dessen lebensbedrohliche oder regelmäßig tödliche Erkrankung eine allgemein anerkannte, medizinischem Standard entsprechende Behandlung nicht zur Verfügung steht, von der Leistung einer von ihm gewählten, ärztlich angewandten Behandlungsmethode auszuschließen, wenn eine nicht ganz entfernt liegende Aussicht auf Heilung oder auf eine spürbare positive Einwirkung auf den Krankheitsverlauf besteht.

GG Art. 2

Aktenzeichen: 1BvR347/98 Paragraphen: GGArt.2 Datum: 2005-12-06
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PDF-DokumentVesicherungsrecht/Versorgung Sozialversicherungsrecht - Beihilfe Behandlungskosten

OVG Rheinland-Pfalz - VG Mainz
09.05.2005 2 A 10106/05.OVG
Beihilfe, Beihilfenverordnung, Beihilfefähigkeit, Krankheit, Aufwendungen, notwendige Aufwendungen, Arzneimittel, Aminosäure, Phenylalanin, Phenylalaninspiegel, Stoffwechsel, Stoffwechselstörung, Stoffwechselerkrankung, Hyperphenylalaninämie, Phenylketonurie, Aminosäuremischung, phenylalaninfreie Aminosäuremischung, Nahrungsmittel, Lebensmittel, diätetisches Lebensmittel, diätetisches Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke, Speziallebensmittel, Milupa PKU 2, Diät, vollbilanzierte Formeldiät, Arzneimittelrichtlinien, allgemeine Lebensführung, Alimentation

Zur Beihilfefähigkeit von ärztlich verordneten Aminosäuremischungen bei Vorliegen einer anders nicht behandelbaren Stoffwechselerkrankung des Beihilfeberechtigten (hier: Hyperphenylalaninämie).
LBG § 90 Abs. 1
BVO § 3 Abs. 1 Nr. 1
BVO § 4 Abs. 1 Nr. 6
AMG § 2
LMBG § 1
DiätV § 1

Aktenzeichen: 2A10106/05 Paragraphen: LBG§90 BVO§3 BVO§4 AMG§2 LMBG§1 DiätV§1 Datum: 2005-05-09
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PDF-DokumentGesundheitskosten Sozialversicherungsrecht Versicherungsrecht/Versorgung - Behandlungsmethoden Kostenübernahme Behandlungskosten

LSG Niedersachsen-Bremen - SG Hannover
16.03.2005 (nicht rechtskräftig) L 4 KR 17/02
Der Rechtsstreit betrifft die Kostenübernahme für Behandlungen nach der Methode Dr. Kozijavkin wegen Multipler Sklerose

Die Frage, ob die Methode Dr. Kozijavkin die Voraussetzungen des § 18 Abs. 1 Satz 1 SGB V erfüllt, war bereits Gegenstand höchstrichterlicher Rechtsprechung. Das BSG hat in seinem Urteil vom 14. Februar 2001 (B 1 KR 29/00 R in SozR 3-2500 § 18 Nr. 6) entschieden, dass die Behandlungsmethode Dr. Kozijavkin bis einschließlich August 1999 nicht dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse im Sinne des § 18 Abs. 1 Satz 1 SGB V entsprochen hat. Nach Ansicht des BSG war die Methode bis zu diesem Zeitpunkt wissenschaftlich nicht anerkannt. Das Therapiekonzept von Dr. Kozijavkin sei in den seinerzeit verfügbaren Äußerungen deutscher Wissenschaftlicher und sozialpädiatrischer Ärzte überwiegend skeptisch bis ablehnend beurteilt worden. (Leitsatz der Redaktion)
SGB V § 18

Aktenzeichen: L4KR17/02 Paragraphen: SGBV§18 Datum: 2005-03-16
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PDF-DokumentVersicherungsrecht/Versorgung Sozialversicherungsrecht - Beihilfe Behandlungskosten Behandlungsmethoden Krankheit

VGH Baden-Württemberg - VG Stuttgart
10.03.2005 4 S 2222/03
Beihilfefähigkeit, Krankheit, Haarausfall, androgenetische Alopezie

Der Haarausfall bei einem Mann (hier: androgenetische Alopezie) ist keine Krankheit im Sinne des Beihilferechts, solange er nicht ursächlich zu krankhaften Folgeerscheinungen anderer Art, insbesondere psychischen Beeinträchtigungen führt.
BVO § 5 Abs. 1 Satz 1
BVO § 6 Abs. 1 Nr. 2

Aktenzeichen: 4S2222/03 Paragraphen: BVO§5 BVO§6 Datum: 2005-03-10
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=2223

PDF-Dokumentgesundheitskosten Sozialversicherungsrecht Versicherungsrecht/Versorgung - Behandlungskosten Medikamente Kostenübernahme

LSG NRW - SG Köln
24.02.2005 (nicht rechtskräftig) L 16 KR 313/04
Streitig ist die Kostenübernahme bzw. Versorgung mit dem Arzneimittel Caverject 20 zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion.

Die erektile Dysfunktion ist eine Krankheit i. S. d. § 27 Abs. 1 S. 1 SGB V. (Leitsatz der Redaktion)
SGB V § 27

Aktenzeichen: L16KR313/04 Paragraphen: SGBV§27 Datum: 2005-02-24
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=2166

PDF-DokumentGesundheitskosten Sozialversicherungsrecht Versicherungsrecht/Versorgung - Behandlungskosten Behandlungsmethode Kassenabrechnung Begandlungskosten Kostenübernahme

LSG NRW - SG Düsseldorf
10.02.2005 (nicht rechtskräftig) L 16 KR 161/04
Die Beteiligten streiten um die Erstattung der Kosten einer psychologischen Psychotherapie-Behandlung.

Nach § 13 Abs. 3 Satz 1 SGB V - Gesetzliche Krankenversicherung -, der allein als Anspruchsgrundlage in Betracht zu ziehen ist, sind, wenn die Krankenkasse eine unaufschiebbare Leistung nicht rechtzeitig erbringen konnte oder sie eine Leistung zu Unrecht abgelehnt hat und dadurch Versicherten für die selbstbeschaffte Leistung Kosten entstanden sind, diese von der Krankenkasse in der entstandenen Höhe zu erstatten, soweit die Leistung notwendig war.

Zur Notwendigkeit einer Psychotherapie-Behandlung Behandlung. (Leitsatz der Redaktion)
SGB V § 13

Aktenzeichen: L16KR161/04 Paragraphen: SGBV§13 Datum: 2005-02-10
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=2165

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