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PDF-DokumentGesundheitskosten Sozialhilfe - Praxisgebühr Regelsatz

OVG Bremen - VG Bremen
11.11.2009
2 A 248/05

Praxisgebühr; Zuzahlung; Existenzminimum

§ 1 Abs. 1 Satz 2 Regelsatzverordnung i. d. F. des Gesetzes zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung vom 14.11.2003 (BGBl. I S. 2190, 2255), wonach die Regelsätze auch Leistungen für Kosten bei Krankheit (z. B. Praxisgebühr, Rezeptzuzahlungen) umfassen, ist mit höherrangigem Recht vereinbar.

RegelVO § 1 Abs. 1
SGB V § 62
SGB V § 264

Aktenzeichen: 2A248/05 Paragraphen: SGBV§62 SGBV§264 Datum: 2009-11-11
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PDF-DokumentSozialhilfe - Bedarf Leistungen Regelsatz

BSG - SG Duisburg
07.11.2006
B 7b AS 14/06 R

1. Eine Erhöhung des Regelsatzes des § 20 SGB III ist – unabhängig von der Bedürftigkeit – ausgeschlossen.

2. Kann ein Betroffener die Kosten zur Wahrnehmung des Umgangs mit seinen minderjährigen von ihm getrennt lebenden Kindern nicht aus dem Regelsatz nach § 20 SGB III bestreiten, kommt ggf. ein Anspruch nach § 73 SGB XII in Betracht.

3. Leben die Kinder zumindest zeitweise im Haushalt des Berechtigten, ist von einer zeitweisen Bedarfgemeinschaft im Sinne des § 7 Abs. 3 Nr. 4 SGB II auszugehen. (Rechtsanwältin Judith Barth, Unkel)

SGB II § 7
SGB III § 20
SGB XII § 73

Aktenzeichen: B7bAS14/06 Paragraphen: SGBII§7 SGBIII§20 SGBXII§73 Datum: 2006-11-07
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PDF-DokumentSozialhilfe - Sozialhilfeleistungen Regelsatz

VGH Baden-Württemberg - VG Stuttgart
03.01.2006
7 S 1369/03

Passbild, Regelbedarf, Einmalige Leistung

Aufwendungen für Passbilder können keiner der Bedarfsgruppen des § 1 Abs. 1 Satz 1 der Regelsatzverordnung zugeordnet werden, insbesondere nicht den persönlichen Bedürfnissen des täglichen Lebens. Für sie ist daher Hilfe in Form einer einmaligen Leistung (§ 21 Abs. 1 BSHG) zu gewähren.

BSHG §§ 12, 21, 22
RegSatzV § 1

Aktenzeichen: 7S1369/03 Paragraphen: BSHG§12 BSHG§21 BSHG§22 RegSatzV§1 Datum: 2006-01-03
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PDF-DokumentSozialhilferecht Gesundheitskosten - Darlehn Regelsatz Praxisgebühr

OVG Lüneburg - VG Hannover
6.5.2004 4 ME 88/04
Belastungsgrenze, Darlehen, Praxisgebühr, Rückzahlung, Zuzahlungen, laufende Leistungen, vorübergehende Notlage

Ein Hilfeempfänger muss lediglich 1/12 der von ihm nach § 62 SGB V zu tragenden Belastungsgrenze monatlich von seinem Regelsatz bestreiten. Er hat gegen den Sozialhilfeträger nach § 15 b BSHG einen Anspruch auf Übernahme der - den Betrag von 1/12 der Belastungsgrenze übersteigenden - Kosten bei Krankheit, vorbeugende und sonstige Hilfe (z.B. Praxisgebühr, Zuzahlungen für Heilmittel, Fahrtkosten) bis zur Belastungsgrenze als Darlehen.

Der Sozialhilfeträger kann das Darlehen unter gleichzeitiger Auferlegung einer Rückzahlungsverpflichtung gewähren, wobei die monatliche Rate 1/12 der maßgeblichen Belastungsgrenze nicht übersteigen darf.
BSHG § 15 b
BSHG § 37
BSHG § 38 II
RegelsatzVO § 1 I 2
SGB V § 62

Aktenzeichen: 4ME88/04 Paragraphen: BSHG§15b BSHG§37 BSHG§38 RegelsatzVO§2 SGBV§62 Datum: 2004-05-06
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PDF-DokumentSozialhilfe - Regelsatz Gesundheitsaufwendungen Sonstiges

Hessischer VGH - VG Kassel
20.4.2004 10 TG 532/04
ANORDNUNGSGRUND, BEDARFSGEMEINSCHAFT, BELASTUNGSGRENZE, KRANKENVERSICHERUNG, REGELSATZ, SOZIALHILFE, ZUZAHLUNG

Die Zuzahlungen zur gesetzlichen Krankenversicherung sind nach der Neuregelung durch das GKV-Modernisierungsgesetz ab dem 1. Januar 2004 von Sozialhilfeempfängern, die Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung sind, aus dem ihnen gewährten Regelsatz bis zu der gesetzlich festgelegten Belastungsgrenze zu leisten. Ein Anspruch gegen den Sozialhilfeträger auf Gewährung einer einmaligen Beihilfe zum Ausgleich dieser Mehrbelastung besteht grundsätzlich auch dann nicht, wenn die Zuzahlungen bereits innerhalb eines kurzen Zeitraumes die Belastungsgrenze nach § 62 Abs. 2 Satz 5 SGB V erreichen.

Auch bei Annahme eines Anspruchs auf Gewährung einer einmaligen Beihilfe aus Sozialhilfemitteln besteht ein Anordnungsgrund für den Erlass einer einstweiligen Anordnung jedenfalls dann nicht, wenn der ungedeckte Bedarf sich nur auf einen Monat bezieht und weniger als 5 v.H. der gewährten Regelleistungen der Sozialhilfe beträgt. Dabei ist im Falle einer Bedarfsgemeinschaft mit Familienangehörigen (hier: Eltern und vier Kinder) die gesamte ihr gewährte Regelleistung heranzuziehen, weil sich auch die Belastungsgrenze nach § 62 Abs. 2 Satz 5 SGB V auf die gesamte Bedarfsgemeinschaft bezieht.
BSHG §§ 15 a, 15 b, 21, 22
RegelsatzVO § 1
SGB V § 62
VwGO § 123

Aktenzeichen: 10TG532/04 Paragraphen: BSHG§15a BSHG§15b BSHG§21 BSHG§22 RegelsatzVO§62 SGBV§62 VwGO§123 Datum: 2004-04-20
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PDF-DokumentSozialhilfe - Regelsatz

BVerwG - OVG Hamburg - VG Hamburg
13.11.2003 5 C 26.02
Sozialhilfe, grundsätzlich keine Hilfe für die Vergangenheit; Regelsatzleistungen von den anerkannten Ausnahmen abgesehen nur für den aktuellen Regelbedarf; Regelbedarf, Regelsatzleistungen von den anerkannten Ausnahmen abgesehen nur für den aktuellen -.

§ 44 SGB X ist auf das Leistungsrecht des Bundessozialhilfegesetzes nicht anwendbar (wie BVerwGE 68, 285).
SGB I § 37
SGB X § 44

Aktenzeichen: 5C26.02 Paragraphen: SGBI§37 SGBX§44 Datum: 2003-11-13
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