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PDF-DokumentBerufsrecht Arztrecht - Wettbewerbsrecht Wettbewerb

BGH - OLG Schleswig - LG Itzehoe
17.8.2011
I ZB 7/11

Radiologisch-diagnostische Untersuchungen

Für eine Unterlassungsklage der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs gegen einen Krankenhausbetreiber, mit der erstrebt wird, dem Beklagten zu verbieten, im geschäftlichen Verkehr radiologisch-diagnostische Untersuchungen als ambulante Leistungen nach § 116b SGB V durchzuführen und/oder abzurechnen, sofern die Untersuchungen keine vom Leistungskatalog des § 116b Abs. 3 SGB V umfassten Krankheiten zum Gegenstand haben, ist der Rechtsweg zu den Sozialgerichten eröffnet.

SGG § 51 Abs 1 Nr 2, § 51 Abs 2 S 1
SGB V § 116b Abs 3

Aktenzeichen: IZB7/11 Paragraphen: SGG§51 SGBV§116b Datum: 2011-08-17
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PDF-DokumentBerufsrecht - Apotheken Wettbewerbsrecht

OVG Lüneburg - VG Osnabrück
8.7.2011
13 ME 94/11

Apothekenabgabepreis, Arzneimittel, Arzneimittelpreisbindung, Eingriffsschwelle, Spürbarkeitsschwelle, Versandapotheke

Ausgabe von Einkaufsgutscheinen durch Apotheken bei Abgabe verschreibungspflichtiger Arzneimittel

Wird bei einem gegen die Arzneimittelpreisbindung verstoßenden Kundenbindungssystem einer Apotheke ("Bonus-Taler") die für zivilrechtliche Unterlassungsbegehren maßgebliche und sich aus dem Heilmittelwerbe- und Wettbewerbsrecht ergebende "Spürbarkeitsschwelle" eindeutig und offenkundig nicht überschritten, darf dies bei einer aufsichtsbehördlichen Ermessensentscheidung nach dem Arzneimittelpreisrecht nicht ausgeblendet werden. Die demnach an der wettbewerbsrechtlichen "Spürbarkeitsschwelle" zumindest zu orientierende aufsichtsbehördliche "Eingriffsschwelle" ist aber überschritten, wenn eine Versandapotheke Einkaufsgutscheine mit einem betragsmäßigen Wert von 1,50 EUR pro verschreibungspflichtigem Arzneimittel ausgibt.

AMG §§ 69 I 1, 78
HWG §§ 7 I, 7 I 1 Nr 1, 7 I 1 Nr 2
UWG §§ 3 I, 4 Nr 1

Aktenzeichen: 13ME94/11 Paragraphen: AMG§69 AMG§78 Datum: 2011-07-09
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PDF-DokumentBerufsrecht Arztrecht - Wettbewerbsrecht

BGH - OLG Düsseldorf - LG Kleve
18.3.2010
I ZR 172/08

Master of Science Kieferorthopädie

a) Die Bestimmungen des Heilberufsgesetzes NRW über die Führung von Gebietsbezeichnungen, Teilgebietsbezeichnungen oder Zusatzbezeichnungen durch Kammerangehörige sind Marktverhaltensregeln i.S. des § 4 Nr. 11 UWG.

b) Die Führung des von einer österreichischen Universität verliehenen Grades "Master of Science Kieferorthopädie" verstößt nicht gegen §§ 33, 35 Abs. 1 HeilberufsG NRW.

UWG § 4 Nr. 11, § 5 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 und 4
HeilberufsG NRW §§ 33, 35 Abs. 1

Aktenzeichen: IZR172/08 Paragraphen: UWG§4 HeilberufsGNRW§33 HeilberufsGNRW§35 Datum: 2010-03-18
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PDF-DokumentBerufsrecht - Zahnärzte Wettbewerbsrecht

BVerwG - OVG Rheinland-Pfalz - VG Mainz
25.03.2009
8 C 1.09

Statthafte Klageart gegen den Hinweis einer berufsrechtlichen Standesvertretung zur Qualifikation von über einen Barzahlungsrabatt hinausgehenden Preisnachlässen als Betrug; Hinweis einer berufsrechtlichen Standesvertretung (Landeszahnärztekammer) als feststellungsfähiges Rechtsverhältnis i.S.d. § 43 Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO); Definition und Auslegung des Begriffs "streitiges Rechtsverhältnis" i.S.d. § 43 Abs. 1 VwGO

Ein Hinweis einer berufsrechtlichen Standesvertretung (Landeszahnärztekammer), dass die Annahme und das Behalten von Preisnachlässen, die über einen Barzahlungsrabatt hinaus einem Zahnarzt/einer Zahnärztin von Herstellern und Händlern von Implantaten gewährt werden, den Tatbestand des Betruges zum Nachteil des Privatpatienten bzw. der Erstattungsstellen erfüllen könnte, begründet kein feststellungsfähiges Rechtsverhältnis im Sinne des § 43 VwGO.

VwGO § 43 Abs. 1
BOZ-RP § 2 Abs. 6
GG Art. 3
GG Art. 12
GG Art. 20 Abs. 3
GG Art. 74 Abs. 1

Aktenzeichen: 8C1.09 Paragraphen: VwGO§43 BOZ-RP§2 GGArt.3 GGArt.12 GGArt.20 GGArt.74 Datum: 2009-03-25
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PDF-DokumentBerufsrecht - Wettbewerbsrecht Zahnärzte

OVG NRW - VG Gelsenkirchen
26.06.2008
13 A 1712/06

Ein unter einem Praxisschild für eine Zahnarztpraxis angebrachtes Schild mit einem MACDENT(r)-Logo und der Umschrift "Geprüfte Qualitätsstandards" und dem Hinweis auf die Internet-Adresse von MACDENT stellt eine berufswidrige Werbung des Zahnarztes dar und rechtfertigt eine Untersagungsverfügung der Zahnärztekammer.

HeilBerG NRW § 6 Abs. 1 Nr. 6
BO 1996/2001 § 20
BO 1996/2001 § 20 Abs. 1
BO 2005 § 21
BO 2005 § 21 Abs. 1 Satz 2

Aktenzeichen: 13A1712/06 Paragraphen: HeilBerGNRW§6 Datum: 2008-06-26
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