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PDF-DokumentBerufsrecht Arztrecht - Wettbewerbsrecht Wettbewerb

BGH - OLG Schleswig - LG Itzehoe
17.8.2011
I ZB 7/11

Radiologisch-diagnostische Untersuchungen

Für eine Unterlassungsklage der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs gegen einen Krankenhausbetreiber, mit der erstrebt wird, dem Beklagten zu verbieten, im geschäftlichen Verkehr radiologisch-diagnostische Untersuchungen als ambulante Leistungen nach § 116b SGB V durchzuführen und/oder abzurechnen, sofern die Untersuchungen keine vom Leistungskatalog des § 116b Abs. 3 SGB V umfassten Krankheiten zum Gegenstand haben, ist der Rechtsweg zu den Sozialgerichten eröffnet.

SGG § 51 Abs 1 Nr 2, § 51 Abs 2 S 1
SGB V § 116b Abs 3

Aktenzeichen: IZB7/11 Paragraphen: SGG§51 SGBV§116b Datum: 2011-08-17
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=4267

PDF-DokumentBerufsrecht Arztrecht - Wettbewerbsrecht

BGH - OLG Düsseldorf - LG Kleve
18.3.2010
I ZR 172/08

Master of Science Kieferorthopädie

a) Die Bestimmungen des Heilberufsgesetzes NRW über die Führung von Gebietsbezeichnungen, Teilgebietsbezeichnungen oder Zusatzbezeichnungen durch Kammerangehörige sind Marktverhaltensregeln i.S. des § 4 Nr. 11 UWG.

b) Die Führung des von einer österreichischen Universität verliehenen Grades "Master of Science Kieferorthopädie" verstößt nicht gegen §§ 33, 35 Abs. 1 HeilberufsG NRW.

UWG § 4 Nr. 11, § 5 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 und 4
HeilberufsG NRW §§ 33, 35 Abs. 1

Aktenzeichen: IZR172/08 Paragraphen: UWG§4 HeilberufsGNRW§33 HeilberufsGNRW§35 Datum: 2010-03-18
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=4084

PDF-DokumentArztrecht Gesundheitskosten - Honorare Ärzte Krankenhäuser Wettbewerbsrecht

Schleswig-Holsteinisches OLG - LG Lübeck
4.11.2003 6 U 17/03
Wettbewerb, Nachsorgepauschale, Patientenvermittlung, Ärztekammer Wettbewerbswidrigkeit von Pauschalzahlungen einer Klinik für die postoperative Nachsorge durch niedergelassene Ärzte

1. Zahlt eine Klinik für die postoperative Nachsorge an niedergelassene Ärzte Pauschalentgelte, stellen diese regelmäßig keine Weitergabe von der Klinik zustehendem Honorar für ärztlichen Leistungen dar, sondern der Sache nach ein Entgelt für die vorher erfolgte Zuweisung stationärer Patienten.

2. Das Verbot der Entgegennahme eines Entgelts für die Vermittlung von Patienten gemäß § § 32 BO Ärztekammer Schleswig-Holstein stellt keine unverbindliche Standesauffassung dar, sondern ist als Satzungsrecht für alle Mitglieder der Ärztekammer verbindlich.

3. Die Gewährung eines gegen § 32 BO Ärztekammer und §§ 115 a, 115 b SGV V verstoßenden Entgelts für die Vermittlung von Patienten ist wettbewerbswidrig im Sinne des § 1 UWG.
UWG §§ 1, 13 II Nr. 2
SGB V §§ 115 a, 115 b
B0 Ärztekammer SH § 32

Aktenzeichen: 6U17/03 Paragraphen: UWG§1 UWG§13 SGBV§115a SGBV§115b BOÄrztekammerSH§32 Datum: 2003-11-04
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=1102

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